Angriff auf PSN: 75 Millionen Kundendaten gestohlen

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Das Medienecho ist an diesem Mittwochmorgen gewaltig – ob Qualitätspresse oder Boulevard-Blättchen: “Hacker stehlen Millionen Sony-Kundendaten” titelt Spiegel Online und spekuliert bereits über den womöglich “größten Datendiebstahl der Geschichte”. “Daten-Gau bei Sony” meldet hingegen Bild.de.

Nach einer Woche voller Spekulationen und Ungewissheit hat Sony das Schweigen gebrochen und den Grund für den auf den Tag einwöchigen Ausfall des PSN angegeben: “Auch wenn wir derzeit noch bei der Untersuchung aller relevanten Details zu dem Vorfall sind, meinen wir, dass sich eine unbefugte Person Zugriff zu folgenden persönlichen Daten verschaffen konnte: Name, Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl), Land, E-Mail Adresse, Geburtsdatum, PlayStation Network/ Qriocity Passwort und Login sowie PSN Online ID. Es kann darüber hinaus möglich sein, dass auch Ihre Profilangaben inklusive Ihrer Kaufhistorie und Ihrer Rechnungsanschrift (Stadt, Bundesland, Postleitzahl) sowie die Sicherheitsfragen zu Ihrem Passwort widerrechtlich abgerufen wurden.”, heißt es im Firmenblog. 

Betroffen seien laut Sony 75 Millionen Nutzer des PlayStation Network und des Video- und Musikservices Qriocity. Und möglicherweise kommt es für die Nutzer sogar noch dicker: “Obwohl es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass auf Kreditkarten-Informationen widerrechtlich zugegriffen wurde, können wir diese Möglichkeit nicht gänzlich außer Betracht lassen”, muss Sony zugeben. Ein User will hingegen schon mehr wissen: “Ich habe per Telefon meine Kreditkarte sperren lassen (Vorsicht ist besser als Nachsicht) und die Person am anderen Ende der Leitung erzählte mir, dass ich bereits die zweite Person sei, die aufgrund des PSN-Datenlecks anruft und dass auf der Kreditkarte der ersten Person bereits unberechtigte Abbuchungen zu finden waren. Informationen über Kreditkarten scheinen demnach auch angezapft worden zu sein.”

Der japanische Konzern weist die Nutzer ausdrücklich darauf hin, bei dem Umgang mit persönlichen Informationen in den nächsten Tagen besonders aufmerksam zu sein: “Für Ihre eigene Sicherheit möchten wir Sie inständig bitten, besonders wachsam vor potenziellen Gaunereien via E-Mail, Telefon und Post zu sein, in denen persönliche, private Informationen ausgehorcht werden. Sony wird Sie in keiner Form kontaktieren – auch nicht per E-Mail -, um Kreditkarten-, Sozialversicherungs-, Steueridentifikationsnummern oder andere Informationen zur Person zu erfragen.” Und weiter heißt es: “Sollten Sie darüber hinaus den Benutzernamen oder das Passwort, welchen/-s Sie im PlayStation Network oder Qriocity nutzen, auch für andere unabhängige Dienste oder Konten verwenden, empfehlen wir Ihnen eindringlich, auch diese zu ändern.” Sony mahnt die Nutzer auch dazu, Ihre Kontoauszüge in den nächsten Tagen regelmäßig zu überprüfen. Für weitere Fragen verweist das Unternehmen auf folgende Adresse: de.playstation.com/psnoutage.

Wer hinter der Attacke steckt, ist weiterhin nicht bekannt. Spekuliert wird nun, ob es sich bei dem Angiff um einen Racheakt der Hacker-Szene handelt – als Reaktion auf die Fehde zwischen Sony und dem Hacker Geohot, die in einer Klage gegen den Hacker endete, letztendlich aber außergerichtlich geklärt wurde. Bereits vor einigen Tagen haben sich die ‘Hacktivisten’ der Gruppe Anonymous per Videobotschaft an die PSN-Nutzer gerichtet und jegliche Schuld von sich gewiesen:

Fraglich bleibt auch, warum Sony die Nutzer erst jetzt über den Datenklau aufklärt. Von Seiten des Konzerns heißt es heute Morgen hierzu, dass mehrere Tage der Analyse notwendig waren und es bis gestern gedauert hat, “bis unsere Experten den vollen Umfang des Angiffes erfassen konnten.” Die Nutzer zeigen sich indes wenig verständnisvoll, wie erste Reaktionen beweisen: “Ihr habt eine ganze Woche gewartet, bis ihr uns wissen lasst, dass unsere privaten Informationen in Gefahr sind?”, schreibt ein User in einem Sony-Blog. Ein anderer Nutzer versucht die Sache mit Galgenhumor zu nehmen: Liebe PlayStation, danke, dass du unsere persönlichen Daten und Kreditkarten bloßgestellt hast.”

Der wirtschaftliche Schaden, der dem Unternehmen durch die Attacke entsteht, ist noch nicht zu beziffern – Experten gehen davon aus, dass der Hackerangriff dem Unternehmen mehrere Milliarden Dollar kosten könnte, von verärgerten Spielern ganz zu schweigen, wie folgender Post in dem Sony-Blog beweist: “Kennt jemand in Kanada einen Ort, an dem ich meine PlaStation 3 gegen eine XBox 360 eintauschen kann? Ernsthaft.”

Wann das PSN den Betrieb wieder aufnehmen wird, ist noch unklar. US-Medien gehen von mindestens einer weiteren Woche aus.

Doch wer immer auch hinter dem Angriff steckt – er hat folgendes Video zu verantworten und allein dafür gehört der Hacker zur Rechenschaft gezogen:

Der Retro-Moment (Numero 23): Sword of the Berserk: Guts’ Rage

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Beim Durchsuchen meiner Dreamcast-Sammlung stand ich mal wieder vor der Frage: “Mmmmh. Ein neuer Retro-Moment wäre mal wieder ‘ne tolle Sache. Was meinst du, m’in Jong? Kriegst deinen faulen Hintern mal wieder hoch? Schauen wir mal… was eignet sich denn überhaupt noch für den nächsten Retro-Moment?”

Ich wurstel mich durch Crazy Taxi (zu seicht), Sonic (zu seicht… und viel zu schnell!), Shenmue (zu populär) über Dynamite Cop (zu gut… he, das könnte man doch nehmen!) und bremse meinen Zeigefinger von 120 auf 0 Km/h samt Schleudertrauma. Leider kommt Monsieur “Ich bin die Größe hinter Looser” einen Zentimeter zu spät zum Stillstand. Sword of the Berserk: Guts’ Rage strahlt mich da vom blauen Verpackungsrücken an. Na ok. Dann halt das 🙂

Sorgsam ziehe ich die Dreamcastverpackung aus dem Regal – immerhin haben die ollen Doppelhüllen die schlechte Angewohnheit leicht Risse davonzutragen. Verdammt sie hat schon einen Riss. Grmbl. Wieder 30 Euro Sammlerwert für’n Anus. Alter Falter, knutsch mir die Kimme.

Das Artwork, welches mich von der Verpackung anstrahlt hat nur wenig mit dem großartigen Manga-Vorbild zu tun, welches bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als DER Geheimtipp für nerdige Manga-Boys mit Mittelalter-Tick gilt. Große Zweihänder, Dämonen mit Titten und soviel schwarzes Blut, dass Mangaka Kentaro Miura sicherlich mehr als 1000 Zeichenfedern dafür hat ausbluten lassen.

Berserk Guts

Definitiv nichts für ein junges Publikum – aber wer achtet im Manga-Handel schon auf sowas? Das Spiel hingegen hat den obligatorischen “NICHT geeignet unter 18 JAHREN” Sticker in grell roter Farbe auf der blauen Packung prangern. Eine wesentliche Ironie am Jugendschutz ist ja, dass er schlecht mit der Zeit gehen kann. Und so kann das eifrige Gemetzel von Guts im Zeitalter von “Ich drück dir deine Augen durch den Schädel!” – Kratos und “Ich punkte am liebsten mit meiner Kettensäge” – Jack (Madworld, falls jetzt nicht gleich jeder drauf kommen sollte) nur noch wenig durch Brutalität glänzen.

Berserk 06 MangaWas das Spiel auch gar nicht nötig hat. Schließlich geht es um Berserk. Einer der besten Fantasy-Geschichten der letzten 20 Jahre. Fassen wir kurz zusammen: Waisenjunge Guts wächst bei seinem fiesen Ziehvater Gambino auf und tötet diesen eines Tages in Notwehr. Schon der junge Guts ist ein begabter Kämpfer – nicht unbedingt ein feiner, ritterlicher Kämpfer, als vielmehr ein brutaler, ausdauernder Berserker mit unzerstörbaren Überlebenswillen.

Nach längerer Reise schließt sich Guts dem Heer der Falken an – einer Elite-Truppe der besten Kämpfer des Landes, angeführt von Sunnyboy “der mit mit dem langen, lockigen Haar” Griffith. Der sich darauf anschließende Aufstieg der Falken gehört mit zu den besten Manga-Geschichten, welche ich bislang lesen durfte… und findet seinen Abschluss in einer fiesen Tragödie, welche ich Euch an dieser Stelle nicht spoilern will.

Übrigens ist der Manga danach noch lange nicht abgeschlossen – nein, hier fängt die Geschichte erst an! Guts wird von Dämonen mit dem Berserker-Mal gezeichnet und verwandelt sich fortan zum schwarzen Berserker-Ritter. Auf seinem Weg abseits der Falken findet er zahlreiche neue Freunde – darunter die Elfe Puck, welche in den verstörenden und düster-blutigen Zeichnungen von Miura hin und wieder für etwas Aufheiterung sorgt, sowie Kjaskar, seine Jugendliebe, welche ihren ehemaligen Kampfgeist verloren hat und kaum mehr als ein geistig zurückgebliebenes Wrack ist.

Berserk 24 MangaZum mittlerweile 35-Band starken Manga (übrigens noch nicht abgeschlossen!) gesellten sich im Laufe der Zeit gleich zwei Videospiel-Adaptionen hinzu: Das hier thematisierte Sword of the Berserk: Guts’ Rage für die Dreamcast, sowie Berserk: Millennium Falcon Hen Seima Senki no Sho (“Chapter of the Holy Demon War”) für Playstation 2 (2004). Letzterem blieb eine Veröffentlichung außerhalb Japans leider verwehrt – dabei braucht sich der Titel definitiv nicht vor dem Erstling verstecken.  

Guts’ Rage hingegen wurde hierzulande 2001 von Eidos vertrieben, denen das Spiel übrigens nicht blutig genug war. So entschied sich die Firma extra für den West-Release nochmal 30 Prozent mehr rote Suppe ins Spiel zu pumpen. Verkehrte Welt!

Angesiedelt ist die eigens für das Videospiel entworfene Geschichte übrigens zwischen Teil 22 und 23 der Manga-Serie: Die Falken haben sich “aufgelöst” und Guts zieht alleine mit Elfe Puck und seiner geliebten Kjaskar durch die Lande… bis sie auf Rita und ihre Künstler-Familie treffen.

Die Synchro zum Spiel hat sich Eidos einiges kosten lassen – deswegen liest sich der Cast auch wie ein frühes “Who is Who” der Synchro-Szene. Held Guts (Michael Bell) kennt man aus dem PsOne-Klassiker Soul Reaver (Raziel!), außerdem sprach er “The Fear” in Metal Gear Solid 3, Peter Jacob in Eternal Darkness, sowie Sed aus Lost Odyssey – von Medivh in Warcraft III: Reign of Chaos ganz zu schweigen.

Ihr seht schon – alleine Herr Bell hat einiges auf dem Kasten. Die Auflistung der anderen Charaktere würde den Rahmen sprengen, aber ein Ausflug in die unbekannte Welt der Synchronsprecher offenbart immer wieder Überraschendes! (Elfe Puck wird von Cam Clarke gesprochen – besser bekannt als Kaneda aus dem Kult-Anime AKIRA! Wow!).

Eine weitere, nette Randnotiz: Sword of the Berserk: Guts’ Rage erschien nur zwei Wochen (Ende 1999) vor Shenmue in Japan. Beide Titel gehörten übrigens zu den ersten Spielen, in denen Quick-Time-Events (QTEs) vorkamen – nur prägte später Shenmue’s Director Yu Suzuki den Begriff als solchen und die Verbindung mit Sword of the Berserk geriet in Vergessenheit.

Was macht das Spiel denn jetzt eigentlich eines Retro-Moment würdig, wenn man die Brutalität und Literweise Blut beiseite schüttet? Klare Antwort: Das Schwert! Ich erinnere mich ohnehin nur an sehr wenige (bis gar keine) Spiele, in denen Schwerter von Helden mit der Umgebung kollidieren können. Guts’ Schwert hingegen KANN mit der Umgebung kollidieren – was bei einem über 2 Meter langen und dermaßen breiten Zweihänder auch nicht wirklich überraschend ist.

Berserk 22 MangaKurz: Guts’ Rage ist bis heute eines der wenigen Spiele, welche trotz des wenig realistischen Ansatzes ein fulminantes Schwert-Gefühl entstehen lassen. Der Zweihänder prallt in engen Kerkern gerne mal gegen die Wände – zum Glück hat unser Berserker-Held aber anstelle eines linken Armes noch eine “eingebaute” Armbrust parat, welche Euch die fiese Dämonenbrut in engen Korridoren vom Hals hält.

Aber wenn Ihr mit dem Zweihänder durch Horden von Mutanten schnetzelt und die Rotoren des Dreamcast-Vibrators in Euren Händen kaum zur Pause kommen – ja, dann spürt Ihr eine Prise Schwertmagie, die man seitdem nur in wenigen Spielen vermittelt bekommen hat.

Die schiere Größe des Schlächters ist übrigens ungeschlagen, soweit ich weiß. Ich meine… welcher Videospielcharakter trägt schon so ein Schwert mit sich herum? Link? Nee, dagegen ist selbst das Master Schwert ein Brotmesser. Alucard? Nicht mehr als eine heiße Nadel! Ryu Hayabusa? Zumindest blutiger. Aber größer? Cloud Strife… ah jetzt ja! Hier hätten wir endlich einen Kandidaten.

Welches Schwert war zuerst da? Das von Cloud oder das von Guts? Nun, Final Fantasy 7 erschien 1997, erste Demos (Tobal Nr. 1!) und Bilder gab es bereits 1995. Die Erstausgabe des Mangas erschien am 26. November 1990. Noch ein Sieg für Guts!

Der Soundtrack zum Spiel stammt von Susumu Hirasawa – einem recht eigentümlichen Musiker, dessen Werke Euch zuletzt wahrscheinlich im grandiosen (“wischt mit Inception den Boden auf”) Anime “Paprika” durch die Ohrmuschel gesaust sind (zum Beispiel der Titeltrack -> Link!). Das bekannteste Werk aus Berserk ist dieses hier, charmant untermalt mit einigen Bildern aus dem sehenswerten Anime (und nein, er singt nicht “Horses” sondern “Forces“!):

Derselbe Song dient als Anfangsmelodie des Spiels. Doch seht selbst – hier die ersten 10 Minunten, in denen bereits eines klar wird: Das Spiel geizt nicht mit Zwischensequenzen. Ganz und gar nicht! Soweit ich mich entsinnen kann, wurde die Länge der teils exzellenten Sequenzen damals sogar kritisiert.

Weiteres Merchandise? Nicht nur die Zeichnungen von Miura begeistern Berserk-Fans – auch die zahlreichen Fan-Artikel sind dank ihrer düsteren und detaillierten Oberflächen sehr beliebt. Infos findet Ihr unter anderem auf www.art-of-war.co.jp

Ihr seht schon – ich könnte ewig weitererzählen. Berserk ist eines der ganz großen Themen, und Ihr dürft mich ruhig Fanboy schimpfen – wenn nicht hier, wo dann? Doch bevor ich Euch weiter nerve, will ich diesen Retro-Moment Moment sein lassen – und nicht zur Lebensgeschichte aufplustern.

Als Berserker mit Riesenschwert auf Dämonenjagd gehen? Mein neuer Retro-Moment!

Kleiner Tipp für alle, die jetzt erst auf den Geschmack gekommen sind: Neben den eher schlecht erhältlichen 35 Einzelbänden, hat Planet Manga auch eine “Berserk Max”-Reihe gestartet, in der jeweils zwei Mangas in einem Band enthalten sind – soweit ich weiß ist bereits Teil 16 aus dieser Reihe veröffentlicht (also bis Manga 32).

Bilder-Quickie: Sonic Generations

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Erste Informationen und einen Trailer mit Spielzenen zum Gipfeltreffen der Sonic-Generationen haben wir Euch bereits vor einigen Tagen präsentiert (und zwar hier). Nun hat Sega ein paar neue Bilder zu Sonic Generations veröffentlicht, die Ihr natürlich in unserer Galerie findet.

The Witcher 2: Doch noch auf Konsole?

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Das PC-Rollenspiel The Witcher aus dem polnischen Hause CD Projekt heimste mit seiner Geschichte um den Hexer Geralt von Riva 2007 weltweit gute Wertungen ein. Zu einer Konsolenportierung der Fantasy-Geschichte, die auch zahlreiche Eroberungen des weiblichen Geschlechts beinhaltete, kam es aber nie. Das soll sich beim Nachfolger namens The Witcher 2: Assassins of Kings ändern: Laut der polnischen Seite ps3site.pl sagte der Entwickler Michael Kicinski in einem TV-Interview, eine Konsolenfassung sei bereits in Arbeit, auf der E3 oder auf der gamescom gäbe es erste offizielle Infos. The Witcher 2 erscheint auf PC am 17. Mai.

Gears of War 3: Multiplayer Beta Phase gestartet

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Die Multiplayer-Beta zu Gears of War 3 startete 25. April, jedoch natürlich nicht offiziell in Deutschland. Besitzer der Epic Edition von Bulletstorm kamen schon eine Woche eher in den Genuss. Ab dem 18. April konnten sie die neuen Team-Deathmatch-Modi auf den vier Karten „Thrashball“, „Checkout“, „Trenches“ und „Old Town“ ausgiebig Probe spielen.

Für den Entwickler Epic Games ist eine Beta kein leichtes Unterfangen. Auf einem Event in London verriet Rod Fergusson, der ausführende Gears of War 3 Produzent, dass es zunehmend schwieriger werde, technische Beta-Phasen ergebnisorientiert durchzuführen.

“Für das heutige Konsolenpublikum ist eine Beta-Version eines unfertigen Produktes auf einer Konsole völlig unverständlich. Sie glauben, die Beta sei repräsentativ für das fertige Spiel und beurteilen die Beta auch dementsprechend. Es ist schwer, auf einer solchen Grundlage eine Beta durchzuführen und ein aussagekräftiges Feedback zu bekommen.” Fergusson weiterhin: “Zu besten PC-Zeiten tauschten die Leute Grafikkarten aus, verbesserten ihren Arbeitsspeicher und formatierten ihre Festplatten selbst. Im Prinzip war man sein eigener Technikservice. Die Idee eines unfertigen Produktes und die Schrauberei waren sehr aufregend. Bei Konsolen ist das anders. Das Öffnen der Geräte geht mit dem Verlust jeglicher Garantie einher.”

Unklar ist, ob man die gesammelten Erfahrungspunkte in der späteren Vollversion von Gears of War 3 (erscheint am 20. September 2011) einsetzen kann. Allerdings kann man das  Cole`s Thrashball-Outfit, eine goldene Retro-Lancer sowie “Flaming”-Varianten der Waffen Hammerburst, Lancer, Sawed-Off Shotgun und Gnasher Shotgun erspielen und in die Vollversion übertragen. Die Beta endet am 15. Mai.

Diejenigen, die an der Beta teilnehmen sollten doch mal Ihre Eindrücke hier schildern.

Xbox-Live-Marktplatz-Update: 27.4.2011

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Ubisofts Outland (800 Punkte) begeisterte uns bereits auf den ersten Screenshots und das fertige Spiel scheint zu halten, was der erste Eindruck versprach. Butterweiche 2D-Spielbarkeit, Metroidvania-Elemente und ein Farbsystem das an Treasures brillanten Shooter Ikaruga erinnert sorgen für Begeisterung.

Knallbunt geht es bei SNKS Trouble Witches Neo zu – die horizontal scrollende Ballerei ist knallbunt und lockt die Fans mit wahlweise englischer Synchro oder japanischem O-Ton. Da wir bis heute vergeblich auf Konamis Otomedius warten müssen, könnten die Trouble Witches vielleicht eine gute Alternative darstellen.

Al Qaida nutzte Sega-Module als Sprengsätze

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Dass die Aktivitäten der Enthüllungsplattform WikiLeaks die Videospielwelt betreffen würden, hätten wohl die wenigsten vermutet. Wie aber nun im Rahmen der Enthüllungen rund um das US-Gefangenenlager Guantanamo Bay bekannt wurde (die Informationen wurden unter anderem der New York Times zugespielt), hat die Terrororganisation Al Qaida in der Vergangenheit Sega-Module als Tarnung für Sprengsätze zweckentfremdet.

“Der Insasse (gemeint ist Khalid Shaikh Mohammed, einer der Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001, Anmerkung der Red.) diskutierte über fernzündbare Sprengsätze (RCFDS), welche 2002 während einer Razzia in Karachi gefunden wurden. Diese RCFDS waren in eine schwarze Sega-Videospiel-Kassette eingebaut, um sie zu schützen und harmlos erscheinen zu lassen”, heißt es in einem der Berichte. 

Zu einem anderen Insassen (Hassan Mohammed Ali Bin Attash) heißt es hingegen: “Der Häftling gab an, dass er von Karachi nach Quetta (Städte in Pakistan, Anmerkung der Red.) mit drei bis fünf Sega-Modulen im Gepäck reiste, die zu fernzündbaren Sprengsätzen umgebaut waren.” Ob diese Sprengsätze jemals in irgendeiner Weise Verwendung fanden, ist nicht bekannt.

1-Dollar-Spiele gefährden die Spieleindustrie

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“Wenn uns etwas ‘töten’ kann, dann sind es diese 1-Dollar-Apps. Wie soll man denn jemandem ein Spiel für 60 US-Dollar verkaufen, das es auch wirklich wert ist, wenn alle an 99-Cent-Spiele gewöhnt sind?” so Mike Capps.

“Wir stehen an einem Wendepunkt. Werden in fünf oder zehn Jahren Videospiele überhaupt noch auf physischem Wege vertrieben? Wird sich noch jemand um die nächsten Konsolengeneration scheren? Was wird mit dem PC passieren? Was wird sich auch dem Mobile-Gaming-Sektor tun?“, äußerte sich Capp unsicher wie sorgenvoll.

Derartige Sorgen sind nicht neu und wurden u.a. schon von Nintendo-Chef Satoru Iwata vorgetragen.

Und wieder die Frage an Euch: Kann ein Vollpreis-Spiel überhaupt das Preis-Spaß-Verhältnis eines gelungenen 1-Euro-Games erreichen?

Miyamoto: weitere Remakes für Nintendos 3DS geplant

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Nintendos Mastermind Shigeru Miyamoto hat sich in einem Interview zum Software-Angebot des 3DS geäußert. So entschuldigt er sich indirekt für die bislang übersichtliche und qualitativ noch nicht voll überzeugende Auswahl an Titeln und begründet dies mit der Tatsache, dass Nintendo bislang viel Zeit in die Entwicklung der Hardware gesteckt habe. Das soll sich nun allerdings ändern: “Ich denke, dass wir uns von nun an vermehrt auf das Spielen konzentrieren werden und in diesem Jahr noch eine Menge Titel veröffentlichen werden.”

In diesem Zusammenhang betonte Miyamoto auch, dass er verstärkt auf den bald startenden eShop setzen möchte und nicht ausschließt, dass in Zukunft auch Nintendos wichtigste Marken in dem eShop zu finden sein werden.

Wie viele Neuentwicklungen unter Nintendos kommenden 3DS-Spielen sein werden, bleibt indes abzuwarten, denn Miyamoto sagte auch, dass es in Zukunft weiterhin “Remakes von Spielen für den 3DS” geben werde. Auf die Frage, welches Spiel Miyamoto selbst gerne auf dem 3DS sehen würde, antwortete er kurz und knapp mit “A Link To The Past.”

Dies wäre dann bereits das zweite Remake eines Zelda-Titels für den 3DS. Den Anfang macht in diesem Jahr The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3DS, dessen Intro Ihr Euch hier anschauen könnt:

Tri-Ace zeigt imposante Technik-Demo

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Die Technik-Demo vom Resonance of Fate- und Star Ocean-Entwickler zeigt, was auf der aktuellen Konsolen noch möglich ist. tri-Ace weist aber auch deutlich darauf hin das die gezeigten Szenen technisch möglich wären, aber in keinem Zusammenhang mit aktuellen Spieleentwicklungen stehen.

Wer detaillierte Infos zur Technik wünscht, der surft hierhin.

 

 

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