Am 31. März wird erstmals der Deutsche Computerspielpreis verliehen, maniac.de berichtete. Die Jury hat nun eine Liste mit Nominierungen für die mit insgesamt 600.000 Euro dotierten Awards veröffentlicht. Nachnominierungen sind zwar noch möglich, doch die Liste zeigt bereits, wer als Favorit ins Rennen um den Deutschen Computerspielpreis 2008 geht.
Unter anderem können sich Koch Media, dtp entertainment, Brainmonster sowie Ubisoft/Funatics über je zwei Nominierungen freuen. Insgesamt stellt die Riege der Nominierten einen guten Querschnitt der deutschen Publisher von Games und Unterhaltungssoftware dar, bei dem der Mönchengladbacher Budget- und Casual-Spezialist rondomedia ebenso vertreten ist wie der Münchner Softwareverlag United Soft Media oder der Hamburger Adventure-Publisher Daedalic. Bei der prestigeträchtigen, wenn auch nicht finanziell dotierten Kategorie “Bestes internationales Spiel” dürfen sich mit Nintendo, Sony und Electronic Arts Hoffnung auf einen der Preise machen.
Der Gewinner in der Kategorie “Bestes Deutsches Spiel” wird aus den Preisträgern der Kategorie 2 bis 7 ermittelt.
Die Nominierungen im Überblick:
Bestes Browsergame:
- Online Fußball Manager (Online Fußball Manager GmbH)
- Equilino – My Virtual Horse (Limbic Entertainment)
- Ikariam (Gameforge)
Bestes Jugendspiel:
- Das schwarze Auge: Drakensang (dtp entertainment)
- Edna Bricht Aus (Daedalic Entertainment)
- Geheimakte 2 – Puritas Cordis (Koch Media)
Bestes Kinderspiel:
- Fritz & Fertig DS – Schach lernen und trainieren (Koch Media)
- Die Siedler – Aufbruch der Kulturen (Funatics/Ubisoft)
- 2weistein – Das Geheimnis des roten Drachen (Brainmonster)
Bestes mobiles Spiel:
- Emergency DS (rondomedia)
- Crazy Machines (dtp entertainment)
- Geheimakte Tunguska (Koch Media)
Bestes internationales Spiel:
- Wii Fit (Nintendo)
- LittleBigPlanet (Sony Computer Entertainment)
- Rock Band 2 (Electronic Arts)
Bestes Serious Games:
- TechForce (Zone2Connect)
- Willi will’s wissen: Notruf – Retter im Einsatz (USM)
- 2weistein – Lernen, Trainieren, Spielen (Brainmonster)
Beste Innovation:
- Die Heinies, Liili & Killa (Stormvision)
- Die Siedler – Aufbruch der Kulturen (Funatics/Ubisoft)
Bestes Konzept Schülerwettbewerb:
- Monkey’s World Wide Jungle (Elsa-Brandström-Gymnasium, Oberhausen, Marco Fileccia)
- Die Elfenflöte (Moritz Blanck)
Bestes Konzept Studentenwettbewerb:
- Snach’em (Kathrin Köhler, FHTW Berlin)
- Studeorama (Martin Reichl, BU Weimar)
- BLIND (Sebastian Knüppel und Falko Melz, Media Design Hochschule Düsseldorf)





Nachdem der Nintendo DS-Nachfolger nie erschien, nimmt Cooking Mama-Publisher Majesco Entertainment einen neuen Anlauf und kündigte heute A Boy and his Blob für Nintendo Wii an. Der NES-Klassiker von David “Pitfall” Crane wird vom Studio mit dem passenden Namen WayForward in die Neuzeit transferiert, wobei die speziellen Wii-Fähigkeiten eine grosse Rolle spielen, “groundbreaking hand drawn and painted animation technology” sei Dank.
Die aktuellen Heimkonsolen bieten bekanntlich nicht nur neue Download-Spiele, sondern auch viele Oldies als kostenpflichtige Downloads an. Im Handheld-Sektor stellt Nintendo durch den DSi die Weichen für ein mögliches Angebot, für die PSP gibt es immerhin eine Handvoll Neuentwicklungen und PSone-Titel zu erwerben.
Wie bei so vielen Spielen ist auch bei Street Fighter IV die beiliegende Anleitung nicht besonders ansehnlich, knapp und weitgehend charmefrei. Das reicht natürlich, um die Grundzüge der Klopperei halbwegs zu erklären, macht aber zum Schmökern wenig Spaß und wirkt lieblos.






Entwickler Capcom ist mit Street Fighter IV ein Kunststück gelungen: Sie veröffentlichten in einem von dreidimensionalen Spielen dominierten Markt ein 2D-Beat’em-Up und haben damit auch noch weltweit Erfolg – Respekt!



