Vor vier Jahren wurde der komplett in Schwarz und Weiß gehaltene Titel Sadness angekündigt. Seitdem drangen nur spärlich Informationen an die Öffentlichkeit. Angesiedelt im Jahre 1914 schlüpft Ihr in die Rolle des hübschen Mädels Maria Lengyel, das seltsame Stimmen in seinem Kopf hört. Auf Action wird verzichtet, Sadness richtet sein Augenmerk auf subtilen Horror – oder besser gesagt richtete.
Zwar wird der Titel weiter auf der Entwickler-Seite von Nibris gelistet, doch heute wurde die offizielle Webseite sadness-wii.com abgeschaltet und zum Verkauf angeboten. Zum Gedenken an einen Horrortitel der anderen Art findet Ihr hier ein paar Screenshots aus dem Spiel.
Bisher konntet Ihr in der Social Community Facebook in kleinen Games eine eigene Farm leiten oder Euch in Mafia-Bandenkriege stürzen. Jetzt soll die Spielauswahl um den Ego-Shooter Brave Arms erweitert werden. Entwickelt wird das Spiel von 3G Studios, die für SWAT: Target Liberty für PSP verantwortlich zeichnen.
“Unser neuer Titel Brave Arms wird den Massen First-Person-Shooter näher bringen”, erklärte 3G Studios-Chef James Kosta in einem Interview. “Es geht um rasante Action und darum, gegeneinander anzutreten und Teams mit seinen Freunden zu bilden.”
In dem sogenannten “Social Shooter” sollt Ihr Euch einen Avatar anlegen können, mit dem Ihr dann mit oder gegen Freunde spielt. Im Spiel erhaltet Ihr Punkte, die Ihr in einem Shop gegen neue Outfits und Items eintauschen könnt. Wer sich für die Beta von Brave Arms anmelden möchte, kann das bereits hier tun.
Erste Bilder des Shooters findet Ihr in unserer Galerie.
It’s all about the music… Momentan läuft ein Lied in den Ohrwindungen von Fans exotischer Spiele-Software Extrarunden: Fly me to the moon von Bart Howard.
Spielern ist die letzte Version des Klassikers bekannt aus dem Hexen-Slasher Bayonetta:
Das scharfe Umbra-Luder mit Latex&Brillen-Fetisch metzelt sich zur gemütlichen J-Pop-Version des Songs durch heilige Horden von Engeln und riesigen Schlangen. Übrigens wurde das Lied gleich in drei unterschiedlichen Varianten auf die Disc gebannt – darunter befinden sich auch Instrumentalversionen.
Auch Anime-Fans sollte der Song bekannt vorkommen: Das verlinkte Video stammt aus dem Klassiker Neon Genesis Evangelion. Eingesungen von süßen Japanerinnen treffen Sätze wie “let me play among the stars” jeden Sci-Fi Fan, der sonst nur auf gigantische Mechas steht, mitten ins Herz.
Ursprünglich hieß der Song von Bart Howard übrigens “In other words” – die Umbenennung erfolgte 1960 durch die Jazz-Größe Mabel Mercer.
Da wird es doch gleich Zeit, mal etwas tiefer nachzuforschen: Warum ausgerechnet “Fly me to the moon”? Wieso übt der Song eine so große Faszination auf Künstler aus? Betrachten wir den Song-Text einmal näher (hier die Sinatra-Version):
Fly me to the moon Let me play among the stars Let me see what spring is like On Jupiter and Mars
In other words, hold my hand In other words, baby, kiss me Fill my heart with song And let me sing for ever more You are all I long for All I worship and adore In other words, please be true In other words, I love you
Fill my heart with song Let me sing for ever more You are all I long for All I worship and adore In other words, please be true In other words, in other words I love … you
Jetzt die wesentliche Info für alle jüngeren Semester und für diejenigen, für die Frank Sinatra nicht mehr als eine musikalische Legende ist: Fly me to the moon hat drei nicht ganz unbedeutende Bewunderer amerikanischer Herkunft: Niemand geringeres als Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins haben dem Song tatsächlich unter Sternen gelauscht – bei der Mondlandung der Apollo 11 am 20. Juli 1969!
Sinatra hatte die Ehre, seine Version des Songs von den Astronauten als musikalischen Gruß zur Erde geschickt zu bekommen. Er nahm das Lied jedoch bereits im Juni 1964 für sein Album “It Might As Well Be Swing” zusammen mit der Count-Basie-Band auf, zu einem Arrangement von Quincy Jones. Dass dieses Lied einmal vom Mond zur Erde gesendet werden würde, hätte sich Frankie zu diesem Zeitpunkt bestimmt noch nicht erträumt.
Die (nach meiner bescheidenen Meinung) BESTE Version kommt aus der Neuzeit und wurde von Gartenkatzenzoo-Fanboy Helge eingesungen: All hail to Helge Schneider!
Kein Wunder, dass so ein Song seinen Weg in die Welt der Videospiele gefunden hat – und besonders schön, dass er ausgerechnet in einem der schrillsten Spiele der letzten Jahre auftaucht: Bayonetta!
Dieses ist übrigens nicht das einzige Spiel, welches sich Oldies zu Eigen macht: Auch in Fallout 3 und Bioshock werden eben diese Songs thematisiert. So könnt ihr euch im neuen Fallout – Vegas Trailer zum Song “Blue Moon” von Dean Martin schonmal auf den nächsten Ausflug ins verstrahlte Wasteland einstimmen.
Bleibt festzuhalten: Hoffentlich wird der Trend solcher Musik in Videospielen fortgesetzt! Und wer weiß: Vielleicht haben wir bald wieder einen Plattenspieler zu Hause stehen! Dann könnten wir auch der Vinyl-Version des Soundtrack von BioShock 2, der der Special Edition des Spiels beiliegt, stilecht lauschen.
Und jetzt alle: Fly me to the moon, and let me play among the stars…
Die langlebige Lufia– bzw. Estpolis-Reihe (so der Name in Japan) bekommt Zuwachs. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, Lufia: The Lands Cursed by the Gods ist ein Remake des SNES-Klassikers Lufia 2 aus dem Jahr 1996.
Vorbei sind die RPG-Zeiten: Der DS-Titel wandelt neuerdings auf Action-Adventure-Pfaden und erstrahlt in zeitgemäßer Polygonoptik. Eure Party umfasst sechs Mitglieder, wobei nur ein Charakter gesteuert wird. Ein Wechsel ist jederzeit möglich. Neben Schalterrätseln fordern Hüpfpassagen Eure volle Konzentration und sogar Ego-Shooter-Abschnitte müsst Ihr bewältigen.
Der Titel erscheint am 25. Februar in Japan, einen Pal-Termin gibt es leider noch nicht. Zum Vergleich der beiden Versionen gibt es unten ein Video der SNES-Fassung.
Im aktuellen Interview mit der Famitsu plaudert Fumito Ueda, Game-Director von The Last Guardian, über Details und Entwicklung des sehnlichst erwarteten Action-Adventures. Laut Ueda liegt das Hauptaugenmerk der Entwickler zur Zeit auf der Erschaffung der großen Phantasie-Kreatur, die den Spieler begleitet und das Herzstück des Spiels darstellt. Es gehe vor allem darum, das Tier (das aussieht wie eine Kreuzung aus Adler, Ratte und Katze) lebensecht aussehen zu lassen und es emotional greifbar für den Spieler zu machen.
Wie bei den Vorgängern ist Ueda auch in die Entwicklung des Story-Boards und des Art-Design involviert, hat dank größerem Team aber nicht mehr so viel Arbeit wie früher. Sehr wichtig ist ihm der Einsatz einer leistungsstarken Physik-Engine, die eine wichtige Rolle im Spielgeschehen spielen soll. Über den genauen Spielablauf hält sich Ueda aber weiterhin bedeckt und vertröstet auf neue Information im Zuge der E3 oder der Tokyo Game Show.
Auch zum Veröffentlichungstermin möchte sich der Visionär nicht äußern: “Wir arbeiten bewusst daran, ein Spiel zu machen, das einen Spielspaß bietet, den es sonst nirgendwo in dieser Form gibt. Ich bitte Euch deswegen darum, noch ein klein wenig länger zu warten.
Produzent Yoshinori Kitase bestätigt in einem Interview mit dem holländischen Offiziellen Playstation Magazin, dass Final Fantasy XIII ursprünglich für die PS2 entwickelt wurde. Durch das Erscheinen der PS3 wurden die Pläne von Square Enix über den Haufen geworfen, weswegen man das Spiel auf Basis der neuen Konsole nochmal entwickeln musste. Das kostete dem Studio fast eineinhalb Jahre Entwicklungszeit.
Dieser Umstand hatte laut Kitase aber auch etwas Gutes: Weil die Entwickler zu Anfang so hart arbeiten mussten, wurden sie schneller fertig als erwartet. Dadurch konnten sie schon früh mit der Übersetzung und Synchronisation der internationalen Version beginnen, was den relativ kurzen Zeitraum zwischen dem japanischen und dem internationalen Release erklärt.
Unten findet Ihr einige Bilder-Scans von der PS2-Version in verschiedenen Entwicklungsstadien.
Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass der langjährige Silent Hill-Komponist Akira Yamaoka Konami mit damals noch unbekannten Ziel verlassen hat (siehe hier). Jetzt gab der Musiker in einem Gespräch mit der japanischen Zeitschrift Famitsu bekannt, wo er angeheuert hat: Zukünftig wird er für Grashopper Manufacture Melodien schreiben.
Das ist die Heimat des exzentrischen Spieledesigners Goichi ‘Suda 51’ Suda, auf dessen Konto u.a. das bizarre GameCube-Abenteuer Killer 7 (siehe hier) sowie die No More Heroes– Serie (den Test von ersten Teil auf Wii findet Ihr hier) gehen.
Beide Männer verkünden glaubwürdig, dass sie sich gegenseitig furchtbar gern hätten und vom Talent des anderen überzeugt sind – auch wir finden, dass sie prima zusammen passen könnten. Yamaoka nennt als weiteren Beweggrund für seinen Grashopper-Beitritt, dass er den Entwickler für einen der wenigen in Japan hält, dessen Spiele auch für Übeersee-Publikum interessant wären. Das wiederum finden wir etwas schräg, denn die kuriosen bisherigen Entwicklungen waren definitiv eher etwas für eine eng abgesteckte Zielgruppe.
Ihr erstes gemeinsames Projekt wird ein Spiel für Electronic Arts sein, an dem auch Resident Evil-Papa Shinji Mikami mitschraubt.
Segas Superstar Sonic ist zwar gut ausgelastet, aber seine Auftritte bei Sport- und Rennspielen erfüllen nicht die Wünsche seiner größten Fans: Die wollen nämlich auch mal wieder unbeschwert durch Jump’n’Run-Levels rasen, ohne dass 3D-Verschlimmbesserungen wie bei den letzten paar Versuchen nerven.
Seit einigen Monaten geisterte bereits das geheimnisvolle Project Needlemouse (siehe hier) durchs Internet, seit heute ist endgültig die Katze bzw. der Igel aus dem Sack: Sonic the Hedgehog 4 kommt!
Mit handfesten Infos hält sich Sega immer noch zurück, der Ankündigungstrailer (siehe unten) spricht aber auch so Bände: Wie der Titel verspricht, wird so traditionell wie anno 1991 greannt, gehüpft und gerollt. Die Grafik setzt auf den klassischen 2D-Look, nur in höherere Auflösung. Sonic 4 erscheint ‘im Sommer’ für PS3, Xbox 3 und Wii – als Downloadspiel. Offenkundig soll es nicht beim einmaligen Ausflug bleiben, wie ein kleines, aber unübersehbares ‘Chapter 1’ im Logo ankündigt.
Weitere Neuheiten werden häppchenweise über die nächsten tage hinweg auf der offiziellen Webseite preisgegeben – die findet Ihr hier.
Bereits letztes Jahr ist Ivy the Kiwi für Windows Mobile erschienen. Nun hat Namco Bandai bekannt gegeben, dass der nur mit einem Ei bekleidete Kiwi ab dem 22. April 2010 auch über Wii und DS sprinten wird. Zumindest in Japan wird das Spiel für umgerechnet ca. 30 Euro erhältlich sein. Zudem sollen Mini-Versionen des Titels auch für WiiWare und DSiWare erscheinen.
Um Ivy durch ihre hübschen Bilderbuchwelten zu lotzen, müsst ihr dem Kiwi fix einen festen Untergrund unter die kleinen Beinchen zeichnen. Gesteuert wird das Action-Puzzle-Game mit der Wiimote oder dem Stylus.
Der Quantum Theory-Hersteller Tecmo Koei hat die Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr deutlich heruntergefahren. Statt geschätzten 58,5 Millionen Euro geht das japanische Unternehmen jetzt nur noch von umgerechnet 1,6 Millionen Euro Gewinn aus. Als Grund für die schlechten Bilanzzahlen gab Tecmo Koei ein verlustreiches Weihnachtsgeschäft an: Vor allem die Verkaufszahlen von Samurai Warriors 3 seien enttäuschend gewesen. Zudem hat das Unternehmen das Schlüsselprojekt Quantum Theory ins nächste Geschäftsjahr verschoben.
Vor etwa neun Monaten hatte das Entwicklerstudio Tecmo (Ninja Gaiden, Dead or Alive) ein Übernahmeangebot von Square Enix ausgeschlagen und sich stattdessen mit dem Publisher Koei zusammengetan. Bislang läuft es in der Gemeinschaft nicht besonders gut.
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Ob es eine glückliche Fügung oder eine nachträgliche Korrektur war? Eigentlich hätte diese Neuauflage bereits im Frühjahr erscheinen sollen, doch nun kommt sie...