New Little King’s Story – im Test (PSV)

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Überraschung: Little King’s Story, eine mittelalterliche Fantasy-Variante von Nintendos Pikmin mit einem Hauch von Die Siedler, bekommt trotz Pleite des ursprünglichen Entwicklers Cing eine zweite Chance. Auf Wii überzeugte der Erstling 2009 spielerisch fast auf ganzer Linie, mit den Verkaufszahlen hat es dagegen nicht so geklappt – ob der Titel auf der unterversorgten Vita mehr Erfolg hat?

An der Qualität zumindest dürfte es nicht scheitern, denn tatsächlich ist New Little King’s Story eher ein leicht überarbeitetes Remake als ein neuer Teil. Die Charakterdesigns wurden aufgemöbelt und sind nun weniger kindlich, auch die Handlung hat sich leicht verändert – spielerisch blieb fast alles beim Alten.

Nach einem geheimnisvollen Überfall auf das Schloss muss der junge König Corobo gemeinsam mit seinem Hofstaat fliehen. Die gerade gastierenden Prinzessinnen der Nachbarreiche hatten weniger Glück und werden in Lichtsäulen gefangen gehalten. Bevor Corobo aber zur Rettung schreiten kann, steht erst der Wiederaufbau des Reiches an. In einem verschlafenen Nest wird ein neuer Palast eröffnet und die Dörfler schnell als neue Untertanen rekrutiert. Habt Ihr die entsprechenden Gebäude, macht Ihr aus faulen Nichtsnutzen fleißige Bauern, geschickte Handwerker oder tüchtige Soldaten. Das erinnert an die erwähnten Pikmin: Eure Untertanen folgen Euch, Ihr schickt sie auf Knopfdruck zum Arbeiten bzw. an die Front oder Ihr ruft sie allesamt zurück. So erforscht Ihr die Umgebung, erledigt grimmige Monster und füllt die chronisch leere Staatskasse.

Thomas Nickel meint: Auch auf der Vita besticht der kleine König vor allem mit spielerischen Qualitäten – auch wenn Nintendos Captain Olimar und seine Pikmin Ähnliches besser machen. Letztlich nutzen nur die hochauflösenden Charakterporträts den tollen Vita-Bildschirm wirklich aus, aber immerhin ist der Rest des Spiels einigermaßen ansehnlich und der Klassik-Soundtrack besticht mit vielen Ohrwürmern. Schnell seid Ihr dann dem Spiel verfallen: hier noch ein Gebäude errichten, dort ein paar Quadratmeter mehr erforschen… Besitzt Ihr Little King’s Story allerdings bereits auf Wii, wird Euch beim Vita-König das Meiste ziemlich bekannt vorkommen.

  • toller Aufbau-Strategie-Mix
  • eingängige Steuerung
  • feiner Soundtrack

Eher ein Remake als eine Fortsetzung – trotzdem macht der kleine Taktik-König auch auf der Vita eine Menge Spaß.

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Angry Birds Trilogy – im Test (360/PS3)

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Selbst hartnäckigste Casual- und Mobilspielverweigerer dürften die Angry Birds kennen, aber zur Sicherheit trotzdem ein kurzer Satz, wie das Spiel funktioniert: Mit einer Schleuder schickt Ihr Vögel wie Kanonenkugeln auf die Reise, um Schweine zu treffen und ihre schützenden Gebäude zu demolieren. Das simple Grundkonzept wird durch verschiedene Angriffsarten der Flattermänner und zunehmend komplexe Konstrukte ihrer grunzenden Gegner aufgemotzt und traf damit offenbar den Zeitgeist-Nerv: In den letzten Jahren zogen die bunten Vögel Abermillionen von Handy-Spielern in ihren Bann.

Nun gibt es die ersten drei Teile in einer Sammlung für PS3, Xbox 360 sowie 3DS und überwältigt in erster Linie mit Masse: Fast 700 Szenarien wollen absolviert und im Idealfall mit Drei-Sterne-Ranking gelöst werden. Spielerisch unterscheiden sich die Episoden (neben ”Classic“ sind das spürbar kniffligere ”Seasons“ und die Filmlizenz ”Rio“ dabei) nur minimal – das aktuelle und mit neuen Mechaniken aufgepeppte ”Space” fehlt leider. Optisch macht der sympathische Zeichentrick-Look in HD eine hübsche Figur, allerdings müsst Ihr regelmäßig die Zoomstufen verändern, um den Überblick zu behalten. Auf den Heimkonsolen funktioniert das recht handlich, beim 3DS geriet die Bedienung deutlich fummeliger, was auch etwas am Spaß kratzt. Apropos Steuerung: Per Joypad habt Ihr Winkel und Spannstärke der Schleuder so gut um Griff wie nie zuvor, Move und Kinect werden auf Wunsch auch angeboten. Für Rekordjagden sind diese Kontrollvarianten aber weniger geeignet.

Ulrich Steppberger meint: Ja, die Angry Birds Trilogy ist nicht gerade geschenkt (die iOS-Fassungen etwa kosten zusammen nicht mal ein Viertel). Doch die Spiele selbst sind einfach prima Häppchen-Unterhaltung, zumal es weder an Umfang noch an Herausforderungen mangelt – nur allzu viel Abwechslung solltet Ihr davon freilich nicht erwarten. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die eigentlich am ehesten für Angry Birds prädestinierte 3DS-Fassung durch die zickigere Handhabung leicht abfällt.

Meinung

  • die ersten 3 Mobil-Teile zusammengefasst
  • fast 700 Levels, darunter 19 neue
  • mageres Bonus-Material
  • Move-/Kinect-Steuerung möglich
  • 3DS-Faktor: Die Tiefenwirkung ist nett, lenkt aber eher ab ohne spielt es sich handlicher.

Meinung

Unspektakuläre Portierung des Smartphone-Welterfolgs, die massig Geschicklichkeits-Aufgaben bietet.

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One Piece: Pirate Warriors – im Test (PS3)

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Monkey D. Ruffy und seine Strohhut-Piraten setzen die Segel und nehmen Kurs auf das Prügelgenre. Pirate Warriors versteht sich dabei als eine Art Dynasty Warriors-Klon, jedoch ohne Waffen. Stattdessen greift Ihr auf die aus der Anime-Serie bekannten Spezialfähigkeiten der Charaktere zurück. Allen voran natürlich Titelheld Ruffy, welcher seine Glieder über die Maßen strecken kann. So verprügelt Ihr die zahlreichen Gegner mit sehr ausladenden Fausthieben und Kicks. Durch die Kombination zweier Angriffstasten lasst Ihr etliche Combos vom Stapel, zusätzlich darf bei voller Spezial-Leiste noch eine durchschlagskräftige Super-Attacke losgelassen werden. Auf diese Weise prügelt Ihr Euch durch unspektakulär gestaltete Levels, im Gegensatz dazu überzeugen sowohl Stil als auch Animationen der spielbaren Figuren durch große Nähe zur Anime-Vorlage.

Die Haupstory spielt Ihr überwiegend mit Ruffy, zwischendurch schlüpft Ihr in kurzen Passagen in die Haut von Katana-Kämpfer Zorro oder Diebin Nami. In einigen Fällen verbündet Ihr Ruffy auf Knopfdruck mit einem seiner Gefolgsleute, um daraufhin spezielle Team-Combos aufs Feindvolk einprasseln zu lassen. Durch den Abschluss von Story-Kapiteln erschließt Ihr nach und nach Missionen für alle Charaktere – dort wie auch in der Hauptquest steigen Eure Piraten auf, werden stärker und lernen neue Moves dazu. Außerdem verdient Ihr auf Eurem etwa zwölf Stunden langen Abenteuer besondere Medaillen, welche bei geschickter Anordnung in einem Talentbaum für zusätzliche Boni auf Schadens- oder Verteidigungswerte sorgen.

One Piece: Pirate Warriors bietet abseits der Massenkeilereien immer wieder simple Rätsel- und Geschicklichkeitsabschnitte. So löst Ihr Schalterrätsel oder nutzt Ruffys Stretch-Fähigkeit, um über Abgründe zu gelangen. Dadurch wird das teils monotone Prügeln aufgelockert. Online dürft Ihr Missionen gemeinsam angehen oder gegeneinander antreten – für One Piece-Fans ist Pirate Warriors ein Knaller.

Sascha Göddenhoff meint: Die prügelnde Piratenbande hat mich echt gut unterhalten. Der Grafikstil gefällt mir, obwohl die Texturen nur PS2-Niveau haben. Das machen die witzigen Animationen wieder wett. Die launige Klopperei überzeugt mich auch mit ihrem Umfang, Kritik üben muss ich jedoch an der teils konfusen Kameraführung sowie einigen lahmen Quick-Time-Events.

  • verprügelt mit den beliebten One Piece-Charakteren Unmengen von Gegnern
  • optisch nah an der Anime-Vorlage
  • viele Quick-Time-Events, jedoch mit großzügigem Zeitfenster

Guter Anime-Prügler mit zugänglichem Kampfsystem, ordentlichem Umfang und einer ganzen Menge ”Gum Gum”.

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Dance Central 3 – im Test (360)

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Wacker halten Microsoft und Harmonix an ihrem Tanzspiel-Konzept fest: Während es Serien wie Just Dance mit der Genauigkeit der Bewegungsabfrage gerne etwas lockerer nehmen, ist Dance Central penibler und exakter – nur wer sich Mühe gibt und vor seiner Kinect-Kamera die Bewegungen sauber nachahmt, fährt hohe Punktzahlen ein. Dieser Maxime bleibt auch Teil 3 treu, macht Frischlingen den Einstieg aber trotzdem leichter, denn mit der neuen ’Anfänger’-Schwierigkeitsstufe wird Frust weiter eingedämmt. Die gibt es allerdings nicht im Story-Modus, der dafür aber erstmals eine launige Inszenierung verpasst bekam, die an ”Men in Black“ (nur für Musik) erinnert und Euch durch die vergangenen Dekaden schickt. Entsprechend fällt auch die Songauswahl abwechslungsreicher aus als bisher. Weitere lobenswerte Neuerungen: Im Party-Modus wurden eine Reihe neuer ’Disziplinen’ eingebaut, bei denen Ihr z.B. Posen nachstellt, einfach nur den Rhythmus halten oder Euch gegenseitig nach Tony Hawk-Art mit spontanen eigenen Moves übertreffen sollt. Das alles ist sogar für wenig erfahrene Tänzer tauglich und macht auch ohne große Kinect-Erfahrung Laune.

Ulrich Steppberger meint: Einerseits ändert Dance Central 3 nicht viel am Grundkonzept – muss es ja auch nicht, denn das hat von Beginn an prima funktioniert. Doch die vielen kleinen Ergänzungen sorgen für mehr Spaß: Weniger talentierte Tänzer werden nicht mehr so leicht frustriert, ohne dass Profis auf die Herausforderung verzichten müssen. Die Story ist simpel, aber effektiv und die frischen Party-Spiele taugen ideal dafür, auch mal Kinect-Skeptiker in Bewegung zu bringen. Dass die Songliste zudem mit mehr massentauglichen Hits bevölkert wurde als bisher, kommt positiv hinzu.

  • 45 neue Songs
  • Story diesmal mit einer Prise Humor
  • Anfänger-Schwierigkeitsstufe
  • Party-Modus mit Disziplinen, die auch Einsteiger schnell beherrschen

Erneut feines Tanzspiel für Kinect, das mit klugen Detailverbesserungen und höherer Party-Tauglichkeit auftrumpft.

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Ninja Gaiden Sigma 2 Plus

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Nachdem bereits vor einigen Tagen mit “Ninja Race” und “Hero” zwei Modi für Ninja Gaiden Sigma 2 Plus enthüllt wurden (wir berichteten), kam dank Joystiq nun noch ein weiterer ans Licht. Dieser nennt sich “Tag Mission”. Wie der Name bereits vermuten lässt, könnt Ihr darin jederzeit zwischen zwei Ninjas wechseln.

Das Beat’em-Up erscheint im ersten Quartal 2013 exklusiv für die PlayStation Vita und dürfte schick aussehen, wie Ihr Euch anhand der Bilder in unserer Galerie unten vergewissern könnt.

Crysis 3

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Nachdem in Bezug auf den Releasetermin von Crysis 3 lange nur die vage Angabe “Februar 2013” im Raum stand, hat EA nun einen genauen Erscheinungstag für den Ego-Shooter bekanntgegeben. Der vermeitnlich letzte Vollpreis-Titel von Crytek wird am 21. Februar 2013 in Europa in die Läden kommen.

Die USA werden übrigens bereits zwei Tage vorher bedient.

Dead or Alive 5 Plus

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Wie Destructoid mit Berufung auf Tecmo Koei vermeldet, wird Dead or Alive 5 Plus im März 2013 für die PlayStation Vita veröffentlicht. Bisher war immer nur “Anfang 2013” als Erscheinungstermin angegeben worden.

Die Version für Sonys Handheld wird im Gegensatz zu ihrem großen Bruder Movesteuerung per Touchscreen, neue Trainingsmodi und offenbar auch mehr Informationen über Eure gerade durchgeführten Aktionen bieten. Kurios wie interessant klingt zudem die Option, in einer Ego-Ansicht mit vertikal gehaltenem Handheld zu prügeln – ob man da auch die Blicke wandern lassen kann (“Hey! Die Augen sind hier oben!”)…?

Michael Pachter

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Man kann über Michael Pachter denken, was man will, aber langweilig sind seine Äußerungen selten. Jetzt gibt’s mal wieder eine ganze Wagenlandung davon, die er im Rahmen eines Gesprächs während des “Game Monetization Summit” von sich gegeben hat und von GamesIndustry notiert wurden. Dort findet Ihr sie noch ausführlicher, hier haben wir ein paar Highlights von seinen Prognosen zusammengefasst.

Zum Wii U:

Die derzeit noch rege Unterstützung der Third-Party-Hersteller wird bald versiegen, weil die nächsten Konsolen von Sony und Microsoft einfach besser werden. Call of Duty ist dieses Jahr auf Wii U zwar toll, aber online sehr auf eine Community angewiesen, und niemand, der bei Verstand wäre, kauft einen Wii U genau dafür. Das wäre wie Facebook zu verlassen und sich allein auf Google+ zu beschränken.

Zur Next-Gen-Hardware:

PS3 und Xbox 720 werden Disc-Laufwerke haben, aber auch große Festplatten mit 2 TB. Damit kann man praktisch alles runterladen und muss nie mehr etwas löschen, weil Platz für “hunderte von Spielen, ohne Probleme” vorhanden ist.

Zu Activision & Co.:

Vivendi wird Activision noch ein paar Jahre ausgequetschen, u.a. weil durch sie Geld geliehen und damit Aktion zurück gekauft werden. Außerdem wird als Erstes Take 2 gekauft, weil das gut ins Profil passen würde. Auch Zynga wäre eine gute Übernahme-Idee, nur will deren Boss Marc Pincus wohl nicht verkaufen. THQ dagegen lohnt sich nicht.

Bungies erstes Spiel für Activision wird nur Single Player bzw. Multiplayer gibt es nur für Abonnenten. Activision wird das probieren, weil sie “gierige Schweine” und mutig sind. Außerdem war es hinsichtlich des Profis ein Fehler, Mutiplayer bei Call of Duty gratis zuzulassen.

Dragon Quest VII

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Es gab Zeiten, da galt ein Rollenspiel aus Japan ohne Zufallskämpfe als fast nicht vorstellbar. Doch das hat sich geändert und selbst das 3DS-Remake von Dragon Quest VII wird laut Siliconera im Gegensatz zum Original ohne dieses Gameplay-Element daherkommen. Folglich werden Eure Gegner jederzeit sichtbar sein und Ihr könnt selbst entscheiden, ob und wann Ihr eine Konfrontation mit ihnen wollt oder nicht.

Das Rollenspiel wird am 7. Februar 2013 in Japan erscheinen, während ein Release bei uns noch in den Sternen steht, aber durchaus vorstellbar ist.

Nintendo

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Wie GoNintendo vermeldet, hat Nintendo im November in den USA insgesamt 1,75 Millionen Einheiten seiner aktuellen Konsolen, also Wi U, Wii, 3DS und DS, durchverkauft. Damit knackte man dort zum 36. Mal in der Firmengeschichte innerhalb eines Monats die Millionenmarke.

Scott Moffit, Executive Vice President of Sales and Marketing bei Nintendo of America, sieht den Grund dafür in der immer noch andauernden Präsenz von Wii und DS in Kombination mit einem starken 3DS und natürlich dem Launch der Wii U. Joystiq ergänzt in diesem Zusammenhang, dass in den ersten sieben Verkaufstagen 425.000 Wii-U-Einheiten abgesetzt wurden.

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