Derrick the Deathfin – im Test (PS3)

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Hai Derrick ist auf Rache aus: Weil die blöden Menschen seine Eltern zu Dosenfutter verarbeitet haben, sagt er ihnen den Kampf an und mampft sich entschlossen durch die Ozeane der Welt. Dabei muss er schnell sein: Derrick ist ständig hungrig und muss Meerestiere oder Menschen fressen, um nicht zu verhungern – wie bei Wonder Boy leert sich die Energieleiste sonst permanent. Für Abwechslung sorgen Renn-Levels und Bosskämpfe. Derrick the Deathfin spielt sich schnell und flüssig, aber die 32 Levels habt Ihr bald alle gesehen. Dafür ist der Grafikstil brillant: Die Welt und ihre Bewohner wurden im Papercraft-Stil gestaltet, das sieht einfach toll aus und sorgt für ganz eigenes Flair. Auch ohne Online-Leaderboards ist’s ein idealer Hai-Happen für zwischendurch.

Ebenso unkomplizierter wie launiger Tempo-Tauchspaß in tollem Papercraft-Look.

Singleplayer7
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Red Johnson’s Chronicles: One Against All – im Test (PS3)

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Während Privatschnüffler Red Johnson letztes Jahr die Unterwelt von Metropolis nur auf der PS3 aufmischte, erscheint der Nachfolger One Against All auch für Xbox 360 und knüpft nahtlos an den Erstling an: Nachdem es sich Johnson mit dem ”Paten aller Paten” von Metropolis verscherzt hatte, wird ein nicht zu verachtendes Kopfgeld auf den Privatdetektiv ausgesetzt. Zu allem Überfluss wird auch noch einer seiner Brüder entführt. Das gleiche Schicksal erlitt offensichtlich auch der Spielspaß des Point&ampClick-Adventures, denn den haben wir nicht gefunden: Während die charmefreie Präsentation an seelenlose Wimmelbild-Spiele erinnert, frustrieren die Rätsel – immerhin Kernelement des Titels – mit teils unterirdischem und unsinnigem Design.

Reds zweiter Einsatz krankt an langweiligen Umgebungen und unlogischen Rätseln.

Singleplayer3
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Naughty Bear: Panic in Paradise – im Test (PS3)

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Dieses Spiel ist die totale ”Entplüschung”: Im Nachfolger des Vollpreis-Titels Naughty Bear geht Ihr als gleichnamiger Bär erneut auf die Jagd nach Euren Artgenossen. Die Story ist schnell umrissen: Alle Bären machen einen Inselausflug, nur Naughty wird (wieder) nicht eingeladen. Der grimmige Meister Petz schleicht sich dennoch mit auf das Eiland, um seine Kollegen im wahrsten Wortsinn auseinanderzunehmen. Insgesamt 36 besondere Bären gilt es in ebenso vielen Arealen der Insel zu erledigen. Dazu schleicht oder metzelt sich Naughty durch die zwar kleinen, aber durchaus abwechslungsreichen Bereiche und darf abseits seines Mord-Auftrags je drei optionale Ziele erledigen – ’entplüscht’ etwa weitere umherlaufende Bären oder sammelt ein bestimmtes Kontingent Münzen. Mit diesen kauft Ihr im umfangreichen Upgrade-Menü weitere Waffen und Kostüme. Nebenbei erhält Naughty während seiner Missionen Erfahrungspunkte, so dass sich seine Statuswerte mit jedem Levelanstieg verbessern.

Das Besondere am Spiel sind die vielen fiesen Möglichkeiten, dem Bärenvolk den Garaus zu machen – sei es mit Waffengewalt oder den effektiven Umgebungskills. Ihr könnt die Teddys in haiverseuchte Gewässer werfen, im Lagerfeuer verbrennen oder sogar durch den Häcksler jagen. Jagt Ihr ihnen richtig Angst ein, bringen sie sich sogar selbst um der Ziel-Bär in jedem Abschnitt muss mit einem besonders fiesen Manöver um die Ecke gebracht werden. Grafisch wirkt der Titel durch seinen Comic-Look zwar stimmig, besonders hübsch sieht er aber nicht aus. Der Sound hält sich im Hintergrund und tritt nur in bestimmten Situationen hervor. Panic in Paradise punktet daher vor allem mit Umfang sowie mannigfaltigen ”Entplüschungen”.

Download-Fortsetzung des Plüschbär-Massakers, die mit fiesen Ideen punktet.

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Marvel vs. Capcom Origins – im Test (PS3)

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Capcom karrt zwei 2D-Kampf-Klassiker aus den 1990ern an: Bei Marvel Super Heroes steigen Spider-Man, Hulk, Captain America &amp Co. in den Ring, in Marvel vs. Capcom treten prominente Comic- und Videospiel-Helden in Tag-Teams an. Beide Klopper spielen sich schnell, komplex und angenehm flüssig und machen heute noch eine Menge Spaß. Die HD-Bearbeitung ist toll gelungen: Neben den üblichen Filtern könnt Ihr auch mit knackscharfen Pixeln spielen oder in den Röhren-Modus schalten– dann werden Scanlines, Farbbluten und Bildschirmkrümmung alter Arcade-Maschinen simuliert. Dazu kommt ein sauberer Netzcode, so freuen wir uns über eine vorbildliche Neuauflage zweier vielleicht nicht immer ganz fairer, aber allemal spaßiger Kampf-Evergreens.

Zwei 2D-Klassikklopper auf einmal: gut umgesetzt und mit motivierendem Kampfsystem.

Singleplayer8
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Happy Wars – im Test (360)

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Happy Wars ist der erste Free-to-Play-Titel für die Xbox 360. Der bunte Look erinnert an Animal Crossing, spielerisch gleicht es mehr einem Hack’n’Slay mit Rollenspiel-Elementen. Ihr wählt zwischen Krieger, Kleriker und Magier Euren Charakter. Mit diesem haut Ihr Euch dann bis zur gegnerischen Burg durch, um diese einzunehmen. Gleichzeitig gilt es, Eure eigene Behausung zu verteidigen. Allein ist Happy Wars mau, mit weiteren Spielern entwickelt sich jedoch ein munteres Gekloppe, das bei bis zu 30 Teilnehmern aber mitunter in Chaos ausartet. Items schaltet Ihr mit genügend Zeiteinsatz auch im Spiel frei, schneller geht es aber durch den Shop – gegen MS-Points kauft Ihr hier jede Menge Material und individualisiert damit Eure Spielfigur.

Kompetent gemachte Free-to-Play-Massenschlachten mit Hang zur Unübersichtlichkeit.

Singleplayer6
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Ecolibrium – im Test (PSV)

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Auch Handhelds werden von Free-to-Play erobert, dabei verfolgt Ecolibrium einen komplexen und ehrgeizigen Ansatz: Eure Aufgabe ist es, ein funktionierendes Ökosystem zu erschaffen. Jede Pflanze und jedes Tier hat seine Aufgabe, alles greift ineinander. Das ist spannend, vielschichtig und motivierend und dank guter Menüs auch angenehm zu bedienen. Allerdings stellt sich das Spiel selbst ein Bein: Wollt Ihr kein reales Geld investieren, sind die Wartezeiten zwischen möglichen Aktionen oft schmerzhaft lang. Wer nicht zahlungswillig ist, kann selten länger als 20 Minuten am Stück spielen, bevor die Ressourcen sich regenerieren müssen. Trotzdem: Ecolibrium muss für seinen Ehrgeiz und seine Komplexität gelobt werden – es bietet mehr als FarmVille &amp Co.

Interessantes Aufbauspiel mit Ökosystem, aber nervigen Free-to-Play-Wartepausen.

Singleplayer6
Multiplayer
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Nintendo

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Im Geschäftsbericht des zweiten Quartals 2012 stellte Nintendo fest, dass in Japan und USA das Angebot, (Vollpreis-) Spiele in rein digitaler Form zu erwerben, deutlich besser angenommen wird als in den PAL-Gebieten Europa und Australien.

In Japan verzeichnete Nintendo das größte Interesse am digitalen Spielevertrieb: 15% der New Super Mario Bros 2-Verkäufe wurden im 3DS-eShop getätigt; in anderen Territorien waren es nur 3 bis 10%, wobei die USA noch am dichtesten an die japanischen Zahlen heran kommen. Australien und Europa produzierten hingegen nur einen “relativ kleinen“ digitalen Umsatz – Nintendos Präsident Satoru Iwata erklärte, dass beide Gebiete den digitalen Spielevertrieb in einem “relativ milden” Tempo annehmen würden.

Im weltweiten Durchschnitt sind laut Nintendo 72% aller 3DS-Konsolen mit dem Internet verbunden, 10% mehr als im vergangenen Jahr.


Joe Danger 2: The Movie – im Test (PS3)

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Verkehrte Welt: Während Joe Danger mit mehr als einem Jahr Verspätung die Xbox 360 erreichte, mussten diesmal PS3-Besitzer etwas länger warten, bis sie mit dem Stuntman auf High-Score-Jagd gehen konnten. Das (Motor-)Rad erfinden die Jungs von Hello Games mit ihrer Fortsetzung nicht neu. Das hatten sie auch gar nicht nötig, ist Joe Danger doch bereits ein exzellentes Spiel. Daher wurde lediglich behutsam an der Fortsetzungs-Schraube gedreht. So flitzt Ihr wieder mit dem titelgebenden Stuntman auf der Jagd nach immer höheren Punktzahlen durch knallbunte 2D-Welten. Für frischen Fahrtwind im Spielprinzip sorgen neue Fortbewegungsmittel wie Jetpack oder Einrad, die leider viel zu selten zum Einsatz kommen. Das Leveldesign ist deutlich zugänglicher ausgefallen, dafür gestalten sich die Aufgabenstellungen nun abwechslungsreicher. So versucht Ihr nicht nur, möglichst schnell und unbeschadet durch die Filmklassiker-inspirierten Abschnitte zu kommen, sondern müsst z.B. schon mal als Möchtegern-James-Bond durchkommen, ohne Alarm auszulösen. Die mit dem intuitiven Editor erstellten Strecken teilt Ihr jetzt bequem mit der ganzen Welt, Mehrspieler-Gefechte hingegen werden weiterhin nur vor dem heimischen Fernseher ausgetragen. Ist der Umfang von Joe Danger 2: The Movie ohnehin schon zufriedenstellend, setzt Hello Games bei der PS3-Version des Titels noch einen drauf: Für die kurze Wartezeit werden Besitzer der Sony-Konsole nämlich mit Zusatzinhalten entschädigt und kommen so u.a. in den Genuss der ehemals Xbox-360-exklusiven ”Special Edition”-Levels von Teil 1.

Vergnügliche Geschicklichkeits-Tests auf zwei und mehr Rädern – einsteigerfreundlicher und abwechslungsreicher als der Erstling.

Singleplayer9
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Assassin’s Creed III

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Mikrotransaktionen breiten sich nun auch auf Konsolen aus, wie zuletzt ja auch schon PS-Freunde bei z.B. Forza Horizon entdeckt haben:

Wie WorthPlaying berichtet, werden diese Woche in den USA – sowohl im PlayStation Store als auch bei Xbox Live – sogenannte “Erudito Packs” für Assassin’s Creed III zum Kauf angeboten. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine Spiele-eigene Währung, mittels der man innerhalb des Spiels Gegenstände erwerben kann, und zwar “unabhängig vom gegenwärtigen Level” des Spielers. Letzteres ist ein Hinweis darauf, dass es sich um Items für den Online-Mehrspieler-Modus handelt.

Die “Erudito Packs” gibt es in folgenden Größen und Preisen:

  • 20 Erudito Pack = 80 Microsoft Punkte (0,99 Dollar)
  • 50 Erudito Pack = 160 MSP (1,99 Dollar)
  • 155 Erudito Pack = 400 MSP (4,99 Dollar)
  • 380 Erudito Pack = 800 MSP (9,99 Dollar)
  • 925 Erudito Pack = 1600 MSP (19,99 Dollar)

Angekündigt sind diese Packs bisher nur für die USA; in Europa dürften die Dollar-Preise (wie so oft) 1:1 in die entsprechenden Euro-Beträge übertragen werden. Assassin’s Creed III kommt für die PlayStation 3 und die Xbox 360 am 31. Oktober und für Wii U im November.


Tekken Tag Tournament 2

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Ein paar Schriftzeichen auf dem Boden der Saudi-Arabien-Stage von Tekken Tag Tournament 2 sorgten kürzlich für Wirbel, da sie offenbar von Muslimen als beleidigend empfunden werden könnten. Namco-Bandai reagiert nun und wird die Karte überarbeiten.

“Wir wussten dies nicht und werden die Daten des Stage-Designs so schnell wie möglich überarbeiten”, schreibt Tekken-Schöpfer Katsuhiro Harada dazu via Twitter. Die Umbauarbeiten dürften allerdings relativ schnell vonstatten gehen, da es ja keine grundlegenden Änderungen sind.

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