Keine Preissenkung für Xbox 360 geplant

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Nachdem Sony auf der gamescom eine Preissenkung für seine PS3 bekannt gab, machten sogleich Gerüchte die Runde, dass Microsoft ähnliche Pläne für die Xbox 360 in petto habe. Diesen Spekulationen erteilte Chris Lewis, Vice President der europäischen Interactive Entertainment Sparte, gegenüber VG 24/7 jetzt jedoch eine Abfuhr. Microsoft sei natürlich immer auf solche Szenarien vorbereitet und die PS3-Preissenkung für ihn deshalb nicht überraschend. Trotzdem sei er der Meinung, dass Microsoft das Preis-Leistungsverhältnis der Xbox 360 aktuell im Gleichgewicht sieht, weil der Kunde dort die beste Qualität für sein Geld bekäme.

Betrachtet man die aktuelle Preiskonstellation bei den beiden großen stationären Konsolen, sieht man, warum Microsoft bezüglich einer Reduzierung des offiziellen Verkaufspreises momentan keine Eile hat: So kostet die PS3 zwar europaweit nur noch 250 Euro, das Xbox 360 Slim ist aber in der 250 GB-Version mitunter schon für 220 Euro zu haben. Und das nächste Weihnachtsgeschäft, traditionell eine Phase der verbilligten Konsolen, steht ja auch bald wieder an.

Gerücht: Neue 3DS-Hardware in Entwicklung?

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Wie die französische Website 01.net mit Berufung auf einen nicht näher spezifizierten Insider berichtet, scheint Nintendo aktuell an einer Weiterentwicklung der 3DS-Hardware arbeiten, die bereits 2012 erscheinen soll. Grund dafür sei hauptsächlich die nach wie vor ablehnende Haltung der Kunden gegenüber des 3D-Displays, weil sie Augenschäden befürchten. Demzufolge soll Nintendo dann auch verstärkt auf Spiele setzen, die diesen 3D-Effekt nicht mehr benötigen.

Aber auch am äußeren Erscheinungsbild des Handhelds könnte sich eine Änderung ergeben, da über einen zweiten Analogstick spekuliert wird. Bei älteren Modellen könne dieser zum Preis von etwa zehn Dollar nachgerüstet werden, wobei nicht ganz klar ist, ob alle neue Spiele dann noch auf einem alten 3DS laufen würden. Und obendrein soll das Handheld sogar einen neuen Namen erhalten – erleben wir vielleicht die Wiederauferstehung der Marke Game Boy?

Die große Frage ist nun, was von diesen Gerüchten zu halten ist. Die eingangs erwähnte Website stellte sich jedenfalls schon in der Vergangenheit als durchaus verlässlich heraus, als man den Codenamen Project Café für den Wii-Nachfolger vermeldete. Aber ob nun zutreffend oder nicht: Solche Spekulationen dürften dem aktuellen 3DS-Absatz nicht sonderlich gut tun.

Robin Burrowes: “Skype-Integration bei Xbox Live nicht in naher Zukunft”

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Es war eine der größten Elefantenhochzeiten der letzten Monate, als Microsoft den Kauf von Skype bekannt gab und dafür stolze 8,5 Milliarden US-Dollar hinblättern musste. Damit verbunden war die Ankündigung, dass man den Dienst auch kompatibel zu Xbox Live und Kinect machen wolle.

Robin Burrowes, Xbox Live Marketing Manager zerstörte jetzt jedoch Illusionen, dass dies in nächster Zeit geschehen werde. Gegenüber VG 24/7 sagte Burrowes nämlich, dass man aktuell darüber nachdenke, wie Skype am Besten zu nutzen sei, man aber in naher Zukunft sicherlich zu keinem Ergebnis käme.

Trotz dieser etwas unverständlichen Verzögerung ist schwer davon auszugehen, dass wir Skype irgendwann via Xbox Live oder Kinect nutzen können, denn die hohen Kosten für den Kauf des Telefondienstes müssen sich für Microsoft langfristig natürlich amortisieren.

PS3-Absatz in Großbritannien steigt um 65 Prozent

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Frohe Kunde für Sony: Nach der auf der gamescom angekündigten PS3-Preissenkung (die Konsole kostet ab jetzt nur noch 199 Britische Pfund bzw. 249 Euro)  sind deren Verkaufszahlen im Land der Fish & Chips laut MCV UK um 65 Prozent gestiegen. Mal sehen, ob in Deutschland nun ähnliche Zuwachsraten zu erkennen sind.

Übrigens wurde die letzte Preissenkung für Sonys aktuelle stationäre Konsole vor zwei Jahren ebenfalls auf der gamescom bekanntgegeben, was vielleicht als gutes Omen für die gamescom 2013 zu werten ist…

gamescom 2011 – Das war der schicke Samstag

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Am Samstag stand für uns der letzte Messe-Besuch auf dem Programm. Und natürlich haben wir auch diesmal wieder nach Modellen Ausschau gehalten. Und weil es das Finale war, gibt’s diesmal ganze zehn Bilder in unserer Galerie. Viel Spaß!

Technische Daten des neuesten PSP-Modells

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Letzte Woche wurde im Rahmen der gamescom ein neues PSP-Modell der Öffentlichkeit vorgestellt, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Kurz vor Verkaufsstart des Nachfolgers PlayStation Vita ist eine abgespeckte Version der PSP geplant, die “nur” 99 Euro kosten soll – gemessen an einem aktuell bei Media Markt entdeckten Angebot für die PSP-3000 inkl. Gran Turismo und Jak & Daxter: The Lost Frontier für 139 Euro ist das aber alles andere als ein Schnäppchen, wie ein Blick auf Ausstattung und technische Daten zeigt. Die Informationen zur PSP-E1000 stammen übrigens von der offiziellen Herstellerseite.

Hervorzuheben sind dabei drei Aspekte:

1. Die PSP-E1000 hat nur einen Monolautsprecher, lediglich über den Headset-Ausgang sollte Stereoton verfügbar sein.

2. Die PSP-E1000 hat keine Wi-Fi-Schnittstelle – also keine Spieledownloads, Multiplayer-Sessions, etc.

3. Die PSP-E1000 hat keinen Videoausgang und lässt sich daher nicht an den Fernseher anschließen.


Hier die Daten im Überblick:

 

LCD-Bildschirm: 4,3 Zoll/10,9 cm (16:9); vollständig transparenter TFT-Bildschirm. Ca. 16.770.000 angezeigte Farben.

Ton: monaurale Lautsprecher.

Internes Laufwerk: schreibgeschütztes Universal Media Disc-Laufwerk.

Schnittstelle: DC IN 5V-Anschluss. Hi-Speed-USB (USB 2.0-kompatibel). DC OUT-Anschluss. Headset-Anschluss. Memory Stick PRO Duo-Steckplatz.

Stromquelle: Netzanschluss: 5 Volt Gleichstrom. Aufladbarer Lithium-Ionen-Akku.

Maximaler Stromverbrauch: ca. 6 Watt (während des Ladevorgangs).

Äußere Abmessungen: ca. 172,4 × 73,4 × 21,6 mm (Länge x Höhe x Breite) (ohne den maximal überragenden Teil).

Gewicht: ca. 223 g (inklusive Akku).

Betriebsumgebung: Temperatur zwischen 5 °C und 35 °C.

Kompatible Codecs: Universal Media Disc-Video: H.264/MPEG-4 AVC Hauptprofil Level 3.  Musik: H.264/MPEG-4 AVC Hauptprofil Level 3, Linear PCM, ATRAC3plus Memory Stick Weitere Informationen sind im Benutzerhandbuch verfügbar.

Universal Media Disc-Laser
Wellenlänge
: 655-665 nm.
Leistung: max. 0,28 mW.
Typ: Halbleiter, kontinuierlich.

Netzanschluss
Eingabe
: AC 100-240 V, 50/60 Hz.
Ausgabe: 5 Volt Gleichstrom, max. 1500 mA.
Äußere Abmessungen: ca. 61 × 23 × 84 mm (Länge x Höhe x Breite) (ohne den maximal überragenden Teil).
Gewicht: ca. 62 g.

gamescom endet mit Besucherrekord

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Es geht stetig aufwärts mit dem Videospielstandort Deutschland und ein Ende dieser positiven Entwicklung ist nicht abzusehen. So endete die gamescom jetzt mit einem neuen Besucherrekord von 275.000 Menschen, die den Weg nach Köln in die Messehallen fanden. Dies stellt einen Zuwachs um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr (254.000 Besucher) dar. Die Zahl ist umso erfreulicher, da die Messe am Samstag bekanntlich kurzzeitig wegen zu großen Besucheransturms geschlossen werden musste.

Und wo wir schonmal dabei sind, hier noch ein paar weitere Zahlen zur diesjährigen gamescom, die allesamt Steigerungen zu 2010 darstellen:

Auf einer Fläche von 120.000 Quadratmetern präsentierten insgesamt 557 Unternehmen aus 39 Ländern ihre Produkte (2010: 505/33), mehr als 5.000 Medienvertreter aus 50 Ländern wurden gezählt (2010: 4.400/49) und weit mehr als 300 Welt-, Europa- oder Deutschlandpremieren vorgestellt (2010: 200)

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, über seinen Eindruck von der gamescom: “Mit einem Wort: überwältigend! Wir haben die Vorjahresergebnisse erneut sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite gesteigert und ein neues Level erreicht. Dabei konnten wir durch die temporäre Einlassregulierung sicherstellen, dass zu keinem Zeitpunkt eine Überfüllung der Hallen gegeben und die Sicherheit der gamescommunity garantiert war. Wir haben mit einem Besucherwachstum von acht Prozent die Erfolgsgeschichte der weltweit größten Games-Messe fortschreiben können. Zugleich hat die Messe mit dem Partnerland UK und vielen neuen Länderrepräsentanzen, darunter der erste gamescom-Auftritt der Volksrepublik China, ihr internationales Profil deutlich schärfen können”

Die gamescom 2012 findet vom 15. bis 19. August wieder in Köln und man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sie wieder ein großer Erfolg wird.

Obsidian kritisiert traditionelles RPG-Design

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Laut Gamasutra zeigte sich Josh Sawyer auf der GDC Europe 2011 wenig begeistert über schlechtes, zu traditionelles RPG-Design. Er halte nichts davon, wenn Spieler zufällig für schlechtes Verhalten bestraft würden. Stattdessen solle dies idealerweise nur bei bewusst falschen Entscheidungen geschehen. Zufällige Bestrafungen führten nämlich dazu, dass der Spieler einfach solange den letzten Spielstand lädt, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Ein Beispiel für eine diesbezüglich gute Balance sei Mass Effect 2.

Außerdem zeigte sich Sawyer wenig begeistert von inkonsequenten Statistiken und er forderte die Entwickler auf, Veränderungen in den Charaktereigenschaften effektiver und für den Spieler transparenter zu machen. Zudem kritisierte er Rollenspiele, die dem Spieler erlaubten, den Charakter in eine falsche Richtung zu entwickeln, ohne später die Möglichkeit des erneuten Wechsels zu ermöglichen.

Obsidian gilt als RPG-Spezialist. Wichtige Projekte der letzten Zeit waren u.a. Dungeon Siege III und Fallout: New Vegas.

Zu großer Andrang: gamescom am Samstag zeitweise geschlossen

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Die Verantwortlichen der gamescom hatten sicherlich mit hohen Besucherzahlen gerechnet, aber am Samstag waren es teilweise sogar so viele, dass das ganze Messegelände zeitweise gesperrt wurde und keine neuen Besucher Zugang erhielten. Später kamen zumindest die Vorbesteller noch zu ihrem Recht, wohingegen Spontanbesucher leider leer ausgingen, denn die Schalter für die Tagestickets blieben geschlossen.

So ärgerlich die Aktion im ersten Moment auch wirken mag, so vernünftig ist sie. Denn wir haben am 24. Juli 2010 auf der Loveparade in Duisburg gesehen, was passieren kann, wenn Besucherströme aufgrund ihrer schieren Masse nicht mehr kontrolliert werden können.

Positive Ansichten zur PlayStation Vita

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Nachdem die Heavy Iron Studios vor wenigen Tagen noch eine düstere Zukunft für Handhelds zeichneten, argumentieren Sony und Nihilistic, zumindest in Bezug auf die PlayStation Vita, heute in die andere Richtung. So sagte Sonys John Koller gegenüber Gamespot, dass Smartphone-Spieler und Handheld-Nutzer in ihrem Verhalten nicht zu vergleichen seien, da erstere eher auf “Zeitfresser” stünden, wohingegen letztere eine tiefergehende, komplexe Spielerfahrung bevorzugten.

Früheren Untersuchungen zufolge gab es schon damals einen großen Markt für Leute, die komplexere Spiele mögen. Vita würde sich aber mit seiner Ausstattung an beide User-Gruppen richten. Seiner Meinung nach würden die einzigartigen Vita-Features dafür sorgen, dass auf dem Handheld noch in drei bis fünf Jahren einzigartige Spielerlebnisse möglich seien, die für Smartphones nicht umgesetzt werden könnten. Abschließend zeigte sich Koller davon überzeugt, dass im Laufe der Zeit viele User von Handys und Tablet-PCs zur Vita wechseln würden, weil nur diese die einzig wahre Handheld-Erfahrung biete.

Rob Heubner von Nihilistic kündigte im amerikanischen PlayStation-Blog einige Überraschungen für die Vita an, was vor allem dank der innovativen Eingabemöglichkeiten umgesetzt werden könne. “Sony hat nach PS3-Entwicklern gesucht, die sämtliche Power aus der Vita melken sollen und das ist gut, denn die Maschine hat verdammt viel Power”, wird Heubner zitiert. Die Vita habe alle möglichen Filter und eine gute CPU. Aufgrund der Ähnlichkeit der Hardwarestrukturen von PS3 und Vita sei in seinen Augen nun für Entwickler der richtige Zeitpunkt, um auf Sonys kommendes Handheld zu wechseln.

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