Was wäre die Videospielwelt nur ohne ihre vollmundigen Zukunftsprognosen? Richtig, um eine Attraktion ärmer. So malte Sid Meier letzte Woche noch eine rosarote Zukunft für die gesamte Branche, jetzt schießen die Heavy Iron Studios (Entwickler von UFC Trainer und zig Lizenzgames für SpongeBob, Oben, usw.), in Person von Präsident Matthew Seymour und CEO Lyle Hall, gegen 3DS und PlayStation Vita. “Mit allem Respekt vor Sony und Vita, aber es ist ein Autounfall”, wird Seymour von www.gamesindustry.biz zitiert.
Lyle Hall geht sogar noch weiter. “Wenn die Leute schon keine 249 Dollar für einen 3DS ausgeben, warum sollten sie dann 299 Dollar für eine PlayStation Vita hinlegen?”. Seiner Meinung nach sei in den Hosentaschen der Leute nur Platz für ein mobiles Spielgerät, weshalb Android und iPhone so erfolgreich seien. Den entscheidenden Vorteil sieht er darin, dass besagte Geräte noch weitaus mehr Funktionen außerhalb des Mobile Gamings hätten.
Hall endet mit den Worten: “Der Konsument hat gesprochen. Wir wollten sehen, dass da draußen eine Welt mit mehr Spielern und vielen Möglichkeiten besteht, aber gleichzeitig möchten die Leute das nicht. Wenn es nicht wieder eine Veränderung hin zu technischen Superleistungen gibt, wird sich das auch nicht ändern”.
Tja, an was werden wir uns erinnern, wenn wir in fünf Jahren an 3DS und Vita zurückdenken? An zwei gescheiterte Handhelds oder Verkaufsschlager, die unser Hobby weiterbrachten? Warten wir es einfach ab.