Microsoft startet Belohnungsprogramm

4

Microsoft startet in einer 6-monatigen Testphase Ihr so genanntes ’Xbox Live Reward’-Programm, das Xbox Live Gold-User für Kundentreue belohnt. Je mehr Zeit Ihr auf Xbox Live verbringt, desto mehr MS-Punkte bekommt Ihr geschenkt.

Darunter versteht Microsoft die Teilnahme an ’Aktionen’ wie das Nutzen von Netflix (Filme streamen), die Teilnahme an Umfragen oder der Kauf von Inhalten auf dem Xbox Live Marktplatz, die Euch je 100 MS-Punkte bescheren. Das Erneuern der Gold-Mitgliedschaft belohnt Euch dagegen mit 200 MS-Punkten. Bis zu fünf Prozent der Ausgaben auf dem Marktplatz sollen an den Kunden zurückgehen.

Das Pilotprojekt läuft derzeit nur in Nordamerika, ob und wann in Europa ein Test erfolgt, steht noch nicht fest.

Matthias ist mehr als verwirrt: Wo sind seine Lips-Lieder hin?

6

Meine Lips-Lieder sind weg. Verschwunden. Entführt. Ich will sie wiederhaben. Wie es dazu kam, das lest Ihr hier – auch wenn Euch das Spiel nicht interessiert, dieser Exkurs in die unverständlichen Untiefen des Lips-Universums könnte Euch gefallen.

Damit Ihr nicht gleich so verwirrt seid wie ich, hier erstmal die nüchterne Aufzählung der Fakten in ihrer korrekten zeitlichen Abfolge:

1. Ich habe das neue Lips: Number One Hits lange auf meiner Xbox 360 gespielt (das alte Lips hingegen spielte ich davor nie auf meiner Kiste).

2. Das hat mir reichlich Spaß gemacht (und schnell viele Gamerscore-Punkte verschafft) – deshalb hab ich mich am alten Lips versucht.

3. DVD eingelegt, Spiel gestartet – schon taucht im Menü die Anzeige ’80 Songs’ auf.
Klar, denke ich mir – da werden 2 mal 40 Songs jetzt angezeigt (40 aus dem alten, 40 aus dem neuen Lips).

4. Ich wähle das Untermenü an und – schwupps – schrumpft die Zahl auf 0 (in Worten: null). Kein Song steht zur Auswahl. Lediglich der Schriftzug “I Just Died In Your Arms” ist zu sehen – warum, gerade dieser Songtitel angezeigt wird (aber nicht anwählbar ist) – man weiß es nicht.

5. Ich bin zum ersten Mal verwirrt. Woran liegt es? Disc kaputt?

6. Ein anderes Lips-Exemplar vom Kumpel geliehen. Gleiches Ergebnis. 0 Songs anwählbar.

7. Spiel auf Festplatte installiert. Gleiches Ergebnis. 0 Songs anwählbar.

8. In meiner Verzweiflung wieder Lips: Number One Hits eingelegt. Dort tauchen jetzt im Song-Menü zusätzlich zu den 40 enthaltenen Liedern und den im Shop kaufbaren die 40 Songs aus dem Original-Lips auf. Puh, immerhin hier kann ich sie anwählen. Allerdings umständlich – vor jedem Song die alte Disc rein, dann für das Ergenis-Menü wieder die neue Scheibe einlegen – das kostet Zeit und nervt schnell.

 

Mein vorläufiges Fazit: Da läuft irgendwas schief. Das alte Lips will seine Songs nicht mehr erkennen, nachdem ich das neue Lips: Number One Hits gespielt habe. Auch der kostenlose Download für das alte Lips, der neue Features bringen und mir nach dem Einlegen vorgeschlagen wird, startet nicht. Seltsam. Er sitzt in der Warteschleife herum und wartet und wartet – will aber nicht starten. An der Internet-Verbindung liegt’s nicht, andere Downloads aus anderen Spielen klappen problemlos. Irgendein Bug, ein heimtückischer Fehler hat sich da eingeschlichen in die Xbox-360-Software.

Jetzt fällt mir auch erstmals auf, dass meine Xbox beide Lips-Spiele nicht als einzelne Titel ansieht. Weder im Gamerscore-Menü noch in der ‘zuletzt gespielt’-Liste.

Natürlich habe ich heute sofort bei Microsoft Deutschland nachgefragt. Dort ist dieses Problem bislang nicht bekannt – mein Fall werde aber sofort an die Produktabteilung weitergeleitet, so wurde es mir versichert.

Vielleicht kann ich Euch morgen also schon erklären, wie es zu diesem Fehler bekam. Oder es wird noch schlimmer: Heute ist nämlich das ganz neue Lips: Deutsche Partyknaller auf meinem Schreibtisch gelandet, das erst in gut einer Woche erscheint. Vielleicht sind dann auch die Lieder in Lips: Number One Hits weg?

Wer ob derart vieler Erwähnungen unterschiedlicher Lips-Versionen den Durchblick verloren hat, dem mag ich das nicht verdenken. Wer jedoch Rat weiß, mein Schicksal teilt oder mir vielleicht Mitleid bekunden will, der kann dies natürlich tun. Bis morgen – dann gibt’s mehr aus dem Lips-Dschungel.

Kirchenfenster 2.0: Mario-Pilz, Link & Pac-Man ganz in Glas

2

Häkelsocken, Plüschfiguren, Taschen, Buttons, Aufkleber, Shirts rund um Videospiel-Charaktere – all das gibt’s in rauen Mengen beim Verkaufsportal etsy.com – dennoch ist uns heute der Shop von Radiance Art and Design ins Auge gestochen.

Dort findet Ihr zwischen floralen Mustern und alltäglichen Motiven zwei Glaskunstwerke mit Videospielbezug. Für 175 bzw. 125 US-Dollar (plus Porto) könnt Ihr hier eine schicke Pac-Man-Uhr aus Glas sowie einen zerbrechlichen Mario-Pilz erstehen – eine Zierde für jedes Zockerzimmer oder die Veranda vor besagtem Zockerzimmer.

Leider nicht käuflich zu erwerben ist der oben (und nochmal unten in der Galerie) abgebildete Gläserne Link – hierbei handelt es sich um ein Einzelstück, gefertigt von Lynda Macrae vom Laden ‘The Glass House’ in Ontario. Hübsch anzusehen ist Elf aber allemal…

King of Fighters-Doppelpack: Shoot’em-Up & Kinofilm

9

Wer aufmerksam alle News um SNKs Kultserie King of Fighters verfolgt, der weiß schon, dass aktuell ein Shoot’em-Up mit den Prügelcharakteren entsteht. Wir haben einige neue Bilder zur Vertikalballerei und – daraus resultierend – die gute Nachricht, dass Terry Bogard und Mai Shiranui (wie haben wir sie vermisst in KoF XII) mit von der Partie sind. Bezüglich der spielerischen Qualtitäten sind wir noch skeptisch – ob jemals eine Konsolenfassung der Arcade-Vorlage entsteht, ist ohnehin fraglich.

Ebenfalls neu sind die unten abgebildeten Bilder zum kommenden Kinofilm rund um die renommierte Prügelserie. Die machen uns nicht wirklich Mut, dass der King of Fighters-Streifen in einer anderen Liga spielt als die Street Fighter-Gurke The Legend of Chun-Li. Oder habt Ihr alle Charaktere erkannt?

Prince of Persia-Filmtrailer: Das sieht ganz schön gut aus…

9

Dieser Trailer beweist: Wenn ordentlich Kohle dahinter steckt, dann kann so eine Videospielverfilmung ganz schön reizvoll sein. Wir betonen: Reizvoll. Ob der Prince of Persia-Streifen wirklich taugt, lässt sich aus einem Trailer natürlich nicht ableiten. Aber bis jetzt sieht das schon mal richtig schick aus, was Mr. Bruckheimer da im Mai nächsten Jahres auf die Leinwand zaubern will.

Pong-Konsole zum Selberbauen

2

Da wird der Retro-Fan in uns schwach: Zum schmalen Preis von 20 Euro bietet der Elektronik-Händler Conrad einen Bausatz für eine Retro-Ping-Pong-Konsole an.

Mittels 120 einzelner LEDs werden das Spielfeld, die Schläger und der Ball dargestellt – per Drehregler steuert Ihr Euren Schläger, stilecht startet ein Münzeinwurf eine neue Spielrunde, der Schwierigkeitsgrad ist wählbar. Wer dem kultigen Schauspiel einfach nur zusehen möchte, lässt den Computer gegen sich selbst spielen.

Für den Aufbau sind einige wenige Handgriffe nötig, außerdem ein Lötkolben; drei AA-Batterien werden für den Betrieb fällig. Weitere Infos zu Aufbau, Anleitung und technischen Details findet Ihr hier – Bilder zum Pong-Eigenbau gibt’s gleich hier in unserer Galerie.

Härter als Schweinegrippe? Das Katzen-Spiel aus Japan

15

Sukeban Shachou Rena ist der Name eines neuen, japanischen Wii-Spiels. Warum nicht eine völlig verrückte Minispiel-Sammlung rund um eine Katze basteln – dachte sich wohl Entwickler Jorudan. Allein schon der völlig überladene, mit Katzen übersähte Web-Auftritt des Spiels lohnt einen Besuch – noch besser sind aber diese Videos: Schade, dass es diese Nippon-‘Perle’ wohl nie nach Deutschland schafft…

Unser Spiel wird toll – aber wir zeigen es Euch nicht!

25

Wenn Disney große Namen als Köder auswirft und nach England lädt – dann fahren wir gerne mit. Der renommierte Spiele-Entwickler Warren Spector (Thief, Deux Ex) macht ein neues, großes Micky-Maus-Spiel. Er wolle und solle der Marke ‘Micky’ neues Leben einhauchen, posaunte der Maestro im Vorfeld in einem Internet-Interview. Da ließen wir uns nicht zweimal bitten und flogen vor wenigen Tagen gen London.

Also zeitig aufstehen, zum Flughafen fahren, denn per Luftpost nach England und am Londoner Gatwick Airport ins Taxi eilen. Geschlagene zwei Stunden später (der Londoner Verkehr ist schon mittags die Hölle) erreiche ich das Hotel, checke ein und habe noch ein wenig Luft bis zum Beginn der Epic Mickey-Veranstaltung – so übrigens der Name des Spiels, das Ende 2010 exklusiv auf Wii erscheinen wird.

Einen köstlichen Falafel-Burger und kleinere Einkäufe später, holt mich der von Disney engagierte Transfer-Bus am Hotel ab – Zielpunkt: die noblen Shoreditch Studios (siehe hier). Nach einigen Cocktails (meinerseits) betritt ein sichtlich euphorischer Warren Spector die Bühne und erzählt ziemlich genau 30 Minuten lang von Epic Mickey. Wie es dazu kam, dass er ein Micky-Maus-Spiel macht, wer die Feinde im Spiel sind, welcher Disney-Cartoon sein liebster ist – außerdem verriet er erste Details zur Story, zu den Schauplätzen, zum Art-Design und zu den Spiel-Features. Das Problem an der Sache: Von wenigen Artworks und drei sehr kurzen Animationsclips abgesehen, bekommen wir vom Spiel rein gar nix zu sehen. Ein Video? Fehlanzeige. Warren spielt vor? Von wegen.

“Naja” denke ich mir, “später in der Frage- und Antwortrunde mit dem Star-Designer wird das sicher besser” – kühle Biere und schlechte Häppchen sollen über die knapp zweistündige Wartezeit bis zu unserem Gespräch hinweghelfen. Doch denkste – der für 20:00 angesetzte Termin wird verschoben; zuerst auf 21:00, dann auf 21:30. Insgesamt also knapp vier Stunden Wartezeit für eine 20-minütige Fragerunde mit neun anderen Journalisten.

Dieser Teil der Veranstaltung findet dann im ‘Obergeschoss’ eines alten Doppeldecker-Busses statt. Nett. Warren erwartet mich schon, schüttelt mir freundlich die Pfote und lässt sich sogar auf die lallenden “High Five”-Angebote einiger schwer angetrunkener Kollegen (die lange Wartezeit war wohl schuld) gerne ein. Dann Warrens Entschuldigung: Leider könne er das Spiel nicht live vorspielen, weil die Position hier vor dem Fernseher und die Enge des Busses das nicht zuliessen. “Schon eine kluge Entscheidung, die Demo dann hier im Bus abzuhalten” denke ich mir und genieße das hübsche Intro. Dann folgen knapp sieben Minuten bewegte Bilder aus dem Spiel – endlich. Während der letzten drei Minuten des Clips, der mittels Beamer auf eine kleine Leinwand projiziert wird, beginnt schon die Fragerunde: Der ersten, langweiligen und schon viel zu oft gestellten Frage eines Kollegen (“Warum kommt das Spiel nicht für HD-Konsolen?”) folgen noch zwei weitere, dann unterbricht die Disney-Dame die Runde – die Zeit dränge.

Enttäuscht und nicht viel schlauer als vor der Fragerunde und natürlich auch vor unserer Reise verlassen wir Warrens ‘Partybus’ und lassen den Abend bei den Klängen von DJ Yoda ausklingen – zusammen mit einigen wenig bekannten englischen Starlets hatte Disney diesen für den Abend engagiert und der Yellow Press zum Fraß vorgeworfen.

Warum war ich nochmal nach London geflogen? Ach ja – Epic Mickey. Viel vom Spiel habe ich nicht gesehen, dachte ich mir auf der erneut langen Taxifahrt am nächsten Vormittag, diesmal in Richtung Flughafen London Gatwick. Knapp 36 Stunden hatte der Kurztrip gedauert, zwei Flüge und zwei lange Taxifahrten inklusive – reichlich CO2 für wenig Spiel. Und das alles für eine Handvoll Infos, die ich mir auch aus einem PDF und 5-minütigem Spielevideo hätte holen können. Tut mir leid Disney, sorry Warren – das war nicht das Gelbe vom Ei. Wenn Ihr auf Euer Spiel aufmerksam machen wollt, dann zeigt es! Wenn Ihr von der Qualität eines Spiels überzeugt seid, dann zeigt es!

Wir zeigen Euch immerhin unten noch einige Bilder vom Spiel – das sieht reizend aus, ist aber optisch nicht ganz so eigenständig, so anders wie wir erhofft hatten.

Nokia stellt N-Gage ein

7

Nokias Spieleplattform ist gescheitert: Die Finnen stellen das N-Gage-Angebot ab Jahreswechsel schrittweise ein. Dabei haben die Finnen durchaus ambitioniert begonnen.

2003 wurde das N-Gage im Markt eingeführt und anfangs positiv aufgenommen: Das Gerät war leistungsstark, das Design schick, der einzige Konkurrent damals Nintendos Gameboy Advance. Doch Kritik mehrte sich, als die Softwareauswahl bescheiden blieb. Auch das Handling überzeugte nicht. Der Konzern reagierte 2004 mit dem generalüberholten N-Gage QD, der die bemängelten Punkte ausmerzte – doch zu spät. Im gleichen Jahr erschienen der DS und Sonys PSP, der N-Gage konnte die kritische Masse nie erreichen und dümpelte vor sich hin.

2007 dann der Neuanfang als Spieleplattform für alle unterstützenden Nokia-Handys. Die Finnen waren ehrgeizig, ergatterten zahlreiche Sponsoring-Maßnahmen und wollten sich als multimediafähiges Highend-Handy etablieren. Doch diese Sparte besetzte bereits Apple mit dem iPhone.

N-Gage soll nun im Ovi Store aufgehen, Nokias Gegenstück zum App Store. Spiele wird es von Nokia weiterhin geben, auch wenn der N-Gage-Betrieb im Laufe des Jahres 2010 vollends eingestellt wird.

Capcom – die Freiheit nehm ich mir: Einkaufen und Zahlen mit Ryu, Resi & Co.

1

Ab Dezember 2009 bietet das Traditionshaus Capcom in Zusammenarbeit mit der Hanseatic Bank die Kreditkarte Capcom-Card in Deutschland an. Anträge für das Plastikgeld sind bereits jetzt möglich – unter capcom-europe.com oder capcom-card.de.

Warum Ihr Euch die Karte holen solltet? Capcom preist in seiner Presse-Mitteilung viele Vorteile an: Rabatte beim Einkauf im Capcom-Shop und natürlich spannende Extras wie…äh…Gewinnspiele – da sollte sich das Unternehmen noch ein bisschen ins Zeug legen, finden wir.

Denn schick aussehen tun sie ja, die Kreditkarten im Capcom-Look – mit wahlweise Resident Evil 5 oder Street Fighter IV-Motiv.

Neueste Beiträge

Hazard Pay – im Test (PS5)

Als Putztrupp der besonderen Art werdet Ihr zu einer geheimen ­Anlage gerufen und sollt dort Spuren eines mysteriösen Vorfalls beseitigen – Blutlachen, Fässer mit...

Metaphor: ReFantazio – Technik-Analyse der Switch-2-Demo

https://www.youtube.com/watch?v=1dnrMWckF0Q&pp=ygUPZGlnaXRhbCBmb3VuZHJ5 Die Kollegen von Digital Foundry haben festgestellt, dass die Prolog-Demo von Metaphor: ReFantazio für Switch 2 aktuell mit einigen technischen Problemen zu kämpfen hat,...

Splinter Cell Trilogy – im Klassik-Test (PS3)

Seite 1 In acht Jahren hat sich Top-Spion Sam Fisher einen gro­ßen Namen im Videospiel-Business gemacht: Die 1080p-Neuauflagen seiner ersten drei Abenteuer dürft Ihr jetzt...

Toxic Crusaders – flotter Gameplay-Trailer

https://www.youtube.com/watch?v=HjnH34rSalQ Retroware hat einen neuen Gameplay-Trailer zu Toxic Crusaders veröffentlicht. Dieser zeigt uns mit flotten Sequenzen, was spielerisch von dem Titel zu erwarten sein wird. Toxic...

Final Fantasy VII Revelation – mit Hard & Dynamic Mode

Director Naoki Hamaguchi von Square Enix hat erklärt, dass Final Fantasy VII Revelation über einen Hard und einen Dynamic Mode verfügen wird. Ersterer soll...