Branchenbeobachter erwarten PS3-Preissenkung

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Der Preis für Sonys Spielekonsole PlayStation3 könnte nach Einschätzung von Branchenkennern auf Druck der Spiele-Industrie schon bald fallen.Bislang ist der japanische Elektronikkonzern den Preisabschlägen der Konkurrenz nicht gefolgt. Sollte es Sony nicht gelingen, den Absatz deutlich anzukurbeln, könne der Preis bereits in diesem oder im nächsten Monat um 50 bis 100 US-Dollar fallen, sagte Mike Hickey, Analyst bei Janco Partners in Colorado der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Aktuelle Pläne für einen Preisnachlass gebe es nach Angaben von Sony jedoch nicht.Zuletzt hatten Wii sowie Xbox 360 die PS3 in den USA erneut auf den dritten Platz der Verkaufscharts verwiesen. Bloomberg berichtet, dass Activision Blizzard im vergangenen Jahr 32 Prozent seiner Umsätze mit Titeln für Wii gemacht habe gegenüber 19 Prozent für die PlayStation3. Electronic Arts veröffentlicht inzwischen bereits einige Titel exklusiv auf Wii. “Jedes Mal, wenn ein Konsolen-Hersteller den Preis reduziert, profitieren die Spielehersteller davon”, sagte Yves Guillemot, Geschäftsführer von Ubisoft Entertainment.Auch Peter Moore, bei Electronic Arts für den Bereich der Sportspiele zuständig, hält eine anstehende Preissenkung für wahrscheinlich. Bei Sony gebe es dafür noch Spielraum, sagte Moore, der bis Sommer 2007 bei Microsoft für die Xbox 360 verantwortlich war. Die PlayStation3 ist mit einem Speicher von 80 Gigabyte bei einem Preis von rund 400 Euro weiterhin mit Abstand die teuerste Konsole auf dem Markt.

Verrücktes Japan: Lautlos Karaoke singen

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Was wäre unser Videospiel-Hobby ohne japanische Entwickler und deren kauzige Ideen. Aktuelles Beispiel: eine Mikrofon-Beatmungsmaske-Kombination zum geräuschlosen Karaoke singen.

Das Zubehör ist für Hudsons Träller-Spiel Joysound Wii gedacht, das letzten Dezember in Japan erschien. Betrachtet einfach die Bilder, die Funktionsweise erklärt sich von selbst.

 

 

 

Virtual-Reality-System deckt fünf Sinne ab

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Virtual Reality: Ein Begriff, mit dem viele spontan klobige Brillenhelme und Datenhandschuhe assoziieren – und die bislang vergeblichen Versuche, ein glaubhaftes virtuelles Abbild der Realität zu schaffen. Denn zu einer virtuellen Realität gehören eben mehr als nur Bild und Ton, der Mensch besitzt zum Begreifen seiner Umwelt nicht nur zwei Sinne.

Alle fünf Sinne anzusprechen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten), das haben sich Forscher vom britischen Physical Sciences Research Council (EPSRC) vorgenommen. Einen klangvollen Namen für ihr Vorhaben gibt es schon (Real Virtuality), die Realisation dauert laut Projektleiter Professor David Howard von der University of York indes noch gut zehn Jahre.

Der erste Prototyp (siehe Bild) hört auf den Namen Virtual Cocoon und sieht nicht gerade revolutionär futuristisch aus, eher wie eine Abwandlung früherer Virtual-Reality-Geräte. Interessanter ist dagegen das Innenleben: Ein kompakter Computer fungiert im Virtual Cocoon als Steuerzentrale, von der aus die fünf Sinne angesprochen werden. Bildschirm und Lautsprecher sorgen für das Seh- und Hörerlebnis; Gerüche soll eine neue elektronische Technik über einen Schlauch liefern, an der Forscher Alan Chalmers mit seinem Team in Warwick arbeitet. Da laut David Howard Riechen und Schmecken eng gekoppelt sind, wird auch der vierte Sinn zu seinem Recht kommen – die Wissenschaftler planen sogar, das Gefühl, etwas im Mund zu haben, zu simulieren. Sinn Nummer 5, der Tastsinn, bereitet den Forschern am meisten Kopfzerbrechen, nicht näher spezifizierte “Tastapparate” sollen hier für authentische Fühlerlebnisse sorgen.

Mindestens genauso wichtig wie das Ansprechen einzelner Sinne, ist allerdings die Simulation des Zusammenspiels aller fünf. Bis das gelingt, wird wohl noch viel Wasser die Themse hinabfließen…

Kommentar zur Berichterstattung nach dem Amoklauf in Winnenden

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Wer in den letzten beiden Tagen den Fernseher eingeschaltet hat, kam nicht umhin, vom Amoklauf des 17jährigen Tim K. an der Albertville-Realschule im Baden-Württembergischen Winnenden zu erfahren. 16 Menschen einschließlich seiner selbst hat er mit Schusswaffen getötet, die aus der Sammlung des Vaters stammten.
Dieses tragische Ereignis erschüttert die Nation, Fassungslosigkeit macht sich breit. Und einmal mehr wird hitzig über das Motiv des Täters debattiert, um das Unbegreifliche nachvollziehbar zu machen. Nur logisch, dass neben dem sozialen Umfeld und der Persönlichkeitsstruktur auch das Freizeitverhalten unter die Lupe genommen wird. Dabei gerieten bei vergleichbaren Taten in der Vergangenheit Computerspiele und Horrorvideos regelmäßig ins Zentrum der Kritik, auch traten nach der Schulschießerei 2006 in Emsdetten strengere Gesetze zur Regelung des Waffenbesitzes in Kraft.

Ich verfolge die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam und glaube, eine interessante Veränderung festzustellen. Veränderung im positiven Sinne. Wo früher Computerspiele schnell als Ursprung allen Übels zur Hand waren, tritt diese kurzsichtige Suche nach einem Sündenbock derzeit in den Hintergrund. Der Privatsender n-tv blendet zwar noch knackige Schlagzeilen à la “Seine Freizeitbeschäftigung: Killerspiele und Horrorvideos” ein, doch das scheint eine Ausnahme zu sein. So schob die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) gestern in Maybrit Illners ZDF-Talkrunde das Thema schnell zur Seite, vorgestern verlief es bei Hart aber fair auf ARD ähnlich: Mit Prof. Christian Pfeiffer saß ein bekannter Kritiker des interaktiven Mediums in der Gesprächsrunde. In der Vergangenheit ließ Pfeiffer kaum eine Gelegenheit aus, durch (zu) simple Aussagen nicht zuletzt den Zorn der Spielergemeinde auf sich zu ziehen. Doch von Verteufelung diesmal keine Spur: Erst kurz vor Ende der Sendung wurde das Gespräch etwas bemüht vom Moderator auf das Thema Computerspiele gelenkt, namentlich Counterstrike. Man war sich in der Runde einig: Eindimensionale Wirkungszusammenhänge gebe es nicht, das isolierte Spielen am heimischen Computer sei lediglich Ausdruck der Persönlichkeit und könnte unter entsprechenden Extrembedingungen eine verstärkende Wirkung auf die Veranlagung des Täters haben. Dem stimme ich zu, als Mensch, als Spieler und als Medienpädagoge.

Dennoch ist der Team-Shooter Counterstrike erneut im Gespräch, schließlich wurde er auf dem Rechner des Täters gefunden, angeblich zusammen mit Horrorfilmen und Pornographie. Doch atmet Deutschland nun erleichtert auf, ist das Motiv des Täters gefunden? Nein! So einfach macht man es sich diesmal nicht und das ist in meinen Augen gut so. Denn: Auf welchem Rechner eines 17jährigen Jungen findet man solche Dinge nicht? Nur vereinzelt werden Verbotsforderungen laut, vermutlich aus alter Gewohnheit. Immerhin befinden wir uns in einem Wahljahr – wer verstünde das nicht? Man hat scheinbar verstanden, dass Computer- und Videospiele in unserer Gesellschaft mittlerweile derart breit aufgestellt sind, dass mit der Verteufelung kein Staat mehr zu machen ist.

Auf dem Weg in die Arbeit hörte ich gestern einen Professor im Radio sagen, dass man die Motivsuche bei solchen Taten nicht überschätzen dürfe. Meist handele es sich um triviale Auslöser – den berühmten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das brachte mich auf folgenden Gedankengang:

Ich halte solch tragische Ereignisse für einen unvermeidlichen Auswuchs der gesellschaftlichen, konkurrenzorientierten ‘Ich Zuerst’-Kultur: Auch mit strengsten Verboten wird es immer Menschen geben, die aus verschiedensten Gründen die Fassade des friedlichen Miteinanders erschüttern, weil sie sich aufgrund ihrer Persönlichkeit den Anforderungen des täglichen Miteinanders nicht gewachsen sehen. Durch den Amoklauf wird derzeit gerade im Fernsehen verstärkt eine “Kultur des Hinsehens” thematisiert, durch die Menschen emotional näher zusammenrücken und mehr auf einander achten. Ist möglicherweise dies der Weg, um solche Verbrechen tatsächlich wirkungsvoll zu verhindern?

Das Thema ist harter Tobak, aber wie steht Ihr dazu? Welche Beobachtungen habt Ihr in den letzten Tagen gemacht?

Diskutiert mit, aber vernünftig!

 

Capcom und Hardedge.org rufen zum Contest auf

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Ihr habt’s in Street Fighter IV so richtig drauf? Ihr wollt der Welt Eure Combos zeigen und Anfängern die Mechanik hinter dem Spiel erklären? Dann macht mit beim offiziellen “Street Fighter IV Videowettbewerb”. Capcom und Hardedge.org suchen das beste Combo- oder Tutorial-Video zu Street Fighter IV.

Eine erfahrene Jury wird aus allen Einsendungen die Gewinner bestimmen, die sich dann über einige Preise freuen können. So erhält der Erstplazierte eine von Street Fighter-Produzent Yoshinori Ono signierte Limited Edition des Spiels samt des “Tournament Edition”-Sticks von MadCatz.

Alle Infos gibt es hier in der offiziellen Ankündigung zu lesen. Wir wünschen Euch viel Erfolg und gutes Gelingen!

Neue Ausbildungsangebote in der deutschen Spielebranche

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Ihr wollt in die Spielebranche einsteigen, seid aber mit der Angebotsvielfalt in Deutschland bislang unzufrieden? Dann ist die Meldung der in Berlin und Frankfurt ansässigen Games Academy für Euch relevant. Vor wenigen Tagen wurde nämlich im Rahmen der Messe CeBIT ein Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel und der Games Academy GmbH unterzeichnet.

Ab sofort haben Studierende und Absolventen der Games Academy die Möglichkeit, im Anschluss an ihre Ausbildung einen Bachelor-Abschluss an einer der beiden genannten Hochschulen zu machen. Neben neuartigen Ausbildungsangeboten an allen drei Hochschulen sind nun weitergehende Qualifikationen in entsprechenden Master-Studiengängen möglich.

“Für unsere Studierenden und Absolventen eröffnen sich nach Abschluss Ihrer Ausbildungen an der Games Academy weitere Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung. Wir können industrierelevante Themen in die Forschung einbringen und bei der Entwicklung neuer Verfahren unterstützen.” bestätigt Thomas Dlugaiczyk, Rektor der Games Academy, die Ziele dieser Kooperation.

Prof. Eku Wand von der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig meint dazu: “Mit der Games Academy haben wir einen in der Lehre sehr erfolgreichen Partner mit vielfältigsten Industriekontakten gefunden. Wir sehen eine sehr gute Möglichkeit, die Lücke zwischen universitärer Lehre und Forschung und dem Game Development zu schließen und für die Wirtschaft gemeinsam noch interessantere Talente bereitstellen zu können.”

Auch an der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft wurde jüngst ein neuer Studiengang geschaffen: “Game Development & Creation” soll insbesondere für die Produktionsleitung und Produktentwicklung von Computerspielen qualifizieren. Im Mittelpunkt des viersemestrigen, kostenpflichtigen Masterstudiengangs stehen Konzeption, Gestaltung und Technologie von Computerspielen sowie Wirtschaft und Management. 

Student verklagt Fluglinie – wegen verlorener Xbox

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Der 21jährige Yale-Student Jesse Maiman hat die Fluglinie US Airways verklagt, weil auf einem Flug von New Haven (Connecticut) nach Cincinnati seine Xbox 360 verloren ging — nachdem er seine Reisetasche vom Gepäckband nahm, bemerkte er gleich, wie leicht sie war. Der Grund war schnell gefunden: die Tasche enthielt alles bis auf seine geliebte Xbox 360 und Zubehör, laut Angaben des Studenten mit einem Gesamtwert von 1.000 US-Dollar. Die angestrebte Klage beläuft sich zusätzlich auf eine Entschädigungssumme von mindestens 25.000 $ für das angerichtete Leid und den Stress, im Maximalfall steht sogar die Summe von 1 Million US-$ im Raum.

US Airways steht der Klage relativ gelassen gegenüber, eine Unternehmssprecherin wies auf die Regelungen für  verloren gegangenes Gepäck hin, welche mit maximal 3.300 $ pro Gepäckstück entschädigt werden — für elektronische Geräte im Gepäck werde ohnehin keine Haftung übernommen.

Quelle: Cincinnati.com

Videospiele als Helfer für Chemie-Unterricht

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Wer ab der Mittelstufe den Schulunterricht besucht, wird ihm unweigerlich begegnen – dem Periodensystem, in dem alle 118 bekannten chemischen Elemente der Erde aufgelistet sind.

Normalerweise sieht dieses Schaubild nüchtern aus und lässt jeden Charme vermissen. Das will ein engagierter Videospielfan in den USA ändern: Inspiriert von einer Comic-Webseite, die eine Grafik mit gezeichneten Stars aufstellte, bastelte er ein Periodemsystem rund um Videospielcharaktere zusammen.

Wie der Macher selbst erklärt, waren dafür ein paar Kompromisse nötig. Batman etwa ist streng genommen kein reiner Videospielheld, während andere bekannte Namen zwangsläufig rausfallen, weil für sie kein passendes Elemente vorhanden ist: Ein ‘Mc’ (für den Master Chief) gibt’s eben nicht. Das Endergebnis ist trotzdem rundum gelungen. Schaut entweder bei seiner Homepage vorbei oder klickt auf die Ansicht unten, um das Motiv in Originalgröße zu sehen.

Außerdem taugt das prima als Rätselbild – wer kann alle Charaktere korrekt benennen? Lasst uns Eure Tipps in den Kommentaren wissen!

 

Sackboy wird zum Sportspielstar

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Bisher nutzte Sony fast jede Gelegenheit, Motive aus allen möglichen Spielen als meist kostenpflichtige Downloads in LittleBigPlanet unter zu bringen – so finden sich Outfits und Bauelemente von u.a. Street Fighter, Wipeout und Metal Gear Solid im Katalog.

Jetzt wird der Spieß umgedreht und die Sackboys erobern andere Spiele: Ab sofort können japanische Everybody’s Golf-Spieler die knuffigen Stoffkerlchen als Zusatzcharaktere kaufen. Dafür werden 500 Yen (etwa 4 Euro) fällig, immerhin gibt’s dafür ein paar verschiedene Outfits. Wann der Spaß auch bei uns erhältlich sein wird, ist noch offen – bisherige Zusatzinhalte für Everybody’s Golf schafften aber schnell den Sprung nach Europa, deshalb ist’s vielleicht heute abend schon soweit.

Big Bang Mini – kostenloser Soundtrack

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Das ungewöhnliche Feuerwerk-Ballerspiel Big Bang Mini (M!-Importtest siehe hier) des französischen Mini-Entwicklerteams Arkedo erscheint in Kürze auch in Deutschland.

Wenn Ihr Euch schon mal drauf vorbereiten wollt, lohnt sich der Besuch auf der offiziellen Homepage, denn dort stellen die Macher den hörenswerten Soundtrack als Download zur Verfügung. Dann umschmeicheln Elektro-Retro-Klänge Euer Ohr – und für umsonst ist das nie verkehrt.

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