Die Spiele des Jahres 2009 – Platz 15 – Borderlands

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Philip Ulc: Mein persönliches Highlight. Borderlands vereint gute Shooter-Mechanik mit motivierender Item-Jagd verbunden mit mäßiger, aber zweckdienlicher Story zu einem Wahnsinns-Zeitschlucker in klasse Cel-Shade-Optik, dem ich gerne meine eng gesteckte Freizeit opfere. Als Fan von Action-Schnetzlern wie Baldur’s Gate, Sacred oder Diablo hat der Konsolero von heute nicht viel zu Lachen. Wer also nur ein kleines bißchen Diablo in sich spürt, dem bleibt keine Wahl: Borderlands reißt Euch mit in die Welt der Stufenaufstiege, frischer Spezialfähigkeiten, vielen Schatztruhen und selten gedroppter ‘epischer’ Waffen. Und DLC-Nachschub ist ebenfalls gesichert: Schon jetzt geht es zombielastig in The Zombie Island of Dr. Ned zu, im Frühjahr wird es in den Arenakämpfen von Mad Moxxi’s Underdome Riot brenzlig. Ich versichere Euch – ich bin dabei!

Michael Herde: Fast zwei Jahre lang habe ich mich gefragt, was das mit den unglaublich vielen Waffen soll. Die kann man doch ab einer gewissen Anzahl eh nicht mehr unterscheiden, dachte ich. Auch ein Gespräch mit Gearbox-Chef Randy Pitchford konnte meine Bedenken nicht zerstreuen, doch siehe da: Im fertigen Spiel verstehe ich’s doch. Im Kern ist Borderlands ein Auflevel- und Sammelspiel, das in das Gewand eines postapokalyptischen Ego-Shooters gehüllt vor allem Koop-Spieler begeistert. Man muss allerdings schon Spiele wie Diablo II oder World of Warcraft mögen, um am permanenten Aufleveln seinen Spaß zu haben. Mir taugt es daher nicht.

Mafia II – Gangster im Schnee

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2K Games hat fünf neue Screenshots zu Mafia II veröffentlicht, auf denen ein verschneites Empire Bay zu sehen ist. Die weihnachtliche Stimmung hindert die Anzug-tragenden Gangstar allerdings nicht daran, nach wie vor für Unruhe auf den Straßen zu sorgen.

Mafia II soll im ersten Quartal 2010 für PlayStation 3, Xbox 360 und PC erscheinen.

Mehr über Mafia II:

Die Spiele des Jahres 2009 – Platz 16 – DJ Hero

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Ulrich Steppberger: Als überzeugter Musikspiel-Schlagzeuger (Gitarren spielt ja jeder) bin ich für neue Instrumente immer zu haben, entsprechend gespannt war ich auf DJ Hero – nur um bei den ersten paar Präsentationen immer wieder von Zweifeln geplagt zu werden. Zu knifflig waren die vorgeführten Songs, zu hektisch das Geschehen, zu fummelig der Crossfader. Und zu allem Überfluß bahnte sich nach ein paar Mixes in der ersten längeren Session gleich eine zünftige Sehnenscheidenreizung an. Doch als das fertige Muster mitsamt finalisiertem DJ-Deck eintrudelten, klickte es: Die Handhaltung wurde angepasst, die Lernkurve erwieß ich als ideal und die Songliste als grandios – da kann die traditionelle Konkurrenz nicht mithalten. Mixe, scratchen, crossfaden – seit Rock Band 2 hat mich kein Musikspiel mehr so gefesselt. Dass angesichts der Fast-Dumpingpreise im Vorweihnachtegeschäft der Verdacht nahe liegt, dass nur wenige Leute diese Begeisterung teilen konnten, war leider zu befürchten… und was den deutschen Sprecher angeht: auf englisch stellen, fertig. Fremdsprachenkenntnisse haben noch nie geschadet.

Michael Herde: DJ Hero betrachte ich mit gemischten Gefühlen. Einerseits bietet das Konzept ein frisches Spielgefühl im Musikspiel-Sektor, andererseits hat genau das noch weniger mit der realen DJ-Tätigkeit zu tun als das Plastikklampfen-Gerocke mit Gitarrenspiel. Interessant wird’s für mich erst, wenn beispielsweise Guitar Hero: Linkin Park erscheint, wo sich die beiden Instrumentfraktionen treffen. Im Turntable-Debüt stört mich zudem ein peinlicher deutscher Sprecher, der offensichtlich ein cooler Szene-Norddeutscher sein möchte und bei mir lediglich als Unsympath ankommt. Für zwischendurch ist DJ Hero ganz nett, ich bleibe aber Guitar Hero treu.

Philip Ulc: Mensch Michael, willst du etwa meine Herkunft diskreditieren? Wir Norddeutschen sind einfach hip. Ansonsten hat DJ Hero das Problem, dass die meisten Zocker lieber einen erdigen Gitarren-Helden in uns tragen, anstatt einen Strahlemann des Tanzparketts. Während des Spiels hatte ich selten das Gefühl, ein echter DJ zu sein. Vielleicht weil ich gar nicht weiß, was ein echter DJ wirklich macht, außer Platten auflegen und Übergänge zu mischen. So hatte ich zu oft das Gefühl, an ein paar Knöpfen und Reglern des DJ-Pults herumzuspielen, während die elektronische Musik vor sich hinplätschert.

Sonic für den Kühlschrank

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Ihr habt noch nicht das passende Weihnachtsgeschenk für Eure Lieben gefunden? Oder Ihr wisst noch nicht, was Ihr Euch wünschen könntet? Keine Panik! In unserem Adventskalender gibt´s jeden Tag einen kuriosen Geschenktipp. Von uns. Für Euch. Von Herzen.

23. Dezember

In unserem vorletzten Adventskalendertürchen befindet sich ein Accessoire, das an keinem Kühlschrank fehlen darf: Der Sonic-Magnet. Damit könnt Ihr Eure Release-Terminkalender, Game-Einkaufslisten oder Cheat-Notizen an einem Ort sammeln. Der Magnet im Pixel-Look kostet 10 US-Dollar und ist hier erhältlich.

 

Mehr Retro-Geschenktipps:

Die Spiele des Jahres 2009 – Platz 17 – Dead Space Extraction

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Michael Herde: Dead Space Extraction hat mich eiskalt erwischt. Was ich für eine abgespeckte Version des famosen Survival-Abenteuers für PS3 und Xbox 360 hielt, entpuppte sich als moderner, vielleicht Weg weisender Lightgun-Spaß. Die Steuerung ist dermaßen präzise, dass ich mich frage, wozu es die (nicht unterstützte) Zusatzhardware Wii MotionPlus überhaupt braucht. Die Grafik ist für Wii-Verhältnisse sensationell, die Atmosphäre geriet dank einer interessanten Erzählweise aus den Augen mehrerer Überlebender enorm spannend. Klar, es gibt ständig lange Passagen, wo ich als passiver Beobachter der Wackelkamera-Inszenierung beiwohne und nichts tun kann, außer überall verteilte Munition und Heilmittel in der Umgebung aufzuklauben und – als empfindlicher Mensch – nach einer Papiertüte zu greifen. Für alle ohne Motion Sickness ist das aber motivierend, besonders, wenn man im Koop-Modus spielt und dem Partner die Goodies vor der Nase wegschnappt. Ebenfalls famos finde ich die eingestreuten Geschicklichkeitseinlagen, bei denen ich mal die Zeit verlangsame, via Telekinese Objekte herumwerfe oder “Heißer Draht”-Spiele im fliegenden Wechsel absolviere. Lediglich das undurchschaubare Upgrade-System hätte besser ausgearbeitet werden sollen. Dafür gibt’s neben der rund sechsstündigen Story auch einen Modus mit mehreren Gegnerwellen, wo nur der Highscore zählt. Zwar ist die Deutsche Version leicht geschnitten, dass man menschlichen, besessenen Gegnern zu Spielbeginn keine Körperteile abschießen kann, lässt sich jedoch ausnahmsweise verschmerzen. Gegen Dead Space Extraction zieht das ebenfalls gute, aber in den Grenzen seines Genres gefangene Resident Evil: The Darkside Chronicles klar den Kürzeren.

Thomas Nickel: Ich gebe es zu. Ich bin kein Freund des Original Dead Space. Zu vorhersehbar, zu behäbig, zu wenig echter Grusel für mich als Veteranen der drei Silent Hill Spiele (die späteren Teile erkenne ich nicht an). Trotzdem hat mich Extraction gepackt. Die tolle Inszenierung konnte ein wunderbares Mittendrin-Gefühl wecken, dank wechselndem Protagonisten schwebte über jeder Figur das Damoklesschwert des schnellen, unangenehmen Todes und dann war das Geballer auch noch überraschend anspruchsvoll. Hätte ich EA ehrlich nicht zugetraut.

Die Spiele des Jahres 2009 – Platz 18 – Dragon Age: Origins

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Max Wildgruber: So fein wir uns in den vergangenen Jahren in Biowares Konsolenkosmos von Knights of the Old Republic über Jade Empire bis „Mass Effect“ vergnügen konnten, echte Fans warteten seit fast einem Jahrzehnt auf eine zeitgemäße Fortsetzung der Baldur’s Gate-Saga, dem zu Recht vergötterten RPG-Einstand der kanadischen Epiker. Nach diversen Verspätungen und einer seltsam blutigen PR-Kampagne mit Marylin Manson-Soundtrack, brach Ende 2009 endlich das Zeitalter der Drachen an: Und entflammte unsere Herzen! Beachtlich gereift in Charakterdarstellung und Erzähltechnik bietet Euch das Sagenreich Ferelden mehr als 80 Stunden schwergewichtiger Rollenspiel-Unterhaltung, moralischer Zwickmühlen und züchtig verpackter Nippel nahezu nackiger Nymphen. Technisch etwas rostig und verbeult, doch erzählerisch ein Paladin in gleißender Rüstung stellt Dragon Age: Origins den rechtmäßigen Erben von Baldur’s Gate dar.

Ulrich Steppberger: Kleine Anekdote am Rande: Als jemand, der sich (meistens) den O-Ton bei Spielen wünscht und auf der Xbox 360 in die Schlacht ziehen wollte, habe ich mich auch für Dragon Age: Origins auf die Jagd nach einer englischsprachigen Fassungen begeben – gekriegt habe ich aus kuriosen Gründen schließlich eine australische Version… ist zwar nicht wichtig, wollte ich aber einfach mal erzählt haben.

Philip Ulc: Muss man sich daran gewöhnen? Westliche ‘Mittelalter’-Rollenspiele sehen einfach stets unzeitgemäß, ja gar häßlich aus. Dragon Age: Origins ist auch so ein Fall verwaschener Texturen und wenig detaillierter Umgebung. Egal sage ich, kein Spiel der letzten Jahre erzählt eine so große Geschichte über Abgründe, Mächte und diejenigen, die nach Ruhm und Einträge ins Geschichtsbuch lechzen – den Helden. Von denen Dragon Age gar acht zur Verfügung stellt und ihnen einen plausiblen Hintergrund auf den Wams schneidert. Das Schönste an unzähligen Fantasy-Stunden: Origins ist wie der Name bereits sagt nur der Anfang. Es geht weiter, ein jetzt schon episches Spiel macht sich auf den Weg zum Klassiker. Vielleicht macht es gar irgendwann das legendäre Baldur’s Gate vergessen?!

Die Spiele des Jahres 2009 – Platz 19 – Need for Speed SHIFT

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Ulrih Steppberger: Bis vor kurzem war ich überzeugter Außenperspektiven-Raser. Wieso? Weil das meistens mehr Übersicht brachte und ich so meinen schicken Boliden auch sehen kannte, von innen geht das natürlich nicht. Einzige Ausnahme blieb die Ridge Racer-Serie, aber da hatte es Namco lange Zeit ja auch drauf angelegt, die Außenansicht möglichst nervig zu machen. Bekehrt hat mich erst Need for Speed SHIFT, denn hier passte für mich das erste Mal hinter dem Lenkrad optisch alles zusammen: Von der Strecke gibt es hier immer noch genug zu sehen, dass es zur guten Orientierung reicht, während das Geschehen ungemein dynamisch rüberkommt – da herrscht keinen Moment Ruhe, das berühmte ‘Mittendrin statt nur dabei’-Gefühl ist einfach da, ganz im Gegensatz etwa zum betulich wirkenden Forza Motorsport III, bei dem sich kaum was rührt. Auch sonst ist der Abschied vom coolen Underground-Street-Racing kein Verlust, denn die ‘normalen’ Rennen auf Pisten, die niemals langweilig aussehen (gell, Forza?), sind um einiges spannender. SHIFT ist eigentlich kein richtiges Need for Speed mehr, aber das ist auch gut so.

Oliver Schultes: Als ich SHIFT das erste Mal bei einer Präsentation auf einer Großleinwand gesehen habe, verschlug es mir den Atem: Ein Entwickler bretterte aus der Cockpit-Perspektive mit 300 Sachen über die Piste, das Armaturenbrett vibrierte, die virtuelle Kamera hüpfte im Takt der Bodenwellen – das Geschwindigkeits- und Mittendrin-Gefühl war sensationell. Das kommende Gran Turismo 5 mag in dieser Hinsicht durch das nicht ganz so actionreiche Wackeln realistischer sein, mehr Adrenalin pumpt jedoch SHIFT in die Adern. Wer den Tempo-Kick haben will, kommt um EAs Edel-Raser nicht herum!

Die Spiele des Jahres 2009 – Platz 20 – Chrono Trigger

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Max Wildgruber: Was kommt heraus, wenn die kreativsten Köpfe der goldenen 16-Bit-RPG Ära selbige zusammenstecken um das bestmögliche Rollenspiel für das SNES auszubaldowern? Einfach: Das bestmögliche Rollenspiel für das SNES! Jaja, Final Fantasy VI gibt’s auch noch, aber das konnte man nicht 13 mal mit immer neuem Ende durchspielen, richtig? Richtig! Außerdem hatte es kein Charakterdesign von Akira (Dragon Ball) Toryama, welches Held Chrono und Konsorten selbst mit einer Handvoll Pixeln sympathischer und kauziger rüberkommen lässt, als alle androgynen Asia-Avatare heutiger Zeit. Es hatte keine magischen Melodien von Yasunori (Xenogears) Mitsuda und keine irrwitzige Design-Einfälle von Yuji (Dragon Quest) Horii. „Chrono Trigger“ hat all dies UND kann zusätzlich noch weitere Design-Geistesblitze von Hironobu (Final Fantasy) Sakaguchi, sowie Musik von Nobuo (Final Fantasy) Uematsu vorweisen. So viele berühmte Namen machen trotzdem nicht automatisch ein gutes Spiel? Stimmt! Hier aber nicht, denn das irrwitzige Zeitreise-RPG Chrono Trigger macht auch heute noch genau so viel Spaß wie damals. Wir haben’s ausprobiert. Chronische Zweifler holen sich die in diesem Jahr erschienene 1:1 Umsetzung für DS, machen eine Zeitreise nach 1995 und stimmen gefälligst zu!

Thomas Nickel: Na also, es geht doch – kaum wartet man 14 Jahre, schon erscheint das wohl beste 16-Bit-RPG auch im rückständigen Europa! Und ich will mich auch gar nicht beschweren, denn auch nach 14 Jahren ist Chrono Trigger nicht mehr und nicht weniger als ein Meisterwerk. Völlig frei von Frust und unnötigem Ballast, mit der perfekten Länge, einer Handlung die mal witzig, mal dramatisch und mal rührend daherkommt, einem grandiosen Soundtrack und einer zeitlos sympathischen Heldentruppe führt der Rollenspiel-Opa noch so manche moderne Produktion gnadenlos vor. Und dazu war die DS-Konvertierung technisch absolut vorbildlich und konnte das SNES-Erlebnis pixel-perfekt reproduzieren. Na gut, die beiden neuen Szenarien waren eher überflüssig, aber zum Glück konnte man die guten Gewissens ignorieren. Schade nur, dass Square Enix sich gerade bei diesem Klassiker vor einer Lokalisation gedrückt hat. Trotzdem, wer Chrono Trigger noch nicht kennt, der weiß jetzt, was er über Weihnachten zu tun hat.

Clash of the Titans – Erste Bilder

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Am 1. April 2010 kommt das Remake vom 1981 erschienenen Film Clash of the Titans (deutscher Titel: Kampf der Titanen) in die deutschen Kinos. In den Hauptrollen: Sam Worthington (Foto, aktuell in Avatar zu sehen), Liam Neeson, Ralph Fiennes und Gemma Arterton.

Die digitalen Abbilder der Schauspieler dürfen sich zeitgleich auch in der Videospielfassung des Films austoben. Wie das aussieht, zeigen erste Screenshots, die Namco Bandai unlängst veröffentlicht hat.

Lustige Begegnung: Mario vs. Pac-Man

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Wie viele Comic-, Film- und Videospiel-Helden haben nicht schon ihre Kräfte gemessen: Superman hat seit 1967 mehr als ein halbes Dutzend Rennen gegen Flash bestritten; Freddy metzelte gegen Jason um die Wette; und Mario und Sonic sind bereits zwei Mal aufeinandergetroffen. Ein Aufeinandertreffen zwischen Mario und Pac-Man hat es noch nicht gegeben – wie das aussehen könnte, wissen wir dank des folgenden Videos aber trotzdem.

Mehr über Mario und Pac-Man:

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