PSP-Softwaremangel: Sony räumt Versäumnisse ein

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Sony bekennt sich schuldig: Ray Maguire, Sonys Marketing-Chef für Großbritannien und Nordeuropa, gibt in einem Interview mit GamesIndustry.biz  zu, die PSP im vergangenen Jahr vernachlässigt zu haben.

“Die PSP wurde vernachlässigt, weil wir viel Energie in die PlayStation 3 investiert haben. Außerdem hatten Third-Party-Hersteller Probleme mit der UMD,“ erklärt Maguire.

Während der Hardware-Verkauf mit 50 Millionen abgesetzten PSPs weltweit Sony zufrieden stellt, ist gute Software der Knackpunkt. “Die Leute kaufen Hardware nicht um der Hardware willen, sondern weil sie gute Inhalte wollen. Das haben wir im letzten Jahr versäumt,“ so Maguire.

Zuversichtlich ist Sony aber für dieses Jahr, immerhin sind PSP-Versionen zu  MotorStorm, LittleBigPlanet, Resistance und Buzz! angekündigt. Mit Assassin’s Creed, Final Fantasy und Rock Band sind auch Third-Party-Hersteller mit einem ordentlichen Line-up vertreten.

Olymptronica 2009 – M! Games auf dem Festival der Videospielkulturen

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Am 07. und 08. März fand auf dem Campus Westend der Universität Frankfurt die Olymptronica 2009 statt. Neben Einzel- und Doppelturnieren in den Disziplinen Mario Kart Wii, Super Smash Bros. Brawl, Wii Sports Tennis und Pro Evolution Soccer 2009 sorgte das Treffen der Videospielkulturen mit einem Dragonball-Cosplay-Wettbewerb für Unterhaltung.

Darüber hinaus standen zahlreiche Spielstationen der Hersteller Konami und Nintendo bereit, alle bestückt mit familienfreundlichen Titeln wie PES 2009, Wii Sports oder Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging.

Abseits von aktuellen Spielen stellte Retro Games e.V. eine Auswahl altehrwürdiger Arcade-Automaten vor, deren Spektrum von Tetris über Gauntlet bis zu einer Vectrex-Version des Baller-Opas Scramble reichte. Mit einer Sammlung schweißtreibender Tanzmatten-Spiele wie dem aktuellen beatmania IIDX15 DJ TROOPERS bereiteten die Musikspiel-Fans von VierPfeile.de auf das abendliche Konzert der Briten von youlovehercozshesdead vor und demonstrierten mit eindrucksvollen Fertigkeiten, wo Guitar Hero & Co. ihren Ursprung haben. 

Parallel versammelten sich im Rahmen der Making Games Talents namhafte Entwickler wie Crytek oder Deck 13 und standen brancheninteressierten Einsteigern Rede und Antwort. Daneben leistete die USK die übliche Aufklärungsarbeit und erläuterte hierzulande gängige Jugendschutzpraktiken, während Vertreter der Games Academy und des Qantm Institutes um Nachwuchsstudenten buhlten. 

Inmitten dieses kunterbunten Spektrums präsentierten die Veranstalter in einem zum Kino umfunktionierten Seminarraum Machinima-Kurzfilme, Speedruns und eine kleine, dialektlastige Auswahl unserer anyMAN!ACs.

Selbstverständlich waren wir persönlich vor Ort und stellten uns den Fragen interessierter Standbesucher. Herzlichen Dank an unsere Fans für Anregungen und Lob! 

Uns hat das breit gestreute Angebot gefallen, allerdings wünschen wir uns für das nächste Jahr mehr Beteiligung der Konsolenhersteller: Microsoft und Sony ließen sich nicht blicken, was uns gerade bei Sony wundert, schließlich befindet sich die Deutschland-Zentrale quasi vor der Haustür. Titel wie Buzz! stünden dem Veranstaltungskonzept gut zu Gesicht, auch Activisions Guitar Hero oder EAs Rock Band haben wir vermisst.

 

Wii-Fortsetzung zu Umbrella Chronicles

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Die jüngste Ausgabe der japanischen Videospielezeitschrift Famitsu enthüllt eine neue Resident-Evil-Episode für Wii. Mit Resident Evil: The Darkside Chronicles erscheint eine Fortsetzung des indizierten Rail-Shooters Umbrella Chronicles von 2007.

Der Lightgun-Shooter ist im Setting von Resident Evil 2 angesiedelt. Das T-Virus wütet in Racoon City und verwandelt sämtliche Einwohner in torkelnde Zombies. Ein Release-Termin wurde noch nicht genannt.

 

 

 

 

Managergehälter in der Spiele-Industrie

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In Zeiten von Wirtschaftskrise und Staatshilfen in Milliardenhöhe wird die Diskussion um überzogene Managergehälter erneut zum Politikum. Besonders heikel ist es, wenn vom Staat gestützte Millionengehälter gezahlt werden – so wie beim Geschäftsführer des amerikanischen Dienstleister-Konglomerats General Electronic, wie auf gametradejournal.com nachzulesen ist. Jeffrey Immelt verdient die stolze Summe von 23,7 Millionen US-Dollar pro Jahr während sein Unternehmen Steuergelder frisst.

Die Spielebranche hängt zwar nicht am Tropf des Steuerzahlers, dennoch wollen wir Euch unkommentiert das Jahressalär ausgewählter Geschäftsführer der Spiele-Industrie vorstellen.

 

Activision CEO Bobby Kotick: 14,9 Million US-Dollar
Bevor Activision mit Vivendi fusionierte, lag das Jahresgehalt von Kotick bei vergleichsweise mickrigen 2,8 Millionen US-Dollar. Jetzt ist er der bestbezahlte Manager der Branche mit 5 Mio. US-Dollar. Den Rest erzielt Kotick mit Bonuszahlungen und dem Halten von Aktien. Übrigens hat Activision im vergangenen Jahr 107 Mio. US-Dollar Verlust eingefahren.

 

 

Electronic Arts CEO John Riccitiello: 5 Million US-Dollar

Eine Aktienrendite von 3,6 Mio. US-Dollar und Bonuszahlungen von 625.350 US-Dollar heben das von EA gezahlte Grundgehalt von 750.000 US-Dollar. Der erwartete Verlust für das laufende Geschäftsjahr von EA beläuft sich auf rund 3,5 Mio. US-Dollar.

 

 

 

THQ CEO Brian Farrell: 2,7 Million US-Dollar
Den Löwenanteil des Jahressalärs bestreitet Farrell aus Prämienzahlungen. Sein Grundgehalt liegt bei 651.087 US-Dollar.  THQ machte im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 192 Mio. US-Dollar Verlust – auch für das 4. Quartal ist keine Besserung in Sicht.

 

 

 

GameStop CEO Dan DeMatteo: $4.9 million
Erst seit Sommer  letzten Jahres im Amt, verdient DeMatteo prächtig. Allein die Bonuszahlungen belaufen sich auf 2,4 Mio. US-Dollar. Die Handelskette verdient vor allem durch den regen An- und Verkauf von gebrauchten Videospielen.

 

Midway CEO Matt Booty: 387.584 US-Dollar
Booty übernahm im Oktober des letzten Jahres den Chefposten und löste David Zucker ab, der noch 1,5 Mio. US-Dollar verdiente. Der Rest ist Geschichte: Midway America hat Insolvenz angemeldet, die Rechte von Wheelman an Ubisoft verscherbelt und will seine Mortal-Kombat-Lizenz ebenfalls verkaufen.

 

 

 

Majesco CEO Jesse Sutton: 943.847 US-Dollar
Einer der wenigen amerikanischen Publisher, die Gewinne verbuchen konnten ist Majesco. Sutton verdient 356.073 US-Dollar Grundgehalt und etwa das gleiche noch einmal durch Prämien – nicht zuletzt dank des sehr guten Verkaufs von Cooking-Mama-Spielen. Majesco macht derzeit ein Plus von 3,4 Mio. US-Dollar.

 

 

Take 2 CEO Ben Feder: 1 Million US-Dollar
Ben Feder verdient zwar deutlich mehr als eine Million US-Dollar, jedoch nicht aus der Take-2-Kasse. Feder bekommt von der Management-Firma Zelneck Media einen weiteren Gehaltsscheck. Take Two verbucht im laufenden Geschäftsjahr dank GTA IV ein wahrscheinliches Plus von 97 Mio. US-Dollar.

 

 

 

Streng limitierte Armbanduhr zu Resident Evil 5

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In den nächsten Tagen wird eine exklusive und auf 555 Stück limitierte Armbanduhr zum Actionspiel Resident Evil 5 im Internet-Versandhandel gamestation.co.uk vorbestellbar sein – allerdings nur für Kunden innerhalb Großbritanniens.

Das hochwertige Sammlerstück ist von Capcom offiziell abgesegnet. Ein kleines Capcom-Logo befindet sich auf dem Verschluss des Metallarmbands, zudem ist auf der Innenseite eine Seriennummer eingraviert. Die Uhr wird in einer schicken Display-Box samt Echtheitszertifikat  ausgeliefert. Das Bonbon zum Schluss: Mit 119,99 Britische Pfund ist das gute Stück recht erschwinglich.

Designer Adi Wells hat bereits im Vorjahr eine begehrte und ebenfalls streng begrenzte ’Metal Gear Solid 4’-Uhr gefertigt, die innerhalb weniger Tage vergriffen war.

Englische Gesundheitskampagne beschuldigt Videospiele

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Aufregung im Vereinigten Königreich: Das britische Gesundheitsministerium schießt mit seiner Change for Life-Kampagne gegen Videospiele und Gamer.

Die dazugehörige Printanzeige lässt keinen Zweifel daran, dass Videospielen gesundheitsgefährlich ist. “9 von 10 Kindern laufen Gefahr, übergewichtig zu werden. Auch wenn sie heute noch gesund aussehen, im Erwachsenenalter können sie frühzeitig an einem Herzleiden, Diabetes oder Krebs sterben. Also sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Kinder eine Stunde am Tag bewegen. Reduzieren Sie die Fettmenge, die Ihr Kind täglich zu sich nimmt.”

An der Botschaft selbst haben wir nichts auszusetzen. Die Verknüpfung mit einem gelangweilten, videospielenden Kind ist allerdings – sorry, Ihre Majestät – Populismus vom Feinsten. Natürlich gibt es Kinder, die sich zu wenig bewegen, aber das würden sie auch ohne Videospiele tun. Die mit Nintendos Wii gestartete Fitnesswelle samt Wii Sports und Wii Fit bringt wohl eher Leben in die Bude, als dass sie Kids ans Sofa fesselt.

Pikant: Wie die englische Webseite mcv berichtet, zieht Sony rechtliche Schritte gegen die Aktion in Erwägung. Das Kind in der Anzeige hält nämlich einen PS3-ähnlichen Wireless-Controller in den Händen… Sony wurde im Vorfeld darüber nicht unterrichtet.

 

 

 

Fossilien der Zukunft

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Die “Ausgrabungen” des Chicagoer Künstlers Christopher Locke haben erstaunliche Fossilien hervorgebracht – geliebte Gadgets vergangener Generationen wie den Dexteludicrum repuerasco (außerhalb wissenschaftlicher Kreise im Altertum geläufig als Game Boy) oder das Dominaludus nintendicus (gerne  bezeichnet als “NES Pad”)…

Seht selbst: www.heartlessmachine.com


 

Gamer-Shirts für Japan

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Im Zusammenhang mit japanischer Mode ist dem ein oder anderen vielleicht schonmal der Name Uniqlo über den Weg gerannt. Die Ladenkette ist vergleichbar mit H&M in Deutschland: Fesche Mode zum günstigen Preis.

Uniqlo hat seit geraumer Zeit die “UT”-Serie am Start: Shirts mit Motiven bekannter Animes und Mangas. Auch eine Sega- und Metal Gear Solid 4-Serie gab es bereits. Ab dem 16. März können sich japanische Otakus endlich mit der “UT x Japan Game”-Serie neu einkleiden. Unterstützt wird Uniqlo dabei von 6 Firmen: Hudson, Taito, Sega, Sony, Capcom und Namco.

Die verwendeten Motive stammen unter anderem von Spielen wie Galaxian, Tekken, Litle Big Planet, Bomber Man und Resident Evil. Damit der Geldfluss nicht versiegt, werden die Shirts etappenweise veröffentlicht. Ab dem 16. stehen Pacman, Bomber Man, Dig Dug, Arkanoid, Galaxian, Ape Escape und Resident Evil in den Läden. Der Rest folg am 6., 20. und 27. April, sowie im Mai.

Hier mal ein paar Kostproben:

Immer gut angezogen mit dem RSS-Feed.

Spielhallen-Hits auf Konsole

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Eingefleischte Shoot’em-Up-Fans kennen und schätzen die Ballerspiele der japanischen Firma G.rev (z.B. Border Down, Under Defeat). Jetzt bestätigte der Entwickler endlich einen Konsolenumsetzung des im letzten Jahr erschienenen Shooters Mamonoro. Der Titel wird bereits im Juni für Xbox 360 erscheinen – vorerst natürlich Japan-exklusiv. Damit bestätigt sich ein Trend – wer in den Genuss von HD-Shoot’em-Ups kommen will, für den ist eine Xbox 360 ein Muss. Die Besonderheit von Mamonoro ist weniger die knallbunte Optik, viel ungewöhnlicher ist, dass Ihr horizontales Scrolling selbst auslösen und deswegen auch nach unten fliegt dürft; praktischerweise könnt Ihr in alle Himmelsrichtungen feuern. Die 360-Version soll neben einer DVD mit Tipps und Tricks auch eine Soundtrack-CD beinhalten.

Noch schmackhafter ist aber die Tatsache, dass Arc System Works Beat’em-Up BlazBlue für beide Next-Gen-Systeme erscheinen wird – nicht nur in Japan, sondern auch in den USA…ein Europa-Release wird damit immer wahrscheinlicher. Die erste HD-Schlägerei der Guilty-Gear-Macher dürfte ein ernstzunehmender Konkurrent für King of Fighters XII (siehe hier) werden – schließlich ist die High-Definition-Krone im 2D-Sektor noch vakant. Hoffentlich packen die Macher zum bisherigen Charakter-Lineup von 12 Schlägern ein paar Konsolen-exklusive Muskelmänner drauf; bereits bestätigt sind ein nagelneuer Story-Modus sowie frische Melodien. Und dass sich BlazBlue auch grafisch nicht verstecken muss, seht Ihr hier…

Purer Rennspiel-Spaß: Split Second

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Disneys Offroad-Raser Pure kam wie aus dem Nichts und schlug ein wie eine Bombe. Jetzt endlich hat das Entwicklerteam Black Rock Studio Details zu ihrem nächsten Rennspielprojekt bekannt gegeben: Die Asphaltschlacht wird auf den Namen Split Second hören und verspricht Action satt.

Der erste Trailer mutet wie eine Mischung aus Ridge Racer und Burnout an. Flache Sportwagenflundern driften lässig um Kurven und liefern sich Crash-Duelle – hinzu kommt das Auslösen von Fallen: Öffnet ein Ventil, damit Eure Konkurrenten weggeschwemmt werden (siehe unterstes Bild) oder lasst Stahlträger oder eine ganze Autobahnbrücke auf sie herabkrachen. Die ersten Bilder zum Spiel seht Ihr hier…

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