Anpassung des Schwierigkeitsgrads an die Spielfigur
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Dr. Mario vor vor 16 years, 1 month aktualisiert.
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20. Oktober 2009 um 19:53 #896927
greenwadeTeilnehmerwas haltet ihr davon? tolles feature, spaßbremse oder völlig egal?
meine erste erfahrung hab ich mit bolivion gemacht. hab mir zu dem spiel extra noch ne zweite grafikkarte gekauft. ich war vom spiel anfangs echt begeistert. hat alles spaß gemacht. super grafik, schöne items, große spielwelt, gute atmosphäre, usw… irgendwann nach ein par tagen bin ich in ein brennendes dorf gekommen an der mir die gegner klar überlegen waren. kein problem dachte ich mir. geh ich einfach dahin wo ich schon war, schnetzel ein par monster und level ein wenig um dann mit riesigen muskeln und neuen waffen die ehemals überlegenen gegner mühelos umzunieten. pustekuchen! die gegner waren aufeinmal komplett andere, stärkere monster. ohje, ich hab es schon geahnt… nach kurzem überprüfen war es sicher – die gegner passen sich dem level der spielfigur an!
ich frage mich was das für einen sinn haben soll? es geht immerhin um ein rpg. da ist das ausbauen und aufleveln des charakters neben der story und dem kampfsystem das wichtigste spielelement. mit dieser autoanpassung wird dieses element komplett gekillt. bei oblivion passen sich zudem auch noch beuteitems dem eigenen level an. jegliches aufleveln und item sammel ist somit vergebens. ich hab dann aus frust das spiel nochmal von vorne angefangen ohne ein level aufzusteigen. als waffe nur ein knüppel, keine rüstung und kein schild. nach grademal zwei stunden war ich wieder bei dem brennenden dorf. der weg dorthin war sogar noch viel einfacher als mit meinem superduper getunten helden vom ersten anlauf.
für mich ist das einfach nur eine billige maßnahme der entwickler das aufwendige balancing zu umgehen. auf fallout 3 habe ich deshalb verzichtet und auch borderlands soll nun diese teuflische funktion haben.
20. Oktober 2009 um 20:57 #923613
captain carotTeilnehmerErstens, bei Fallout 3 ist das Autoleveling nicht so heftig, zweitens, mit der passenden Ausrüstung und Spielweise stößt man bei Oblivion selten auf übermäßig schwere Situationen und drittens lag bei West-RPG´s für mich der Sinn nie im Leveln, sondern darin, einen möglichst ganz eigenen Weg zu finden, sei es gut oder böse, bei den Sidequests oder wie ich die Haputquest überhaupt angehe.
Leveln und strategische Kämpfe sind eher für Nippon-RPG´s.
In dem Sinne kommen Oblivion und co. aber auch näher an Pen&Paper RPG´s. Da setzt dir dein SL auch Gegner je nach deinem Level vor, zumindest bei eigenen Abenteuern, Runs und Quests.
Balancing hat Oblivion trotzdem, oder gerade deswegen übrigens ein ziemlich gutes. Wenn man sich den Charakteraufbau nicht völlig versemmelt kommt man eben auf jede Art ans Ziel, und das mit jeweils vergleichbarem Schwierigkeitsgrad.
P.S.: Mass Effect hat auch Auto Leveling, wenn auch etwas unauffälliger als bei Bethesda.
20. Oktober 2009 um 21:46 #923614
greenwadeTeilnehmerhmmm, mir ist es egal ob ein rpg aus usa, japan oder deutschland kommt. der charakterausbau und der sammelwahn gehört für mich immer dazu. wenn das nicht vorhanden ist fehlt mir eine gewaltige komponente. wozu eigenschaftstpunkte verteilen und neue items sammeln/kaufen wenn alles vollkommen nutzlos ist!?
20. Oktober 2009 um 22:37 #923615
Dex DexterTeilnehmerIch find’s nicht so dramatisch, stimme aber grundsätzlich zu.
Fortschritt im Spiel erreicht man, in dem man sich aufbaut und so neue Gegenden erreichen kann, schwerere Gegner/Wächter usw. besiegt… ich weiss also “Ah den Drachen der Land 2 bewacht kann ich noch nicht besiegen, für den brauch ich das Zauberschwert!”.…muss aber nicht sein, dass irgendwo schon härtere Gegner warten nur weil man schon trainiert hat, oder umgehrt.
Mir ist es allerdings bei Oblivion und Fallout 3 nicht wirklich aufgefallen. Bei letzterem nur zum Schluss als auf einmal in längst erkundeten Gebieten diese ultranervigen Albino Skorpione auftauchten.
20. Oktober 2009 um 23:03 #923616
greenwadeTeilnehmerbei oblivion ist es extrem. ich habs nicht ganz durchgespielt, deshalb kann ich nicht mit gewissheit sagen, aber falls es im spätern spielverlauf keine passage gibt die ein bestimmtes level vorschreibt, kann man das ganze spiel als nackter level 1 hanswurst durchspielen.

hoffentlich geht die maniac beim borderlands test etwas genauer auf die problematik ein. die grundidee ego-shooter + rpg gefällt mir nämich sehr gut.
21. Oktober 2009 um 5:45 #923617
VikingBKTeilnehmerEiner der Gründe warum ich Oblivion nicht durchgespielt habe. Wo ist denn dann der Sinn vom Aufleveln? Bei Fallout ist es wirklich nicht ganz so schlimm.
Für mich ist das ein no go.21. Oktober 2009 um 7:08 #923618
captain carotTeilnehmerDer Sinn liegt darin, dass die Sidequests auch nach der Mainquest noch Spaß amchen können oder der Kampf gegen Mankar Camoran auch noch fordert, wenn ihr vorher jedes Tor und jede Sidequest gemacht habt. Das Aufleveln macht aber trotzdem Sinn. Erstens kann man dank magischer Items usw. um einiges stärker werden als seine Gegner und zweitens gibt es Stellen, die man nur mit den passenden Fähigkeiten erreicht.
FF VIII hatte übrigens auch Auto Leveling.
14. März 2010 um 12:11 #923619Anonym
GastDas sich ein Spiel euren Charakterleveln anpasst finde ich ebenfalls völlig sinnfrei. Ebenfalls ärgert es mich tierisch, wenn man stärker wird, und ein bestimmter Gegnertyp weniger Erfahrungspunkte bringt, somit man also ab einem bestimmten Punkt im Spiel zum Weitergehen gezwungen wird, obwohl man das vielleicht gar nicht möchte.
Mich würde übrigens eure Meinung interessieren was ihr besser findet: Ständig die Möglichkeit haben sich aufzuleveln und das ultimative Kampfschwein werden, oder sich nur in den vorgegebenen Missionen aufzuleveln, wo man sich genau überlegen muss welchen Charakter man stark macht und welchen man vernachlässigt, weil man keine andere Möglichkeit hat an Erfahrungspunkte zu kommen und man sich diese einteilen muss?
Kann man sich in der „Fire Emblem“ Reihe eigentlich neben den Hauptmissionen unbegrenzt aufleveln (z.B. wie In Final Fantasy Tactics)?14. März 2010 um 12:44 #923620
Dr. MarioTeilnehmerNein, zumindest bei den im Westen erschienenen Fire Emblem Spielen (für Handheld) ist bei Level 20 Schluß. Wobei nach dem Klassenwechsel erneut bis auf Level 20 gespielt werden darf. Zudem macht es das Spiel einem nicht leicht, die Spielfigur aufzuwerten, da das nur in Missionen geht. Einzig in “Sacred Stones” gibt es auch Kämpfe außerhalb der Missionen auf der Landkarte zu bestreiten, so dass es hier möglich ist, alle Figuren auf den Maximalwert zu bringen.
Dafür aber bietet Fire Emblem aber auch die besser designten Kampfsituationen und zudem die Schwierigkeit, dass getötete Charaktere nicht wieder auferstehen können – wer nicht aufpasst oder zuviel in der Arena riskiert, verliert dauerhaft Charaktere. -
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