Wii U

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Friedliebende Videospieler sollten besser schon mal in Deckung gehen, denn aus Japan gibt es frische Aussagen zum Wii U, die für Fanboy-Zunder sorgen dürften: Eurogamer hat mit einem Entwickler von Omega Force (Schöpfer u.a. von der nicht totzukriegenden Dynasty Warriors-Serie) gesprochen, der an Nintendos neuer Konsole durchaus was zu kritiseren hat.

Akihiro Suzuki, seines Zeichens Produzent der Serie und damit auch für das zum Wii-U-Start anstehende Warriors Orochi 3 Hyper zuständig, ist nämlich mit der Prozessorleistung nicht ganz glücklich: “Eine der Schwächen des Wii U im Vergleich zu PS3 und Xbox 360 ist die etwas gringere CPU-Power.” Weil seine Titel stets sehr viele Gegner auf den Spieler loslassen, würde die Performance unter diesem Aspekt leiden un sie vor eine Herausforderung stellen.

Aber es ist nicht alles verloren an der Nintendo-Front, denn Suzuki sagt auch: “Ausgehend von der Leistung des Wii U wussten wir, dass es für unser Spiel möglich sein könnte, viel besser auszusehen als Spiele auf PS3 und Xbox 360. Macht also keinen Fehler, vom visuellen Standpunkt her gesehen kann die Konsole mehr,” was sie selbst auch ausgenutzt hätten.

Klar ist also wohl nur, dass vieles unklar ist…

Retro/Grade – im Test (PS3)

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Als die Entwicklung von Retro/Grade vor einigen Jahren begann, waren Gitarren-Controller der letzte Schrei und die Idee eines damit gesteuerten Ballerspiels vielversprechend – aber wer findet 2012 noch seine Plastikinstrumente? Wiewohl Besitzer einer Gitarre die etwas intuitivere Kontrollmethode genießen, funktioniert das Spiel auch mit dem Pad ordentlich: Als Opfer einer Zeitanomalie müsst Ihr einen Weltraumkampf quasi rückwärts zocken – in fünf Bahnen abgefeuerte Schüsse kehren zu Euch zurück und werden per Knopfdruck gesammelt. Das spielt sich in der Tat fast wie ein futuristisch angehauchtes Guitar Hero und profitiert von der bunt-spacigen Inszenierung. Schade allerdings, dass mit nur zehn Elektro-Songs der Umfang recht mickrig ausfällt.

Bunter Reaktionstest mit etwas geringem Umfang und alternativer Gitarrensteuerung.

Singleplayer6
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Rock Band Blitz – im Test (PS3)

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Während Guitar Hero aus dem kollektiven Gamer-Bewusstsein gestrichen scheint, hält die inzwischen eigenständige Rock Band-Schmiede Harmonix wacker die Erinnerung an glorreichere Musikspiel-Zeiten am Leben: Wöchentlich werden neue Download-Songs für Teil 3 veröffentlicht und mit Rock Band Blitz will man nun neue Interessenten anlocken. Allerdings hat der Download-Ableger mit den großen Konsolen-Brüdern nur noch bedingt etwas gemeinsam und orientiert sich an den PSP-/DS-Fassungen oder den PS2-Frühwerken Frequency und Amplitude. Statt mit Instrumenten in der Hand ’Noten’ nachzuspielen, wechselt Ihr per Pad zwischen bis zu fünf parallel laufenden Klangspuren und müsst rechtzeitig anscrollende Markierungen treffen, um die Combozähler hochzutreiben. Was arg abstrakt wirkt, entpuppt sich nach kurzer Übung und dank kluger Markersetzung als durchaus intuitiv und unterhaltsam, zumal zahlreiche optionale Extras viel Spielraum für Rekordpunktzahlen ermöglichen. Mit 25 Songs ist eine solide Auswahl vorhanden, die zudem auch in Rock Band 3 ’traditionell’ genutzt werden kann. Im Gegenzug sind alle Songs kompatibel, die Ihr je für einen der Vorgänger gekauft oder davon auf Eure Festplatte exportiert habt – ein kluger Schachzug, um die Abwechslung hochzutreiben. Um das ganze Potenzial von Blitz auszureizen, braucht Ihr aber Lust auf Punktejagd und am besten eine ordentliche Zahl Onlinefreunde, gegen die Ihr indirekt antretet. Denn eine Karriere oder Ähnliches fehlt, weshalb für reine Solisten die Motivation nicht allzu lang anhalten dürfte.

Flotter und gut spielbarer Abstecker in die Reaktionsecke, leider ohne Mehrspieler-Modus.

Singleplayer7
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Dragon’s Dogma

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Anhänger von Capcoms umfangreichen Rollenspiel dürfen sich freuen, auch wenn am Anfang etwas Verwirrung herrschte: Denn Dragon’s Dogma geht definitiv weiter – zwar (noch) nicht mit einer eigenständigen Fortsetzung, wie es die ersten Zitate aus Tokio vermuten ließen, aber dafür mit einer “großen Erweiterung”.

Die soll irgendwann nächstes Jahr erhältlich sein und hört auf den Namen Dark Arisen – ansonsten hält sich Capcom äußerst bedeckt, neben dem Trailer und ein paar Bildern (beides findet Ihr unten) gab es nur zu hören, dass die Spielstände des Hauptspiels übernommen werden können.

Das erhält übrigens bis dahin noch etwas kostenlosen DLC, der es dann erlaubt, das Abenteuer als Speedrun oder mit höherem Schwierigkeitsgrad als bisher anzugehen.

Kung Fu Strike: The Warrior’s Rage – im Test (360)

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Mit diesem Prügler werden wegen der kaum vorhandenen Spielbalance nur knallharte Genre-Fans glücklich: So habt Ihr es im Laufe der vierstündigen Kampagne Level für Level mit zu vielen Widersachern zu tun. Selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe seid Ihr oft chancenlos und verliert Euch in dem daraus resultierenden Chaos. Dass jeder der 28 Levels aus gerade mal einem Raum besteht, stößt ebenso sauer auf wie die bockige Kamera. Schade um das verschenkte Potenzial, denn der Titel wüsste mit krachigem Kampfsystem, vielfältiger Move-Palette und leichten RPG-Elementen durchaus zu überzeugen. Unser Tipp: Schnappt Euch einen Freund für die Offline-Koop-Kampagne, dann klappt’s besser mit dem Spielspaß.

Mittelprächtige Prügelei mit für Solo-Kämpfer teils unfairen Gegneranhäufungen.

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Dust: An Elysian Tail – im Test (360)

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2D-Puristen dürfte beim Anblick von Dust das Herz aufgehen: Auf der einen Seite begeistert das Action-Rollenspiel mit wunderschön gezeichneten Hintergründen und Charakteren, auf der anderen fällt der Titel in eines der spannendsten 2D-Sub-Genres – die Nische der ’Metroidvania’-Spiele. Sprich: Euch erwartet eine riesige, mit Geheimnissen und Quest-Gebern vollgestopfte Welt, die sich durch das Erlernen neuer Fähigkeiten erst allmählich erschließt und in der das mehrmalige Besuchen bestimmter Orte zum Pflichtprogramm gehört. Das Abenteuer steckt Euch in die Haut des titelgebenden Helden, der zu Beginn an Amnesie leidet. Die Geschichte verläuft leider so vorhersehbar, wie es der langweilige Beginn vermuten lässt – reden wir also lieber über die Stärken, denn davon gibt es einige. So kommen auch Action-Freunde nicht zu kurz: Gemeinsam mit seinem sprechenden Schwert und der Ameisenbeutler-Begleiterin Fidget fegt Dust die Gegner oft in Massen vom Bildschirm. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern geht auch hervorragend von der Hand, so dass der Combo-Zähler selten unter der Marke von 100 zum Stehen kommt. Für besiegte Feinde erhaltet Ihr Erfahrungspunkte, mit denen Ihr Gesundheit oder Durchschlagskraft verbessert. Rollenspieler erfreuen sich an unzähligen Ausrüstungsgegenständen, die sie zum Teil aus gefundenen Materialien selbst zusammenzimmern, für Abwechslung sorgen mitunter fordernde Jump’n’Run-Abschnitte. Wollt Ihr der Welt von Dust: An Elysian Tail jedes Geheimnis entlocken, seid Ihr weit über zehn Stunden beschäftigt. Aufmerksame Spieler entdecken z.B. zahlreiche Gastauftritte bekannter Indie-Charaktere.

Feines Action-Rollenspiel, das besonders mit seiner handgezeichneten Optik begeistert.

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Take-Two Interactive

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Schlechte Nachrichten aus dem Hause Take Two: Wie deren CEO, Strauss Zelnick, auf einer Investorenkonferenz mitteilte (Joystiq berichtete später darüber), konnte der Hersteller seine gesteckten Umsatzziele im letzten Jahr nicht erreichen. Außerdem könnten auch für 2013 diesbezüglich keine großen Sprünge bzw. Einnahmen von 1,7 bis 1,8 Milliarden Dollar bei einem Defizit von 600 Millionen Dollar erwartet werden.

Hauptgrund dafür sei laut Zelnick die aus Qualitätsgründen erfolgte Verschiebung einiger Toptitel auf das kommende Jahr. Er nannte dabei zwar keine Namen, spielte dabei aber sicher auf BioShock Infinite (momentan für den 26. Februar 2013 geplant) und GTA V (noch ohne konkretes Datum) an.

3DS XL

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Das Nintendo bei der XL-Version des 3DS die Gelegenheit nicht nutzte, diesen mit einem zweiten Analog-Stick auszustatten, ist ärgerlich; dass daraufhin das klobige Zubehör (das Spieler mit großen Händen durchaus zu schätzen wissen) auch für den großen 3DS erscheinen würde, war nur eine Frage der Zeit und wurde auch vom Mario-Konzern nie verheimlicht.

NintendoEverything zeigte nun das erste Bild des Accessoires, kompatibel mit Resident Evil: Revelations, Kid Icarus: Uprising, Monster Hunter 3 Ultimate und Metal Gear Solid: Snake Eater 3D. Preis- und Erscheinungstermin sind noch nicht bekannt.

Wir lieben Pac-Man

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In der neuen M! erfahrt Ihr jede Menge Wissenswertes über den legendären Pillenmampfer – doch nicht alles kann in Text und Bild anschaulich genug gewürdigt werden. Deshalb haben wir ein paar informative, aber noch viel mehr unterhaltsame Dinge hier in Videoform für Euch parat.

Was für eine Art von Spiel Pac-Man ist, dürfte eigentlich fast jeder wissen… oder? Falls wirklich nicht, dann hilft dieses Video von seinem allerersten Auftritt 1980 in den Spielhallen:

Alles klar? Dann sparen wir uns weitere Schnipsel der meisten Nachfolger, die dem Erstling häufig stark ähnelten sowie seiner neuzeitlichen Abenteuer, die überwiegend eher unbemerkenswert ausfielen, und belassen es bei zwei weiteren. Den Anfang macht das vielleicht schlechteste Pac-Man, das es bis dato gab – die äußerst schwache Umsetzung auf das Atari 2600 von 1983, deren mieserablen Qualität eine Mitschuld am Vidoespiel-Crash der 80er-Jahre zugesprochen wurde:

Und hier schließlich das letzte wirklich ernstzunehmende Videospiel mit dem gelben Star: Die Pac-Man Championship Edition DX ist eine großartige Kombination aus moderner Psychedelik-Inszenierung und dem klassischen Grundkonzept, optimiert für mitreißende Häppchen-Runden. Wer eine PS3 oder Xbox 360 hat und mit Pac-Man auch nur irgendwas anfangen kann, sollte den Download-Titel unbedingt zumindest ausprobieren:

Umsonst gibt’s übrigens eine besonders eigenwillige Variante zu erleben: Wer bei World’s Biggest Pac-Man vorbeisurft, kann dort eine gewaltige masse an usergenerierten Labyrinthen leer mampfen.

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Yuji Naka

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Über sein Leben nach der Zeit mit Segas Maskottchen Sonic hat nun Yuji Naka mit Polygon gesprochen. Dabei zeigte er sich sehr glücklich über seine neuen künstlerischen Freiheiten, seitdem er nicht mehr bei dem Konzern arbeite.

“Wenn ich bei Sega geblieben wäre, hätte ich immer Sonic-Titel machen müssen”, sagt Naka. Jetzt genieße er, auch an anderen Spielen arbeiten zu können. Genauso solle man auch Shigeru Miyamoto, der immer mit Mario verbunden werde, Eiji Aonuma (Zelda) oder Hideo Kojima (Metal Gear) mehr Freiraum bei der Gestaltung neuer Titel zugestehen. Ein Regisseur sei im Laufe seines Schaffens schließlich auch für viele verschiedene Filme verantwortlich und der Filmindustrie ginge es sehr gut.

Nakas letztes Projekt war Rodea and the Sky Soldier für 3DS und Wii, aber wegen der bevorstehenden Veröffentlichung des Wii U steht über dessen Veröffentlichung noch ein dickes Fragezeichen, obwohl die Entwicklungsarbeiten daran schon abgeschlossen sind.

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