In einem Interview äußerte sich Double Fine-Chef und Brütal Legend-Erfinder Tim Schafer über seinen Kollegen Bobby Kotick von Activision und sprach im Zusammenhang mit ihm von einem “Dummkopf”. Schafer meint, dass Kotick sich nur um seine Teilhaber kümmert und kein Interesse daran hat, die Spieler glücklich zu machen. Schafer kann nicht verstehen, dass Kotick eigentlich kein Interesse an Spielen hat und bemängelt seine Einstellung, erfolgreiche Konzepte zu nehmen und sie bis auf den letzten Cent auszupressen. Für den Psychonauts-Macher ist die Kreativität in der Branche wichtiger. Kotick wäre in der Waffenindustrie besser aufgehoben.
Hier der originale Wortlaut:
“His obligation is to his shareholders. Well, he doesn’t have to be as much of a dick about it, does he? I think there is a way he can do it without being a total prick. It seems like it would be possible. It’s not something he’s interested in. […] Well, he makes a big deal about not liking games, and I just don’t think that attitude is good for games in general. I don’t think we’re an industry of widgets. I don’t think we can approach it like we approach bars of soap, where you’re just trying to make the cheapest bar of soap. He definitely has that that kind of widget-maker attitude. I don’t think he’s great for the industry, overall. You can’t just latch onto something when it’s popular and then squeeze the life out of it and then move on to the next one. You have to at some point create something, build something.”
Man muss bei der Aussage bedenken, dass Schafer mit Activision während der Brütal Legend-Entwicklung einen langen Gerichtsprozess führte und schließlich bei Electronic Arts landete.
UPDATE:
Natürlich kann Activision respektive Bobby Kotick das so nicht stehen lassen. Deshalb gab es postwendend ein Statement, dass Kotick sehr wohl ein passionierter Spieler sei und die Branche liebt. Nur habe er als Chef eines gigantischen Unternehmens eben nicht mehr die Zeit, soviel zu daddeln… na denn, dann ist ja alles gut. Oder so.









