Naughty Bear: Panic in Paradise – im Test (PS3)

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Dieses Spiel ist die totale ”Entplüschung”: Im Nachfolger des Vollpreis-Titels Naughty Bear geht Ihr als gleichnamiger Bär erneut auf die Jagd nach Euren Artgenossen. Die Story ist schnell umrissen: Alle Bären machen einen Inselausflug, nur Naughty wird (wieder) nicht eingeladen. Der grimmige Meister Petz schleicht sich dennoch mit auf das Eiland, um seine Kollegen im wahrsten Wortsinn auseinanderzunehmen. Insgesamt 36 besondere Bären gilt es in ebenso vielen Arealen der Insel zu erledigen. Dazu schleicht oder metzelt sich Naughty durch die zwar kleinen, aber durchaus abwechslungsreichen Bereiche und darf abseits seines Mord-Auftrags je drei optionale Ziele erledigen – ’entplüscht’ etwa weitere umherlaufende Bären oder sammelt ein bestimmtes Kontingent Münzen. Mit diesen kauft Ihr im umfangreichen Upgrade-Menü weitere Waffen und Kostüme. Nebenbei erhält Naughty während seiner Missionen Erfahrungspunkte, so dass sich seine Statuswerte mit jedem Levelanstieg verbessern.

Das Besondere am Spiel sind die vielen fiesen Möglichkeiten, dem Bärenvolk den Garaus zu machen – sei es mit Waffengewalt oder den effektiven Umgebungskills. Ihr könnt die Teddys in haiverseuchte Gewässer werfen, im Lagerfeuer verbrennen oder sogar durch den Häcksler jagen. Jagt Ihr ihnen richtig Angst ein, bringen sie sich sogar selbst um der Ziel-Bär in jedem Abschnitt muss mit einem besonders fiesen Manöver um die Ecke gebracht werden. Grafisch wirkt der Titel durch seinen Comic-Look zwar stimmig, besonders hübsch sieht er aber nicht aus. Der Sound hält sich im Hintergrund und tritt nur in bestimmten Situationen hervor. Panic in Paradise punktet daher vor allem mit Umfang sowie mannigfaltigen ”Entplüschungen”.

Download-Fortsetzung des Plüschbär-Massakers, die mit fiesen Ideen punktet.

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Marvel vs. Capcom Origins – im Test (PS3)

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Capcom karrt zwei 2D-Kampf-Klassiker aus den 1990ern an: Bei Marvel Super Heroes steigen Spider-Man, Hulk, Captain America &amp Co. in den Ring, in Marvel vs. Capcom treten prominente Comic- und Videospiel-Helden in Tag-Teams an. Beide Klopper spielen sich schnell, komplex und angenehm flüssig und machen heute noch eine Menge Spaß. Die HD-Bearbeitung ist toll gelungen: Neben den üblichen Filtern könnt Ihr auch mit knackscharfen Pixeln spielen oder in den Röhren-Modus schalten– dann werden Scanlines, Farbbluten und Bildschirmkrümmung alter Arcade-Maschinen simuliert. Dazu kommt ein sauberer Netzcode, so freuen wir uns über eine vorbildliche Neuauflage zweier vielleicht nicht immer ganz fairer, aber allemal spaßiger Kampf-Evergreens.

Zwei 2D-Klassikklopper auf einmal: gut umgesetzt und mit motivierendem Kampfsystem.

Singleplayer8
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Happy Wars – im Test (360)

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Happy Wars ist der erste Free-to-Play-Titel für die Xbox 360. Der bunte Look erinnert an Animal Crossing, spielerisch gleicht es mehr einem Hack’n’Slay mit Rollenspiel-Elementen. Ihr wählt zwischen Krieger, Kleriker und Magier Euren Charakter. Mit diesem haut Ihr Euch dann bis zur gegnerischen Burg durch, um diese einzunehmen. Gleichzeitig gilt es, Eure eigene Behausung zu verteidigen. Allein ist Happy Wars mau, mit weiteren Spielern entwickelt sich jedoch ein munteres Gekloppe, das bei bis zu 30 Teilnehmern aber mitunter in Chaos ausartet. Items schaltet Ihr mit genügend Zeiteinsatz auch im Spiel frei, schneller geht es aber durch den Shop – gegen MS-Points kauft Ihr hier jede Menge Material und individualisiert damit Eure Spielfigur.

Kompetent gemachte Free-to-Play-Massenschlachten mit Hang zur Unübersichtlichkeit.

Singleplayer6
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Ecolibrium – im Test (PSV)

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Auch Handhelds werden von Free-to-Play erobert, dabei verfolgt Ecolibrium einen komplexen und ehrgeizigen Ansatz: Eure Aufgabe ist es, ein funktionierendes Ökosystem zu erschaffen. Jede Pflanze und jedes Tier hat seine Aufgabe, alles greift ineinander. Das ist spannend, vielschichtig und motivierend und dank guter Menüs auch angenehm zu bedienen. Allerdings stellt sich das Spiel selbst ein Bein: Wollt Ihr kein reales Geld investieren, sind die Wartezeiten zwischen möglichen Aktionen oft schmerzhaft lang. Wer nicht zahlungswillig ist, kann selten länger als 20 Minuten am Stück spielen, bevor die Ressourcen sich regenerieren müssen. Trotzdem: Ecolibrium muss für seinen Ehrgeiz und seine Komplexität gelobt werden – es bietet mehr als FarmVille &amp Co.

Interessantes Aufbauspiel mit Ökosystem, aber nervigen Free-to-Play-Wartepausen.

Singleplayer6
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Nintendo

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Im Geschäftsbericht des zweiten Quartals 2012 stellte Nintendo fest, dass in Japan und USA das Angebot, (Vollpreis-) Spiele in rein digitaler Form zu erwerben, deutlich besser angenommen wird als in den PAL-Gebieten Europa und Australien.

In Japan verzeichnete Nintendo das größte Interesse am digitalen Spielevertrieb: 15% der New Super Mario Bros 2-Verkäufe wurden im 3DS-eShop getätigt; in anderen Territorien waren es nur 3 bis 10%, wobei die USA noch am dichtesten an die japanischen Zahlen heran kommen. Australien und Europa produzierten hingegen nur einen “relativ kleinen“ digitalen Umsatz – Nintendos Präsident Satoru Iwata erklärte, dass beide Gebiete den digitalen Spielevertrieb in einem “relativ milden” Tempo annehmen würden.

Im weltweiten Durchschnitt sind laut Nintendo 72% aller 3DS-Konsolen mit dem Internet verbunden, 10% mehr als im vergangenen Jahr.


Joe Danger 2: The Movie – im Test (PS3)

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Verkehrte Welt: Während Joe Danger mit mehr als einem Jahr Verspätung die Xbox 360 erreichte, mussten diesmal PS3-Besitzer etwas länger warten, bis sie mit dem Stuntman auf High-Score-Jagd gehen konnten. Das (Motor-)Rad erfinden die Jungs von Hello Games mit ihrer Fortsetzung nicht neu. Das hatten sie auch gar nicht nötig, ist Joe Danger doch bereits ein exzellentes Spiel. Daher wurde lediglich behutsam an der Fortsetzungs-Schraube gedreht. So flitzt Ihr wieder mit dem titelgebenden Stuntman auf der Jagd nach immer höheren Punktzahlen durch knallbunte 2D-Welten. Für frischen Fahrtwind im Spielprinzip sorgen neue Fortbewegungsmittel wie Jetpack oder Einrad, die leider viel zu selten zum Einsatz kommen. Das Leveldesign ist deutlich zugänglicher ausgefallen, dafür gestalten sich die Aufgabenstellungen nun abwechslungsreicher. So versucht Ihr nicht nur, möglichst schnell und unbeschadet durch die Filmklassiker-inspirierten Abschnitte zu kommen, sondern müsst z.B. schon mal als Möchtegern-James-Bond durchkommen, ohne Alarm auszulösen. Die mit dem intuitiven Editor erstellten Strecken teilt Ihr jetzt bequem mit der ganzen Welt, Mehrspieler-Gefechte hingegen werden weiterhin nur vor dem heimischen Fernseher ausgetragen. Ist der Umfang von Joe Danger 2: The Movie ohnehin schon zufriedenstellend, setzt Hello Games bei der PS3-Version des Titels noch einen drauf: Für die kurze Wartezeit werden Besitzer der Sony-Konsole nämlich mit Zusatzinhalten entschädigt und kommen so u.a. in den Genuss der ehemals Xbox-360-exklusiven ”Special Edition”-Levels von Teil 1.

Vergnügliche Geschicklichkeits-Tests auf zwei und mehr Rädern – einsteigerfreundlicher und abwechslungsreicher als der Erstling.

Singleplayer9
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Assassin’s Creed III

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Mikrotransaktionen breiten sich nun auch auf Konsolen aus, wie zuletzt ja auch schon PS-Freunde bei z.B. Forza Horizon entdeckt haben:

Wie WorthPlaying berichtet, werden diese Woche in den USA – sowohl im PlayStation Store als auch bei Xbox Live – sogenannte “Erudito Packs” für Assassin’s Creed III zum Kauf angeboten. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine Spiele-eigene Währung, mittels der man innerhalb des Spiels Gegenstände erwerben kann, und zwar “unabhängig vom gegenwärtigen Level” des Spielers. Letzteres ist ein Hinweis darauf, dass es sich um Items für den Online-Mehrspieler-Modus handelt.

Die “Erudito Packs” gibt es in folgenden Größen und Preisen:

  • 20 Erudito Pack = 80 Microsoft Punkte (0,99 Dollar)
  • 50 Erudito Pack = 160 MSP (1,99 Dollar)
  • 155 Erudito Pack = 400 MSP (4,99 Dollar)
  • 380 Erudito Pack = 800 MSP (9,99 Dollar)
  • 925 Erudito Pack = 1600 MSP (19,99 Dollar)

Angekündigt sind diese Packs bisher nur für die USA; in Europa dürften die Dollar-Preise (wie so oft) 1:1 in die entsprechenden Euro-Beträge übertragen werden. Assassin’s Creed III kommt für die PlayStation 3 und die Xbox 360 am 31. Oktober und für Wii U im November.


Tekken Tag Tournament 2

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Ein paar Schriftzeichen auf dem Boden der Saudi-Arabien-Stage von Tekken Tag Tournament 2 sorgten kürzlich für Wirbel, da sie offenbar von Muslimen als beleidigend empfunden werden könnten. Namco-Bandai reagiert nun und wird die Karte überarbeiten.

“Wir wussten dies nicht und werden die Daten des Stage-Designs so schnell wie möglich überarbeiten”, schreibt Tekken-Schöpfer Katsuhiro Harada dazu via Twitter. Die Umbauarbeiten dürften allerdings relativ schnell vonstatten gehen, da es ja keine grundlegenden Änderungen sind.

UK-Charts

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Forza Horizon (360)
  2. Medal of Honor: Warfighter (360)
  3. FIFA 13 (360)
  4. Medal of Honor: Warfighter (PS3)
  5. FIFA 13 (PS3)
  6. Just Dance 4 (Wii)
  7. Professor Layton und die Maske der Wunder (3DS)
  8. Skylanders Giants (Wii)
  9. Skylanders Giants (360)
  10. Dishonored: Die Maske des Zorns (360)
  11. Moshi Monsters: Moshlings Theme Park (DS)
  12. Pokémon Schwarze Edition 2 (DS)
  13. Dishonored: Die Maske des Zorns (PS3)
  14. Pokémon Weiße Edition 2 (DS)
  15. The Elder Scrolls V: Skyrim (360)
  16. Doom 3: BFG Edition (360)
  17. New Super Mario Bros. 2 (3DS)
  18. Borderlands 2 (360)
  19. Forza Motorsport 4 (360)
  20. Skylanders Giants (PS3)
  21. Doom 3: BFG Edition (PS3)
  22. Moshi Monsters: Moshlings Theme Park (3DS)
  23. Medal of Honor: Warfighter (PC)
  24. Gran Turismo 5 Academy Edition (PS3)
  25. Resident Evil 6 (360)

Rocksmith – im Test (PS3)

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In der Ausgabe März 2012 testeten wir die US-Fassung von Rocksmith mit 85 Spielspaß-Punkten – die hiesige Version darf sich mit einem Zähler mehr schmücken. Warum? Weil die Entwickler das halbe Jahr nutzten, um das Klampfen-Lernspiel zu polieren und zu erweitern. Ihr dürft nun neben Gitarre auch Bass auf unterhaltsame Weise pauken: Schaut Euch dazu Tutorial-Videos an, übt in einfallsreichen Minigames diverse Techniken (z.B. Lagenwechsel) sowie Tonleitern, zockt in der Karriere Songs nach oder dudelt einfach so herum – mit echter Gitarre/echtem Bass wohlgemerkt.

Ein wesentliches Merkmal ist dabei die dynamische Schwierigkeit: Je mehr Noten Ihr richtig trefft, desto mehr und schneller erscheinen neue und umgekehrt. Frust wird so auf ein Minimum reduziert. Achtung: Das Vorhaben ”Ich lerne Gitarre” ist eine Sache von Jahren, nicht Wochen!

Oliver Schultes meint: Ein Instrument spielerisch lernen – was Guitar Hero und Rock Band versucht haben, setzt Rocksmith in die Tat um. Hier wird mit einer handelsüblichen Klampfe gezockt, nicht mit einem minderwertigen Ersatz! Die Entwickler arbeiten dabei mit vielen motivierenden Tricks wie dynamischer Schwierigkeit, pfiffigen Minispielen und einer tollen Visualisierung von Noten und Akkorden. Klasse!

  • 51 Songs + 6 Entwickler-Tracks
  • lernt und spielt mit echter Gitarre und (in Europa neu) echtem Bass
  • mitgeliefertes USB-auf-Klinke-Kabel auch für Homerecording verwendbar

Durchdachter Gitarren- und Basslernkurs, der Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen anfixt.

Singleplayer86
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