Philip Ulc: Mein persönliches Highlight. Borderlands vereint gute Shooter-Mechanik mit motivierender Item-Jagd verbunden mit mäßiger, aber zweckdienlicher Story zu einem Wahnsinns-Zeitschlucker in klasse Cel-Shade-Optik, dem ich gerne meine eng gesteckte Freizeit opfere. Als Fan von Action-Schnetzlern wie Baldur’s Gate, Sacred oder Diablo hat der Konsolero von heute nicht viel zu Lachen. Wer also nur ein kleines bißchen Diablo in sich spürt, dem bleibt keine Wahl: Borderlands reißt Euch mit in die Welt der Stufenaufstiege, frischer Spezialfähigkeiten, vielen Schatztruhen und selten gedroppter ‘epischer’ Waffen. Und DLC-Nachschub ist ebenfalls gesichert: Schon jetzt geht es zombielastig in The Zombie Island of Dr. Ned zu, im Frühjahr wird es in den Arenakämpfen von Mad Moxxi’s Underdome Riot brenzlig. Ich versichere Euch – ich bin dabei!
Michael Herde: Fast zwei Jahre lang habe ich mich gefragt, was das mit den unglaublich vielen Waffen soll. Die kann man doch ab einer gewissen Anzahl eh nicht mehr unterscheiden, dachte ich. Auch ein Gespräch mit Gearbox-Chef Randy Pitchford konnte meine Bedenken nicht zerstreuen, doch siehe da: Im fertigen Spiel verstehe ich’s doch. Im Kern ist Borderlands ein Auflevel- und Sammelspiel, das in das Gewand eines postapokalyptischen Ego-Shooters gehüllt vor allem Koop-Spieler begeistert. Man muss allerdings schon Spiele wie Diablo II oder World of Warcraft mögen, um am permanenten Aufleveln seinen Spaß zu haben. Mir taugt es daher nicht.





23. Dezember



