Die Branchenseite gamasutra.com hat ein interessantes Interview mit dem ehemaligen Silent Hill-Komponisten Akira Yamaoka geführt. Der geniale Musikmacher steht seit kurzer Zeit bei Grasshopper Manufacture unter Vertrag (wir berichteten) und arbeitet gemeinsam mit Resi-Erfinder Shinji Mikami am Horror-Actionspiel Shadows of the Damned (siehe hier).
Im Gespräch enthüllte Yamaoka die hochtrabenden Ziele: “Als Studioboss Suda auf mich zukam, sagte er mir, wie sehr er sich wünsche, dass ich mitmache und seiner Firma helfe, der Spieleentwickler Nummer Eins der Welt zu werden.” Auf Nachfrage, ob Grasshopper wirklich dieses Ziel im Visier habe, sagte er: “Im Moment können wir noch nicht die Nummer Eins werden, aber in der Zukunft. Ich denke, unser gemeinsames Ziel ist, in fünf Jahren die Führungsposition einzunehmen.”
Auf die Rivalität zwischen Silent Hill (Yamaoka) und Resident Evil (Mikami) angesprochen, antwortete Yamaoka: “Wir haben trotzdem eine sehr enge Freundschaft, gehen ab und zu zusammen weg und etwas trinken. Das ist schon okay. Es ist eine freundschaftliche Rivalität, das ist kein Problem”.
Die aktuelle Krise in der japanischen Spieleentwicklung führte Yamaoka u.a auf eigene Fehler zurück: “Wir haben keinen guten Job gemacht, wenn es um die Erziehung der nächsten Generation dieser Branche geht. Wir haben sie nicht gelehrt, was sie wissen müssen. (…) Es ist also ein bisschen unsere eigene Schuld.”
Für das gesamte (englischsprachige) Gespräch, surft Ihr zum Interview auf gamasutra.
Ich bin stolz ein Nerd zu sein. Doch was ist überhaupt ein Nerd? Und warum zum Geier sind plötzlich alle auf meiner Seite?
Nach einem kurzen Ausflug zum modernen Orakel von Delphi (alias Wikipedia), konnte ich Folgendes feststellen:
Zitat: “Nerd [n?:d] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot) ist ein gesellschaftlicher Stereotyp, der für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient …als begleitende Eigenschaft genannt. Am häufigsten sind Computerfreaks gemeint. Während der Begriff allgemein negativ konnotiert ist, hat er sich in Internetcommunitys und unter Computerspielern und -freaks (schon wieder das Freak-Wort!) zu einer selbstironischen Eigenbezeichnung gewandelt.“
Langweiler? Streber? Nicht die Nerds, die ich kenne! Selbstironisch? Nun, schon eher!
Bei der Wortherkunft ist man noch am streiten, ob es sich um ein Gedicht von Dr. Seuss aus dem Jahre 1950 oder das rückwärts gelesene Wort “Drunk” (“Knurd”) handelt aber die etymologischen Wortwurzeln sollen hier nicht Thema sein. Mich interessiert vor allem: Was verstehen wir heute unter einem Nerd? Wer darf sich mit dem Titel “Nerd” schmücken… und wem steht der Titel eher schlecht?
Das Selbstverständnis von Nerds in der heutigen Zeit ist gewachsen vorbei die Zeiten der ehemaligen Schuljungen, welche sich im richtigen Leben vor allem mit Clearasil, diversen Kondom-Aufzieh-Techniken sowie von Mami geschmierten und von Sportlern und Frauenschwärmen (“Ja ich kann dich hauen wenn ich will!”) verzehrten Butterbroten herumschlagen mussten. Und ja die Sportler nahmen nicht nur unsere Butterbrote.
Momentan starre ich auf meine Fallout-3-Brotdose und denke mir: Diese Zeiten sind vorbei. Aus einem kleinen Nerd ist ein großer Nerd geworden und Butterbrote schmiert mir heute meine Frau. Das in den Medien beschworene Bild des kleinen, pickeligen Nerds mit Hornbrille und schriller 1980er-Jahre-Frisur ist spätestens seit dem Jahr 2000 Geschichte… Heute kleiden sich die Nerds von damals mit weitaus beschissener aussehenden Hemden (“Wer sagt eigentlich, dass man mit Karo-Muster NICHT fett aussieht?”) und wissen selbst die treuesten realen Freunde durch drohende Fachgespräche über Starcraft-2-Taktiken, neue Grafik-Engines, Programmiersprachen und den letzten Multiplayer-Abend mit “Freunden bei sich zu Hause im Internet” von einer gemütlichen, abendlichen Kneipenrunde abzuschrecken.
Erstaunlich ist die Wandlung des Begriffes Nerds sind heute eben nicht mehr nur die fetten Kiddies von damals. Nein, auch die fiesen Sportler-Mobster dürfen sich heutzutage “Nerd” nennen, wenn sie auch nur wissen, wie man mit einer iPhone-App die werten Kollegen per Handy-Ortung verfolgt oder den englischen Xbox-Live-Marktplatz per VPN-Tunnel erreicht.
Fragt man hingegen: “Weißt du eigentlich wie Super Mario zu seinem Namen gekommen ist? Auf welchem Wege Sony die erste PlayStation ursprünglich veröffentlichen wollte? Nenn mir zwei Spiele von Nippon Ichi! Und was ist eigentlich Shenmue?” dann erntet man meist verständnislose Blicke. Und den Spruch: “Alter, du bist voll der Nerd!”
Passen Technik-Passion und Nerds also doch nicht zusammen?
Einer der bekanntesten Nerds im Internet ist der Angry Video Game Nerd alias James Rolfe.
Eigentlich wollte James in seinem Leben nur Filme machen doch die AVGN-Serie über Retro-Spiele wurde spätestens 2006 zum Selbstläufer auf YouTube. Mittlerweile ist er fester Bestandteil der Webseite gametrailers.com… und plant einen eigenen Film.
Eines seiner besten Videos ist noch recht frisch und hat nur periphär etwas mit Videospielen zu tun. Es geht um Angst und Kreativität zwei Eigenschaften die sich mehr beeinflussen, als viele denken. Unbedingt reinschauen!
Konsolenspieler sind heute nicht mehr (nur) 14 bis 18 Jahre alt sie sind noch immer geistig “Kind” gebliebene Spieler, schlagen sich jedoch mit den Tücken des Erwachsenenlebens herum. Frauen. Kinder. Arbeit. Steuern. Lebensunterhaltungskosten. Letzteres Wort wäre mir vor zehn Jahren nicht einmal im Traum erschienen. Und selbst wenn ich hätte wahrscheinlich in der Gestalt von Link mit meinem Master Schwert dagegen gekämpft oder es mit der Machete von Bayou Billy geköpft.
Vielleicht ist dies auch der Grund, warum ich schon als kleiner Daddler starke Sympathien zu Filmen wie Hook und Big aufbaute. Eine ganz besondere Verfilmung hat aber auch meine Kindheit (und mich!) maßgeblich beeinflusst: Die Erinnerung daran ist so weit weg, dass sie nur als kurzes Blitzen in meinen Gehirnwindungen auftaucht. Es geht um den Film The Dark Crystal von Jim Henson. Verdammt, er wiederholt sich praktisch in jedem Videospiel, welches ich heute liebe. Kristallsplitter? Prinzessinnen retten? Oh ja!
Wohlgemerkt: The Dark Crystal ist von 1982! Das heißt für mich: Ich war vielleicht drei oder vier Jahre alt, als ich ihn das erste Mal gesehen habe.
Den kompletten Film gibt es übrigens (noch!) in mehreren Teilen auf YouTube sogar in Deutsch! Folgt einfach diesem Link!
Natürlich ist es immer schwer, eine bestimmte Gruppe von Personen über einen Kamm zu scheren. Aber meine Erfahrungen mit Spielern bestätigen immer wieder: Sie sind jung gebliebene Träumer. Sie sind kreativ trauen sich aber meist nur schwer aus ihrer Schale heraus. Sie sind die Gelflinge, die Hobbits, die Jedi-Ritter… die Nerds, von denen ich hier rede und weit entfernt von den neuen Nerds, die sich mit ihren 5.000 Euro Verdienst im Monat neben iPhone, Mac und Bondage-Zubehör eben auch eine Konsole leisten können. Die erste Konsole in ihrem Leben, wohlgemerkt.
Die Nerds, zu denen ich mich zähle, packen im Bus ihre PSP aus und graben sich durch einen Haufen hässlicher Original-UMDs immerhin verachten wahre Nerds Raubkopien. Und abends auf der Couch werden Xbox 360 und PlayStation 3 angeworfen nur um im Marktplatz nach neuen Arcade- oder Indie-Spielen zu suchen. Aktuelle Spiele werden allerhöchstens gespielt um noch mitreden zu können, schließlich wollen wir nicht den Eindruck erwecken, vollkommen aus einer anderen Welt zu stammen. Danach geht es mit dem Nintendo DS und einem der unzähligen Knobelspiele ab ins Bettchen Picross 3D ist momentan übrigens der Einschlaf-Favorit meiner Frau.
Die Kluft zwischen Old-School-Nerds und New-Age-Nerds liegt auch am immer schmaleren Graben zwischen PC-Spielern und Konsoleros. Zu Zeiten von 8-Bit, 16-Bit und 32-Bit war die PC-Gemeinschaft ein elitärer Kreis ebenso wie der Kreis der Konsoleros. Oder kurz: PCler verabscheuten Konsolen, während Konsoleros sich in der noch vollkommen unbekannten Exotik von Japan-Importen, wunderbaren Jump’n’Runs und atemberaubender 2D-Action suhlten.
Mit dem Einzug von 3D und dem Internet als Massenmedium wurde der Graben schmaler mit der Einführung und Ausreizung aktueller Konsolen ist der Graben auf wenige Meter zusammengeschrumpft. Heute werden selbst 3D-Shooter für Konsole konzipiert, während manch einem alten PCler graue Haare beim Anblick der lahmen Fadenkreuze wachsen. Das Ergebnis des schmalen Grabens: Immer mehr PCler greifen zur Konsole. Und selbst die Leute, die nie etwas mit Videospielen anfangen konnten, haben plötzlich eine Wii-Konsole in ihrem Wohnzimmer stehen.
Die Zocker von heute, welche die Zocker von damals als “Nerd” abstempeln, während sie mit imaginären Tennisschlägern in der Luft herumfuchteln eine paradoxe, aber durchaus reale Erscheinung.
Während der Einfluss von Videospielen auf Menschen noch immer eifrig wissenschaftlich zerdebattiert wird, bin ich der festen Meinung: Videospiele haben mich zu einem besseren Menschen gemacht. Einem Menschen mit viel Fantasie.
So oder so: Die Spitze der Zocker-Elite sind wir auch wenn wir nie mit so etwas prahlen würden, schließlich sind die meisten von uns schrecklich schüchtern. Die Träumer. Die sentimentalen Weicheier. Die “mit einem Träne im Auge vor den Credits sitzenden” Couch-Potatoes. Dieser Beitrag ist für Euch immerhin feiert Ihr Euch viel zu selten! Und apropos: So hardcore wie alle sagen, seid Ihr gar nicht 😉
Zum Abschluss noch ein ernstes Wort an alle Publisher und grauen Männer der Spiele-Branche: WIR sind eure wichtigste Klientel. Wir schnüffeln noch immer an Anleitungen, die immer dünner und liebloser werden. Wir kaufen vollkommen überteuerte Special Editions. Wir nutzen Emulatoren auf unserer Xbox, nur weil wir keine Lust haben, das uralte NES oder Master System mit TV-Adapter aus dem Keller zu holen und an unseren 3D-Fernseher anzuschließen!
Oder wie Bill Gates sagen würde: “Be nice to nerds. Chances are you’ll end up working for one.”
Vergesst das nicht. …und tut mir einen Gefallen und lasst das mit diesem Move/Kinect/epileptisches Rumgezappel-Zeug. Das ist nicht cool. Wirklich nicht.
Nachdem vor einigen Wochen bereits erste Bilder zu Batman: Arkham City an die Öffentlichkeit durchgesickert waren (zu sehen gibt es diese hier), hat Warner nun einen ersten Schwung offizieller Screenshots und Artworks zum kommenden Abenteuer des dunklen Ritters veröffentlicht. Erscheinen soll der Nachfolger zu Batman: Arkham Asylum (zum Test geht eshier) im Herbst des kommenden Jahres. Fledermausmann-Fans werfen schnell einen Blick in unsere Galerie.
Nail’d wird verschoben. Hierzulande sollte der Arcade-Racer eigentlich am 22. Oktober veröffentlicht werden. Ein neues Datum nannte Deep Silver nicht. Der Publisher bestätigte aber, dass man die zweite Novemberhälfte anpeile.
Damit erwischt es den deutschen Markt noch recht gut. In Nordamerika steht der 30. November als Release-Tag fest. England, Italien, Spanien und Nordeuropa müssen sich sogar bis Februar 2011 gedulden. Die Gründe für die unterschiedlichen Termine sind nicht bekannt.
Nail’d weckt Erinnerungen an Pure, den Quad-Racer von Black Rock. Das Entwicklerstudio aus Brighton, England, hatte ein Pure 2 bereits angekündigt. Angeblich scheiterte das Projekt allerdings an Publisher Disney, der kein Interesse an einem Nachfolger hatte.
Glücklicherweise nahm sich das polnische Studio Techland des Themas Offroad-Arcade-Racer an. Ein mutiger Schritt: Der unkomplizierte Spielspaß von Pure dürfte nicht leicht zu übertreffen sein.
Der neueste Nail’d-Trailer deutet allerdings an, dass Techland auf dem besten Weg ist:
Der bunt zusammengewürfelte Charakterhaufen von Marvel vs. Capcom 3 wächst beständig. Auf der New Yorker Comic Con wurden jetzt weitere Kämpfer für das schrille 2D-Beat’em-Up vorgestellt. Auf Marvel-Seite stoßen Magneto und der unförmige M.O.D.O.K. zum Kämpferfeld hinzu, während Capcom-Fans sich auf Sir Arthur (stilecht in Herzchen-Unterhose) und Nathan Spencer (bekannt aus Bionic Commando) freuen dürfen.
Sir Arthur ist eine Videospiellegende, der in den letzten Jahren wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde – dabei waren die neueren Versoftungen für PlayStation 2 und PSP richtig gut. Umso erfreulicher, dass Sir Arthur jetzt mit allen bekannten Special Moves in den Ring tritt – vom Lanzenwurf bis zum Abwerfen der Rüstung und anschließendem Unterhosen-Outfit ist alles dabei. Da schlagen Retro-Herzen höher!
Die Sahne auf dem Schokokuchen: Die klassische Ghosts ‘n Goblins-Titelmusik ertönt während der Kämpfe!
Der Arcade-Automat Bionic Commando erschien 1987 – stolze 23 Jahre hat die Figur Nathan Spencer (alias “Rad”) also auf dem Buckel. Die letzte Action-Episode erschien 2009 für Xbox 360 und PlayStation 3, floppte allerdings kommerziell. Weiter geht es demnächst mit dem klassischer gehaltenen Bionic Commando: Rearmed 2, welches für Xbox Live Arcade und PSN erscheinen soll.
Nathan bietet in Marvel vs. Capcom 3 mit seinem bionischen Arm sogar eine Reminiszenz an den Mortal Kombat-Haudegen Scorpion – fehlt eigentlich nur noch das wüst gebrüllte “Come here!”
M.O.D.O.K. (übrigens eine Abkürzung für Mental Organism Designed Only for Killing) ist Comic-Abstinenzlern eher unbekannt, durfte in seiner langen Comic-Zeit jedoch schon diversen Helden-Figuren in die sprichwörtliche Suppe spucken. Neben Kämpfen gegen Captain America ist M.O.D.O.K. unter anderem auch dafür verantwortlich, dass Betty Ross (Liebchen vom Hulk) zu Harpy mutiert. Weitere Auseinandersetzungen gibt es mit Iron Man und der S.H.I.E.L.D.-Vereinigung… also definitv ein Fiesling, von dem man gehört haben sollte!
Magneto dürfte wohl jedem bekannt sein, der in seinem Leben auch nur einen Hauch an Interesse für Comics gezeigt hat: Als Junge einem KZ entkommen, versucht er während der X-Men-Geschichte die Mutanten vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren… und wird dabei zu einem der bekanntesten Marvel-Bösewichte.
Zum Abschluss noch ein längerer Trailer mit allen Kämpfern… und ein Strauß bunter Screenshots.
Marvel vs. Capcom 3 erscheint am 25. März 2011 – bis dahin dürfen wir uns wohl noch auf einige neue Helden freuen.
Dass in Hollywood an Kino-Adaptionen der exklusiven Zugpferde von Microsoft (Halo) und Sony (Uncharted) gearbeitet wird, ist schon lange kein Geheimnis mehr.
Seit einigen Jahren schmort eine Halo-Verfilmung in der Produktions-Hölle, weil die verantwortlichen Filmstudios Universal und Fox dem Produzenten Peter Jackson sowie seinem Regie-Schützling Neill Blomkamp (District 9) den Hahn zugedreht haben.
Nun wurde bekannt, dass auch DreamWorks an einer Kino-Adaption des Halo-Universums arbeitet. Allerdings nicht an einer Adaption der Spiele, sondern der Romane. So soll seit 2007 bereits ein Drehbuch existieren, das auf dem Buch Halo: Die Schlacht um Reach basiert – durchaus passend zur aktuellen Spiel-Episode von Entwickler Bungie. Halo-Fans können also noch auf ein Kino-Treffen mit den Spartans hoffen.
Eindeutigere Neuigkeiten gibt es zu der Verfilmung von Uncharted: Drakes Schicksal. Sony bestätigt, dass David O. Russell (Three Kings) sowohl das Drehbuch schreiben als auch Regie führen wird. Der Amerikaner arbeitet zurzeit noch an der Fertigstellung des Box-Films The Fighter mit Christian Bale und Mark Wahlberg in den Hauptrollen.
Die Verfilmung sollte ursprünglich bereits im Sommer 2011 in die Kinos kommen, verzögert sich aber durch Meinungsverschiedenheiten zwischen Produzenten und Studio.
Mark Rein, seines Zeichens Vize-Präsident von Epic Games und nun auch offizieller Kritiker des 3DS, hält Nintendos 3D-Wunderkiste für zu schwach auf der Brust, um die auf der hauseigenen Unreal-Engine basierenden Spiele flüssig darstellen zu können.
Rein räumt ein, dass ihm bisher kein 3DS zu Verfügung stand, weshalb er seine Aussage nur unter Vorbehalt macht. Anhand der bekannten Details zur Technik des 3DS glaubt er jedoch, dass das Handheld die Mindestanforderungen der Unreal-Engine wohl nicht erfüllen wird – offensichtlich ganz im Gegensatz zum iPhone, was ein kürzlich erschienenes, auf der Unreal Engine basierendes Tech-Demo von Epic Games bewiesen hat.
Damit dürfte seiner Auffasung nach der 3DS ganz in der Tradition vorangegangener Nintendo-Konsolen stehen: Innovation auf technisch eher niedrigerem Niveau.
Am 25. Oktober startet die Beta-Phase für den Online-Mehrspieler-Modus von Killzone 3. Die 10.000 Teilnehmerplätze sind für PlayStation-Plus-Mitglieder reserviert.
Am 13. Oktober erscheint im Plus-Bereich des PlayStation Store ein Killzone-3-Design für das XMB-Menü der PS3. Die ersten 10.000, die das XMB-Design herunterladen, nehmen am Beta-Test teil – 5.000 aus Europa, 5.000 aus Nordamerika.
Wer schnell genug ist, erhält am Stichtag eine E-Mail von Sony Computer Entertainment Europe mit dem Public Beta Trial Promotion Code und weiteren Anweisungen. Im offiziellen PlayStation-Blog des Unternehmens heißt es, man zähle auf das Feedback der Spieler, “um Killzone 3 noch besser zu machen”.
In der Beta werden unter anderem der neue ‘Operations’-Modus sowie das Party-System vorgestellt. Außerdem können Spieler den Jetpack und das Exkoskelett-Fahrzeug testen. Aber seht im neuen Trailer selbst, was Euch im Mehrspieler-Modus von Killzone 3 erwartet:
Am 13. September feierte Super Mario Bros.seinen 25. Geburtstag. Dem berühmten Klempner zu Ehren veröffentlicht Nintendo am 11. November einen Wii in neuem Farbton: Super-Mario-Rot.
Die Konsole erscheint zusammen mit einer roten Wii-Remote und der passenden Schutzhülle für umgerechnet knapp 175 Euro. Außerdem wurde Super Mario Bros. – das Original aus dem Jahr 1985 – auf der Konsole vorinstalliert.
Abgesehen von kleinen optischen Spielereien scheint sich nichts geändert zu haben.
Sega kündigt eine Videospiel-Adaption des Marvel-Helden Captain America für PS3, Xbox 360, Wii und DS an. Das Spiel orientiert sich an der 2011 erscheinenden Verfilmung Captain America: The First Avenger, erzählt aber eine eigenständige Geschichte.
In Captain America: Super Soldier nimmt es der Mann im Sternenbanner-Pyjama mit den Nazi-Schergen seines Erzfeindes Red Skull auf. Das mit Fantasy-Elementen gewürzte Weltkriegs-Szenario erinnert dabei nicht wenig an eine berüchtigte Ego-Shooter-Reihe.
Zum eigentlichen Spielablauf ist noch nicht viel bekannt. Sega verspricht flotte Kämpfe und Sprung-Passagen. Ein Erscheinungstermin zeitnah zum Release des Kinofilms (deutscher Kinostart: 21. Juli 2011) liegt nahe. In der Galerie findet Ihr erste Screenshots und Artworks.
Auch Activision arbeitet an einer neuen Comic-Versoftung, setzt aber der Unternehmenskultur entsprechend auf Bewährtes. X-Men: Destiny lautet der neue Titel, über den ansonsten noch nicht viel bekannt ist. Die Handlung stammt aus der Feder von Mike Carey, der auch schon für die Story von X-Men: Legends verantwortlich war. Die Entscheidungen des Spielers sollen im Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle spielen. Für welche Plattformen das Spiel erscheint, ist noch ungewiss.
Im Sommer nächsten Jahres steht mit X-Men: First Class passenderweise auch eine weitere Verfilmung aus dem X-Men-Universum an (inszeniert von Kick-Ass-Regisseur Matthew Vaughn).
UPDATE: Jetzt gibt es auch einen ersten Trailer zu X-Men: Destiny
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