Wie die New York Times unlängst berichtete, schlug Angy Birds-Entwickler Rovio dieses Jahr ein Übernahme-Angebot von Zynga aus: 2,25 Milliarden Dollar – sowohl in Cash als auch Aktien – bot der FarmVille-Entwickler an, doch Rovio schlug aus. Und das ist nicht die erste Übernahme, die Zynga versuchte: Schon bei PopCap bot man 950 Millionen Dollar, aber auch die lehnten ab und gingen lieber zu Electronic Arts (das 1,3 Milliarden Dollar locker machte).
Bemerkenswert ist auch die Begründung, die PopCap zur Ablehnung abgab: Unter anderem prangerte man den “heftigen, firmeninternen Wettbewerb beim Social-Games-Riesen an. Auch die New York Times unterstellt Zyngas Führungsspitze krude Fire-and-Hire-Geschäftsgebaren. So werden von den Angestellten Überstunden quasi erwartet, und zwar unter ständiger Überwachung des Vorgesetzten. Wer dagegen ist, fliegt sofort. “Auf diese Weise werden nicht nur potentielle Investoren, sondern auch junge Entwickler abgeschreckt,” ermahnt die Times.
Roger McNamee, Mitgründer der Investoren Elevation Partners, äußerte sich dazu folgendermaßen: “Zynga sollte eigentlich ein Beispiel für Top-Unternehmertum sein – stattdessen wird es zu einem Harvard-Busines-School-Paradebeispiel für die Übermacht von Firmengründern.” Letzterer heißt übrigens Mark Pincus – berühmt-berüchtigt für seine Wutausbrüche.








