Das neue Xbox-360-Modell trifft den Geschmack von Japans Zockern: Von der KW 25 zur KW 26 stiegen die Verkäufe um beeindruckende 840 Prozent. Damit befindet sich die Xbox 360 nun fast auf dem Absatzniveau von PS3 und Wii. Die spannende Frage: Hält dieser Trend an?
Immer, wenn man sich heutzutage als… ich nenne diese Menschen mal vorsichtig “Sammler”… ein neues Videospiel besorgt, stellt sich unweigerlich die Frage, ob überhaupt noch die Zeit dazu bleibt, das auch ordentlich zu spielen. Und damit meine ich nicht mal kurz beim Endgegner auf Kaffee und Kuchen vorbeizuschauen, sondern das Werk in seiner ganzen Form so zu respektieren, dass man es nicht gleich nach einmaligem Durchspielen in die Ecke feuert.
Ein zweiter Durchgang auf “Hard”, das zeitraubende Vervollständigen von Trophäen und Gamerscores, das Sammeln bestimmter Gegenstände, das Hochleveln auf astronomische Zahlen (99.999 HP FTW!) heutzutage dürfen sich bereits Leute, welche sich etwas länger mit einem Spiel befassen, mit dem Titel “Profi” schmücken. Obwohl wir alle immer “Mehr! Mehr!” schreien, ist eines doch gewiss: Es gibt zu viele Spiele auf dem Markt, als dass man als Multi-Konsolero die Chance hätte, in JEDEM Profi zu werden.
Das Problem kenne ich selbst sehr gut: 20 Stunden für ein Spiel sind die Ausnahme, das Regal quillt mittlerweile über mit Titeln, welche ich mir billig gekauft, aber nie angefasst habe.
Darunter Namen wie Deadly Creatures für Wii (verkommt mittlerweile auf Grabbeltischen), das epische Sakura Wars, Bioshock 2, Batman Arkham Asylum, zahlreiche JRPGs wie Star Ocean: The Last Hope, Lost Odyssey, Blue Dragon… die Reihe hört nie auf und setzt sich über mehrere Generationen hinweg. Teilweise wäre ich froh, wenn ich überhaupt mal einen Endgegner zu Gesicht bekäme.
Denn um Profi zu werden, muss man sich auf ein Spiel fokussieren. Punkt.
Dazu kommt sicher auch, dass der Highscore als solches vom Aussterben bedroht ist und höchstens durch Online-Kram wie Xbox Live, PSN oder diverse andere Abkömmlinge kurzzeitig wiederbelebt wird Leaderboards sei Dank entfachen sich hier noch immer wilde Schlachten um Punkte und Bestzeiten.
Den Gamerscore-Sammler als solchen (bzw. die Trophäen-Jäger) sollte man getrennt betrachten: Wer viel spielt, spielt nicht zwangsläufig wie ein Profi. Und ein Profi hat sicher nicht so viele Spiele, dass sein Gamerscore sich mit den Vielspielern und Sammlern messen könnte.
Gottlob die alten Zeiten, in denen sich weltweit speckige Nerds mit Hornbrillen und Hawaii-Hemden um den Highscore bei Donkey Kong, Asteroids oder Pac-Man prügelten. Über Steve Wiebe, einen Algebra-Lehrer aus Washington und Billy Mitchell (alias “greatest arcade-video-game player of all time”) wurde deswegen sogar ein eigener Film gedreht: The King of Kong A Fistful of Quarters beschreibt den langen und schweren Gang an die Spitze der Highscore-Charts.
Aber selbst ohne diesen Film genießen die Highscore-Anführer von Asteroids und Co. unter Videospiel-Maniacs in etwa den gleichen Rang wie bekannte Sport-Heroen.
Der Aussage dieses Blogs, der ich verzweifelt versuche hinterher zu rennen: Können Profis in einer schnelllebigen Zeit wie heute (und ich meine schnelllebig im Sinne von turbo-ultra-mega-schnelllebig) überhaupt noch an so etwas wie Ruhm und Ehre unter Gamern denken? Und darf man sich als “Profi” bezeichnen, wenn man in der hundertsten Iteration ein und desselben Stoffes (siehe diverse Sportspiele, aber auch Ego-Shooter) noch immer die gleichen einstudierten Bewegungsabläufe abfeiert?
Wofür plagen wir uns noch mit schnellsten Rundenzeiten (“Die 0,026 Sekunden pack’ ich auch noch!”), mit astronomisch hohen Highscores (“Sorry, aber ich liege bei über 45.000.000 Millionen Punkten bei Geometry Wars epileptisch zuckend im Staub vor meiner Couch!”) und professionellen Street Fighter-Profis, welche uns im Sekundentakt gegen die nicht vorhandene Wand prügeln und mit wilden bis unmöglichen Kombos die Luft aus der virtuellen Lunge pressen?
Ruhm und Ehre erreichen nur die Zocker, welche die Online-Listen anführen leider wird die Glorie durch “Du cheatest doch!”- oder “Du bist ein verrückter Nerd!”-Vorwürfe schnell verwässert. Ruhm und Neid stehen bei solchen extravaganten Leistungen immer nah beieinander. Wohlgemerkt liegt der Unterschied an der Spitze meist nur in wenigen Punkten und Millisekunden die Spitze des Eisberges ist extrem dünn und piekst ihren Bezwingern gerne ins Hinterteil.
Außerdem schmilzt die Spitze schnell weg spätestens bei Teil 54 des liebgewonnenen Highscore-Games werden die Karten neu gemischt (und sei es nur, weil die ehemaligen Profis mittlerweile Kinder haben und sich nur noch peripher mit dem guten Jugendstoff befassen).
Über Jahre hinweg nimmt der Großteil der Spieler nun bereitwillig Spiele an, die nicht mehr wirklich “schwer” sind, bzw. keinen besonderen “Skill” erfordern. Schlauchlevel in Rollenspielen (Final Fantasy 13), Zielhilfen in Ego-Shootern, von der K.I. zu Ende geführte Jump’n’run Level… auch diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Hersteller reagieren auf die akute Zeitknappheit der Zocker… und öffnen neuen Zielgruppen die goldig glänzenden Tore.
Kein Wunder, dass bockschwere Genre-Vertreter wie beispielsweise das PS3-Action-RPG Demon’s Souls oder japanische Shooter-Orgien mit mehr als 100.000 Schüssen auf dem Bildschirm in der untersten Ebene des Gamer-Undergrounds gefeiert werden, als gäbe es kein Morgen sie sind die letzte Bastion vor der Ver”casualisierung”.
Hier sind sie: Die wenigen Videospieler, die noch was auf sich halten, wenn sie den Boss auf ultra-schwer niederstrecken ohne einen Hauch Lebensenergie zu verlieren. Die Hardcore-Fraktion, welche sich tagelang unrasiert auf der Couch fläzt und die Milben auf ihren Unterarmen mittlerweile beim Vornamen kennt. Aber sind sie wirkliche Profis?
Seit Jahren herausgebildet haben sich leere Worthülsen wie “Casual” und “Hardcore“, welche sich jedoch mehr auf das Spieldesign und weniger auf die Spieler selbst konzentrieren. So kommen Menschen, die in Wii Fit über 100 Liegestütze stemmen oder in Wii Sports Resort mit nur zwei Schlägen das Golfloch punktgenau treffen, eher selten in den Genuss des Titels “Profi” oder “Hardcore-Gamer” diese Auszeichnungen bleiben den oben genannten Kollegen vorbehalten.
Der Graben zwischen den beiden Fraktionen wächst beständig auch die E3 2010 hat dem Trend der Vereinfachung von Konzepten, Steuerung und Nutzerfreundlichkeit alles andere als einen Riegel vorgeschoben. Und so schrumpft das kleine Asterix-Dörfchen, welches noch den “Hardcore-Zockern” gehört, weiter.
Meine persönliche Antwort auf die Frage nach dem “Warum tust du dir das an?” ist erstaunlich simpel: Ich fahre voll darauf ab zu sehen, dass es jede Menge Leute gibt, die besser sind als meiner einer und selten einen wirklichen Idioten, den sogar ich mit einer (ausnahmsweise) funktionierenden Ultra-Combo auf die Bretter schicken kann.
Es ist also nicht das Streben zur Spitze, sondern eher der masochistisch geprägte Voyeurismus, der mich auf die Jagd zum Profitum (meist online) schickt: Wer ist noch da draußen? Und wer verdammt nochmal kann meinem Shoryuken, grünen Panzer, Raketenwerfer oder meiner großen, roten Kugel mal nichts entgegensetzen?
Oder, um den irischen Schriftsteller Samuel Beckett zu zitieren: “Go on failing. Go on. Only next time, try to fail better!”
Eine weitere Art von Profis sind E-Sportler, welche dank ihrer seltsam bis befremdlich wirkenden Spielefokussierung selbst so manchen Hardcore-Gamer irritieren. E-Sport ist zwar als Begriff bekannt, die Präsenz in den Videospiel-Medien (selbst in Videospielzeitschriften) dank starker PC-Fokussierung jedoch verschwindend gering von einigen Super Street Fighter IV-Turnieren und diversen Sportspielen mal abgesehen, interessiert das Thema “uns Konsoleros” kaum.
Wir haben einen entsprechenden Ersatz dafür in Speedrunsgefunden. Wenn es einen Weg gibt, ein Spiel so zu respektieren, wie es wahrscheinlich nicht mal die Programmierer getan haben, dann führt dieser über Speedruns: Hier muss jedes Element des Spiels bekannt sein, damit die Rekordzeit gewährleistet bleibt. Und ja davor SOLLTE man Respekt haben.
Bleibt noch die Wahl des Schwierigkeitsgrades: Auf “Easy” starten Luschen wie ich, welche schnell sämtliche Inhalte des Spiels sehen wollen. Oder die Leute, die von der Spielmechanik früher oder später dazu gezwungen werden (dieser Boss ist auf diesem Schwierigkeitsgrad unmöglich!). Wer dagegen auf “Hard” einsteigt, will sich gleich beweisen und der Spielmechanik mit dem Presslufthammer auf den Grund gehen.
Erstaunlicherweise gibt es sogar Spiele, welche für letztere Zocker-Spezies wie geschaffen wurden: Bayonetta und die Ninja Gaiden-Spiele sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich das Spielgefühl komplett verändern kann wohlgemerkt zum positiven wenn man sich an die harten Modi traut.
Was man als Spieler letztendlich bevorzugt, steht natürlich jedem frei der Einstieg in die Pro-Liga funktioniert jedoch garantiert nicht über Nacht.
Jetzt seid Ihr dran! Wie und mit welchen Hintergrundgedanken steigt Ihr in aktuelle Spiele ein? Habt Ihr noch immer den Drang dazu sämtliche Leaderboards, Highscore- und Freundeslisten im Sturm zu erobern? Oder seid Ihr überhaupt froh, wenn Ihr mal ein Spiel bis zum Abspann durchzocken könnt? Auf welche Heldentaten in Videospielen seid Ihr ganz besonders stolz?
Diese Spiele wurden vom 29.06.-01.07. von der USK geprüft und für deutsche Spieler tauglich befunden. Trailer, Demo-Fassungen und PC-Titel listen wir nicht auf.
nail’d System: PS3, 360 Hersteller: Koch Media Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Puzzle Agent System: Wii Hersteller: Telltale Games Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Shaun White Skateboarding System: Wii Hersteller: Ubisoft Altersfreigabe: ab 6 Jahren
My Sims: Sky Heroes System: PS3, 360 Hersteller: Electronic Arts Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Willkommen in der Steinzeit System: DS Hersteller: Tivola Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Rocks N Rockets System: DS Hersteller: Creat Studios Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Scott Pilgrim System: PS3, 360 Hersteller: Ubisoft Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Beyblade Metal Fusion -Counter Leone- System: Wii Hersteller: Hudson Soft Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Western Heroes System: Wii Hersteller: Neko Entertainment Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Jetzt komplett und pünktlich zum Halbfinale gegen Spanien: die wichtigsten, besten & verrücktesten Fussball-Spiele – kompetent veredelt mit Originalzitaten von Kaiser Firle-Franz und seinen Pixel-Experten!
Was bleibt von wichtigsten Videospiel-Messe der Welt? Ein Heft voll fundierter Hintergrundanalysen, spannender Previews, exklusiver Entwicklerstimmen aus erster Hand und vielem mehr auf über 40 prall gefüllten E3-Seiten. Wir stellen Euch Nintendos neues Handheld 3DS vor: Spielen in 3D ganz ohne Brille – freut Euch auf unseren Erfahrungsbericht. Außerdem gespielt und nicht durchweg für gut befunden: Microsoft Kinect (ja, das ehemalige Project Natal) und PlayStation Move.
Derweil treten sich die Spiele-Hochkaräter im E3-Vorschau-Bereich auf die Füße: Killzone 3, Assassin’s Creed: Brotherhood, Call of Duty: Black Ops, Deus Ex: Human Revolution, Donkey Kong Country Returns, Gears of War 3, GoldenEye 007, Gran Turismo 5, Medal of Honor, Metal Gear Solid: Rising und Need for Speed: Hot Pursuit. Noch Fragen? Klar – auch abseits der richtig großen Namen tummeln sich spannende Vertreter: Zum Beispiel Kid Icarus‘ Rückkehr, der Brutalo-Shooter Bulletstorm, der Denksportler echochromeii, das Prügelfest Marvel vs. Capcom 3, die Handheld-Mär Okamiden, der Kult-Knobler Portal 2 oder die Ego-Überraschung XCOM.
Doch es gibt ein (hochinteressantes) Leben nach und neben der E3-Messe: Wir berichten über Jugendschutz vs. E-Sport, stellen das iPhone 4 vor und sprechen noch einmal ausführlich über den Xbox-360-Thriller Alan Wake. Im Import-Sektor versuchen wir uns an der Wii-Chirurgen-Sim Trauma Team, verzaubern Euch mit Blue Dragon: Awakened Shadow und hüpfen mit Ivy the Kiwi über Stock und Stein.
Abgerundet wird die M! Games 08-2010 durch unseren legendären Extended-Teil: Wir haben mit den Donkey Kong Country Returns-Machern von den Retro Studios gesprochen, lieben den Atari 7800, zeigen Euch die ersten Spiele mit Scharfschützengewehr und berichten über die Repro-Szene – hier erleben Spiele für Super Nintendo, Mega Drive & Co. ihren zweiten Frühling.
Also kurz vom Fußball-Fernseher losreißen und zum Kiosk sprinten: die M! Games 08-2010 gibt’s jetzt!!
Das komplette Inhaltsverzeichnis und Leseproben gibt es hier.
Noch geizt Sega mit Informationen, doch zumindest eines ist sicher: Ein neues Yakuza-Spiel kommt! Der Hauptcharakter hört auf den Namen Goro Majima und soll Regisseur Toshihiro Nagoshi in einem Interview mit dem japanischen Branchenblatt Famitsu zufolge für PlayStation 3 erscheinen.
Der serientypische Mix aus Drama, Abenteuer und Kämpfen soll zwar beibehalten werden, doch Nagoshi verspricht ein paar fundamentale Veränderungen. Welche das sein werden und wodurch uns der neueste Yakuza-Ableger diesmal fesseln möchte, erfahren wir auf der diesjährigen Tokyo Game Show.
Das Team der Olymptronica unterstützt morgen die Frankfurt Summer Games, eine Veranstaltung von und für Studenten. Mit Argentinien gegen Deutschland steht ab 16 Uhr eine mit Spannung erwartete Begegnung an. Das Studentencafé der Fachhochschule Frankfurt ist deshalb auf den erwarteten Ansturm bestens vorbereitet: Alle WM-Spiele werden auf einer großen Leinwand in der schattigen Räumlichkeit gezeigt!
Die Veranstaltung Frankfurt Summer Games wird deshalb in das Foyer von Gebäude 1 verlegt, um möglichst vielen Fußball-Fans im Café Platz zu bieten, während Spielefans ungestörten Zockerspaß genießen. Die Veranstalter freuen sich auf spannende Duelle:
– Özil vs. Messi
– Street Fighter vs. Tekken
– Kick Off 2 vs. Pro Evolution Soccer
– Super Smash Bros. Brawl vs. Super Smash Bros. Melee
– Bembelbots vs. RoboCup (Bildimpressionen findet Ihr hier.)
Darüber hinaus finden folgende Games-Turniere statt:
– Kick Off 2 (Amiga 500)
– Super Street Fighter IV (360)
– Tekken 6 (PS3)
Weltrekordler und Speedrunner Robert Brandl, bei Speeddemosarchive besser bekannt als Sunblade, ist erneut im Rekordrausch und organisiert obendrein drei Wii-Turniere:
– Mario Kart Wii
– Tatsunoko vs Capcom
– Super Smash Bros. (Brawl oder Melee entscheidet sich vor Ort)
Wegen der großen Nachfrage wollen die Veranstalter vor Ort noch ein PES-Turnier für alle Teilnehmer organisieren, die entsprechende Turnierhardware mitbringen. Passend zum Thema ist für alle Sammler von FERRERO-, PANINI- und REWE-Bildern bis 16 Uhr eine Tauschbörse anberaumt, bei der auch Bilder vergangener Turniere und diverser Fußball-Ligen mitgebracht werden dürfen. Wer also seine Sammlungen vervollständigen und Gleichgesinnte treffen möchte, freut sich über folgende Fakten:
Wo: Fachhochschule, Gebäude 1, Friedberger Landstraße 167 (gegenüber Shell-Tankstelle), 60389 Frankfurt (zur Wegbeschreibung hier entlang!)
Wann: Samstag, 3. Juli, ab 11 Uhr
Eintritt ist frei, nur bei Teilnahme an manchen Videospielturnieren wird ein Unkostenbeitrag erhoben.
Hinweis: Es wird gebeten, keine Getränke und Speisen mitzubringen. Im Café soll alles zu studentenfreundlichen Preisen angeboten werden.
3rd Birthday ist keine offizielle Fortsetzung der beiden Parasite Eve-Rollenspiele für PSone, sondern vielmehr als Ableger zu verstehen. Deshalb tauche der Name auch nicht im Titel des PSP-Abenteuers auf, Regisseur Hajime Tabata verspricht zudem einen Action-Titel, kein Rollenspiel. Dabei wolle man sich aber nicht andere hauseigene Spiele wie Dirge of Cerberus: Final Fantasy VII zum Vorbild nehmen.
Wir sind gespannt, welche Art von Spiel uns am Schluss erwartet, boten doch schon die beiden Vorgänger einen spannenden Mix aus Action und RPG. Bis es soweit ist, erfreuen wir uns an Aya Breas Rückkehr in Form einer Riesenladung Screenshots.
Vor einiger Zeit berichteten wir über einen Disput, der bereits seit Jahren schwelte und kürzlich hohe Wellen schlug: Der renommierte US-Filmkritiker Roger Ebert äußerte sich einmal mehr kritisch über die Kunstfähigkeit von Videospielen. “Games können nicht Kunst sein, niemals” – so Eberts Fazit, das dem Altmeister der spitzen Worte Unmengen an Kritik einbrachte.
Einige offene Briefe populärer Online-Seiten, eine Diskussion mit Horrorlegende Clive Barker sowie Tausende von Kommentaren aufgebrachter Spieler später wagt Ebert nun einen mutigen, wenngleich überfälligen Schritt: Er gesteht ein, mangels Spielerfahrung zu wenig Ahnung von der Materie zu haben und stellt gleichzeitig fest, dass er auch gar keine Lust auf Videospiele habe. Sollte sich das je ändern, so wäre wohl Shadow of the Colossus der erste Titel, den er sich zu Gemüte führen sollte, bemerkt er in seinem Blog. Doch das sei unwahrscheinlich, er beschäftige sich künftig lieber weiter mit Büchern und Filmen.
Hier geht’s zu einem älteren Diskussion zwischen Roger Ebert und Clive Barker.
Ben Marsh ist 21 Jahre alt und studiert Visuelle Kommunikation an der Loughborough Universität in England. Doch interessanter als sein Studienfach ist Bens “Play”-Kampagne. Diese drehe sich ganz profan um “Spaß”, behauptet der kreative Brite und entwarf pfiffige Verpackungen, die den potenziellen Kunden allein aus ästhetischen Gründen zum Kauf verführen sollen.
Der praktische Nutzwert der elegant verhüllten Produkte stehe dabei hinten an, bemerkt Ben auf seiner Homepage und transportiert seine wichtige Botschaft über ein Hintertürchen: Safer Sex ist auch für Gamer ein Thema, denn bei den verpackten Objekten handelt es sich um – Kondome!
Manche Lizenzen sind auf den ersten Blick extrem undankbar: Nehmen wir zum Beispiel BloodRayne: Die Reihe um die Halbvampirin Rayne machte stets durch den...
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