Bröckelt jetzt eine der letzten Bastionen der japanischen Spieleentwicklung? Wie Andriasang berichtet, haben die Shoot’em-Up-Profis von Cave mit enttäuschenden Umsatzzahlen zu kämpfen. So erwartet man nun u.a. für das laufende Fiskaljahr (von Jun 2011 bis Ende Mai 2012) nur 2,8 Milliarden Yen Umsatz statt der ursprünglich anvisierten 3,3 Milliarden, die Einnahmen dürften demnach nicht wie erwartet 310 Millionen, sondern lediglich 50 Millionen betragen.
Als Grund dafür wird vor allem – wie überraschend – ein geringerer Absatz auf dem Heimkonsolenmarkt genannt, weshalb die Händler auch weniger neue Titel vorbestellen würden.
Letztlich ist das abstraktes Zahlenwerk, doch die Folgen daraus wirken sich auf Cave-Fans deutlich aus: Denn die Firma hat erklärt, dass sie ihre Entwicklungsstrategie nun überdenken würde – einige (bislang noch nicht öffentlich vorgestellte) Titel aus der Core-Sparte werden vorerst nicht weiter vorangetrieben, dafür werden mehr Ressorucen in die Fertigung von – grusel – Social Games gesteckt.
Wenn also irgendwann ein CaveVille auf Facebook auftaucht, dann kennt Ihr den Grund dafür… wahrscheinlich nicht davon betroffen sein sollte allerdings die bereits angekündigte europäische Veröffentlichung eines weiteren Cave-Titels: Akai Katana (siehe Bild) soll Anfang 2012 via Rising Star Games auf der Xbox 360 erscheinen.








