Wii U GamePad

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In einem Interview mit Siliconera hat Takuya Matsumoto, Lead Designer von The Last Story, über die Bedeutung des Wii-U-GamePad für die Zukunft des japanischen Rollenspiels gesprochen. So sei dessen Touchscreen zum Darstellen und Verwalten von Informationen am besten geeignet.

Er könne dabei etwa, ähnlich des GPS eines Autos, zur Festellung der Schlachtfeld-Gegebenheiten oder dem Analysieren des gegnerischen Schwachpunkts eingesetzt werden, erklärt Matsumoto. Dies biete Möglichkeiten für tiefergehende Strategien in japanischen Rollenspielen. Zudem könne der Touchscreen auch als eine Art Journal fungieren, mit dessen Hilfe Charakter-Informationen und Erfahrungen gespeichert und dann mit anderen Spielern via MiiVerse oder WiFi geteilt werden.

 

Star Wars 1313

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Auf der E3 sorgte Star Wars 1313 für offene Münder und wurde allgemein der nächsten Konsolengeneration zugeordnet. In einem Interview mit CVG, das Ihr Euch unten ansehen könnt, sprach nun Kim Libreri von Industrial Light & Magic u.a. darüber, in welche Richtung sich die grafische Darstellung bei Video- und Computerspielen entwickeln wird. Seiner Meinung nach wird diese in zehn Jahren nicht mehr von der Realität zu unterscheiden sein.

Bei Betrachtung aktueller Computer-Hardware sei davon auszugehen, dass bald nicht mehr unterschieden werden kann, ob etwas interaktiv bzw. vorgerendert oder für eine Animationsserie angefertigt bzw. eine reale Darstellung sein soll. Bei Betrachtung der Konsolen-Hardware sei von einem Zeitraum von etwa zehn Jahren auszugehen. Bereits jetzt sei man mit einem animierten Film auf Augenhöhe.

Dragon Quest X

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Vor vier Tagen erschien die japanische Wii-Version von Dragon Quest X. In einem Nikkei-Report, über den die japanische Website Inside Games berichtete (und welcher später von Andriasang und Siliconera übersetzt wurde) betont Square Enix nun, dass sie das Online-Rollenspiel zehn Jahre lang mit frischen Inhalten versorgen wollen.

Produzent Yosuke Saito erklärte in diesem Zusammenhang auch, dass von jetzt an wöchentliche Updates mit neuen Quests und Story-Elementen folgen werden – etwas, das schon beim DS-Vorgänger eine Zeit lang praktiziert wurde. Für Mitte Oktober sei desweiteren ein größeres Update mit neuen System- und Gameplay-Elementen angedacht.

Gar nicht so unwichtige Randnotiz zum Schluss: Das Spielen von Dragon Quest X ist zwei Stunden pro Tag gratis. Erst wer länger spielen möchte, muss ein Abo zum Preis von 13 Dollar für 30 Tage abschließen.

Prince of Persia

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Am Wochenende postete ein anonymer User in einem Ubisoft-Forum obiges Bild und setzte damit Spekulationen in die Welt, dass womöglich für Prince of Persia ein Neuanfang geplant ist: Denn wer ganz genau hinsieht, erkennt unten eine Textzeile, in der “POP_Zero_2” steht…

Laut Kotaku war das ein Codename für ein früheres Prince of Persia-Projekt, das vor einigen Jahren eingestampft wurde – vielleicht stammt das Bild daher, vielleicht ist es ein Fake, aber vielleicht auch wirklich was Neues. Gut und interessant genug sieht der Screenshot jedenfalls aus, und Ägypten als Szenario wäre durchaus reizvoll.

Namco-Bandai

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Der tradiontionsreiche japanische Entwickler erzielte im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Gesamtumsatz von 108,6 Millarden Yen (1,1 Milliarden Euro), dass sind 23% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem man 88,2 Millarden Yen (919 Millionen Euro) umsetzte. Der Nettogewinn stieg auf 10,2 Millarden Yen (106 Millionen Euro), das sind satte 214% mehr als im Q1 2011, als nur 3,2 Millarden Yen (33,4 Millionen Euro) in den Kassen blieben.

Die Content-Sparte, zu der auch der Gaming-Bereich zählt, generierte dabei mit 59,9 Millarden Yen (624,6 Millionen Euro) einen höheren Umsatz als jeder andere Bereich – eine Steigerung um 160%. In Japan verkaufte das Unternehmen 270.000 Heimkonsolen-Titel und 711.000 Mobil-Spiele. Wichtigster Markt waren die USA, in denen zwei Millionen Heimkonsolen-Spiele verkauft wurden, sowie 500.000 mobile Titel. In Europa konnte man 395.000 Einheiten für Heimkonsolen absetzen, 150.000 für die tragbaren Geräte.

Erfolgreichstes Spiel für Namco war SoulCalibur V mit 680.000 abgesetzten Einheiten während des ersten Quartals, insgesamt wurde der Titel 1,3 Millionen Mal verkauft.

2K Games

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Im Interview mit Industry Gamers nahm Christoph Hartmann, Präsident von 2K Games, auch zum beliebten Dauerthema “Zukunft der Konsolen” Stellung. Während beispielsweise God of War-Vater David Jaffe auf der E3 Spiel-Konsolen als Dinosaurier bezeichnete, deren nächste Generation auch die letzte sein wird, sieht Hartmann dies etwas anders:

“Es ist vergleichbar damit, wie Menschen Lebensmittel konsumieren“, erklärt er. “Fast Food ist auf dem Vormarsch, und das hat mit unserer Lebensweise zu tun, aber es gibt auch qualitativ hochwertige Restaurants, die ebenfalls nicht verschwinden. Wenn ich von Konsolenspielen rede, meine ich damit ein umfangreiche Erlebnisse mit vielen Stunden Spielzeit…und für solche Titel wird man immer eine Haupt-Plattform benötigen. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, vielleicht eine PS 15 oder so, aber wir werden diese Hardware benötigen.”

Die Software-Entwicklung erfordert immer bessere Hardware, auch bei Videospielen – und auch Spezialisten wie Konsolen haben daher ihre Berechtigung: “Wir brauchen Maschinen, die dafür gebaut sind, auf einem Gebiet Leistung zu bringen, und [in diesem Fall] ist es das Gaming. Du wirst nie in der Lage sein, damit zu konkurrieren, weil es um Qualität geht und sie [die Konsolen] gebaut werden, um eine Sache am besten zu können.“

Auch von Cloud-Gaming hält Hartmann nicht viel: “Ich glaube nicht an Cloud-Gaming, solange es keinen Kabelanbieter gibt, der dafür sorgen kann, dass meine Internetverbindung nicht jeden Morgen zusammenbricht […]“

Neue Spiele der Woche

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für DS:

  • Jewel Master: Atlantis (rondomedia)

 

[Motiv-Quelle]

M!oment M!al #24

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Kulleraugen, knappe Kleider, quietschige Stimmen und verrückte Geschichten. Nur ein paar Charakteristika, welche sicherlich auf Mangas und Anime-Filme zutreffen. Doch wer der Meinung ist, damit sei die Bandbreite japanischer Zeichen- und Zeichentrick-Kunst schon erschöpft, irrt gewaltig. Der Gegenbeweis wurde am vergangenen Wochenende auf der AnimagiC angetreten. Die große Convention für Anime und Manga fand vom 27. – 29. Juli zum bereits 14. Mal statt. Die Beethovenhalle in Bonn stellte den Anlaufpunkt für Fans japanischer Popkultur dar, abseits des Gebäudes durften sich die Besucher jedoch auch auf einem Freigelände tummeln. Abseits gezeichneter Charaktere gab es ebenfalls jede Menge zu entdecken: Realverfilmungen, Musik und Videospiele rundeten die Veranstaltung ab und deckten nahezu die komplette Bandbreite fernöstlichen Entertainments ab. Ich habe mich in diesem Jahr erstmals unter die Fans und Interessierten gemischt – lest hier meinen kleinen Erlebnisbericht vom Besuch am Freitag.

Brütende Hitze begleitet schon die Anreise am Vormittag. Das Wetter beschert Temperaturen um die 30 Grad und lässt die Menschen schwitzen. Das Messegelände teilt sich auf in einen Outdoor- sowie einen Indoor-Bereich. Eine Bühne für einige Konzerte ist ebenfalls aufgebaut worden. Kulinarische Variationen finden sich ebenso im Außenbereich – Pommes und Sushi sollen hungrige Cosplayer satt machen. Kühle Getränke fehlen selbstverständlich genauso wenig. Im Inneren der Beethovenhalle spielt sich dann allerdings der Großteil des Convention-Programms ab. Also betrete ich das Gebäude und freue mich über die augenblicklich spürbare, angenehme Klimatisierung. Ein erster Rundgang zeigt, dass die Messe breit aufgestellt ist: verschiedene Verlage präsentieren aktuelle Mangas und Animes, Zeichenworkshops werden angeboten, und an den zahlreichen Merchandise-Ständen können Figuren, Shirts oder Schlüsselanhänger der Lieblingscharaktere erworben werden. Darüber hinaus wurden verschiedene Kinos installiert, welche zu unterschiedlichen Zeiten sowohl Anime- als auch Real-Filme japanischer Machart zeigen. Überrascht bin ich allerdings über die zahlreichen Anspielstationen, an welchen einige sehr prominente, zukünftige Titel gedaddelt werden dürfen. Das lasse ich mir natürlich nicht nehmen und greife zuerst bei Tekken Tag Tournament 2 zum Pad. Sofort packt mich wieder das Tag-Fieber. Das Spiel sieht schick aus, aber vor allem spielerisch ist es erneut eine Bank. Nach mehreren Runden weiß ich es ganz sicher: Das Spiel wird ein Brett!

Army of Two: The Devil’s Cartel

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Electronic Arts hat angekündigt, dass Army of Two: The Devil ‘s Cartel vorraussichtlich im März nächsten Jahres erscheinen soll. Es ist somit der dritte Teil des Koop-Third-Person-Shooters, der diesmal bei Visceral Games (Dead Space) entsteht

Die Geschichte ist diesmal in den “tödlichen Straßen von Mexiko” angesiedelt. Die Protagonisten Alpha und Bravo befinden sich dort inmitten eines Drogenkrieges. “Wir wollten die Army of Two-Franchise für eine neue Generation von Action-Spielern aktualisieren und gleichzeitig dem zentralen Konzept treu bleiben […]“, erklärte Julian Schnabel, ausführender Produzent bei Visceral Games. Und das zentrale Element ist auch hier wieder das Koop-Gameplay, das um “explosive neue Tag-Team-Funktionen“ erweitert wurde. Technisch wird der Titel mit der Frostbite 2-Engine umgesetzt, dass Aufrüstungs- und Anpassungssystem soll sehr viel umfangreicher als bei den Vorgängern sein. Außerdem ist geplant, den neuen Einsatz grimmiger und härter zu machen als die Vorgänger, weshalb wir nicht unbedingt große Summen auf einen Deutschland-Veröffentlichung wetten würden…

Army of Two: The Devil ‘s Cartel erscheint im März 2013 für PS3 und Xbox 360.

John Carmack

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Gestern begann die diesjährige, bereits seit 1996 alljährlich stattfindende QuakeCon in Dallas, Texas. id-Software-Boss John Carmack ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, die Eröffnungsrede zu halten. Er nahm diese zum Anlass, sich für die Probleme zu entschuldigen, die sein letztes Werk Rage bei vielen Spielern verursachte, und zwar speziell die PC-Version. Der Titel hatte beim Start arge Treiber-Probleme – und das ausgerechnet in seinem “Stamm”-Lager PC.

Er gelobte natürlich Besserung und erklärte dann, was in puncto Entwicklung gerade bei id ansteht: So habe man es während der Arbeit an Doom 3 BFG Edition geschafft, die dort verwendete id Tech 4-Engine auf der Vita zum Laufen zu bringen. Dass das Spiel für Sonys mobile Konsole kommt, ist allerdings noch kein Thema – denn momentan fokussieren die Entwickler alle Ressourcen auf DoomM 4. Selbst die Mobil-Sparte von id wurde dafür herangezogen.

Doch einen Zeitrahmen für die Veröffentlichung des Horror-Shooters nannte er noch nicht: Laut Kotaku kommentierte dies Carmack mit einem knappen „Es ist fertig, wenn es fertig ist.“ Interessanterweise war in diesem Jahr Diversifizierung kein Thema mehr für id, was Carmack in den letzte Jahren stets als Ziel für seine Firma vorgab.

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