Microsoft: Bei Xbox-360-Exklusivtiteln “geht es um Qualität und nicht die Menge“

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In letzter Zeit verstärkte Microsoft seine Bemühungen, die Xbox 360 in eine Multimedia-Maschine umzuwandeln: Partnerschaften mit Sky und ZDF hierzulande, ganz zu schweigen von den diversen Kooperationen mit TV-Kanälen in Übersee. Major Nelson verkündete gar, dass der Video-Konsum auf der Xbox im letzten Jahr um 140% angestiegen ist. Auch Kinect wurde kräftig beworben – doch was wird aus den Core-Gamern, welche die Xbox 360 hauptsächlich dafür nutzen wollen, wofür sie ursprünglich gedacht war – zum Spielen?

Verfolgt man die Ankündigungen für 2012 von exklusiven Neuerscheinungen für die Xbox 360, sieht es doch eher bescheiden aus: Halo 4 und Alan Wake’s American Nightmare sind lediglich Nachfolgetitel. Fable: The Journey und Ryse von Crytek legen den Fokus auf Kinect – womit noch offen bleibt, ob Hardcore-Spieler damit angesprochen werden können.

Wie VG247 berichtet, äußerte sich jetzt hierzu Phil Spencer, Vize Präsident der Microsoft Studios, in einem Interview mit GameInformer über den Mangel an wirklich neuen Triple-A-Produktionen für die Xbox 360: “Eine Core-Marke zu entwickeln ist, wie viele Erst- und Dritt-Entwickler in den letzten Jahren festgestellt haben, keine leichte Sache”, erklärt er – was man sich freilich denken kann.

“Aber es wird weitergehen damit, dass wir den Fokus auf neue Partner wie Crytek richten, und andere, die bisher noch nicht angekündigt sind. Wir denken, es ist fundamental, dass Core-Gamer die 360 als den Ort ansehen, an dem sie spielen wollen.“ Die Qualität steht für ihn dabei im Vordergrund: „Ich denke, dass es um Qualität und Eindruck geht und nicht um die jährlichen Veröffentlichungszahlen.”

Serious Sam HD: The First Encounter – im Test (360)

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2001 erschien ein Shooter, der uns aufgrund seiner Reduzierung auf das Wesentliche in Erinnerung geblieben ist. Serious Sam legte seinen Fokus komplett aufs Ballern und blendete jeden Schnörkel wie Rätsel, Erkundung oder Gegner-KI aus. Der kroatische Entwickler Croteam übernimmt die PC-Vorlage und setzt die Ego-Ballerei 1:1 auf die Xbox 360 um – lediglich optisch den heutigen Standards angepasst (daher der HD-Zusatz). Die Grafik wirkt trotzdem trist, die detailarmen Levels bieten kaum Abwechslung. Doch für Sightseeing bleibt ohnehin keine Zeit, denn im antiken Ägypten muss sich die Duke Nukem-Kopie Sam Stone Massen an skurrilen Gegnern wie Kampffröschen oder kopflosen Bombenläufern stellen, die gute Reflexe und ständige Positionswechsel erfordern. Den Feinden rückt Ihr mit überwiegend konventionellen Waffen auf den Leib, darunter Maschinengewehr, Shotgun und Raketenwerfer, aber auch Laserwummen. Irre: Später findet Ihr eine Kanonenschleuder, deren massive Kugeln die Gegner schlicht umkegeln. Was Solisten durchaus für einige Stunden fordert, vor allem durch den heftigen, aber in sechs Stufen variablen Schwierigkeitsgrad, sollte sich im Mehrspieler-Modus multiplizieren. Eigentlich, denn zum einen dürft Ihr mit bis zu vier Freunden nur online ran (völlig unverständlich, warum kein Splitscreen-Modus eingebaut wurde), zum anderen fehlt eine Host-Migration. Im Testspiel wurden wir nach 90 Minuten Dauerballern unsanft aus dem Spiel gekickt, weil sich der Host ausklinkte. Das darf in Zeiten von Xbox Live nicht passieren. So beraubt sich Serious Sam HD seiner Chance zu beweisen, warum ein acht Jahre altes Spiel auch heute noch 15 Euro wert wäre.

Optisch dezent poliert, spielerisch banales, aber spaßiges Dauerballern in Ego-Ansicht.

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Matt Hazard: Blood Bath and Beyond – im Test (360)

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Eat Lead: The Return of Matt Hazard war weder ein gutes Spiel noch war die Third-Person-Ballerei besonders erfolgreich. Diesen Umstand greifen die Entwickler im Download-Nachfolger Matt Hazard: Blood Bath and Beyond auf und nehmen sich selbst auf die Schippe. So bietet der 2,5D-Shooter beispielsweise Dialoge zwischen den acht Levels nur in Textkästen, weil das Budget für die Fortsetzung nach dem Misserfolg des Erstlings drastisch gekürzt wurde. Auch während der Spielabschnitte müsst Ihr mit wenigen, repetitiven Sprachsamples leben.

Matt Hazard ist ein grafisch ansehnlicher Mix aus Old-School-Ballereien à la Contra oder Metal Slug und einer Prise Shadow Complex. Matts Erzfeind General Neutronov hat per Zeitmaschine Euer Alter Ego aus 8-Bit-Tagen entführt und Ihr müsst ihn bzw. Euch selbst retten. Die Logik dahinter ist so bescheuert wie nachvollziehbar: Stirbt Pixel-Matt, ist auch der Polygonheld tot. Statt weiter darüber nachzudenken, stürzen wir uns ins Gemetzel, das im Gegensatz zu Eat Lead mit Blut und Splattereffekten nicht geizt. Während Ihr kanadischen Mountys, Piratenskeletten und femininen Kreuzfahrt-Stewards den Garaus macht, sammelt Ihr Extrawaffen wie Schrotflinte, Maschinengewehr, Raketenwerfer und – besonders spektakulär – einen Flammenwerfer. Gegner hinterlassen nicht nur Lebensenergie und Munition, sondern auch Münzen, mit denen Ihr zwischen den Abschnitten in Ragdoll-Pachinko-Automaten Bonuspunkte ergattert. Den Wiederspielwert erhöhen drei aufspürbare NES-Module pro Level, die Informationen zu fiktiven Spielen aus Matts Karriere freischalten.

Mit gedrücktem linken Trigger schießt Ihr in die Bildtiefe, Granaten liegen in den horizontal wie vertikal scrollenden Levels ebenfalls bereit. Die Abschnitte orientieren sich thematisch an bekannten Videospielen – neben Referenzen an BioShock und Mirror’s Edge ballert Matt auch in einer Mario-Passage. Das ist mal mehr, mal weniger witzig und macht vor allem zu zweit im Offline-Koop-Modus Laune. Wer den Humor von Eat Lead mochte, schlägt zu, denn Selbstironie ist in Videospielen noch immer viel zu selten! Leider ist die Steuerung zu keiner Zeit so präzise wie in eingangs genannten Vorbildern – und nur auf dem einfachsten der drei Schwierigkeitsstufen genießt Ihr den Luxus unbegrenzter Continues und einer Energieleiste, ansonsten tötet schon ein Treffer. Nach zwei Stunden Spielzeit ist bereits Schluss, was Matt Hazard zu einem teuren Vergnügen macht.

An 2D-Hüpf- und -Ballerspiele angelehnte Nonstop-Action mit humorigen Verweisen auf namhafte Videospiele.

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Twisted Metal wird Online-Pass benötigen

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Noch im Dezember erklärte David Jaffe vom Twisted Metal-Entwicklerstudio Eat Sleep Play, dass er den Titel lieber nicht mit Sonys Online-Pass verbinden will (wir berichteten hier). Doch laut Joystiq und TheGamersHub kommt es jetzt anders: Auf der CES antwortete Justin Trease, Leiter der Qualitätssicherung, auf die Frage, ob Twisted Metal mit Online-Pass kommt, kurz und bündig mit einem “Ja”.

Sony erklärte bereits im letzten Jahr, alle Exklusiv-Titel mit dem Online-Pass zu versehen. Ärgerlich für Gebrauchtkäufer – denn das Online-Spielen soll bei Twisted Metal keine bloße Dreingabe, sondern der wichtigste Bestandteil des Spiel sein. Second-Hand-Zocker werden also ein weiteres Mal zur Kasse gebeten.

PS Vita – das kostet ihr Innenleben

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Ein jeder möchte sein sauer verdientes Geld gut angelegt wissen, auch bei seiner Spielkonsole. Ob Sonys Playstation Vita ihr Geld wert ist, versuchten jetzt Experten von UBM TechInsights herauszufinden. Sie zerlegten Sonys neues Handheld in seine Einzelteile und loteten den Materialwert der Einzelkomponenten aus – die Kosten für Entwicklung und Produktion (ganz zu schweigen vom Marketing) kommen also noch hinzu. Zu berücksichtigen gilt natürlich auch, dass Sony die Komponenten in hohen Stückzahlen und somit günstiger einkauft.

Sehr angetan waren die Techniker vom Herzstück der Vita, Sonys CXD5315GG Quad-Core ARM Cortex-A9 MPCore Prozessor, der diese zum ersten portablen Gerät (von Laptops abgesehen) mit Vier-Kern-CPU krönt. Der Prozessor wird von derselben Partnerschaft produziert, die auch für den Cell-Prozessor der PS3 verantwortlich zeichnet: Sony, IBM und Toshiba. Die teuerste Komponente ist jedoch (wie zu erwarten war) das 5 Zoll große Touchscreen-Display. Insgesamt auf 159,10 $ (ca. 123 €) bezifferte UBM die Materialkosten der 3G-Version, die beim Europa-Start voraussichtlich 299 € kosten soll. Hier die Auflistung laut Eurogamer:

•    Display und Touchscreen: $50
•    Akku: $3.60
•    Kameras: $3.50
•    Wi-Fi/BT/GPS: $3.50
•    NAND:$6.00
•    SDRAM: $9.25
•    Prozessor: $16.00
•    BB+XCR: $16.25
•    Nicht-elektronisch: $11.00
•    Diverses: $30.00
•    Hilfsmaterial: $10.00

Nach dem ordentlichen, aber nicht gerade furiosen Japan-Start vekauft sich Sonys neue Mobil-Konsole derzeit schleppend – weshalb auch spekuliert wird, ob die Vita noch im Preis gesenkt wird. Das 3G-Model wurde von japanischen Händlern bereits (allerdings temporär) im Preis herabgesetzt. Zum Vergleich: Die Materialkosten des 3DS (zum Launch) wurden auf 101 $ (ca. 78 €) geschätzt – und bekanntlich senkte Nintendo später (nachdem die Abverkäufe stockten) die Preise um über 30%. Der 3DS verkauft sich mittlerweile sehr gut, ob Sony dem Beispiel folgt, bleibt abzuwarten.

Legends of Exidia – im Test (DSi)

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Leider ist die Konvertierung des Handy-Abenteuers Might &amp Magic II ziemlich einfach und noch dazu arg simpel ausgefallen: Ihr schiebt Kisten, verhaut Gegner mit Combo- sowie Auflade-Attacken und kassiert dafür Geld und Erfahrungspunkte. Die Spielwelt ist überschaubar und es gibt nur wenige Gegnertypen. Durch den niedrigen Schwierigkeitsgrad und die regelmäßigen Level-Ups wird das Abenteuer fast schon zum Spaziergang. Auch wenn die Grafik hübsch ist, langweilt Legend of Exidia erfahrene Spieler bereits nach kurzer Zeit. Ihr werdet permanent an der Hand gehalten und nach gut drei Stunden ist das Abenteuer schon wieder vorbei. Das macht Exidia eher zum Fall für unerfahrene Zocker, sofern die sich nicht an lästigen Ladebildschirmen stören.

Einfaches und arg kurzes Fantasy-Action-Adventure, das eher Einsteiger anspricht.

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Nachschub garantiert? Square meldet neue “Final Fantasy”-Marke an

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Wie ein User von NeoGAF entdeckt hat, hat sich Square am 16. Januar das Trademark Final Fantasy Dimensions gesichert. Zusätzlich wanderte auch noch die Web-Domain FinalFantasyDimensions.com in den Besitz der RPG-Experten.

Nun brodelt die Gerüchteküche, denn der allgemein gehaltene Titel lässt wenig Konkrete Rückschlüsse darauf zu, was Square Enix hier vorhat: Nichts Genaues weiß man also nicht, so wird u.a. auf einen neuen Vita-Exklusivtitel oder die simplen Umbenennung eines bereits in Japan erschienenen Spiels getippt. Könnte damit vielleicht Type-0 gemeint sein? Oder deutet “Dimensions” eher auf ein richtiges 3DS-Abenteuer hin?

Ist ein “Nintendo Network” in der Entstehung?

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Dem dem Foto einer Spielepackung zufolge wird es womöglich sehr bald ein “Nintendo Network” geben, über das zumindest kostenpflichtige Inhalte heruntergeladen werden könnten – und vielleicht mehr kann?

Konkret ist auf NeoGAF ein Packshot von Theatrhythm: Final Fantasy aufgetaucht, in dem auf ein solches Netzwerk hingewiesen wird (siehe rechts oben). Nun war DLC für den Titel schon länger angekündigt, aber bis dato unerwähnt, dass dieser auch Geld kosten würde – obwohl man bei Square Enix natürlich davon ausgehen konnte, dass es nichts umsonst gibt. Dazu kommt, dass ein solcher Schritt angesichts der Etablierung des PlayStation Networks und von Xbox Live eigentlich längst überflüssig wäre.

Theatrhythm: Final Fantasy erscheint am 16. Februar in Japan, dann sollte sich schnell herausstellen, ob für Nintendo-Zocker tatsächlich ein Schritt in die Online-Moderne ansteht oder sich das Network nur als  leere Worthülse entpuppt…

Die aktuellen UK-Charts: Fußball bleibt vorn

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Wo sich neue Veröffentlichungen rar machen, wird eben weiter Bekanntes gekauft – oder Spielen eine zweite Chance gegeben, die mangels bisherigem Erfolg inzwischen zu Tiefstpreisen verschleudert werden. Nur so ist es wohl zu erklären, dass in der Woche vom 15. bis 21. Januar in Großbritannien Rayman Origins doch noch die Top 10 knacken konnte…

  1. FIFA 12
  2. The Elder Scrolls V: Skyrim
  3. Just Dance 3
  4. Call of Duty: Modern Warfare 3
  5. Battlefield 3
  6. Zumba Fitness
  7. Saints Row: The Third
  8. Zumba Fitness 2
  9. Rayman Origins
  10. Rage

Resident Evil 6: weitere Details zum Zombie-Epos

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Der Trailer von Resident Evil 6 hat jede Menge Appetit gemacht, und Capcom gibt bereits weitere Details preis – häppchenweise.

So wurden auf dem offiziellen Twitter-Feed einige Fragen beantwortet, weshalb wir u.a. folgende Dinge wissen:

  • Die Entwicklung des Spiels läuft bereits seit mehr als zwei Jahren
  • Ein Demo wird nicht ausgeschlossen
  • Tall Oaks ist der Schauplatz, an dem der Virus ausbricht und beheimatet deshalb 70.000 Zombies. Hier spielt sich Leons Teil der Story ab
  • Die Zombies werden “etwas anders sein, als man es gewöhnt ist” und sicht vor allem von denen früherer Teile unterscheiden
  • Horror-Survival-Elemente sowie “klassische Resident Evil-Momente” wird es auf jeden Fall geben
  • Das Steuerungssystem wurde überarbeitet und erweitert (nur wie?) 

Und bei xbox.com findet sich bereits eine Infoseite zu Resident Evil 6, die mehr über mögliche Spielmodi verrät: So soll es Koop sowohl offline (zwei Spieler) als auch online (dann mit stolzen sechs Teilnehmern) geben und einen weiteren Online-Modus für bis zu acht Spieler (klingt nach einer möglichen “Horde”-Variante?).

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