Im Gespräch mit Gamasutra erklärte Branchen-Lautsprecher Bleszinski, dass Japans Entwickler dem Spieler noch zu selten die Mehrspieler-Erfahrung anbieten würden.
“Mein Rat an Japan lautet, dass man in einem Disk-basierten Markt gerade jetzt Multiplayer nicht ignorieren darf”, diagnostizierte “Doktor” Bleszinski in Bezug auf die angeschlagene japanische Spieleindustrie. “Ich sage damit aber nicht, dass man einen Multiplayer auf jedes Spiel packen sollte”, fügte der Gears of War-Macher hinzu.
Der Multiplayer-Modus soll nicht dem Selbstzweck dienen, sondern interessante Erfahrungen schaffen – und das die Japaner so etwas durchaus beherrschen, erläutert Cliffy B. lobend anhand von From Softwares Dark Souls, das er auch in puncto Multiplayer für “eines der innovativsten Spiele hält, welches “auch viele westliche Entwickler inspiriert hat.
Doch es gibt auch andere Beispiele: “… die Tatsache, dass [Platinum Games’] Vanquish keinen Multiplayer-Modus hatte, war ein Verbrechen. Die Marke war aus westlicher Sicht sehr gut, das Gameplay war großartig, auch die Atmosphäre…und ich habe oft gesagt, vergleicht man Gears mit einem Kohlen-Zug, der durch den Wilden Westen tuckert, ist Vanquish dagegen ein japanischer Hochgeschwindigkeitszug, mit Stil und allem.”
Auch Shadows of the Damned von Grasshopper Manufacture hätte nach Bleszinskis Geschmack einen Multipayer-Modus verdient: “Die Dialoge dort hatten mich laut zum Lachen gebracht […], es war ein wundervoll verrücktes Spiel mit einem Gameplay, das wirklich Spaß machte, aber keine Multiplayer-Koop-Erfahrung bot.








