!nside !ndies #021

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Mick Slick ist mit seiner Basecap und der Sonnenbrille schon ein cooler Typ. Doch das muss er auch sein, schließlich warten in diesem Jump ‘n Run insgesamt fünf Welten auf ihn. Ihr übernehmt die Kontrolle über Slick und lenkt ihn vorbei an Feinden und über Plattformen, um zum Ausgang zu gelangen. Viele Feinde erledigt Ihr in Mario-Manier: Ihr hüpft ihnen auf den Kopf. Andere wiederum lassen sich nicht beseitigen, weicht diesen darum aus. Solltet Ihr mal abstürzen oder von einem Gegner erwischt werden, beginnt Ihr die jeweilige Stage von vorn. Auf Extraleben braucht Ihr dabei nicht zu achten – die Neustarts sind unbegrenzt. Die zu bewältigenden Abschnitte kommen manchmal nur einen Bildschirm groß daher, ein anderes Mal scrollt das Bild dann wieder in alle Richtungen.

Optisch gibt sich das Spiel im klassischen Game Boy-Look. Die monochrome Grafik erinnert ganz stark an frühe Jump’n’Runs auf dem kleinen Handheld. Hintergründe, Feinde, Slick selbst – alles erscheint sehr reduziert, aber dafür sympathisch und vor allem übersichtlich. Der Sound passt sich der Grafik an und beschallt Eure Ohren mit Midi-Piepsern. Die Steuerung kommt nur mit Sprung-Taste und Analogstick bzw. Digikreuz aus, funktioniert aber nahezu perfekt. Somit versteht sich der Titel als eine gelungene Hommage an die klassischen Hüpfspiele, in welchen es um nicht mehr als Laufen, Springen und Eure Geschicklichkeit geht. Wer mit diesem Prinzip etwas anfangen kann, wird mit Slick auf jeden Fall glücklich.

Entwickler: Halcyon Softworks
Preis: 80 MS-Punkte
M! sagt: lohnt sich

Xbox 720

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Kleine Versprecher können große Folgen nach sich ziehen. So sorgt eine interessante Äußerung von Microsofts General Manager Brian Hall aktuell für Aufsehen.

Hall sprach mit TheVerge im Rahmen eines Video-Interviews (siehe unten) über den Launch von Outlook.com. Dabei erwähnte er, dass dieses quasi in einem Schwung mit Windows 8, dem neuen Office, Windows Phone und auch einer neuen Xbox erscheine – ab 1:17 ist es zu hören

Nachdem Microsoft bislang hartnäckig zur nächsten Hardware-Generation geschwiegen hat, dürfte das eher ein ungewollter Versprecher von Hall gewesen sein.

Namco-Bandai

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Namco-Bandai hat sein sein Spieleaufgebot für die diesjährige gamescom enthüllt. Darunter befinden sich einige Gründe nach Köln zu fahren, zumal alle Titel spielbar sein werden.

Lange genug geredet, um diese Namen geht es:

  • Tekken Tag Tournament 2
  • One Piece Pirate Warriors
  • Dark Souls: Prepare to Die Edition
  • Tales Of Graces f
  • Ni no Kuni: Wrath of the White Witch
  • Tank! Tank! Tank!

Desweiteren wird das von Digital Extremes entwickelte Star Trek in Videoform separat gezeigt, außerdem sind die beiden Codemasters-Raserei F1 2012 und F1 Race Stars am Start.

Assassin’s Creed III

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Wie CVG mit Berufung auf einen Packshot bei Amazon vermeldet (siehe oben), wird Assassin’s Creed III auf der PS3 rund eine Stunde umfangreicher als auf der Xbox 360 ausfallen. Bereits auf der E3 hatte es eine gesonderte PS3-Demo des Titels gegeben und war exklusiver DLC für die Sony-Konsole angekündigt worden, der nach dem Launch erscheinen werde.

Ob es sich bei der zusätzlichen Spielzeit nun um diesen DLC handelt, ist nicht bekannt. Desweiteren steht nicht fest, ob dieser frei verfügbar oder nur für Premiumkunden sein wird – genug verschiedene Special Editions sind ja bereits wieder angekündigt…

Nolan Bushnell

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Nolan Bushnell, der mit der Gründung von Atari der Videospiel-Industrie den Weg ebnete, plauderte unlängst in einem Interview mit Eurogamer aus dem Nähkästchen. Der für seine Geschäftspolitik durchaus umstrittene Videospiel-Veteran (Ataris erstes Spiel PONG “klaute” er sich bekanntermaßen von Ralph H. Baer und Magnavox) zeigte auch jetzt, aus welchem Holz er geschnitzt ist – mit markigen Worten:

“Das beste Spiel, das ich je bei Atari gespielt habe, war das Spiel, meine Konkurrenten aus dem Geschäft zu drängen. Ich erwies mich als ziemlich gut darin“, behauptet Bushnell. Schon dies ist eine streitbare These, die aber zumindest für die Anfangszeit von Atari seine Gültigkeit hat.

Diese Zeiten ließ er dann auch Revue passieren, angefangen mit PONG: “Die gute Nachricht war, dass jeder in seiner Garage ein Pong-Spiel entwickeln konnte – denn das ist alles, was ich hatte.“  Erst später merkte er, dass auch andere auf den Gedanken kamen – viele andere. Der vermeintliche Vorteil verwandelte sich in einen Nachteil: “Wie sie wissen, hat Atari nicht die meisten Pong-Spiele verkauft. Wir wurden oft kopiert.” In der Tat.

Weiteres Problem: Potentielle Geldgeber trauten der noch jungen Industrie noch nicht über den Weg: “Wir waren immer unterkapitalisiert, weil niemand an Videospiele glaubte. Wussten Sie schon, dass wir bereits 40 Millionen Umsatz machten, bevor wir überhaupt Wagniskapital bekamen? Es war verrückt.”

An der moderne Spiele-Industrie ist Bushnell übrigens nicht wirklich interessiert, erklärte er, wenngleich er natürlich schon einige Ideen hätte: “Wenn ich heute wieder in dieser Industrie tätig wäre, würde ich mich strikt auf Augmented Reality konzentrieren”, erklärte er. Vor allem den mobilen Bereich hätte er da im Sinn, doch auch der Spielhalle würde er die Treue halten: “Ich würde gerne einen neuen Automaten entwerfen“, bekannte er.

Bushnell verkaufte Atari bereits 1976 und verließ die Firma drei Jahre später – danach gründete er mehr als 20 (!) verschiedene Unternehmungen, unter anderem die Pizza-Fastfoodkette Chuck E. Cheese’s Pizza. Außerdem entwickelte er Roboter und war sogar an der Entwicklung der ersten Navigationsysteme beteiligt. Zu seiner Firma Catalyst Technologies gehörte auch Etak, die bereits 1984 begannen, die Welt zu digitalisieren: “Kennen sie das Innenleben von TomTom? Viele Leute wissen nicht, dass ich etwas mit dessen Design zu tun hatte.“ 2010 holte Atari Bushnell übrigens zurück in seine ehemalige Firma: als Berater des Aufsichtsrates.

Seine weiteren Ideen, wie beispielsweise die einer Zungen-gesteuerten Tastatur, damit er während der Autofahrt SMS tippen kann, sind im Eurogamer-Interview nachzulesen. Sein neuestes Projekt heißt Brainrush und ist ein gutes Beispiel für Gamification: Lernsoftware basierend auf der Technologie von Videospielen. Mehr zu Bushnells Zeit bei Atari erfahrt Ihr hier.

Konami

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Wer bisher glaubte, die traditionsreiche japanische Firma würde nur Spiele herstellen, wird jetzt eines Besseren belehrt: Die Konami Sports & Life Co. Ltd, eine bereits seit 1973 existierende Tochtergesellschaft des Spieleherstellers, kümmert sich um die Förderung von Spitzensportlern in Japan.

Und dies zahlte sich aus: Kein geringerer als der derzeitige Turner-Gott Kohei Uchimura steht bei Konami unter Vertrag – und dieser holte sich jetzt in London eine Goldmedaille im Mehrkampf der Kunstturner, dazu noch zweimal Silber mit dem Team und im Bodenturnen. Insgesamt sind bei den diesjährigen Olympischen Spielen drei Sportler von Konami beim Kunstturnen vertreten: Neben Uchimura traten noch Koji Yamamuro und Yusuke Tanaka an. Takuro Fujii, ein weiterer Konami-“Angestellter”, gewann in der 4x100m-Lagen-Staffel Silber.

 

Assassin’s Creed III

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Entgegen den vorherigen beiden Teilen wird es bei Assassin’s Creed III diesmal keine Multiplayer-Beta geben. Multiplayer Game Director Damien Kieken gab dies gegenüber Xboxgamezone bekannt.

Am liebsten würde man eine solche Beta-Phase jedes Jahr anbieten, denn einerseits helfe es das Spiel zu verbessern und sei ein Dankeschön an die loyale Community. Andererseits koste es aber auch Ressourcen, immer wieder eine neue Version aufpolieren und nach deren Release unterstützen zu müssen. Dadurch ginge Zeit verloren, die besser in das finale Produkt gesteckt werde, was man in diesem Fall so praktizieren wolle, indem man sich stattdessen mit den Bukarest- und Shanghai-Studios austausche. Letztlich würde sich dies am Ende auch auszahlen.

Assassin’s Creed III erscheint Ende Oktober für PS3 und Xbox 360. Eine Wii-U-Version ist noch ohne Termin.

Metro: Last Light

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Gegenüber AusGamers gab Huw Beynon von THQ zu, dass man das Potential des Ego-Shooters aus der Ukraine viel zu spät erkannte: “Wie wir schon erwähnten, hat THQ in Bezug auf Metro 2033 ein wenig zu spät realisiert, dass sie einen ungeschliffenen Diamanten in Händen hielten.“ Entsprechend sparte man damals an der Politur und Support für das Spiel. Erst nach einer Million verkaufter Kopien allein auf der PC-Seite (es erschien auch für die 360) kam THQ die Erkenntnis, dass Metro 2033 tatsächlich ein Hit war.

Als Verantwortlicher für die Metro-Franchise bei THQ wird Beynon das beim Nachfolger Metro: Last Light nicht noch einmal passieren, gelobte er – und man gab den Entwickler 4A Games jetzt mehr Zeit, um an der Qualität des sinistren Ego-Shooters zu feilen. Da THQ durch arge Finanzprobleme gebeutelt wurde, war das kein leichter Entschluss: “Angesichts der Situation von THQ war das offensichtlich eine große Entscheidung, aber ich denke, eine, die sich auszahlen wird.“

Metro: Last Light erscheint für PlayStation 3 und Xbox 360 im Frühjahr 2013.

UK-Charts

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Die Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. London 2012 (360)
  2. London 2012 (PS3)
  3. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (Wii)
  4. Lego Batman 2: DC Super Heroes (360)
  5. Batman: Arkham City (360)
  6. Batman: Arkham City (PS3)
  7. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (3DS)
  8. The Elder Scrolls V: Skyrim (360)
  9. Mario Kart 7 (3DS)
  10. Assassin’s Creed: Revelations (360)
  11. Ghost Recon: Future Soldier (360)
  12. Super Mario 3D Land (3DS)
  13. Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance (3DS)
  14. The Amazing Spider-Man (360)
  15. Moshi Monsters: Moshling Zoo (DS)
  16. The Elder Scrolls V: Skyrim (PS3)
  17. Lego Batman 2: DC Super Heroes (PS3)
  18. Battlefield 3 (360)
  19. Lego Batman 2: DC Super Heroes (Wii)
  20. Wii Music (Wii)
  21. Risen 2: Dark Waters (360)
  22. The Amazing Spider-Man (PS3)
  23. Pokémon Conquest (DS)
  24. Call of Duty: Black Ops (360)
  25. The Sims 3 (PC)

Raubkopien

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Importstopp, Kopierschutzmechanismen oder gutgemeinte Werbeaktion – die Industrie hat schon viel gegen Software-Piraterie zu tun versucht, aber langfristig hat bisher nichts geholfen. Nach Meinung von Marek Rabas, Kopf von Mad Finger Games (jüngst auf Mobil-Geräten mit dem Free-to-Play-Shooter Dead Trigger vertreten), die dieser in einem Blog-Post auf GameZebo kundtat, wird das auch so bleiben.

“Ich glaube nicht, dass Piraterie gestoppt werden kann”, bringt er es auf den Punkt. Spiele wurden schon immer gestohlen und es gebe nicht viel, was man dagegen tun könne. Angenommen, die Piraterie-Rate wäre 9:1, wenn zehn Leute ein Spiel spielen. Dann sei es schon als Erfolg zu sehen, wenn ein Softwarepirat zum ehrlichen Käufer würde, da der Publisher gleich seine Einnahmen verdoppele. Dabei wolle man nicht Geld in rauen Mengen scheffeln oder den Investoren jedes Quartal fantastische Zahlen präsentieren, sondern einfach Spiele entwickeln.

Für die Zukunft wünscht sich Rabas in Bezug auf den Schutz ihrer Titel mehr Unterstützung seitens der Hardware-Hersteller, da es letztlich ihre Software sei, wegen der die Hardware gekauft werde.

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