Evolution des Big Daddy

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Diese Big Daddys hätten es werden können: In Bioshock 2 spielt Ihr den ersten Big Daddy. Gestern zeigte die BioShock–Webseite ’The Cult of Rapture’ Konzeptzeichnungen der Entwickler 2K Marin, wie der Untersee-Recke auch hätte aussehen können. Klickt durch unsere Galerie. Welcher Big Daddy gefällt Euch am besten?

Bioware und EA Mythic fusionieren

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Electronic Arts legt die Geschäfte der beiden Studios Bioware und Mythic zusammen, um die Experten von Rollenspielen und Online-RPGs an einem Tisch zu versammeln. Inwieweit die neue RPG/MMO-Gruppe zusammen an Projekten arbeitet, ist unklar. Allerdings werden die beiden Bioware-Gründer Ray Muzyka und Greg Zeschuk zusammen die neu formierte Gruppe leiten. Bioware-Titel wie Dragon Age sind von dieser strategischen Entscheidung in Ihrer Entwicklung nicht betroffen und sollen planmäßig erscheinen.

Zudem hat Mythic-Gründer Mark Jacobs (Bild rechts) Electronic Arts mit sofortiger Wirkung verlassen. Noch ist ungewiß, wohin es die MMO-Koryphäe (Dark Age of Camelot, Warhammer Online) verschlägt. Laut Massively sind Mythic-Mitarbeiter geschockt über Jacobs Abgang.

Resident Evil Claymation

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Das erste Resident Evil als Knetanimation – oder englisch Claymation. Im Schnelldurchlauf durchlebt Ihr alle berühmten Stellen aus dem PlayStation-Klassiker inklusive des ersten Zombieangriffs. Wir finden es super!

 

 

Übernahme von iD Software

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Der Deal ist perfekt: Gestern Abend verkündete ZeniMax Media, Mutterfirma des Publishers Bethesda Softworks, dass der amerikanische Entwickler iD Software aufgekauft wurde. Damit vereinigen sich die iD-Marken Doom, Quake, Wolfenstein und das demnächst erscheinende iD-Produkt Rage mit den Bethesda-Serien Oblivion und Fallout.

Der legendäre Entwickler iD Software (gegründet 1991) soll nicht zerschlagen werden, sondern wird vollständig erhalten. Der bisherige Direktor John Carmack übernimmt weiterhin die Verantwortung. Grund für die Übernahme ist laut Carmack, dass man müde sei, ständig neue Investoren zu suchen. Nun muss iD Software nicht um Marketing-Budget ringen und kann sich primär auf die Software-Entwicklung konzentrieren. Sämtliche iD-Spiele werden fortan über Bethesda Softworks vertrieben.

Update: John Carmack gesteht gegenüber VentureBeat, durch den Deal mit Zenimax einem Aufkauf durch möglichwerweise EA oder Activison entgangen zu sein. Dort wäre id Software nur ein Shooter-Studio von vielen und vermutlich personell entschlackt worden. Übrigens soll Rage (Mix aus Shooter und Rennspiel) über Electronic Arts vertrieben werden, wie EA die Übernahme heute kommentierte.

Exklusive Eindrücke vom Wii Sports Resort-Event

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Am 23. Juni fand in München eine Presseveranstaltung zu Wii Sports Resort statt, das im Juli in den Handel kommt. Mit im Paket ist die Controller-Erweiterung Wii Motion plus, mit der präzisere Bewegungserkennung als bislang möglich wird. Neben einem feinen Büffet sorgten die 12 Disziplinen des Spiels für einige Lacher und einen absurden Hauptgewinn, der selbstverständlich bei uns landete. Genau genommen räumte M!-Praktikant Andreas den Preis ab. Was er damit vorhat, erfahrt Ihr am Ende des Videos.

 

 

Neuheiten aus Arkadien: 2 Shmups & 1 Bemu

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Beim Namen Gouketsuji Ichizoku freuen sich nur die nerdigsten Beat’em-Up-Fans, der Begriff Power Instinct hingegen ist schon um einiges bekannter. Seit 1993 macht Atlus abgedrehtes 2D-Prügelspiel Spielhallen und diverse Heimcomputer unsicher.

Schon in den nächsten Wochen will der japanische Entwickler die nächste Inkarnation ins Arcade-Rennen schicken: Shin Gouketsuji Ichizoku Matsuri Senzo Kuyou bietet schrullige Charaktere und lustig-überzogenene Super-Moves.

Weitere Eindrücke entnehmt Ihr einfach diesem Video:

 

 

Die Shoot’em-Up-Schmiede Milestone wiederum hat bereits im vergangenen Jahr den Naomi-Automaten Illvelo an japanische Arcades ausgeliefert.

Grafisch erinnert das Ballerspiel an seine spirituellen Vorgänger Radilgy und Karous. Wir hoffen, dass Illvelo diese beiden mittelmäßigen Titel spielerisch hinter sich lässt.

Wenn Ihr jetzt denkt “Kann mir doch egal sein”, dann sagen wir “Nein!”.
Denn Illvelo ist bereits in Japan für Wii erschienen und kommt dank Publisher UFO Interactive auch zu einem einen USA-Release.

So sieht das Spiel in Bewegung aus:

 

 

 

Der dritte Arcade-Titel, über den wir heute berichten wollen, ist Do Don Pachi Dai-Ou-Jou. In der Spielhallte ist das Spiel natürlich längst ein alter Hut, sogar die PS2-Umsetzung datiert schon auf das Jahr 2003. Die in diesem Februar erschienene Xbox-360-Version mit dem Namenszusatz Black Label Extra hingegen macht immer noch von sich reden. Die von 5pb veröffentlichte 360-Umsetzung war völlig verbugt und erzürnte die Ballerspiel-Fangemeinde. Im März wurde die Auslieferung gestoppt, seitdem warten die Käufer auf ein Online-Update, das die Fehler behebt.

Jetzt klärt ein offizielles Statement zumindest über die Ursache der vielen Bugs auf: Der 360-Umsetzung zugrunde lag der geklaute Sourcecoude der PS2-Portierung, welche von 360-Entwickler Aqua Systems ohne Rechtsgrundlage verwendet wurde. Die Sache kam ans Licht, weil in der 360-Version Elemente der PS2-Fassung enthalten sind. Jetzt meldete sich Ichiro Mihara, Vizepräsident von Arika (Publisher der PS2-Portierung) zu Wort: Arika werde sich mit dem 360-Publisher 5pb in Verbindung setzen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten; dann endlich soll auch der Patch kommen, den Aqua Systems nie zu Wege brachte. Weil 5pb die Sache öffentlich machte, anstatt sie zu vertuschen, sieht Arika zudem von einer Klage wegen des gestohlenen Source-Codes ab. Auch eine nagelneue 360-Version, diesmal unter der Regie von Arika, ist im Gespräch.


Die Entwicklung einer weiteren Umsetzung (Ketsui für Xbox 360) von 5pb verzögert sich derweil – aus Gründen der Qualitätsverbesserung. 5pb versichterte jedoch, dass diesmal nicht die Code-Klauer von Aqua Systems am Werk sind.
Um die Verwirrung komplett zu machen: Beide Spiele (Do Don Pachi: Dai Ou Jou und Ketsui) wurden ursprünglich von den Shoot’em-Up-Experten Cave für die Spielhalle entwickelt – wie Ihr seht, sind aber auch bei solch ‘kleinen’ Titeln einige Firmen an Umsetzung und Vertrieb beteiligt.

Nach so viel Infos, gibt’s noch drei kleine Bilder der miesen 360-Version von Do Don Pachi: Dai Ou Jou, unten in der Galerie findet Ihr außerdem Screenshots der oben erwähnten Power Instincts-Schlägerei.



Gratis-Lektüre vom Deutschen Kulturrat

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Der Deutsche Kulturrat stellt sein Buch Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz ab sofort kostenlos als PDF zur Verfügung. Bis dato war die Aufsatzsammlung für neun Euro erhältlich. Auf 140 Seiten finden sich zahlreiche Texte zu folgenden Themenbereichen:

– Computerspiele: Zensur oder öffentliche Förderung
– Computerspiele: Blicke in die Forschung
– Computerspiele: Herausforderung für die Bildung
– Computerspiele: Nicht nur Teil der Jugendkultur
– Computerspiele: Marktsegment der Kulturwirtschaft

Unter den Autoren befinden sich namhafte Vertreter aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Industrie. Neben G.A.M.E.-Geschäftsführer Malte Behrmann und der SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn melden sich auch Prof. Christian Pfeiffer und Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein zu Wort. Somit deckt die Lektüre ein breites Meinungsspektrum ab, das für jeden, der die aktuelle Diskussion um Videospiele verfolgt, interessant sein dürfte.

Hier geht’s zum PDF!

 

Fallout, Half-Life und Co. erobern die Leinwand

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Während immer wieder gerne diskutiert wird, ob denn Videospiele nun Kunst oder lediglich stilsicherer Kommerz sind, übt sich James Barnett im wahrhaftigen Künstler-Dasein – natürlich mit Videospielbezug. Der in Arizona lebende Maler ist nebenbei leidenschaftlicher Zocker und hat sich mehrerer großer Titel angenommen. Der Grund: Barnett ist so begeistert von der Anmut virtueller Welten, das er ihnen eine Reihe spannender Motive entlockte. Seine ‘Fauxvism Series’ getaufte Werkschau lehnt sich stilistisch am französischen Fauvismus an, zu dessen Vertretern namhafte Künstler wie Henri Matisse zählen. Im Vergleich zu den Werken von Matisse sind Barnetts Werke jedoch erschwinglich: Zwischen 100 und 1.000 US-Dollar werden für eines der Motive fällig.

Den Anfang machen zwei ältere Motive von Alyx Vance aus Half-Life 2.

 

Ebenfalls aus Half-Life 2 stammen folgende Motive, darunter der Bahnhof von City 17.

 

Designstudien einer Map aus dem Multiplayer-Shooter Team Fortress, der wie Half-Life 2 in der Orange Box erhältlich ist.

 

Themenwechsel: Weg vom totalitären Überwachungssystem aus Half-Life 2, hinein in die postapokalyptische Hölle von Fallout 3: Links die Republik Dave, rechts daneben die Atombombenverehrerstadt Megaton.

 

Rätsel: Welche Motive sind hier zu sehen?

Artwork-Explosion aus dem fernen Japan

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Bei Namen Vanillaware läuft 2D-Fans das Wasser im Munde zusammen. Mit Odin Sphere und GrimGrimoire haben die Japaner bereits zwei Mal bewiesen, dass sie im Stande sind, Bitmap-Kunstwerke zu erschaffen, die auch im HD-Zeitalter begeistern.
Ihr neuestes Spiel heißt Muramasa: The Demon Blade. Auf der E3 haben wir das Hack’n’Slay gespielt und waren äußerst angetan. Mehr dazu gibt’s in nächsten M! – weil Ihr aber noch mindestens bis Ende des Jahres auf den wunderschönen Wii-Titel warten müsst, haben wir für Euch eine traumhaft schöne Artwork-Galerie zum Spiel zusammengestellt.

Auch die neueste Inkarnation der Samurai Shodown-Reihe mit dem Titel Edge of Destiny hat einige hübsche Artworks zu bieten. Die Unmengen an Pixelblut, die im echten Spiel über den Schirm spritzen, müsst Ihr Euch dazudenken – im Gegensatz zum Spiel kommen die gezeichneten Kunstwerke ohne Lebenssaft aus.

Klickt Euch durch die hochauflösenden Galerien, schwelgt in 2D-Romantik und freut Euch auf zwei schöne Spiele made in Nippon.

Für den Zocker von Welt: Shirts, Geldbörsen – und ein Kuschelkissen

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Sommerloch? Keine Spiele da, um Euer Geld loszuwerden? Dann haben wir etwas für Euch.

Verkäufer Nilesz bietet über die Plattform etsy.com eine ganz besondere Art von Geldbörsen an. Er baut alte Atari-Module zu stylischem Mode-Accessoire und praktischer Geldaufbewahrungsbox in einem um. Mit 55 Dollar sind die Retro-Geldbörsen zwar recht teuer, dafür aber ein echter Hingucker. Zum Shop geht’s hier.

 

Der US-Laden jinx.com setzt klassische Gamer-Themen auf – nennen wir es – forsche Art um. Pac-Man wird als Fressfeind inszeniert, Street Fighter-Kämpfer treffen auf Sesamstraßen-Protagonisten. Die beiden unten abgebildeten Shirts findet Ihr hier und dort – Kostenpunkt: schmale 15 Euro.

 

Friedlicher und liebenswerter geht in Japan zu. Hier sind die Knuddelblobs der Puyo Pop-Serie die Hauptdarteller. Egal ob auf Apfel- oder Totenkopf-Shirt bzw. auf einem Kuschelkissen (Preis je zwischen 22 und 25 Euro). Die findet Ihr hier, dort oder auch da.


Noch mehr Bilder zu diesen Goodies findet Ihr in unserer Galerie – viel Spaß beim Stöbern.

 

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