Über die Unreal Engine 3 liest man ja ständig etwas – über das, was andere Spiele so antreibt, erfährt man meist weniger.
Wer wissen will, welche Technik im nächsten Final Fantasy stecken wird, für den haben die Japaner jetzt die Katze aus dem Sack gelassen: Luminous heißt die hauseigene Engine – “leuchtend. Der Name deutet schon an, worauf Square Enix besonderes Augenmerk gerichtet hat: das Licht.
Echtzeit-Reflektionen, bessere Simulation von Kleidung und Flüssigkeiten, besserer Support von Motion-Capturing – all das gehört natürlich ins Pflichtenheft einer ordentlichen Engine. Besonderheit ist der eingebaute Automatismus bei Bewegungsabläufen: ändert man beispielsweise die Stellung eines Arms im Charaktermodell, ändern sich auch automatisch vorher festgelegte Körperpartien; eine schwerere Waffe erzeugt also eine andere Körperhaltung, ein anderer Boden einen anderen Gang. Auch eine bessere, skalierbare KI wurde implementiert.
Die neue Engine wurde natürlich für die nächste Konsolenegeneration entwickelt, soll aber auch auf den gegenwärtigen Konsolen laufen. Ein Spiel, das die komplette neue Engine nutzt, wurde noch nicht angekündigt, aber im kommenden Final Fantasy Versus XIII sollen bereits Teile davon zum Einsatz kommen. Anbei zeigte Square-Enix ein paar “idyllische” Bilder einer gerenderten Tiefgarage in Echt-Zeit…