thatgamecompany möchte breitere Spielerschicht erschließen

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Nach drei exklusiv für Sony entwickelten Spielen (flOw, Flower und Journey) ist offenbar erstmals Schluss mit der uneingeschränkten Solidarität: Wie Jenova Chen, Mitbegründer von thatgamecompany, also den Machern der eben genannten Softwaretitel, nun nämlich gegenüber PushSquare erklärte, werde man sich künftig darum bemühen, eine breitere Spielerschicht anzusprechen.

“Im Moment suchen wir nach Wegen, unsere Titel mehr Spielern zugänglich zu machen, nicht nur auf der PlayStation“, so Chen. Eine konkrete Ankündigung neuer Projekte käme hoffentlich bald. Bereits letzte Woche hatte thatgamecompany bekanntgegeben, dass sie bei ihrem nächsten Spiel den Online-Aspekt stark in den Vordergrund rücken wollten.

Army Corps of Hell – im Test (PSV)

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Der Höllenfürst stürmt mit seiner Goblinarmee die Dämonenwelt, um dort den Thron zu beanspruchen: Jede Welt besteht aus diversen Schlachtfeld-Arenen, die durch Tore bzw. Brücken miteinander verbunden sind – wenn Ihr ein Gebiet geräumt habt, dürft Ihr vorrücken. Eure bis zu 100 Untertanen entwickeln im Laufe des Abenteuers drei Berufe: Schwertkämpfer bilden die Basis Eurer Armee, Ihr schleudert sie zum Angriff auf die Monster. Ab einer gewissen Zahl lassen sich dann besonders mächtige Gruppenangriffe auslösen. Speerkämpfer nehmen den Feind wiederum aus der Distanz aufs Korn und die begehrten Magier schalten sogar geschützte Widersacher aus: Manch Gegner deckt sich mit Barrikaden! Zudem dürft Ihr natürlich verschiedene Formationen festlegen, mit denen Ihr Euer Heer für offensives, defensives und agiles Verhalten auslegt.

Bei den Spezialmanövern kommen auch allerlei Touch-Geschicklichkeitstests zum Einsatz: Ihr spielt beispielsweise Kriegshörner, um der Armee Mut zu machen. Strategisch gilt es, die Soldaten auf die verschiedenen Angreifer zu verteilen oder konzentrierte Angriffe zu starten, so dass Euer Heer insgesamt minimalen Schaden nimmt. Ihr müsst Euch die Figuren einteilen, nur selten ergattert Ihr Nachschub in Form von Särgen. Denn am Ende jeder Welt wartet ein teuflischer Obermotz, für den Ihr jeden Mann benötigt: Stellt Euch gehörnten Dämonen, Wurm- und Drachenwesen! Bei dem mitunter heftigen Gemetzel sterben Eure Untertanen 1000 Tode: Nur wer sie schnell wiederbelebt, hält die Streitmacht beisammen! Besiegte Gegner hinterlassen leckeres Fleisch, Heilherzen für Euren Anführer und allerlei Materialien, die Ihr mittels Alchemie in Waffen und Ausrüstung wandelt – so lässt sich das Heer mit der Zeit ausbauen. Neben neuen Upgrades und unterschiedlichem Feindverhalten wird allerdings kaum Abwechslung geboten: Die Umgebung sorgt nur für optische Variationen, taktisch nutzbares Inventar gibt es kaum zu entdecken. Bis zu vier Freunde dürfen die Kräfte ihrer Armeen vereinigen. Splatterfans freuen sich über die brachiale Präsentation mit wuchtigen Animationen, reichlich Blut und einem zünftigen Heavy-Metal-Soundtrack.

  • kommandiert bis zu 100 Goblins
  • entwickelt die Ausrüstung mit Alchemie
  • dramatische Obermotzkämpfe
  • einfallslose Levelarchitektur
  • Teamschlachten für bis zu vier Spieler

Oliver Ehrle meint: Der rabiate Mix aus Echtzeit-Strategie und Action entzückt mich mit tollem Soundtrack und aufregenden Bosskämpfen, bei denen reichlich Taktik gefragt ist: Alles was davor kommt, ist aber ein wildes Getümmel. Bei den Levels hätte ich mir mehr spielerische Abwechslung gewünscht, z.B. Kämpfe mit Hindernissen, Fallen oder in Engpässen. Wegen der flachen Arenen und detailarmer Kleingegner wirken manche Abschnitte deshalb stellenweise sogar unspektakulär. Die Touch-Aufgaben bringen brauchbare Abwechslung in die Schlachten, da sie nicht zu leicht zu bewerkstelligen sind.

Blutige Höllenschlacht im ”Pikmin”-Stil: Die Bosskämpfe sind spannend, der Rest vom Level meist Routine-Holzerei.

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Freudenfest für Shmups-Fans: Raiden Fighters Aces kommt doch noch nach Europa!

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Wer sich für japanische Arcader-Shoot’em-Ups interessiert, der weiß: Auf der gegenwärtigen Heimkonsolen-Hardware finden sich regelmäßig Cave-Shooter der “Bullet Hell”-Variante ein, die teils sogar code-free sind und hin und wieder sogar nach Europa kommen.

Eine alteingesessene Serie dagegen, die dank etwas gemächlicher und traditionellerer Inszenierung sogar mehr Massenpublikums-Potenzial haben könnte, piesackte uns seit langem mit immer wieder vergeblichen Versprechungen, uns zu beglücken: Denn Raiden Fighters Aces, das die drei gleichnamigen Automaten (1, 2 und Jet) orginalgetreu auf der Xbox 360 versammelte, sollte schon vor rund eineinhalb Jahren in Europa via JoWooD erscheinen, wurde dann aber laufend verschoben – bis der Publisher irgendwann Pleite war. Eine Import-Lösung kam nicht infrage, denn wie Raiden 4 auch sind die in japan und den USA seit Jahren erhältlichen Fassungen mit einem Regionalcode versehen.

Nun gab es wieder Anlass zur Hoffnung, denn u.a. auf Amazon tauchte Raiden Fighters Aces wieder mit einem fixen Termin und neuen Publisher auf: Am 30. März soll es angeblich soweit sein, dank dtp Entertainment – wieder eine Ente oder endlich wahr?

Wir haben kurzerhand die PR-Abteilung ins Kreuzverhör genommen und haben aus erster Hand gute und schlechte Nachrichten. Die Gute: Raiden Fighters Aces wird laut dtp definitiv erscheinen! Die Schlechte: aber nicht am 30. März. Es seien noch einige Details im Hintergrund zu erledigen, die diesen Termin nicht zulassen würden, aber auch nicht über Nacht losbär wären – auf einen genaueren Zeitraum mag sich entsprechend noch niemand festlegen, aber allzu viel Verspätung soll es laut dtp auch nicht werden…

Wir sagen dazu: Endgültig an eine Europa-Veröffentlichung glauben wir erst, wenn wir das fertig verpackte Raiden Fighters Aces tatsächlich in den Händen halten – aber zumindest scheint es so, als ob die endlose Wartezeit doch mal vorbei sein könnte.

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Überraschung: Max Payne steht nicht mehr auf dem Index!

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Es tut sich was beim Jugendschutz: Wurde letztes Jahr auf Antrag bereits der Ego-Shooter-Klassiker Doom vom Index gestrichen, erleben wir jetzt gleich die nächste unerwartete Entscheidung – Max Payne darf sich nach etwas mehr als elf Jahren auch wieder in der deutschen Öffentlichkeit sehen lassen!

Die Ballerei mit Zeitlupeneinlagen heimste seinerzeit viel Lob ein, war den hiesigen Moralaposteln aber anno 2001 doch etwas zu grob. Jetzt sieht man’s offenbar anders und hat die Indizierung aufgehoben. Weil Max Payne noch keine 25 Jahre alt ist (und damit automatisch für eine Neuprüfung angestanden wäre), muss der Hersteller einen Antrag gestellt haben. Das legt den Schluss nahe, dass Rockstar mit seinem Oldie etwas vorhat – vielleicht kommt er als Goodie im Mai zusammen mit Max Payne 3, aber vielleicht dürfen wir uns auch auf eine HD-Neuauflage freuen? Noch haben wir keine Informationen dazu, doch wir werden weiter nachbohren…

Doom – im Test (360)

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Nachdem Doom im vergangenen Sommer vom Index gestrichen wurde, dürfen sich Ego-Shooter-Fans und -Historiker mit einer Xbox 360 jetzt noch mehr freuen: Der Genre-Klassiker ist endlich auch auf dem deutschen Xbox-Live-Marktplatz erhältlich. Entgegen des Trends zur HD-Verschlimmbesserung alter Titel wurde konsequent die Originaloptik beibehalten – Technik-Fetischisten mögen sich am grobpixeligen Look von Feinden und Umgebungstexturen stören, dafür läuft alles durchgehend flüssig. Steuerung und Leveldesign können sich immer noch sehen lassen, zumal Erkundungsspielraum statt schlauchförmiger Schauplätze angesagt ist. Der Umfang der vier Episoden ist ordentlich, dank Vierer-Splitscreen geht es zudem auch gesellig gut zur Sache.

Schnörkellose Portierung des Ego-Shooter-Klassikers – alt, aber immer noch gut.

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Itagaki packt wieder aus: “Westliche Hersteller haben ein viel höheres Budget zur Verfügung”

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Der Ex-Team Ninja-Leiter und bekanntermaßen der Erfinder der Dead or Alive-Reihe hat sich mittlerweile einen festen Platz unter den “Lautsprechern“ der Spiele-Szene erarbeitet. Gegenüber GameInformer war er auch wieder sehr auskunftsfreudig, und zwar in Bezug auf die (auch von ihm) viel gescholtete japanische Spieleindustrie:

“Ich habe an mehr als 30 Spielen gearbeitet. Und mit ein wenig mehr [Geld] als das, was mir jetzt für Devil ‘s Third zur Verfügung steht, hätte ich alle 30 Spiele finanzieren können, die ich vorher gemacht habe”, erklärte Tomonobu Itagaki, angesprochen auf die Unterschiede zwischen West- und Ost-Publishern. “Das ist der große Unterschied. Das Budget, das Sie [im Westen] für die Werbung einplanen, ist auch völlig anders. Das sind die größten Unterschiede.“

Itagaki, dessen Spiel Devil’s Third vom westlichen Publisher THQ veröffentlicht werden soll, sieht darin auch einen wichtigen Grund, warum die japanischen Hersteller stagnieren: “Es ist nicht eine Frage des Schwierigkeitsgrades, es ist nur der einzige Maßstab, den sie erreichen können.“ Und dieser ist seiner Meinung nach wegen der knapperen Budgets begrenzt. Ob dies auch der Grund war, warum viele bekannte Leute ihre angestammten japanischen Entwicklerhäuser verlassen haben, wollte er indes nicht einfach verallgemeinern – denn jeder hatte seine eigenen Gründe:

“Der Grund, warum [Final Fantasy Schöpfer Hironobu] Sakaguchi die Zusammenarbeit mit Square beendete, war, weil der Film [Final Fantasy: Die Mächte in Dir] floppte. Der Grund, warum [Mega Man Schöpfer Keiji] Inafune [Capcom] verließ, war ein Streit. Der Grund, warum [Resident Evil Schöpfer Shinji] Mikami [Capcom] den Rücken zukehrte, war eher vage. Es ist nicht einfach zu erklären. Der Hauptgrund war, dass er einen politischen Kampf innerhalb des Unternehmens ausgefochten hatte, weshalb er später gezwungen war, das Unternehmen zu verlassen”, enthüllte Itagaki.

Trotzt der finanziellen Misere, in der sich THQ befindet, soll Devil’s Third im nächsten Jahr erscheinen.

Team Meat findet WiiWare “furchtbar” und den 3DS-eShop “vernünftig”

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Die Beziehung zwischen Team Meat und Nintendo war nicht immer einfach: So mussten die Entwickler seinerzeit in letzter Sekunde ihr Projekt Super Mat Boy für WiiWare canceln, da die dortige Restriktion von 40MB eine Veröffentlichung unmöglich machte. Dem 3DS-eShop stehe man allerdings deutlich positiver gegenüber, wie Tommy Refenes in der 72. Ausgabe des Nintendo Gamer (siehe auch hier) nun erklärte.

“WiiWare mit seinen 40MB war furchtbar, der eShop des 3DS ist mit zwei GB hingegen vernünftig”, sagt Refenes. Die Veröffentlichung von Super Meat Boy sei damals nur an ein paar MB gescheitert und die Streichung von weiteren wichtigen Teilen des Spiels habe keinen Sinn ergeben. Anschließend fand sich leider kein Publisher für eine eventuelle Verkaufsversion.

Bereits Anfang des Jahres hatte Team Meat die Entwicklung einiger 3DS-Projekte verkündet, ist aber auch anderen Nintendo-Plattformen, wie etwa dem kommenden Wii U, nicht abgeneigt.

PlayStation Vita – was ist beliebter, 3G oder Wi-Fi? – UPDATE: Jetzt mit Verkaufszahl

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Nach dem Start einer Konsole ist es immer spannend, wenn die ersten Verkaufsinformationen eintrudeln. Bei der PlayStation Vita gab es gar einen Sonderfall, existieren in Form des 3G- bzw. WiFi-Modells ähnlich wie bei Apples iPad doch gleich zwei Varianten. Nun sind neue Daten von Media Create aus Japan und erste aus Großbritannien veröffentlicht worden, die aufzeigen, wie sich beide Vitas prozentual im Absatz schlugen.

In den ersten drei Wochen nach dem Japan-Launch hatte demnach die 3G-Vita klar die Nase vorn, inzwischen sind beide Modelle etwa gleich auf. In Großbritannien ist die Sache hingegen deutlicher, denn 79 Prozent griffen zum WiFi-Modell und der Rest zur 3G-Variante. Interessant wären hier natürlich noch absolute Verkaufszahlen, doch die wurden bislang nicht publik – so eine Überraschung…

UPDATE: Und siehe da, jetzt gibt’ doch eine erste Zahl, die von Sony stammt: Insgesamt wurden demnach seit dem Japan-Start weltweit bislang 1,2 Millionen Vitas verkauft.

Synchronsprecher: “The Last of Us wird das Helden-Bild grundlegend ändern”

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Troy Baker ist ein erfahrener Synchronsprecher und lieh bereits u.a. Snow aus Final Fantasy XIII bzw. XIII-2 und Booker aus BioShock Infinite seine Stimme. Aktuell vertont er Joey, den Hauptcharakter von The Last of Us, und äußerte sich im britischen OPM nun über dessen charakterliche Wesenszüge.

“Er ist weder reiner Held noch ein alleskönnender Haudrauf”, so Baker. Joey sei vielmehr ein Mensch, der eben gelernt habe, eine Waffe zu benutzen und zu kämpfen, weil er es täglich benötige. Er sei kein stereotyper Hauptcharakter, sondern werde das klassische Bild einer solchen Person auf den Kopf stellen.

Kommt hier also vielleicht ein zweiter Ethan Mars (Heavy Rain) oder James Sunderland (Silent Hill 2) auf uns zu? Wir werden es erfahren, wenn das Spiel Ende 2012 oder Anfang 2013 für die PS3 erscheint.

Mass Effect 3: Vorbestellungen laufen “viel besser” als beim Vorgänger

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Wie MCV berichtet, hat Will Graham, EAs Product Manager in Großbritannien, stolz verkündet, dass die Anzahl an Vorbestellungen für Mass Effect 3 bereits zum jetzigen Zeitpunkt die des Vorgängers übertroffen hätten. Das RPG erscheint am 6. März in den USA und drei Tage später in Europa für PS3 und Xbox 360. “Außerdem versorgen wir sämtliche Plattformen zum Launch gleichzeitig”, was bei den Vorgängern ja nicht der Fall gewesen sei.

Ein Grund des Erfolges von Mass Effect 3 ist sicherlich auch der gigantischen Werbekampagne dafür beizumessen. So entschwebte etwa gestern morgen ein Heißluftballon über London in den Himmel – mit Kopien des Weltraum-Epos an Bord. Bis zum 9. März solle es mit ähnlichen Aktionen weitergehen, verspricht Graham abschließend.

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