Larry ‘Major Nelson’ Hryb, Microsofts amerikenanisches Sprachrohr für alles, das irgendwie mit Xbox Live zu tun hat, veröffentlicht regelmäßig Statistiken, welche Spiele wie populär sind. Nun hat er uns mit einer Auflistung beglückt, die die meistgespielten Titel von 2010 in verschiedenen Katregorien erfassen soll. Allerdings hat der gute Major einen Datensatz, der nach sehr eigenwilligen Kriterien sortiert wurde: Es zählen nämlich jeweils nur die ersten sieben Tage nach der Veröffentlichung eines Spiels, und dabei lediglich die Anzahl der User, die online damit zu sehen waren (bei Spielen auf DVD) bzw. die Vollversion gekauft haben (bei Xbox Live Arcade und Indie Games). Was man von einer solchen Auflistung also halten mag, ist durchaus diskussionswürdig, aber ein Blick auf die lListen ist trotzdem so oder so interessant.
Xbox 360 Vollpreisspiele:
1 Call of Duty: Black Ops 2 Halo: Reach 3 Red Dead Redemption 4 Fable III 5 Battlefield: Bad Company 2 6 Medal of Honor 7 Mass Effect 2 8 FIFA 11 9 Fallout: New Vegas 10 BioShock 2 11 Madden NFL 11 12 Splinter Cell Conviction 13 Assassin’s Creed Brotherhood 14 (böses Capcom-Spiel) 15 Kinect Adventures! 16 NBA 2K11 17 (böses Microsoft-Spiel) 18 (böses Sega-Spiel) 19 Mafia II 20 (böses EA-Spiel)
Xbox Live Arcade Spiele:
1 Dead Rising 2: Case Zero 2 Limbo 3 Perfect Dark 4 Toy Soldiers 5 Monday Night Combat 6 Deadliest Warrior 7 Dead Rising 2: Case West 8 X-Men Arcade 9 Castlevania: Harmony of Despair 10 Plants vs Zombies 11 Scott Pilgrim 12 Sonic 4 Episode 1 13 Lara Croft and the Guardian of Light 14 Blacklight: Tango Down 15 Hydro Thunder Hurricane 16 Risiko: Fraktionen 17 Super Meat Boy 18 A World of Keflings
Xbox Live Indie Games:
1 Baby Maker Extreme 2 Avatar Showdown 3 Avatar Paintball 4 Avatar Ninja! 5 Avatar Racedrome 6 Try Not To Fart 7 Nuclear Wasteland 8 Avatar Onslaught 9 Yet Another Zombie Defense 10 Zombie Estate 11 Breath of Death VII 12 MILITARY SNIPER-SIM 3.18 13 Get Rich or Die Gaming 14 Avatar Bumper Cars 15 Avatar Meet Up Live! 16 GET TO THA CHOPPA!!1 17 Shoot 1UP 18 Toy Stunt Bike 19 The Impossible Game 20 So Many Girls So Little Time
Der Entwickler Twisted Pixel (The Maw, Splosion Man) hat mit The Gunstringer seinen ersten Kinect-Titel in der Mache, in dem Ihr im wahrsten Sinne des Wortes die Fäden in den Händen haltet. Mit Hilfe der Bewegungssteuerung navigiert Ihr in dem Shooter eine “knallharte untote Cowboy-Puppe durch ein actionreiches Theaterstück”, wie Chefdesigner Dan Teasdale auf der offiziellen Homepage des Titels verrät.
Die Mischung aus 2D- und 3D-Gameplay-Elementen erinnert dabei stark an den letzten Titel der Entwickler Comic Jumper: The Adventures of Captain Smiley. Bei den Shooter-Einlagen habe man sich laut Teasdale beispielsweise an dem experimentellen Rez orientiert.
Mit einem kleinen Seitenhieb auf die Konkurrenz verspricht Teasdale, dass The Gunstringer auch sitzend spielbar sein wird und “keine Minispiele oder aufgesetzte Gesten” enthalten wird. Auch werdet Ihr am Ende eines Levels “nicht in Eurer Unterwäsche für ein Foto posieren müssen”.
Die kuriosen Schwertschwing-Retro-Schnetzel-Action-Rumfahr-Abenteuer von Travis Touchdown, die sein Schöpfer Suda 51 bereits zweimal auf dem Wii an den Mann brachte (siehe unsere Tests hier und hier), sind in Japan seit einer Weile auch auf PS3 und Xbox 360 in Form eines Remakes des ersten Teils angekommen.
Dessen PS3-Fassung wurde für eine West-Veröffentlichung von Konami aufgeschnappt und u.a. mit Move-Unterstützung und dem Untertitel Heroes’ Paradise versehen. Im Mai ist es endlich soweit, bis dahin könnt Ihr mit einem Schwung neuer Screenshots die Zeit überbrücken.
Diesen Monat ist es soweit: Am 17. Februar erscheint Catherine in Japan. Das ausgefallene Spielkonzept lässt sich wohl am ehesten auf Erotik-Horror-Abenteuer mit Rollenspiel- und Plattform-Elementen herunter brechen. Unsere Neugier hat Catherine jedenfalls geweckt, seit die ersten Infos zum Spiel durchgesickert sind.
Entwickler Atlus verlautbarte nun, dem Game zwei Minispiele als Zugabe zu verpassen: ‘Rapunzel’ und ‘Jukebox’ (Screenshots findet Ihr in unserer Galerie). Das Gameplay von ‘Rapunzel’ orientiert sich an den Plattform-Passagen des Hauptspiels. In 50 Levels müsst Ihr einen Turm erklimmen, Blöcke verschieben und Fledermäusen ausweichen, um am oberen Ende die Prinzessin zu retten. Seht selbst:
‘Jukebox’ ist nicht mehr und nicht weniger als sich hinter dem Titel verbirgt. Der Liederkatalog umfasst unter anderem Songs von Persona, Shin Megamitensei und Digital Devil Saga. Auch hierzu gibt’s ein Video:
In diesem Jahr erscheint inFamous 2. Der erste Teil des Sandbox-Titels (hier gehts zum Test) hatte bereits vieles richtig gemacht, ließ allerdings noch Luft nach oben.
Sony veröffentlichte nun neue Screenshots zu inFamous 2, auf denen zu erkennen ist, dass Sucker Punch zumindest grafisch schon mal eine Schippe draufgelegt haben.
Dass Klassiker regelmäßig als Download wiederveröffentlicht werden, ist für uns mittlerweile schon Standard. Welch mühsamen und langwierigen Prozess eine PSone-Disk durchläuft, um als PSone Classic auch auf der aktuellen Konsolengeneration gezockt werden zu können, kann im offiziellen PlayStation Blog nachgelesen werden. Autor Ross McGrath erläutert dort in Kurzfassung, wie die Daten auf der physischen Disk im PSN landen und welche Schwierigkeiten auf dem Weg dorthin auftauchen können.
Zunächst stellt das Team, das für die Emulation eines Spiels verantwortlich ist, sicher, über eine einwandfreie Disk zu verfügen (bzw. Disks, falls das Game in verschiedenen Sprachen vorliegt). Als nächstes wird das Spiel von der Rechtsabteilung geprüft: Sie checkt die Gültigkeit sämtlicher Linzenzen und schafft Unklarheiten über das Eigentum an den Vertriebsrechten aus der Welt.
Als nächstes wird das Spiel für den PlayStation Store fertig gemacht: Bilder, Infos und Beschreibungstexte werden in den acht verschiedenen Store-Sprachen vorbereitet. Die Emulation der Disk übernimmt Sony Computer Entertainment International. Liegt das Spiel in digitaler Form vor, werden zunächst einige erste Bug-Tests veranstaltet. Danach gehts für das Datenpaket ab nach Liverpool, wo Sonys Software-Tester sitzen. Dort wird das Game exzessiv gespielt und vor allem durchgespielt.
Werden keine Fehler festgestellt, ist das Spiel bereit für die digitale Distribution auf PSP oder PS3. Ein PSone Classic ist geboren. Der gesamte Prozess kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, je nach Häufigkeit auftretender Fehler und Schwierigkeiten bei der Emulation.
Die zwei Hauptprobleme, die auftreten können, sind entweder rechtlicher Natur, oder haben mit Qualitätssicherung zu tun. Zur rechtlichen Geschichte: Es kann gerade bei Spielen, die Markennamen enthalten, oder bei Musiktiteln vorkommen, dass die Lizenzen nicht mehr gültig sind. Die erforderlichen Lizenzen müssen daraufhin erneuert werden. Das kann eine Menge Zeit und Geld in Anspruch nehmen, gerade wenn der ursprüngliche Publisher gar nicht mehr existiert. Die meisten Rechte wurden für die Lebensdauer des Spiels vergeben und sind bei einem Remake nicht mehr gültig.
Es kann auch passieren, dass ein Spiel derart große Bugs aufweist, dass es durch die Qualitätssicherung fällt. Ein emuliertes Spiel kann nicht einfach an den Entwickler zurückgeschickt werden, um Fehler zu beheben.
Ross McGrath geht auch auf die “Eine-Million-Dollar”-Frage ein: Wieso erscheinen manche Spiele nur im PSN in Nordamerika und hierzulande nicht? Auch das hänge oft mit Vertriebsrechten zusammen, die von Land zu Land unterschiedlich vergeben werden. Gerade beim Umgang mit Musiklizenzen unterscheiden sich einzelne Länder stark, wie jeder am eigenen Leib zu spüren bekommt, der sich Musikvideos bei YouTube anschauen möchte.
Oft würden Fehler auch nur in der PAL-, nicht aber in der NTSC-Version auftauchen. Das PAL-System benutze einen Kopierschutz, der Anfälliger für Fehler bei der Emulation sei, als NTSC-codierte Games.
McGrath betonte jedoch, man versuche alles, um möglichst viele PSone-Titel zu Classics zu machen. An einigen sei man bereits seit 2007 dran – rechtlichen Komplikationen sei Dank. Einige Titel stünden kurz vor der Freigabe, Tomb Raider sei einer davon. Man sei in ständigem Kontakt mit dem Publishern, um die beliebtesten PSone-Games auf die PS3 und PSP zu holen.
Eine Geschichte geht zu Ende: Mit BIT.TRIP FLUX erscheint demnächst die letzten Episode von Gaijin Games famoser BIT.TRIP-Serie auf WiiWare. Seit heute macht der erste Trailer des letzten Abenteuers von Commander Video die Runde.
Und das kommt uns überraschend bekannt vor: Das letzte BIT-TRIP kehrt zu den Pong-Anfängen der Reihe zurück, dreht ganze Angelegenheit aber um 180° und wirkt ebenso verträumt wie psychedelisch. Mal schauen, was Gaijin Games für die letzte Episode noch so alles aus dem Hut zaubert. Diese Features kündigt Mastermind Alex Neuse an:
neue Power-Ups wie das große Fullscreen-Paddle
frische Beats wie die Blobs, denen ihr ausweichen müsst
Checkpoints in der Levelmitte
klassische BIT.TRIP BEAT-Spielbarkeit mit neuen Modi – z.B. der neue Meta Modus
Seit einer ganzen Weile spekulierte die Retro-Fangemeinde über eine zweite SNK Arcade Classics-Sammlung, hatte doch ein ESRB-Rating-Eintrag eine bald anstehende Veröffentlichung nahe gelegt.
Jetzt lässt SNK Playmore die Katze aus dem Sack: Am 21. April erscheint in Japan – und bislang exklusiv für PSP – die Retro-UMD SNK Arcade Classics 0 (Zero, nicht Ooohhh). Enthalten sind 20 Titel aus SNKs Schaffensperiode vor dem Neo-Geo – darunter Athena, Psycho Soldier, das hierzulande indizierte Ikari Warriors sowie eine ganze Reihe anderer, zumeist recht unbekannter Retro-Titel. Natürlich ist zu jedem Spiel eine Galerie freischaltbar – wir gehen auch von anderen Features wie Speichermöglichkeit & Co. aus. Da einige Titel in der Spielhalle auf das Hochkant-Format setzten, könnt Ihr diese auch in genau dieser Form auf der hochkant gehaltenen PSP zocken.
Und hier ist die Liste aller enthaltenen Titel – den Packshot sowie einige Screens findet Ihr in unserer Galerie, ein erstes Video direkt unter der Tabelle. Über eine Europa-Veröffentlichung ist noch nichts bekannt, das eingangs erwähnte ESRB-Rating für die SNK Arcade Classics 0 legt aber zumindest einen US-Release nahe…
Eigentlich müsste dieser Beitrag eher “Monster vom Dachboden” heißen. Oder wie meine Eltern das “Zimmer” in der obersten Etage nannten: das Kabäusken. Ich wusste gar nicht, ob “Kabäusken” ein richtiges Wort ist (kurz nachgeschlagen und überrascht herausgefunden – es IST ein richtiges Wort!).
Unser Dachgeschoss inklusive meiner Jugendwohnung hielt (zum Glück!) auch eine kleine Toilette bereit. Und in dieser gab es eine kleine Tür in der Wand. So wie sich viele Kinder immer vor dem Monster im Schrank fürchten, pflegte ich in meiner Kindheit eine anständige Klo-Paranoia. Abhilfe schufen erste Kontakte mit Playboy & Co. aber dies ist ein anderes Thema.
Heutzutage muss ich ganz schön den Kopf einziehen, um mich überhaupt in das winzige, mit Kisten vollbeladene Zimmer dahinter zu quetschen. Die Dachschräge macht das Abenteuer ins Spielzeugland meiner Kindheit nicht gerade leichter, der muffige Geruch erinnert an Schwimmflügel (PVC?), Sommer mit Omi und Mami im Schwimmbad, Rumlümmeln auf Teppichen und die Modelleisenbahn meines Vaters ich persönlich war da eher der Strax-Typ (Beispielvideo gibt’s hier!).
Dies zum Kabäusken. Meine Eltern kamen nun letzte Woche auf die grandiose Idee, das ganze verdammte Zeug aus dem Stauraum zu entfernen und mir anzudrehen. Als hätte ich in meiner knapp über 50 Quadratmeter großen Wohnung nicht schon genug Nerd-Krempel rumstehen ein kleiner Rundblick über Yoshi-Stofftiere, Sammelfiguren, Final Fantasy-Trinkdosen, diverse Gesellschaftsspiele, sowie einer abenteuerlichen DVD- und Videospiele-Sammlung bestätigen mich in dieser Meinung.
Aber klar, immer nur her damit! Um Euch die Dimensionen etwas verständlicher zu machen: Stolze sieben XXL-Quelle-Pakete (die innig-geliebte Einpack-Variante meiner Eltern nebenbei: Wusstet Ihr, dass SNES-Module perfekt in die Eisschalen von Bofrost passen?) stehen jetzt hier rum. Und nerven.
Während meiner Durchsicht bin ich aber auf einige sehr coole Teile gestoßen: ein paar lose He-Man-Figuren inklusive Stinkor (den Namen merke ich mir für den nächsten Online-Shooter vor!), der He-Man-Kassettenkoffer inklusive ALLER Kassetten bis Folge 37, M.A.S.K. – die kultigen Fahrzeuge, die sich verwandeln konnten, Mighty Max, das maskuline Pendant zu Polly Pocket und das beinahe komplette Sortiment an Jurassic Park-Dinos, -Figuren und -Fahrzeugen. Außerdem Lego-Technik. Lego-Piraten. Alles, was man sich vorstellen kann und alles, was meine Kindheit/Jugend nachhaltig prägte.
Besonders überrascht war ich über die gewaltige Ü-Ei-Sammlung. Herausfinden, dass man Schlumpfine MIT Original-Springseil hat (Listenpreis 200 Euro aufwärts) = unbezahlbar. Daraufhin herausfinden, dass das verdammte Springseil mit Silikon an eine Hand geklebt ist = unvorstellbar ärgerlich.
Zusammengefasst: Meine Wohnung versinkt im Spielzeugchaos. Und ich muss noch einen Retro-Moment schreiben, zudem mir mal wieder spontan kein vernünftiges… Halt! Monster in my Pocket… da gab’s doch… *wühl*, *kram*,… Ah, jetzt, hier, eine Insel!
Monster in my Pocket war eine Serie von Sammelfiguren, gebrandmarkt durch die Morrison Entertainment Group (zwei der Typen dahinter waren vorher bei Mattel), weltweit vertrieben durch Matchbox. Der “Kult” begann 1990, das dazugehörige Videospiel erschien Anfang 1992 über Konami für das NES. Pah, wenn das nicht für ‘nen Retro-Moment taugen sollte.
Ok, in bewegten Bildern sieht das ganze dann doch anders aus. War das Spiel eine Gurke? Denk nach Daniel, denk nach!
Der Trip die Memory Lane hinab findet seinen ersten Halt im großen Zimmer meines kleinen Bruders ironischer Weise durfte er meist das größere von zwei Zimmern besetzen (lange vor der Zeit, in der ich meinen pubertären Hintern ins Dachgeschoss hievte).
Während 1992 Hans Dietrich-Genscher in Rente geht, Erich Honecker am Berliner Flughafen verhaftet und Bill Clinton zum Präsidenten gewählt wird, Windows 3.1 auf den Markt prischt und Rage Against The Machine ihr erstes Album veröffentlichen, hocken mein Bruder und meinereiner vor der heimischen Glotze und daddeln Monster in my Pocket. Und ja, in Verbindung mit dem obigen Video kann ich guten Gewissens sagen: Wir hatten damals viel Spaß mit dem Teil. Was natürlich durchaus auch an der fähigen Konami-Crew hinter dem Spiel lag.
Verglichen mit anderen PR-Spielen der frühen 90er, mussten sich die Monster jedenfalls kaum in der Tasche verstecken. Das Spiel flackerte zwar wie Mondgrütze (angenommen, es gibt überhaupt Mondgrütze…und angenommen sie flackert), aber das epileptische Spielgeschehen fesselte doch durch angenehmes Level-Design (über mehrere Ebenen), coole Monster, kreative Endgegner und sogar annehmbaren Sound sicher alles keine Voraussetzungen für damalige Werbespielchen.
Kurz zur kruden Hintergrundgeschichte: Fiesling Warlock überrascht Dracula und Frankenstein bei der abendlichen TV-Session und schickt den “guten” Monstern seine Mobster auf den Hals. Angriff ist beste Verteidigung, also ab durch’s Haus, die Kanalisation (was hat Konami nur mit diesen Kanalisations-Leveln?), eine Baustelle, einen orientalischen Garten bis hinauf zum Monster Mountain.
Herausstechende Merkmale von Monster in my Pocket: der damals ebenfalls längst nicht selbstverständliche Zwei-Spieler-Simultan-Modus (wow, was für ein Wort!) und die Fertigkeit der Helden, einen Doppelsprung auszuführen. Außerdem lag der Spiele-Verpackung eine heutzutage besonders gesuchte Figur bei, welche ich selbst nach einer genauen Durchsicht der sich hier stapelnden Quelle-Kartons nicht finden konnte. Hat bestimmt mein Bruder. Die Sau!
Fazit: Trotz der genannten Qualitäten dürfte sich heute kaum jemand an dieses Spiel erinnern außer er liest diesen Text. Oder ihm fallen die Eltern mit alten Spielsachen ins Haus.
Womit ich nochmal auf die Figuren zurückkommen will. Den Sammelobjekten. Dem Sammelwahn. Es geht mir hier jedoch nicht um Material und Figuren es geht hier um Erinnerungen. Erinnerungen, die hochkommen, wenn man am Gummi alter T-Rex Figuren schnüffelt und sich plötzlich als kleiner Pimpf in der heimischen Badewanne wähnt. Mami kommt zum Haare waschen. Und Mami konnte schön die Kopfhaut kraulen!
Deshalb nochmal mein gesonderter Aufruf für alle Spieler da draußen: Schmeißt Euer Zeug nicht blindlings weg. Und falls Ihr noch nie Toy Story gesehen haben solltet: Behandelt Euer Spielzeug mit Respekt! Immerhin hängt daran ein wesentlicher Teil Eures Lebens. Ihr, die Spielkinder. Darf man sowas zu erwachsenen Videospielern eigentlich noch sagen? “Spielkinder”?
Genug gefaselt, ich steig in die Badewanne und nehme meinen T-Rex mit. Mal schauen, ob Mami zum Haare waschen kommt!
Fundstücke im Kabäusken, Monster aus meiner Erinnerung.. und Monster in my Pocket? Mein Retro-Moment der Woche!
Nach einem Rekordquartal, das Microsoft vor allem den Xbox-360- und Kinect-Verkäufen zu verdanken hatte, folgt die nächste Bestmarke für den Konzern. Xbox Live Arcade sorgte im vergangenen Jahr für Gewinne in Höhe von 122 Millionen US-Dollar. Zu diesem Ergebnis kam das Marktforschungsunternehmen Forecasting & Analyzing Digital Entertainment (FADE).
Die regulären Softwareverkäufe seien im Jahr 2010 zwar nur schleppend vorangekommen, dafür wuchs der XBLA-Markt um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neuerscheinungen brachten durchschnittlich 816.000 US-Dollar je Titel ein. Im Vorjahr waren es etwa 720.000 Dollar.
Was verkaufte Exemplare angeht, führt Capcoms Dead Rising 2: Case Zero das Feld an – mit knapp 700.000 Downloads, die mit je fünf US-Dollar zu Buche schlugen. Am ertragreichsten war jedoch der Plattformer LIMBO, der Microsoft etwa 7,5 Millionen Dollar bescherte.
Inspiriert vom Erfolg der “Summer of Arcade”-Aktionen, habe Microsoft zwei weitere Promotion-Ideen verwirklicht, die ebenfalls das Potenzial aufwiesen, jährlich umgesetzt zu werden. Die Rede ist zum einen von “Block Party”: Im März 2010 erschien jede Woche ein neuer Titel – Toy Soldiers, Scrap Metal, Perfect Dark und schließlich Game Room. Wer alle auf einmal erwarb, konnte Geld sparen. Gold-Mitglieder erhielten zudem einen Freimonat. Allein Toy Soldiers ging in dem Monat über 200.000 Mal über die virtuelle Ladentheke. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr wurden 383.000 Exemplare abgesetzt.
Zwischen Ende September und Oktober gab es außerdem “The Games Feast”. Mit dabei Spiele wie Hydrophobia, Comic Jumper und Super Meat Boy. Auch diese Aktion hätte für schwarze Zahlen gesorgt.
Hier die Top 10 der bestverkauften XBLA-Titel 2010:
Dead Rising 2: Case Zero (Blue Castle Games/Capcom) – 689.000 Einheiten
Trials HD(RedLynx, LTD) – 553.000 Einheiten
LIMBO (Playdead) – 527.000 Einheiten
Castle Crashers (The Behemoth) – 415.000 Einheitein
Toy Soldiers(Signal Studios) – 383.000 Einheiten
Family Game Night (Hasbro) – 294.000 Einheiten
Monday Night Combat (Uber Entertainment) – 293.000 Einheiten
Perfect Dark (Rare) – 279.000 Einheiten
Battlefield 1943 (EA Dice) – 268.000 Einheiten
Deadliest Warrior: The Game (Pipeworks Software) – 210.000 Einheiten
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