!nside !ndies #009 – Redshift

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Die Zutaten für diesen Vertikalshooter lauten: reduzierte Grafik, taktisches Gameplay und ganz viele Bullets. Aber der Reihe nach. Redshift lässt Euch zu Beginn zwischen vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen. Auf Leicht führt Euch ein Tutorial in die Steuerung ein, im Anschluss daran setzt Ihr die daraus gewonnenen Kenntnisse im ersten Level ein. Die Stufen Veteran, Expert und Extreme lassen Euch dann auf das eigentliche Spiel los. Das Besondere daran: ein Zufallsgenerator sorgt dafür, dass Ihr immer wieder neue Level spielt und keine der 500 Stages zweimal zu sehen bekommt.

Die Farben rot und schwarz dominieren das Bild und sorgen für eine gute Übersicht. Ihr habt einen Streu- sowie einen stärkeren Focus-Schuss zur Verfügung, letzterer verlangsamt Euer Schiff aber auch. Außerdem dürft Ihr bei voller Redshift-Anzeige eine Smartbomb zünden, welche sowohl feindliche Kugeln als auch deren Absender zerstört. Noch wichtiger ist angesprochene Leiste jedoch durch ihre Zeitlupen-Funktion: auf Tastendruck entschleunigt Ihr das Geschehen auf dem Bildschirm und könnt Euch so durch besonders perfide Kugelteppiche manövrieren. Davon gibt es jede Menge: Redshift ist knallhart und ein Fall für Shooter-Profis. Der richtige Einsatz der Zeitlupe ist dabei unerlässlich, denn Ihr müsst genau abwägen, wann ihre Nutzung sich lohnt und wann Ihr Euch besser auf Eure Fingerfertigkeit verlasst. Die Hitbox Eures Schiff befindet sich genretypisch im Zentrum, ein Treffer sorgt für das sofortige Ableben. Der Sound kommt elektrolastig daher, wird aber bald zur Nebensache. Schließlich nötigt Euch das Bildschirmgeschehen alle Aufmerksamkeit ab. Ein Arcade-Stick ist darum absolute Pflicht.

Entwickler: Cervello

Preis: 80 MS-Punkte

M! sagt: lohnt sich

Summer Stars 2012 – im Test (360)

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Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
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Wer es nicht mehr erwarten kann, bis Segas offizielles Olympia-Spiel erscheint, greift zur Alternative aus heimischen Landen – und die Summer Stars 2012 der Sportspiel-Spezialisten 49Games aus Hamburg machen eine gute Figur. Xbox-360-Athleten können dabei erleichtert aufatmen: Anders als die letztjährigen Wintersport-Kollegen werden sie nicht auf die Kinect-Steuerung festgenagelt, sondern können ganz traditionell mit einem Pad um Zeiten und Weiten kämpfen. Wer sich den Spaß bewahren will, sollte Microsofts Bewegungssensor ignorieren, denn völlig überladene Gestenkommandos sorgen nur für Frust. Auf der PS3 fällt die Move-Einbindung besser aus, doch auch hier gilt: Wer klassisch sportelt, hat mehr vom Spiel. Wii-Besitzern bleibt keine Wahl, werden aber zumindest mit vereinfachten Zappel-Vorgaben bedient.

Mit 18 Disziplinen ist der Umfang zwar nicht rekordverdächtig, dafür gibt es keine echten Durchhänger: Die Leichtathletik ist durch zehn Wettkämpfe am stärksten vertreten und kostet Euch am meisten Energie, denn zum Laufen wird natürlich kräftig am Joystick gerüttelt – für Sprünge und Würfe ist dagegen gutes Timing gefragt. Auch den anderen Sportarten wie Bogenschießen, Schwimmen, Trampolin oder Fechten wurde eine verständliche und unkomplizierte, aber gut zur Disziplin passende Steuerung verpasst – lediglich die Mountain-Bike-Rennen hätten ein handlicheres Tricksystem vertragen können.

Neben Einzelwettkämpfen und Meisterschaften, an denen bis zu vier Sportler via Splitscreen (jedoch nicht online) antreten können, wartet eine umfangreiche Kampagne, die weitgehend auf dröge Storyschnipsel verzichtet. Hier absolviert Ihr zusätzlich zum normalen Betrieb auch Herausforderungen gegen einzelne Rivalen oder erfüllt teils kuriose Aufgaben: Beim Turmspringen etwa ist es schon mal das Ziel, einen Konkurrenten per Wasserpistoleneinsatz aus dem Konzept zu bringen. Durch gute Ergebnisse steigert Ihr das Können Eurer Sportler und erwerbt ’Fähigkeiten’, die quasi als legales Doping einzelne Leistungsaspekte steigern oder es leichter machen, z.B. einen perfekten Start hinzulegen.

Ulrich Steppberger meint: Das hätte ich nicht erwartet: Mit den Summer Stars 2012 liefert 49Games tatsächlich eine fast rundum gelungene Sommerolympiade ab. Zwar finden sich einige der üblichen Macken wie die arg nüchterne Präsentation und in Nahaufnahme unansehnliche Charaktere auch hier wieder. Doch dort, wo es drauf ankommt, stimmt die Mischung: Die Disziplinen spielen sich angenehm abwechslungsreich (auch wenn ein paar mehr nicht geschadet hätten), die Steuerung setzt überwiegend auf Präzision und Reaktion statt komplizierte Mätzchen – zumindest bei der klassischen Pad-Variante, insbesondere Kinect solltet Ihr besser ignorieren. Schade nur, dass keine Online-Wettkämpfe möglich sind. Aber: Sega muss sich beim offiziellen Olympia-Spiel ordentlich ins Zeug legen, um die Summer Stars 2012 zu übertrumpfen.

  • 18 Disziplinen in 8 Sportarten
  • umfangreiche Karriere mit Perks &amp Co.
  • PS3/360: Bewegungssteuerung optional

Gelungene Sommersportsammlung mit guter Steuerung, der man die biedere Inszenierung nachsehen kann.

Singleplayer73
Multiplayer
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Summer Stars 2012 – im Test (Wii)

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Wer es nicht mehr erwarten kann, bis Segas offizielles Olympia-Spiel erscheint, greift zur Alternative aus heimischen Landen – und die Summer Stars 2012 der Sportspiel-Spezialisten 49Games aus Hamburg machen eine gute Figur. Xbox-360-Athleten können dabei erleichtert aufatmen: Anders als die letztjährigen Wintersport-Kollegen werden sie nicht auf die Kinect-Steuerung festgenagelt, sondern können ganz traditionell mit einem Pad um Zeiten und Weiten kämpfen. Wer sich den Spaß bewahren will, sollte Microsofts Bewegungssensor ignorieren, denn völlig überladene Gestenkommandos sorgen nur für Frust. Auf der PS3 fällt die Move-Einbindung besser aus, doch auch hier gilt: Wer klassisch sportelt, hat mehr vom Spiel. Wii-Besitzern bleibt keine Wahl, werden aber zumindest mit vereinfachten Zappel-Vorgaben bedient.

Mit 18 Disziplinen ist der Umfang zwar nicht rekordverdächtig, dafür gibt es keine echten Durchhänger: Die Leichtathletik ist durch zehn Wettkämpfe am stärksten vertreten und kostet Euch am meisten Energie, denn zum Laufen wird natürlich kräftig am Joystick gerüttelt – für Sprünge und Würfe ist dagegen gutes Timing gefragt. Auch den anderen Sportarten wie Bogenschießen, Schwimmen, Trampolin oder Fechten wurde eine verständliche und unkomplizierte, aber gut zur Disziplin passende Steuerung verpasst – lediglich die Mountain-Bike-Rennen hätten ein handlicheres Tricksystem vertragen können.

Neben Einzelwettkämpfen und Meisterschaften, an denen bis zu vier Sportler via Splitscreen (jedoch nicht online) antreten können, wartet eine umfangreiche Kampagne, die weitgehend auf dröge Storyschnipsel verzichtet. Hier absolviert Ihr zusätzlich zum normalen Betrieb auch Herausforderungen gegen einzelne Rivalen oder erfüllt teils kuriose Aufgaben: Beim Turmspringen etwa ist es schon mal das Ziel, einen Konkurrenten per Wasserpistoleneinsatz aus dem Konzept zu bringen. Durch gute Ergebnisse steigert Ihr das Können Eurer Sportler und erwerbt ’Fähigkeiten’, die quasi als legales Doping einzelne Leistungsaspekte steigern oder es leichter machen, z.B. einen perfekten Start hinzulegen.

Ulrich Steppberger meint: Das hätte ich nicht erwartet: Mit den Summer Stars 2012 liefert 49Games tatsächlich eine fast rundum gelungene Sommerolympiade ab. Zwar finden sich einige der üblichen Macken wie die arg nüchterne Präsentation und in Nahaufnahme unansehnliche Charaktere auch hier wieder. Doch dort, wo es drauf ankommt, stimmt die Mischung: Die Disziplinen spielen sich angenehm abwechslungsreich (auch wenn ein paar mehr nicht geschadet hätten), die Steuerung setzt überwiegend auf Präzision und Reaktion statt komplizierte Mätzchen – zumindest bei der klassischen Pad-Variante, insbesondere Kinect solltet Ihr besser ignorieren. Schade nur, dass keine Online-Wettkämpfe möglich sind. Aber: Sega muss sich beim offiziellen Olympia-Spiel ordentlich ins Zeug legen, um die Summer Stars 2012 zu übertrumpfen.

Meinung

  • 18 Disziplinen in 8 Sportarten
  • umfangreiche Karriere mit Perks &amp Co.
  • PS3/360: Bewegungssteuerung optional

Gelungene Sommersportsammlung mit guter Steuerung, der man die biedere Inszenierung nachsehen kann.

Singleplayer69
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MUD – im Test (360)

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Motocross spielt in der Aufmerksamkeit des deutschen Motorsport-Fans kaum eine Rolle, obwohl wir jüngst mit Ken Roczen sogar seit ewigen Zeiten wieder einen Weltmeister stellen konnten. Roczen und alle anderen Fahrer der offiziellen FIM-Rennserie sind auch in MUD dabei, doch trotz Originallizenz ist die Offroad-Raserei im Arcade-Lager verwurzelt. Denn anspruchsvoll oder gar komplex fällt die Fahrphysik ganz und gar nicht aus: Das Zweirad hat z.B. nur eine Bremse, auf Tuning-Einstellungen wird verzichtet. Rempler führen nur in Ausnahmefällen zu Stürzen und das Kursdesign ist so angelegt, dass Ihr eigentlich nur bei engen Kurven vom Gas gehen müsst. Einziger Kniff ist der sogenannte ’Scrub’: Drückt und haltet Ihr beim Sprung den entsprechenden Knopf im richtigen Moment, folgt nach der Landung ein kurzer Temposchub. So donnert Ihr recht unbeschwert auf einem Dutzend Pisten durch grafisch abwechslungsreiche Umgebungen und tretet wahlweise zur offiziellen Meisterschaft oder einer längeren, mit unaufdringlichen Auflevel-Optionen und gelegentlichen biederen Trickwettbewerben ausgeschmückten Karriere an. Tiefgang kann und will MUD gar nicht bieten, als leicht verdaulicher Offroad-Happen zwischendurch macht es seine Sache aber gut.

Ulrich Steppberger meint: Grundsätzlich finde ich unkomplizierte Rennspiele gut, doch bei MUD wäre mehr Anspruch nicht verkehrt gewesen: Die einfache Kursführung und das gutmütige Fahrverhalten stellen Euch vor wenig Herausforderungen, die MX vs. ATV-Spiele von THQ hatten da spürbar mehr Tiefgang. Trotzdem macht es ordentlich Spaß, sofern Ihr Euch mit dem Arcade-Fokus anfreunden könnt: Denn grafisch ist für Abwechslung gesorgt, das Tempo stimmt ebenfalls und die Handvoll verschiedener Renntypen lockert die Flitzerei angenehm auf.

  • 12 Offroad-Kurse und 6 Trick-Arenen
  • Original-Fahrerfeld mit dabei
  • Fahrphysik auf Arcade getrimmt
  • simpler, aber guter Karriere-Modus

Flottes Motocross mit solidem Streckenangebot, dem aber eine ordentliche Portion Anspruch gutgetan hätte.

Singleplayer66
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Kinect Rush – im Test (360)

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Nach den vorweihnachtlichen Kinect Disneyland Adventures liefern Disney und Microsoft die zweite Chance, Jungvolk vor der Glotze auf Trab zu halten: Kinect Rush versetzt Euch in fünf Pixar-Filme und macht von den Möglichkeiten der Bewegungssteuerung reichhaltig Gebrauch. Habt Ihr Euch zu Beginn gescannt, stapft Euer leidlich ähnliches virtuelles Kinder-Abbild durch einen kleinen Park, der als Einleitung zu den Film-Disziplinen dient. Wahlweise bei ”Toy Story“, ”Ratatouille“, ”Oben“, ”Die Unglaublichen“ oder ”Cars“ stehen drei Levels an. Mit Ausnahme von Letzterem, bei dem Ihr ein unsichtbares Lenkrad in die Hand nehmt und Euer Vehikel durch Rennen steuert, setzt das verbleibende Quartett auf mehr Dynamik: Grundaktivität ist stets flottes Rennen, indem Ihr die Arme vor- und zurückschwingt und Richtungsänderungen durch das Drehen der Schultern bewirkt – feinfühlig steuert sich das nicht gerade, doch in der Regel kommt es darauf auch weniger an. Regelmäßig müsst Ihr auch springen und klettern oder für kurze Abschnitte andere Tätigkeiten ausführen, indem Ihr z.B. einen Fluggleiter lenkt, auf schmalen Holzplanken balanciert oder mit einem Wasserschlauch Ziele besprüht. Was sich theoretisch abwechslungsreich anhört, gerät in der Praxis jedoch latent monoton, weil sich die Aktivitäten bald wiederholen. Freischaltbare Zusatz-Modi und die Filmstars als spielbare Figuren sorgen bei der Zielgruppe für Motivation.

Ulrich Steppberger meint: Während Pixar-Filme in der Regel alle Altersgruppen ansprechen, ist die Kinect-Versoftung klar ein Fall für hyperaktives Jungvolk. Das stört sich dann wohl auch weniger an der Armschwingerei beim Laufen mir älterem Semester fällt dagegen auf, dass Präzision dadurch nicht gerade großgeschrieben wird. Schade zudem, dass unter der zweifelsohne hübschen Kulisse wenig Einfallsreichtum wartet: Bis auf ”Cars” spielt sich alles gleich, originelle Ideen sucht Ihr vergeblich und das Park-Drumherum bleibt im Gegensatz zu den Disneyland Adventures nur eine Kulisse ohne Mehrwert.

  • 5 Welten mit je 3 Levels, die auf Pixar-Filmen basieren
  • sehr bewegungsintensive Kinect-Steuerung
  • ordentliche Menge freischaltbarer Extras
  • Park-Umgebung bleibt spielerisch ungenutzt

Hübsch anzusehende Geschicklichkeitsrennen durch Pixar-Filme, denen aber Umfang und Einfallsreichtum abgeht.

Singleplayer62
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Gabe Newell hält (noch) nicht viel von EAs Origin

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Im aktuellen Podcast von Seven Day Cooldown hat sich Valve-Großmeister Gabe Newell über EAs Online-Portal Origin geäußert. Dabei fällt sein Fazit nicht gerade überschwänglich aus, er sieht aber Potenzial für die Zukunft.

“Sie haben noch einiges zu tun, um dahin zu kommen, wo sie sein müssen und wo die Kunden sie auch erwarten”, bringt Newell es sofort auf den Punkt. EA verfüge jedoch über eine Menge schlauer Leute, die das Aufbauen und Skalieren des Systems meistern könnten. Dies bedeute nicht, dass EA in der Zukunft nicht etwas schaffen könne, das Entwicklern zugute käme, aber sie hätten es bisher eben nicht fabriziert.

Abschließend plädiert Newell noch dafür, dass die bis dato exklusiv bei Origin erhältlichen EA-Titel auch bei Steam zu erwerben seien, da dies beden Seiten, also Steam und EA, nutze. Aber am Ende werde es definitiv kein summenspiel, auch nicht für den Kunden.

Wrecked: Revenge Revisited – im Test (360)

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2004 tummelte sich auf PS2 und Xbox ein Micro Machines-Rivale namens Mashed, der zwar nie die großen Erfolge des Konkurrenten einfahren konnte, aber eine treue Fangemeinde gewann – doch auch die wird bei Wrecked nicht in Jubelstürme ausbrechen. Denn obwohl das Grundkonzept nahezu gleich blieb, fallen viele Aspekte sogar schlechter aus: Mit nur sechs Strecken ist der Umfang kläglich (zwei weitere Kurse erscheinen zeitgleich als DLC – dreist), die Grafik mittelmäßig, die Kamera neigt zu sprunghaften Perspektivenwechseln, die Euch die Orientierung kosten, und die Turboaktivierung fällt unter ’grundlos kompliziert’. Für Solisten stehen außer einigen Herausforderungen nicht einmal Rennen zur Wahl. Und obwohl zu viert durchaus Spaß aufkommt, wirkt das Online-System unhandlich. Wrecked ist kein Spielspaß-Unfall, doch mit TNT Racers etwa erhaltet Ihr für weniger Geld das bessere Spiel.

Eigentlich ordentliche Chaosflitzerei, die nicht nur an akutem Strecken-Mangel krankt.

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SpeedThru: Potzol’s Puzzle – im Test (3DS)

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SpeedThru: Potzol’s Puzzle ist der 3DS-Nachfolger des ordentlichen WiiWare-Titels Thruspace: Wieder geht es darum, dreidimensionale Formen so zu drehen und zu wenden, dass sie durch die Öffnungen einer nahenden Wand passen. Lasst Ihr die Blöcke kurz vor den Öffnungen verharren, streicht Ihr Bonuspunkte ein. Im Vergleich zum spartanisch präsentierten WiiWare-Vorgänger ist Potzol’s Puzzle viel hübscher: Das neue Azteken-Thema verleiht ein gefälliges Äußeres und die zusätzlichen Spielmodi fesseln länger ans Handheld. Geht es Euch nur ums Durchspielen, werdet Ihr bald alle drei normalen Levels und die vierte Bonuswelt von SpeedThru gesehen haben. Lasst Ihr Euch aber auf die Jagd nach Höchstpunktzahlen und Goldmedaillen ein, dann wird Euch der flotte 3DS-Spaß eine ganze Weile beschäftigen: Zahlreiche Methoden zum Vergrößern des High Scores laden zum Experimentieren ein.

Richtet Klötze unter Zeitdruck passend zu einem Loch in der nahenden Wand aus.

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The Pinball Arcade – im Test (360)

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Nachdem Pinball FX 2 schon seit Längerem Flipperfans mit spektakulären Eigenbau-Tischen beglückt, will ein neuer Herausforderer – trotz gleichem Basiskorsett – mit einem anderen Aspekt punkten. Auch The Pinball Arcade von den FarSight Studios (die u.a. die Williams Pinball Classics entwickelten) wird ’im Laufe der nächsten Jahre’ (so die Ankündigung) mit regelmäßigem DLC-Nachschub versorgt, doch der besteht aus möglichst exakt simulierten Flippern der Hersteller Gottlieb, Stern, Bally und Williams, die in den letzten Jahrzehnten in echten Spielhallen zu finden waren. Im Basispaket finden sich neben dem Oldie ”Black Hole” (1981) mit ”Tales of the Arabian Nights“ (1996), ”Theatre of Magic“ (1995) und ”Ripley’s Believe It or Not“ (2003) drei relativ ’junge’ Geräte, die entsprechend moderne Layouts besitzen. Auch wenn die Ballphysik nicht so dynamisch wirkt wie in Pinball FX, lässt sich damit eine saubere Kugel spielen, das Drumherum geriet eher spartanisch: Zwar gibt es zu jedem Flipper eine ausführliche Text-Anleitung, dafür sind die historischen Infos und Einstellmöglichkeiten sehr knapp gehalten.

Schnörkellose, auf akkurate Simulation echter Flippertische bedachte Sammlung.

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Arc the Lad II – im Test (PSP/PS3)

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Das erste Arc the Lad war ein spielerisch simpler und noch dazu ziemlich kurzer Rollenspiel-Taktik-Mix. Die Fortsetzung des PSone-Epos baut dagegen den RPG-Anteil stark aus, bietet einen fast schon schwindelerregenden Umfang und erlaubt Euch, den Spielstand des Erstlings zu importieren. Arc the Lad 2 knüpft direkt am Ende des Vorgängers an und stellt dem Helden Arc und seiner Truppe eine weitere Hauptfigur und viele neue Mitstreiter zur Seite. Die detailreiche 2D-Grafik mit liebevoll animierten Sprites ist gut gealtert und auch heute noch hübsch anzusehen, die teilweise orchestral eingespielte Musik geht prima ins Ohr und die spannend erzählte Geschichte fesselt von der ersten Minute an. Schön, dass der beste Teil der Reihe und eines der gelungensten 32-Bit-Rollenspiele überhaupt endlich auch in Europa erhältlich ist. Nur absolute 2D-Hasser lassen sich dieses Rollenspiel-Monster entgehen, alle anderen freuen sich auf 60 bis 80 Stunden feinsten Abenteuer-Spaß.

Episches Japan-Rollenspiel, das mit spannender Story und liebevoller Pixeloptik überzeugt.

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