Eigentlich ist es komisch: Was für den Erfolg der PSPgo eine Grundsatz-Notwendigkeit gewesen wäre, von Sony aber nie in Angriff genommen wurde, wird es jetzt für eine neue Hardware geben, auf der man eigentlich doch frische Spiele kaufen soll… Um was es geht? PS-Vita-Besitzer können durch ein neues Angebot des Herstellers eine Vielzahl von den UMD-Spielen der PSP für kleines Geld auf ihrem neuen Handheld herunterladen.
Wie Andriasang berichtet, heißt die ganze Sache UMD Passport, wird ab dem 6. Dezember erhältlich sein (also schon vor dem Vita-Start) und funktioniert auf diese Weise: Ihr müsst die Anmeldung auf Eurer alten PSP herunterladen (Käufer des neuen Modells ohne Wi-Fi werden sich damit schwer tun), das Programm starten und dann die gewünschte UMD einlegen. Die wird dann über Euer PlayStation-Network-Konto registriert und danach kann das Spiel auf der Vita geladen werden – allerdings gibt es zwei Haken.
Zum einen funktioniert das nicht mit jeder UMD: In Japan sind zu Beginn etwa 200 Spiele von Sony und um die 40 Dritthersteller erhältlich. Eine teilweise Liste (allerdings in japanischen Schriftzeichen) gibt es hier, darunter finden sich auch Hochkaräter wie Gran Turismo oder Persona 3. Firmen wie Sega, Capcom, Konami und Sqaure Enix weren ebenfalls Spiele anbieten, haben aber noch nicht verlauten lassen, welche genau dabei sind.
Zum anderen kriegt Ihr die Downloads nicht ganz umsonst, zwischen 500 und 1.500 Yen (also etwa 4-14 Euro) werden pro Titel fällig. Das könnte ruhig billiger sein, verglichen mit den Preisen, die man derzeit im PSN-Store abdrücken soll, ist’s aber erträglich.
Bleibt somit nur die Frage, ob Sony den UMD Passport auch in Europa und USA anbieten wird, doch alles andere wäre ziemlich dämlich…