Wii U-Preis: Nintendo gelobt, die Fehler vom 3DS nicht zu wiederholen

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Nintendo–CEO Satoru Iwata bekräftigte in einem Interview noch einmal die Ambition des Herstellers, die kommende Wii U schon zum Start zu einem erschwinglichen Preis anzubieten. Laut einem von Andriasang übersetztem Interview in der Yomiuri Shimbun erklärte Iwata, dass Nintendo ihre Lektion aus der Einführung der 3DS gelernt habe, was die Preisgestaltung der Wii U anbelangt: “Wir werden nicht den gleichen Fehler wiederholen, der uns mit der 3DS [-Preis] unterlief, welcher von den Verbrauchern als relativ hoch angesehen wurde“, erklärte er.

Nintendos 3DS erschien im März 2011; deren Preis wurde schon im  August stark reduziert, nachdem die Verkäufe merklich stagnierten. Erst kürzlich versicherte auch Nintendo Amerika-Boss Fils-Aimé, die Wii-U wird zum Start so erschwinglich wie möglich angeboten (wir berichteten hier). Nintendo hat allerdings immer noch keinen definitiven Starttermin, geschweige denn einen Preis, genannt. Bei Händlern wie Amazon wird die Wii U derzeit für 349 Euro für Vorbesteller angeboten.

Crytek: “Fragt Microsoft und Sony, warum es nicht mehr Free-to-Play für Konsolen gibt”

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Cevat Yerli, CEO von Crytek, hat mit CVG über Free-To-Play-Titel auf Konsolen gesprochen und zeigte sich in diesem Zusammenhang sehr verwundert über die sehr konservative Haltung von Microsoft, Sony und Nintendo. Seiner Meinung nach gehöre nämlich genau diesem Markt die Zukunft.

Die drei großen Konsolenhersteller sähen dies aber offenbar anders, denn laut Yerli habe es im Verlauf der letzten 18 Monate mehrmals Gespräche mit ihnen über die Veröffentlichung von Warface auf ihren Maschinen gegeben – allerdings stets ohne Ergebnis. Sie verließen sich, im Gegensatz zu einem Unternehmen wie Apple, zu sehr auf ihre Geschäftspartner und müssten durch Digitalvertrieb unbedingt unabhängiger von diesen werden, um in Zukunft bestehen zu können. 

Das aktuelle Projekt von Crytek, Crysis 3, wird im Februar 2013 für PS3 und Xbox 360 erscheinen.

Casey Hudson: “Auch der Extended Cut von Mass Effect 3 wird nicht jeden glücklich machen”

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Heute soll also alles gut werden in der Welt von Mass Effect 3, denn – abgesehen von europäischen PS3-Besitzern, die erst nächste Woche dran sind, werden alle mit dem Extended Cut versorgt. Laut Casey Hudson, Executive Producer des Action-Rollenspiels, werden aber auch damit sicher nicht alle glücklich. Nachzulesen war das beim britischen OXM.

“Es gab Feedback, das wir nicht berücksichtigen konnten”, erklärt Hudson. So wünschten einige Fans etwa, dass die Story noch einmal komplett neu konzipiert würde, aber dann wäre es nicht mehr BioWares Geschichte gewesen. Auf die kontroverse Diskussion darüber angesprochen entgegnet Hudson, dass seinem Team die Meinung der Fans aber nun einmal nicht egal sei und man sie nicht einfach ignoriere.

Generell habe man sämtliche Arten von Feedback bekommen. Einige hätten das ursprüngliche Ende sogar geliebt und darum gebeten, nichts zu verändern. Folglich werde es auch nach der Veröffentlichung des Extended Cuts wieder die gesamte Bandbreite an Feedback geben. Man wolle die Gelegenheit jedoch nutzen, um Dinge, die das Spielerlebnis bereicherten, etwas auszuweiten.

Ubisoft verschiebt Far Cry 3 deutlich nach hinten

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Far Cry 3 am 6. September bei dem Videospielhändler Eures Vertrauens erhältlich? Das war einmal. Jetzt hat Ubisoft den Erscheinungstermin leider deutlich nach hinten verschoben, wodurch der Dschungelkampf mitten in der Blockbuster-Periode landet.

So gab der Hersteller per Pressemitteilung bekannt, dass der Ego-Shooter in unseren Gefilden erst am 29. November erscheinen wird, gar erst am 4. Dezember werden die USA bedient. Grund sind, wie so oft bei derartigen Vorgängen, Optimierungen an Spielbalance und Gameplay.

Tomb Raider – neue (englische) Stimme für Lara Croft enthüllt

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Bis nächstes Jahr müssen wir zwar immer noch warten, bis wir mit der runderneuterten Lara Croft bei Tomb Raider wieder Abenteuer erleben dürfen. Aber immerhin wissen wir jetzt, wie sie dabei klingen wird – zumindest wenn man den O-Ton wählt.

Denn um Nägel mit Köpfen zu machen, verzichtet Square Enix diesmal auf die gewohnte Stimme von Busen-Sternchen Keeley Hawes, die über lange Jahre Lara gesprochen hat und setzt auf ein neues Timbre: Camilla Luddignton heißt die 28-jährige Britin, die nicht nur ganz manierlich aussieht (wie das Bild beweist), sondern auch “die stimmlichen Emotionen als auch den jugendlichen Klang für Lara” hat, die für die Rolle gesucht wurden.

Was die deutsche besetzung angeht, gibt es dagegen noch nichts zu hören – aber es dürfte logisch sein, dass die biserige Synchronstimme, die sich lara u.a. mit Pam Anderson und Angelina Jolie teilte, für den neuen Charakter-Ansatz nicht so richtig angebracht wäre.

Wer sich von Camillas Vokalkünsten ein Bild machen will, kann dies u.a. in der jüngsten Staffel vom Vampir-Epos “True Blood”, in der sie als Claudette hin und wieder auftaucht, außerdem spielte sich in den vergangenen Jahren in “Californication” mit und spielte die Titelrolle im TV-Film “William & Kate” – oder Ihr hört einfach in den Interview-Clip unten rein.

Hurra: Film-Versoftung zu Wreck-It Ralph angekündigt

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Im Herbst kommt der Disney-Film Wreck-It Ralph (oder auf Deutsch: Ralph reicht’s) in die Lichtspielhäuser und was darf da nicht fehlen? Richtig, eine Lizenz-Versoftung und diese wurde jetzt von Activision angekündigt. Erscheinen wird sie zeitgleich zum Filmstart für Wii, 3DS und DS.

Inhaltlich wird laut offizieller Pressemitteilung am Ende des Kinostreifens angesetzt und Ralph muss zusammen mit Fix-It Felix in den Kampf gegen Cy-Bug und seine Handlanger ziehen. In der Wii-Version des Side-Scrollers dürfen zwei Spieler simultan die Welt retten, auf den Handhelds wird nur die Solo-Variante geboten.

Den immer wieder unterhaltsamen Film-Trailer zu Wreck-It Ralph könnt Ihr Euch hier ansehen.

Electronic Arts strebt Metacritic-Wertungen von 90 und darüber an

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Ehrgeizige Ziele verkündete EA Origins Vize-Präsident DeMartini: Im Gespräch mit MCV erklärte er, der Spiele-Gigant aus Redwood wolle nun vermehrt auf Qualität setzten: “EA steht an einer wirklich interessanten Stelle. Wir haben die Mess-Latte jetzt sehr hoch gehängt; egal, ob es sich dabei um unsere Spiele oder Dienstleistungen handelt, wollen wir eine 90 plus bei Metacritic”, kündigte er an. “Origin bewegt sich in diese Richtung. Noch sind wir nicht da. Das verstehen wir. Aber wir werden es bald schaffen.”

Ziel der Qualitätsoffensive: Origin, die digitale Vertriebs- und Serviceplattform von Electronic Arts, soll zum Hauptkonkurrenten Steam aufschließen. Offenbar macht EA hier Fortschritte, behauptet DeMartini: “[…] über 12 Millionen Menschen haben Origin heruntergeladen, wir haben über 50 Partner, die  sich dem Service in den letzten 12 Monate angeschlossen haben, und wir haben mehr als 150 Millionen Dollar eingenommen, was einem 400-prozentigem Wachstum zum Vorjahr entspricht […].”

Über die Aussagekraft von Meta-Kritiken lässt sich allerdings trefflich streiten. Der Ansatz, auf Qualität zu setzen, ist natürlich generell zu begrüssen, denn diese dürfte auch für die Konsolen-Pendants zu den auf Origin angebotenen Download-Titeln gelten. Doch wie und mit welchen Titeln man das Ziel umsetzen will verriet DeMartini freilich nicht. Wollen wir hoffen, dass auf die Ankündigung auch Taten folgen.

CD Projekt verteidigt Sex in Videospielen

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Die Diskussion um Sex in Videospielen ist ein Dauerthema, dass alljährlich wieder aufkeimt – oft zeitgleich mit der Spielemesse E3, wo die Hersteller zum Anpreisen ihrer Produkte natürlich alles geben: Sei es bei den Spielen, die nackte Tatsachen zeigen, oder bei deren Bewerbung mit meist leichtgeschürzten Messe-Hostessen.

Letzteres verurteilte Marcin Iwinski übrigens: “Der billigste Trick besteht darin, ein schickes Auto zu zeigen und ein Messe-Babe daneben zu stellen”, erklärte der CEO von CD Projekt, auch wenn ihm natürlich bewusst ist, „dass dies immer geschehen wird, solange ein Teil des Publikums männlich ist.” “Sex sells” ist bekanntermaßen eine gängige Marketing-Strategie – doch hier gilt es zu differenzieren. In einem Interview mit Rock Paper Shotgun verteidigte Iwinski die Verwendung von Sex in den Spielen selbst.

In der Spielereihe The Witcher von CD Projekt ist Protagonist Geralt von Riva bekanntlich kein Kostverächter, was die Damen anbelangt. Schon im ersten Teil der Reihe sorgte die Sex-Thematik vor allem in den prüden USA für Furore – “Zuhause [in Polen] ist es ein normaler Bestandteil des Lebens” erklärte Iwinski. Und darum geht es ihm – um Kohärenz: Wenn Sex ein schlüssiger Bestandteil der Welt ist, die der Entwickler schafft, hat er auch seine Berechtigung im Spiel.

Er vergleicht The Witcher dabei mit Game of Thrones: In der auf George R.R. Martins Büchern basierende US-Serie ist Sex und Gewalt allgegenwätig – doch eben nicht aufgesetzt zum Selbstzweck, sondern um die dortige sinistre Welt glaubhaft darzustellen. “Es geht um Macht, Politik und Sex. Es zeigt, wie wir sind – wie Menschen sich verhalten. […] Man könnte sie [die Game of Thrones-Produzenten] anklagen, dies zu missbrauchen, aber ich denke, [Sex] ist ein Teil der Schöpfung von George R.R. Martin…es wäre beschissen, den Sex dort wegzulassen”, argumentiert Iwinski. “Er ist nur ein Teil dieser Welt. Und diese Welt ist wirklich hardcore, oder? Das ist so ziemlich das gleiche mit The Witcher. Es ist ein wenig finster, aber es ist echt.”

“The Witcher ist kein Dungeons and Dragons, wo Küssen verboten ist. Es ist keine Barbie-Welt. Game of Thrones ist ein Beweis dafür. Wo Sex Sinn macht, bau ihn ein,” bekräftigte Iwinski noch einmal. Mehr Details erfährt man im kompletten Interview von Rock Paper Shotgun.

Dragon’s Dogma: Auslieferungen übertreffen Millionen-Marke

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Capcom Japan gab bekannt, dass von ihrem Ende Mai veröffentlichtem Action-Rollenspiel Dragon’s Dogma weltweit 1 Millionen Exemplare an den Handel ausgeliefert wurden. Laut Pressemitteilung des Publishers (via VG247) ist es damit der 55. Capcom Titel, der die Million-Marke überschritten hat; diese Zahl ist natürlich nicht gleichbedeutend mit den Verkäufen, darf aber durchaus als Indikator für das Interesse an dem Titel dienen. In der ersten Woche der Veröffentlichung stellte es auch einen Verkaufsrekord in Japan auf: Als das zum Start meistverkaufte Spiel einer “neuen Marke” seit zehn Jahren (siehe die Japan-Charts Ende Mai).

Konsequenz des Erfolgs: Capcom kündigte an, aus dem Spiel eine Haupt-Franchise zu entwickeln. Man kann nur hoffen, dass der Erfolg den mit sich selbst hadernden japanischen Entwicklern wieder Auftrieb gibt. Doch von den Zahlen des (westlichen) Rollenspiel-Schwergewichts Skyrim ist man noch weit entfernt: von diesem wurden laut Joystiq nach einem Monat 10-Millionen Kopien an den Handel (inklusive Steam) ausgeliefert.

Amazon listet Nintendo 3DS XL für 199,99 €

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Nach der überraschenden Ankündigung der XL-Variante von Nintendos 3DS auf dem Nintendo-Direct-Event in der letzten Woche (wir berichteten hier) steht jetzt wohl auch der Preis fest: 199,99 Euro ruft Amazon für den 3DS XL auf, Vorbesteller erhalten die in den Farben Rot, Blau und Silber erhältliche mobile Konsole zum offiziellen Erscheinungstermin am 28. Juli. Was schon bei der Präsentation übel auffiel: ein zweiter Analogstick fehlt, ebenso ein Ladekabel. Das letzteres, wie sich Nintendo vielleicht dachte, nicht jeder hat, wird jetzt schon offensichtlich: Unter dem Hinweis “Wird oft zusammen gekauft” taucht der 3DS XL auch prompt mit dem “3DS Power-Adapter” (für nochmal knapp 10 Euro) auf…

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