Wii U

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Nintendo hat die Veröffentlichung einer Reihe hauseigener Spiele, die ursprünglich als Launch-Titel für die Wii U bestimmt waren, nach hinten verschoben, damit die Umsätze nach dem Launch nicht unvermittelt zurückgehen.

Im Gespräch mit Investoren zum Geschäftsbericht der letzten Woche erklärte Nintendo–Präsident und CEO Satoru Iwata, dass man auf diese Weise auch nach dem Start für mehr Konstanz in den Wii U-Umsätzen sorgen will: “Wenn man sich die Vorbestellungen [der Wii U] im Moment ansieht, ist es nicht übertrieben zu sagen, dass sich die Wii U in dieser Saison sicher gut verkaufen wird […] Aber wir sehen die größte Herausforderung darin, sicherzustellen, dass sich die Wii U auch im nächsten Jahr nach der Weihnachtszeit gut verkauft, und daran arbeiten wir”, erklärte er.

“Nintendo neigt dazu, beim Start einer neuen Hardware zu viele Titel herauszubringen – mit dem Ergebnis, dass diese einige Zeit nach dem Start einen Rückgang an neuen Spielen verkraften muss”, glaubt Iwata,“und beim Wii U–Start werden wir achtgeben, dass dies nicht geschieht. Glücklicherweise lancieren diesmal Drittanbieter aus Übersee viele Titel für uns, und wir konnten die Veröffentlichung einiger Titel bis zum nächsten Jahr zurückhalten, die wir ursprünglich als Start-Titel freigeben wollten.“

Offenbar hatte Nintendo ähnliche Bedenken gehabt wie Michael Pachter – auch der Analyst vermutete kürzlich, dass die Wii U-Verkäufe nach dem Start stark zurückgehen würden (wir berichteten hier). Doch wird Nintendos Strategie aufgehen?


Serious Sam 3: BFE

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Anscheinend haben nach Geschmack des US-Publishers Devolver Digital nicht genug Leute mitbekommen, dass vergangene Woche Serious Sam 3: BFE auf der Xbox 360 als Arcade-Titel erschienen ist – deshalb könnt Ihr Euch jetzt einen Download-Code ergattern, wenn Ihr einfach über einen namhafteren Rivalen schimpft.

In einem Blog-Beitrag auf der eigenen Webseite wird darum Front gegen Medal of Honor: Warfighter gemacht, denn “dieser Scheiß ist schwach”, wie es dort unter anderem heißt, und “nur ein weiterer Militär-Shooter, bei dem Cover alles sind und die meisten Leute nur hinter einer Deckung sitzen und hinausspitzeln”.

Wer sich ähnlich negativ äußert und das entweder auf Twitter mit dem Hashtag #SeriousSam3XBLA oder auf der Facebook-Seite von Sam macht, hat innerhalb der kommenden Woche die Chance, einen von 100 Codes dafür zu bekommen.

Na denn…

Mugen Souls – im Test (PS3)

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Welteroberung auf die kitschige Anime-Art – so ließe sich der Inhalt von Mugen Souls in einem Satz zusammenfassen. Das Rollenspiel setzt auf Kulleraugen-Romantik, verrückte Charaktere und jede Menge sexuelle Anspielungen harmloser Natur. Hauptprotagonistin Chou-Chou hat sich zum Ziel gesetzt, alle sieben Welten ihrer Galaxie zu erobern – als absolute Göttin des Universums ein Kinderspiel.

Also zieht Ihr mit der pink gekleideten Lady sowie ihren Begleitern los, um Euch sowohl Helden als auch Bösewichte untertan zu machen. Eine klassische Oberwelt gibt es nicht, stattdessen spielt Ihr die Abschnitte nacheinander. Jeder besteht aus einem Level, in dem Ihr herumlauft, Items sammelt, Story-Szenen verfolgt und natürlich kämpft. Feinde sind bei Mugen Souls sichtbar und können daher auch umgangen werden. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, allerdings bewegen sich Eure Charaktere innerhalb eines kreisförmigen Bewegungsradius frei über das Schlachtfeld. Ein zweiter Kreis signalisiert die jeweilige Angriffsreichweite. Auf diese Weise beharkt Ihr Feinde mit normalen Attacken sowie Skill-Zaubern oder verbessert Euren Status mit Items. Unter bestimmten Bedingungen sind auch besondere Team-Attacken möglich.

Außerdem kann Chou-Chou ihre Widersacher in Items transformieren: Schlüpft dazu in eines von acht Alter Egos, die Bandbreite reicht vom Schulmädchen bis hin zur Masochistin. Trefft dann mit den richtigen Worten die Stimmung Eures Gegners, um die Verwandlung abzuschließen. Zwischendurch tragt Ihr Gefechte mit Eurem Luftschiff G-Castle aus: Nach dem Prinzip Stein-Schere-Papier versucht Ihr hier, die Schlachten für Euch zu entscheiden. In diversen Shops besorgt Ihr Euch abseits Eurer Mission neue Waffen, bessere Kleidung und frische Heiltränke.

Sascha Göddenhoff meint: Das Kampfsystem von Mugen Souls ist komplex und wird mir in knapp zwei Stunden Tutorial ordentlich erläutert. Doch was bringt das Ganze, wenn ich fast jeden Kampf nur mit Standard-Angriffen und Zaubern entscheiden kann? Die Story führt viele Charaktere ein, diese bleiben jedoch eindimensional. Die Technik ist durchwachsen, ein wenig mehr als Grafik auf PS2-Niveau kann man heutzutage schon erwarten. Akustisch gibt es Themen vom rockigen Gedudel bis zur J-Pop-Hymne, diese unterstreichen in ihrer Durchschnittlichkeit aber den Gesamteindruck. Nervig fand ich die Kämpfe mit dem Luftschiff, da ich anhand der Sprüche meines Gegners erraten muss, welche Strategie ich wählen soll – Trial &amp Error ist die Folge.

  • ca. 40 Stunden Story
  • erstellt eigene Party-Mitglieder
  • kaum Nebenmissionen
  • langweilige Präsentation in Standbildern
  • technisch mäßig

Kitsch-Rollenspiel mit guten Ansätzen im Kampfsystem – technisch und spielerisch aber nur Durchschnitt.

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Wii U

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Nintendo scheint es mit TVii tatsächlich ernst zu meinen, denn wie Präsident Satoru Iwata bei einer Fragestunde mit Investoren enthüllte, überlege man derzeit, den Dienst nicht nur in den USA, sondern auch für Europa und Japan anzubieten. Dies vermeldet CVG.

Demnach werde momentan untersucht, wie die Leute in diesen Territorien das Fernsehen nutzten und Nintendo werde diesbezüglich in nicht allzu ferner Zukunft weitere Details preisgeben. Viele Partner von Nintendo, auch Third-Parties und solche, die keine Spiele anböten, sähen viel Potenzial in Wii U, gerade auch deshalb, weil die Konsole auch ohne die Verwendung des Fernsehbildschirms nutzbar sei. Außerdem gebe es viele Angebote, wie etwa Shoppingkanäle, die auf das Internet zurückgriffen.

In den USA soll es bereits zum Start der Konsole möglich sein, z.B. auf dem Fernseher NFL-Spiele anzusehen und die Spielstände der anderen Begegnungen gleichzeitig auf dem Wii-U-Touchscreen anzeigen zu lassen. Desweiteren können Inhalte von Hulu, Amazon, ABC oder aufgenommene Tivo-Shows abgerufen werden.

PlayStation Vita

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“Morgen wird alles anders” – an dieses Lied der Toten Hosen fühlt man sich in letzter Zeit unweigerlich erinnert, wenn Sony über die PlayStation Vita spricht. So auch diesmal, als sich John Koller, Vice President of Handhelds bei Sony Computer Entertainment America, gegenüber GamesIndustry zu der Positionierung des PSP-Nachfolgers für das Weihnachtsgeschäft und die Zeit danach äußerte.

“Wir haben es schon oft gesagt: Für die Vita wird es ein Marathon, kein Sprint”, beginnt Koller. Die Vita werde eine gute, solide Plattform, die sich ebenso gut verkaufe. Man habe eine gute Holiday-Season vor sich und vertraue auf seine Position.

Desweiteren glaube er, dass die Erscheinungen der kommenden Saison die Verkaufszahlen des Handhelds ankurbelten. So sei Assassin’s Creed III: Liberation etwa ein fantastisches Spiel und Call of Duty biete einen starken Multiplayer-Modus.

Dies seien einzigartige Erfahrungen, die in dieser Form auf keiner anderen Mobilkonsole geboten werden würden. Folglich glaube man in diesem Weihnachtsgeschäft und danach an die Vita, was auch bei Verkäufern und Publishern der Fall sei. Gute Beispiele für die Zukunft des PSP-Nachfolgers seien PlayStation All-Stars und Need for Speed.

Gleichzeitig erkannte Koller an, dass Vita-Besitzer massiv nach neuer Software verlangten. Deshalb treibe man aktuell auch Deals mit Ubisoft und Activision an, um diesen Hunger zu stillen. Außerdem gebe es noch einige bis dato nicht angekündigte Projekte, die Leute, welche jetzt Assassin’s Creed oder Call of Duty kauften, auch im nächsten Jahr zufriedenstellen dürften.

Persona 4: The Golden

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Persona 4: The Golden soll am 22. Februar 2013 in Europa für die Vita erscheinen.

Publisher NIS America hat dies gegenüber Joystiq bestätigt. Bisher war nur bekannt, dass die Vita-exklusive Umsetzung des PS2-Rollenspiels mit Ren’Ai-Dating Sim-Elementen im Frühjahr nächsten Jahres in Europa erscheinen soll. In den USA erscheint P4G bereits schon am 20. November, dort wird es jedoch von Hersteller Atlus selbst vertrieben. Laut NIS wird die auf 10.000 Exemplare limitierte “Solid Gold Premium Edition” des Spiels (siehe Bild) nur in den USA erhältlich sein.


Liberation Maiden – im Test (3DS)

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Die japanische Spielesammlung Guild01 von Level-5 schafft es doch tatsächlich nach Europa – nur nicht am Stück auf Modul, sondern auch einzeln als Download. Den Anfang macht mit Suda 51s Liberation Maiden ein flottes Actionspiel, das hinsichtlich Steuerung an Nintendos Kid Icarus: Uprising erinnert. Ihr schlüpft in den hautengen Kampfanzug von Shoko und heizt außerirdischen Invasoren mithilfe eines kleinen Kampfschiffes gehörig ein. Gegner werden anvisiert und abgeschossen, dabei solltet Ihr stets in Bewegung bleiben, um nicht selbst getroffen zu werden. Die Grafik ist ansehnlich und punktet vor allem mit tollen Anime-Sequenzen. Das Spiel ist zwar weder besonders komplex noch sonderlich lang, die flotte Action macht das aber wett.

Suda51-Anime-Ballerei aus der ”Guild01”-Sammlung – kein Kracher, aber spielenswert.

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Final Fantasy III – im Test (PSP)

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Der PSP-Konvertierung von Final Fantasy III merkt man die DS-Herkunft an: Zwar wurde das Bild auf 16:9-Format gebracht, Hintergründe und Modelle sind dagegen recht grob modelliert und texturiert. Trotzdem hat die Grafik Stil und wirkt wie aus einem Guss. Spielerisch bleibt das Rollenspiel seinen 8-Bit-Wurzeln treu: Kämpfe kommen ohne Echtzeit-Elemente aus, der Schwierigkeitsgrad ist stellenweise ziemlich knackig – wer moderne RPG-Kost gewohnt ist, wird sich hier die Zähne ausbeißen. Stellt Ihr Euch aber auf das Spieltempo ein und seid zum gelegentlichen Grinden bereit, erlebt Ihr ein erstklassiges Abenteuer der alten Schule. Auch nett: Im Menü wählt Ihr zwischen einem arrangierten Soundtrack und den alten Chiptunes.

Portierung des DS-Updates: technisch eher mäßig, spielerisch aber bewährt gut.

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Derrick the Deathfin – im Test (PS3)

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Hai Derrick ist auf Rache aus: Weil die blöden Menschen seine Eltern zu Dosenfutter verarbeitet haben, sagt er ihnen den Kampf an und mampft sich entschlossen durch die Ozeane der Welt. Dabei muss er schnell sein: Derrick ist ständig hungrig und muss Meerestiere oder Menschen fressen, um nicht zu verhungern – wie bei Wonder Boy leert sich die Energieleiste sonst permanent. Für Abwechslung sorgen Renn-Levels und Bosskämpfe. Derrick the Deathfin spielt sich schnell und flüssig, aber die 32 Levels habt Ihr bald alle gesehen. Dafür ist der Grafikstil brillant: Die Welt und ihre Bewohner wurden im Papercraft-Stil gestaltet, das sieht einfach toll aus und sorgt für ganz eigenes Flair. Auch ohne Online-Leaderboards ist’s ein idealer Hai-Happen für zwischendurch.

Ebenso unkomplizierter wie launiger Tempo-Tauchspaß in tollem Papercraft-Look.

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Red Johnson’s Chronicles: One Against All – im Test (PS3)

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Während Privatschnüffler Red Johnson letztes Jahr die Unterwelt von Metropolis nur auf der PS3 aufmischte, erscheint der Nachfolger One Against All auch für Xbox 360 und knüpft nahtlos an den Erstling an: Nachdem es sich Johnson mit dem ”Paten aller Paten” von Metropolis verscherzt hatte, wird ein nicht zu verachtendes Kopfgeld auf den Privatdetektiv ausgesetzt. Zu allem Überfluss wird auch noch einer seiner Brüder entführt. Das gleiche Schicksal erlitt offensichtlich auch der Spielspaß des Point&ampClick-Adventures, denn den haben wir nicht gefunden: Während die charmefreie Präsentation an seelenlose Wimmelbild-Spiele erinnert, frustrieren die Rätsel – immerhin Kernelement des Titels – mit teils unterirdischem und unsinnigem Design.

Reds zweiter Einsatz krankt an langweiligen Umgebungen und unlogischen Rätseln.

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