UK-Charts: Die Herren der Ringe

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Unerwartet, aber auch nicht völlig überraschend: Denn jetzt, wo die Olampiade in greifbare Nähe rückt, greift der Brite auch verstärkt zum Spiel dazu – letzte woche musste es noch diversen Superhelden die vorderen Plätze überlassen.

Das hat sich im Königreich vom 2. bis 8. Juli am besten verkauft:

  1. London 2012 (360)
  2. Lego Batman 2: DC Super Heroes (360)
  3. The Amazing Spider-Man (360)
  4. London 2012 (PS3)
  5. Spec Ops: The Line (360)
  6. The Amazing Spider-Man (PS3)
  7. Dead Island: Game of the Year Edition (360)
  8. Lego Batman 2: DC Super Heroes (PS3)
  9. Lego Batman 2: DC Super Heroes (Wii)
  10. The Elder Scrolls V: Skyrim (360)
  11. Spec Ops: The Line (PS3)
  12. Dead Island: Game of the Year Edition (PS3)
  13. FIFA 12 (360)
  14. Ghost Recon: Future Soldier (360)
  15. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (Wii)
  16. Theatrhythm Final Fantasy (3DS)
  17. Halo: Combat Evolved Anniversary (360)
  18. Diablo III (PC)
  19. Call of Duty: Modern Warfare 3 (360)
  20. Lego Batman 2: DC Super Heroes (DS)
  21. Moshi Monsters: Moshling Zoo (DS)
  22. FIFA Street (PS3)
  23. Sniper Elite V2 (360)
  24. FIFA 12 (PS3)
  25. Mass Effect 3 (360)

Steel Battalion: Heavy Armor – im Test (360)

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Steel Battalion spielt in einer Zukunft ohne Mikrochips: Ein Virus zerstört sämtliche Elektronik, das stürzt die Menschheit in einen Weltkrieg – gekämpft wird mit mechanischem Gerät wie sogenannten Vertikal Tanks (= Mechs). Der Xbox-Erstling kam 2002 mit kostspieligem Spezialcontroller, in Heavy Armor steuert Ihr Euren Roboter via Kinect: Mit virtuellen Hebeln und Schaltern bedient Ihr alle Elemente, vom Getriebe über die Lüftung bis zu Waffensystemen und Bordkameras – wer aufsteht, darf mit dem Kopf aus der Luke lugen! Die zahlreichen Funktionen sind in mehreren Ansichten organisiert, die Ihr mit Armbewegungen wechselt: Ihr zieht einzelne Konsolen auf Bildschirmgröße, blickt durch Zielfenster und Periskop oder wendet Euch den Besatzungsmitgliedern zu. Auch mit diesen sind Interaktionen möglich, Ihr helft in Notsituationen und klatscht nach Abschüssen mit High-Five ab.

Zusätzlich kommt das Pad zum Einsatz: Mit dem bedient Ihr die Mechbewegung, Zielkamera sowie MG, Bordkanone und Sonderwaffen – da habt Ihr alle Hände voll zu tun! Die über 30 Kampagnenmissionen sind teils im Koop-Modus spielbar und räumlich übersichtlich: Es gilt Stellungen zu verteidigen oder Industrieanlagen und Stadtviertel von Feinden zu säubern. Dabei müsst Ihr mit der Munition haushalten und erlebt gescriptete Überraschungen: Da steigt Euch schon mal ein Soldat aufs Dach und wirft eine Granate herein oder sticht mit dem Messer auf Eure Kameraden ein. Bei den Feuergefechten müsst Ihr neben Geschützen und Supertanks viele Fußsoldaten bekämpfen, die Euch mit Bazookas übel zusetzen: Da ist Maßarbeit gefragt – wer einfach vorstürmt, stirbt nach Sekunden im Granatenhagel.

Mit der begrenzten Sicht, Schadenseffekten und den panisch bis euphorisch agierenden KI-Kollegen kommt die Stimmung im Mech prima rüber. Bei den Sequenzen erwartet Euch dagegen das übliche Stars- and Stripes-Gejubel und böse Chinesen, hier hätte sich From Software mehr einfallen lassen können. Natürlich gibt es auch einen Mech-Editor, mit dem Ihr erspielte Bauteile und Waffen an den Tank schraubt. Diese lassen sich über Abschussprämien in den Koop-Missionen entdecken und sind nicht so präsent und vielfältig wie in anderen Mech-Spielen.

Oliver Ehrle meint: Obwohl man sich wirklich viele Funktionen merken muss, komme ich mit der Kinect-Steuerung ordentlich zurecht: Es macht richtig Spaß, alle Hebel in Bewegung zu setzen und den Feinden eine Breitseite zu verpassen – dank verschiedenartiger Munition und Zieloptiken kommt auch die Taktik nicht zu kurz. Zusammen mit den Überraschungseinlagen wird vielseitige Action geboten! Allerdings gibt es auch diverse Macken, die Ihr per Trial&ampError-Verfahren ausloten müsst: Das Gelingen einer kompletten Mission hängt schon mal an einem Handgriff, der nicht immer klar beschrieben ist bzw. im entscheidenden Augenblick nicht funktioniert – speziell der Sichtwechsel macht mir Probleme. Außerdem stören Logikfehler die Gefechte: Straßenschilder widerstehen einem halben MG-Magazin und Mechs werden erst ab einer bestimmten Entfernung von Treffern tatsächlich beschädigt.

  • bedient einen Mech mit Kinect und Pad
  • große Kampagne mit Koop-Schlachten
  • tolle Stimmung durch Interaktion mit wechselnden Team-Kameraden
  • einige Trial&ampError-Stellen

Einzigartige Mech-Schlachten mit toller Atmosphäre und Kinect-Steuerung – manchmal wird es jedoch etwas hakelig.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

Shigeru Miyamoto spricht über Metroid für Wii U

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Shigeru Miyamoto hat mit IGN über die Möglichkeiten des GamePads der Wii U bei einem möglichen Teil von Metroid für die kommende stationäre Nintendo-Konsole gesprochen. Dies darf allerdings keinesfalls als versteckte Ankündigung gesehen werden – auch deshalb, weil der Mario-Vater gleichzeitig erklärte, dass ihm Star Fox aktuell besser gefiele.

Eine Verwendung des GamePads für ein Abenteuer von Samus sei aber fantastisch. So gebe ein zweiter Bildschirm, auf dem das Gyro zu sehen sei, interessante Möglichkeiten des Spieldesigns. Auch viele andere Nintendo-Titel könnten dadurch in einzigariger Art und Weise gestaltet werden.

Gute Nachrichten zum Europa-Release von Persona 4 Arena

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Potenzielle PAL-Käufer von Persona 4 Arena haben vermutlich unruhige Tage hinter sich, wussten sie bis dato doch nicht, wann das Spiel in unseren Gefilden erscheinen wird. Ein Import scheidet diesmal aus, da das Beat’em-Up als erstes PS3-Spiel überhaupt über einen Region Lock verfügen wird, wie wir hier berichteten. Jetzt kann (halbwegs) aufgeatmet werden.

Ein Vertreter des europäischen Publishers Zen Unlimited hat sich nämlich gegenüber Siliconera zu einem Europatermin für den Titel geäußert und betonte das Bestreben des Herstellers nach einer kurzen Zeitspanne zwischen US- und PAL-Release. Noch könne kein genaues Datum bekanntgegeben werden, aber man hoffe, dies in Kürze nachholen zu können.

Kurz zuvor hatte der Hersteller Atlus den Region Lock mit den hohen Kosten einer Simultanveröffentlichung in allen Territorien erklärt und dem für sich ungünstien Wechselkurs zwischen Yen und Dollar begründet, der Japaner zu günstigeren importen verführen würde.

T-Shirt-Tipp: Somewhere Beyond the Sea

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Die T-Shirt-Götter von Qwertee haben wieder ein stilvolles Motiv im Angebot: “Somewhere Beyond the Sea” ziegt den “BioShock”-Schauplatz Rapture von einer beinahe idyllischen Seite… Schnell zugreifen ist angesagt, denn nur bis Dienstag Mitternacht ist das edle Stück Stoff zu haben.

Wer ein PayPal-Konto besitzt, ist bei einer Bestellung bis Montag Mitternacht unter diesem Link mit 10 Euro dabei, am Dienstag findet Ihr das T-Shirt dann unter diesem Link zum Preis von 12 Euro – dazu kommen noch 3 Euro Porto und Verpackung. Aus aktueller M!-Erfahrung wird schnell geliefert: Nach Versand lagen die T-Shirts meistens schon zwei bis drei Tage später im Posteingang. Auch an der Stoffqualität und dem Druck gibt es nichts zu meckern, sämtlichen Größenvarianten für Männchen und Weibchen werden angeboten.

Größte Videospiel-Auktion aller Zeiten bei eBay beendet

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Für den Preis von sagenhaften 999.999,99 Euro (plus 1.000 Euro Versand) ging gestern Abend um 23 Uhr die wohl größte Videospielauktion aller Zeiten bei eBay zuende.

Was wurde vom französischen Gaming Heaven angeboten? Nun, nicht weniger als jeweils alle erhältlichen Titel für 22 (!) Konsolen, selbstverständlich originalverschweißt und komplett erhalten. Beglückt wurden sämtliche Nintendo- und Sega-Systeme (auch Exoten wie das 64DD waren dabei) sowie die PC-Engine.

Einen Link zu der Auktion mit vielen weiteren Bildern dieser gigantischen Sammlung findet Ihr hier.

Rambo besucht die gamescom

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Er kommt. Beziehungsweise: es kommt.

Nachdem es seit letzten August eher ruhig um Rambo: The Video Game geworden war, kündigte der Marketing-Chef von Reef Entertainment, Craig Lewis, unlängst an, dass das Spiel um den missverstandenen Vietnam-Veteran auf der diesjährigen gamescom in Köln zu sehen sein wird.

“Wir waren still, seit wir im letzten August die Rambo-Lizenz erworben haben. Während dieser Zeit haben wir uns der Erschaffung eines Videospiels für Konsolen und PC gewidmet, das Rambo-Fans und Gamern rund um den Globus erlauben soll, in die Haut von Rambo zu schlüpfen und sein typisches Waffenarsenal im Kampf zu benutzen”, so Lewis.

Mehr Informationen rund um das Spiel soll es im Vorfeld der Messe geben, denn ausser einem “Coming soon” auf der offiziellen Website sind noch keine Informationen zum Gameplay oder zum Setting durchgerutscht. Aber es ist wohl zu vermuten, dass sich das Spiel eher in der klassichen Trilogie austoben wird.

Bleibt also abzuwarten, ob Reef Entertainment sich mit diesem Titel einen Platz im Herzen der Gamer sichert, denn mit ihrem bisherigen Portfolio war ihnen dies bislang noch nicht vergönnt.

David Cage: “Diese Industrie wird sterben, wenn sie nicht auf Innovation setzt”

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Videospiele von David Cage glänzten stets durch einen gewissen Mut zur Innovation. Genau diese fordert der kreative Kopf hinter Heavy Rain und Beyond: Two Souls in einem Interview mit GamesIndustry nun von der ganzen Branche – andernfalls werde sie sterben.

Es müsse dabei, so Cage, nicht immer ernst zugehen, aber allgemein mehr in die Tiefe. Natürlich sei es nicht schlecht, auf Monster zu schießen und es werde auch immer kommerziell erfolgreich sein. Aber was spräche dagegen, den Leuten eine Alternative zu geben? Er sei nicht daran interessiert, Weihnachts-Blockbuster zu entwickeln, sondern Werke, die wirklich etwas ausdrückten. In TV-Serien werde eine Bandbreite an Emotionen geboten, in Videospielen hingegen nur gesprungen und geschlossen.

Man verfüge hier über ein fantastisches interaktives Medium. Bei Filmen werde man nur passiv unterhalten, bei Videospielen erzähle man dagegen die Geschichte selbst. Journey sei ein gutes Beispiel dafür, vor allem in den Bereichen Erzählweise und Emotion. Es sei darum gegangen, etwas zu erschaffen, das anders ist und genau der frische Wind gewesen, den die Industrie seiner Meinung nach benötige.

Zocker-Nachschub: Neue Spiele vom 9. bis 15. Juli

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer: Die Termine für große Namen sind meist bekannt, Titel aus der zweiten Reihe und Exoten müssen dagegen mehr um Aufmerksamkeit ringen. In dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und praktisch zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte – komfortabel nach Systemen sortiert.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

In der Woche vom 9. bis 15. Juli erscheinen…

…für PS3:

  • adidas miCoach (505 Games)
  • Inversion (Namcio-Bandai) – nicht offiziell in Deutschland

…für Xbox 360:

  • adidas miCoach (505 Games)
  • Inversion (Namcio-Bandai) – nicht offiziell in Deutschland

…für Wii:

  • Quiz Party (Nintendo)

 

[Motiv-Quelle]

M!oment M!al – (V)erspielte Zeit

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Als dann die ersten Squaresoft-Adventures ins Haus flatterten, wurden aus Minuten erstmals Stunden. Bei Secret of Mana konnte ich zum ersten Mal richtig in ein Spiel eintauchen, ich war irgendwie gefangen von der Welt hinter dem Bildschirm. Da vergass man gern Mal die Mathe-Aufgaben, welche noch im Schulrucksack auf ihre Fertigstellung warteten, und griff nach der Schule fast automatisch zum Pad. Aus heutiger Sicht kann ich sagen: zum Glück gelang das so gut wie nie, denn Mama passte auf, dass die virtuellen Hitpoint-Zahlen nicht mit den realen Brüchen konkurrieren konnten. Dennoch zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt bereits ab, wie sehr Videospiele mich faszinieren konnten. Und weil eben mehr und mehr Lebenszeit am Pad verbracht wurde, hagelte es auch zunehmend Kritik. Meine vor der Spielerei zeitintensivste Beschäftigung, das Lesen, musste immer wieder als Argument dafür herhalten, dass ich zuviel Zeit vor dem TV verbrachte – denn Bücher las ich zwar immer noch, verschlang sie jedoch nicht mehr so, wie noch vor wenigen Jahren. Mir war das bewusst, doch konnte mein jugendlicher Verstand trotz all der Action und Levelaufstiege noch realisieren: man kann nicht zwei Dinge zur Gleichen Zeit tun. Ergo hatte ich mich entschieden, den Games meine Aufmerksamkeit zu widmen, ohne jedoch andere Erfahrungen gänzlich auszublenden. Sie wurde halt einfach nur zurückgefahren. 

Doch ich muss auch zugeben, dass es Phasen gab, in denen ich Schule Schule hätte sein lassen wollen, um nur noch zwischen der örtlichen Videothek sowie meinem Super NES pendeln zu können. Leider nur Wunschdenken, besassen doch nur meine Eltern den Zugang zu unbegrenzt vielfältigem Spielspass: die Verleihkarte. Allerdings war ich spielerisch niemals unterversorgt. Denn schon damals gab es Budget-Angebote, bei denen selbst ich mit meinem schmalen Taschengeld zugreifen konnte. Wer kann bei Super Metroid für 30 Mark schon Nein sagen? So wanderten mehr und mehr interaktive Abenteuer in meinen Modulschacht. Ich spielte, wann immer es die Zeit zuließ, und war immer wieder aufs Neue fasziniert von dem, was sich nach dem Anschalten der Konsole so auftat. Ich begann, abseits des eigentlichen Spielens affine Zeitschriften zu lesen. Es war also nur natürlichj, dass sich darunter auch das eine oder andere manische Schriftgut befand. Meine Eltern waren damit einverstanden, immerhin las ich nun wieder mehr. Meine Gedanken waren damit aber schon bei den kommenden Top-Spielen, welche sich dann eben auch nicht von alleine spielen würden. Dennoch muss ich ein paar Sachen richtig gemacht haben, denn ein richtiges Spielverbot gab es für mich nur in absoluten Ausnahmefällen.

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