Might & Magic erobert den DS

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Die langlebige Might & Magic-Serie machte sich auf Konsolen in den letzten Jahren rar, lediglich auf der Xbox 360 wurden in Dark Messiah of Might and Magic: Elements (den Test findet Ihr hier) Fantasy-Abenteuer bestanden.

Ubisofts neuer Anlauf hält einige Überraschungen parat: Might & Magic Clash of Heroes erscheint für DS und verlässt die grimmig-brutale Linie seiner Ahnen. Mobil wird die Puzzle Quest-Strategie verfolgt – Ihr kämpft also nicht in Echtzeit oder mit scharfen Waffen, sondern in Form von Knobeleinlagen.

Auch die Optik wird neu ausgerichtet und setzt auf den populären Manga-Stil. Für die Entwicklung sind Capybara Games zuständig, die bislang im Handy- und iPhone-Sektor mit Puzzlespielen Erfolge feierten.

Von der DS-Umsetzung der beiden Puzzle Quest-Teile waren wir nicht begeistert, deswegen sind wir auf Clash of Heroes gespannt. Die ersten Bilder (siehe Galerie) machen einen guten Eindruck, jenseits der Knobel-Schlachtfelder soll der epische Abenteuer-Aspekt nicht zu kurz kommen. Die Veröffentlichung ist derzeit für August 2009 geplant.

NES-Module: Der virtuelle Retro-Kunstgenuss

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Der japanische Videospielhändler Meteor stellt bis Ende Mai speziell gestaltete NES-Module aus, die kreative Fans von Nintendos Oldie-Konsole entworfen haben. Die Spiele sind natürlich nicht echt, aber Witz und Charme haben die Kreationen zweifelsohne.

Wer die nächsten Wochen nicht das Geld oder die Zeit habt, gen Nippon zu jetten, für den gibt’s eine praktische Online-Lösung: Meteor hat sämtliche Ausstellungsstücke auf eine Webseite gepackt. In der stöbert Ihr mit einem netten Echtzeit-3D-Design durch die Exponate und genießt den Witz und Charme der Entwürfe. Wer der japanischen Sprache mächtig ist, kann weitere Zusatzinformationen nachlesen – aber auch so lohnt sich der virtuelle Besuch.

 

Duke Nukem lebt weiter – irgendwie

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Während Fans von Duke Nukem Forever nach 3D Realms’ Schließung in die Röhre schauen, reiben sich Apogee und Deep Silver angesichts der unverhofften zusätzlichen Aufmerksamkeit die Hände. Für die Duke Nukem Trilogy auf PSP und DS suchen beide Firmen ab sofort den passenden Frontmann: Unter www.dukeisback.com können sich Selbstdarsteller und andere Personen mit einem kurzen Videoclip bewerben, in dem sie ihre Fähigkeit unter Beweis stellen sollen, den Duke würdig als Realfigur zu repräsentieren. Dann mal viel Glück…

Neues Design für USK-Logos

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Lange genug hat’s gedauert, nun ist es vollbracht: Die USK-Alterskennzeichen auf Spielepackungen bekommen ab dem 1. Juni 2009 ein neues Design. Wesentlich schöner als die bislang bekannten Monster-Rauten ist die neue Variante nicht, sie bessert aber zumindest in Sachen Verständlichkeit nach: Für sämtliche Altersstufen werden jetzt große plakative Zahlen verwendet, also auch bei “ab 0” und “ab 18” – das sollten jetzt selbst die unaufmerksamsten Eltern kapieren.

Spielende Studenten, forschende Spieler

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In der Reihe “Game Studies“ veröffentlicht der Verlag Werner Hülsbusch Abschlussarbeiten junger Medien- und Kommunikationswissenschaftler und gibt damit einen Querschnitt durch den Stand der deutschen Computerspiel-Forschung. 

Die Titel der vier Neuerscheinungen sind respekteinflößend: Der Soziologe Alexander Stoll untersucht mit “”Killerspiele’ oder E-Sport“ die “Funktionalität von Gewalt und die Rolle des Körpers in Multiplayer-Ego-Shootern“ (28,90 Euro).

Roman Sedas “Interactive Storytelling im Computerspiel: Adventure Games im Spiegel polymedialer Einflüsse“ (35,90 Euro) beschreibt westliche Abenteuerspiele.
Ebenfalls als LucasArts-Fan outet sich Berhard Rapp mit “Selbstreflexivität im Computerspiel: Theoretische, analytische und funktionale Zugänge zum Phänomen autothematischer Strategien in Games“ (32,90), während Michael Mosel mit “Gefangen im Flow? Ästhetik und dispositive Strukturen von Computerspielen“ (29,90) acht Beiträge von Forschern der Jahrgänge 1979 bis 1983 sammelt, die sich mit Musik, interaktiven Dramen und Ideleogievermittlung beschäftigen. 
 

Wer sich an Formulierungen wie „als Selbstthematisierungsakt gerieren“ (Rapp) und „zeitliche Immersion (…) durch Integration prozessorientierter Echtzeitelemente befördert“ (Seda) nicht stört und wissen möchte, was „körperferne Systemtheorie“ und aristotelischen Strukturen mit Videospiel zu tun haben, erhält auf jeweils 160 bis 300 zum Teil farbig bebilderten Seiten Einblick ins Denken jungen Theoretiker.

Einige der Ansätze sind scharf, andere originell. Der schwer lesbar Kauderwelsch aus Medien- und Computer-Englisch, geisteswissenschaftlichem Fachjargon, Einschüben, Abkürzungen und Klammern ist vielen Aussagen jedoch hinderlich und bremst das Lesevergnügen. 

 

 

Spielkonsolen & Heimcomputer 1972 – 2009

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Gameplans Buch der “Spielkonsolen und Heimcomputer“ gilt als Standardwerk unter Hardware-Fans und Videospiel-Sammlern und wächst seit der Erstveröffentlichung vor acht Jahren mit jeder neuen Auflage. Beschrieben und mit exklusiven Fotos bebildert werden alle Spielgeräte von der Atari- und Commodore-Urzeit bis zur Gegenwart; das Buch zeigt signifikante Spiele (mit rund 500 Screenshots), vergleicht Konsolengenerationen in technischen Tabellen und erläutert Zeiterscheinungen und Trends in doppelseitigen Zwischenkapiteln: Laser-Disk- und Hydraulik-Automaten, LAN- und Internet-Spiele, Mischformen aus Brett-, Karten- und Videospielen.

Die letzte Auflage war lange vergriffen, jetzt ist das Update fertig: Die verbesserte und aktualisierte Neuauflage „Spielkonsolen und Heimcomputer 1972 – 2009“ ergänzt das Werk um Hardware und Spiele der HD-Ära und wächst damit auf 240 Seiten.
Erweitert wurden auch die Kapitel zur vorhergehenden Generation (Playstation2, GBA…), jüngste Hardware-Varianten wie das Kamera-bestückte Nintendo DSi oder die rote Resi-Edition der Xbox360 sind beschrieben. Updates und Detail-Verbesserungen erhielten auch ein paar der älteren Kapitel sowie die technischen Tabellen und Anhänge.

Holt Euch das 27,80 Euro günstige Buch, wenn Ihr Duchblick braucht oder Euch hemmungslos durch vier Spieljahrzehnten schmökern möchtet.

Autor ist MAN!AC-Urgestein Winnie Forster – weitere Informationen und das Vorbestell-Formular findet Ihr auf gameplan.de.

Noch schneller geht’s nur über diesen Link.

Für eine exklusive Leseprobe klickt Ihr auf das Bild in der Galerie rechts…

 

Bruckheimer macht Spiele – mit dem Halo 3-Macher

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Hollywood-Produzent Jerry Bruckheimer (oberes Bild) ist bekannt für großes Actionkino (Fluch der Karibik, Bad Boys, Pearl Harbour, Armageddon) und erfolgreiche Fernsehformate (CSI, Without a Trace).

Bereits Ende 2007 hatte er angekündigt, sein ‘Einsatzgebiet’ um Videospiele zu erweitern. Jetzt macht der 63-jährige Amerikaner Ernst: Die Bruckheimer Game Studios gehen eine Partnerschaft mit MTV ein (im Spielebereich dank Rock Band bekannt) und verpflichten zwei Spiele-Veteranen für die Führungsetage.

Jim Veevaert (mittleres Bild) wird nach acht Jahren Microsoft-Zugehörigkeit, in denen er unter anderem als Halo 3-Producer fungierte und die Marke Gears of War an Microsoft band, President of Production bei den Bruckheimer Game Studios.

Den Posten des President of Development übernimmt Jay Cohen (unteres Bild), der die vergangenen zehn Jahre bei Ubisoft schuftete und u.a. als Vice President of Publishing große Franchises wie Prince of Persia, Assassin’s Creed oder Splinter Cell betreute.

Entgegen der naheliegenden Vermutung, die eigenen Filme als Spiele umzusetzen, wollen Bruckheimer und sein Team neue Marken erschaffen – wir sind gespannt, ob Publisher MTV vielleicht schon auf der E3 das erste Bruckheimer-Spiel enthüllt.

 

 

Stammen Killerspiele aus dem Pentagon?

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In der neuesten Ausgabe ihres Online-Journals Current Concerns decken die Schweizer Renate und Rudi Hänsel auf, was kluge Gamer längst geahnt haben:
Tötungssimulationen, mit denen Polizei und Militär den Umgang mit scharfen Waffen erlernen sollen (gemeinhin auch bekannt als Ego-Shooter), wurden in den 90er-Jahren direkt aus dem Pentagon in die Kinderzimmer der Welt geschleust. Daraufhin erlebte die seit jeher eng mit dem Pentagon zusammenarbeitende Spiele-Industrie einen Boom und deren Killerspiele verbreiten seitdem Angst und Schrecken unter Kindern und Jugendlichen.

Belege oder sachliche Erörterungen ihrer Theorien führen die beiden Schweizer nicht an – vielmehr werden “unzählige” Studien als verlässliche Quelle genannt oder die Aussagen des bayerischen Innenministers Hermann zitiert.
 
Ernsthaft aufregen sollte sich über die blühende Fantasie niemand – als amüsante Lektüre für zwischendurch ist das Online-Journal aber bestens geeignet.

In diesem Sinne: Anstatt Eure Freizeit den “Landminen für die Seele” zu widmen, erfreut Euch an den Hirngespinsten von Herrn und Frau Hänsel.

Audi trifft Gran Turismo

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Audi R8

Im Zuge einer Kooperation von Audi und Sony beim Vorzeigeraser Gran Turismo 5 kam es zu einem direkten Vergleich einer realen und einer virtuellen Fahrt auf der Nordschleife mit einem Audi R8. Den Videobericht gibt es hier zu bestaunen.

Interessante Details zu dieser Kooperation enthüllt der Geschäftsbericht des Audi-Konzerns: Für die digitale Umsetzung des Audi R8 schossen 20 Techniker und Designer 800 Fotos. Der Motorensound wurde in allen Drehzahlbereichen auf dem Prüfstand aufgenommen.

Ebenso interessant im Bericht ist das Kurzinterview mit Kazunori Yamauchi: Der Gran Turismo-Vater und sein Team werkeln für die kommende Episode an realistischen Regen- und Nachtrennen. Ebenso sollen veränderliche Wetterbedingungen in Gran Turismo 5 enthalten sein. Zudem geht er auf das lange geforderte Schadensmodell ein: “Schäden werden wir bald simulieren können.”

Den Geschäftsbericht 2008 gibt es hier.

Entwicklung von Thief 4 bestätigt

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Thief 4Die legendäre Mittelalter-Schleicherei Thief wird fortgesetzt. Die Eidos-Studios in Montreal sind nach eigenen Aussagen aber noch in der frühen Entwicklungsphase. Zurzeit wird noch Verstärkung für das Kernteam gesucht. Noch gibt es keine Informationen über geplante Plattformen und Erscheinungstermin.

Der erste Teil von Thief erschien bereits 1998 für den PC und erntete von Kritikern regen Beifall. Die dritte Episode Thief: Deadly Shadows erschien 2004 auch für die Xbox.

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