Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 1 month, 1 week aktualisiert.
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25. März 2018 um 12:30 #1606342
ChrisKongTeilnehmerKill the Irish Man
Ray Stevenson in der Rolle des Gewerkschafters Danny Greene, der sich als echter Überlebenskünstler herausgestellt hat. Stevenson kommt sehr authentisch rüber. Die anderen Darsteller machen ihre Sache auch sehr gut. Leider baut sich kaum eine Dramaturgie auf, die einen Höhepunkt bietet. Der ganze Film ist von Gewalt durchzogen. Gegen wen sie sich richtet, ist irgendwie nicht so von belang. Genau das unterscheidet ihn auch von den Meisterwerken des Genres. Neben dem Gewaltmarathon bietet er leider abseits davon zu wenig. Dabei gäbe es mehr als genug Potential. Vorbilder wie Good Fellas sind erkennbar, werden aber nicht erreicht. Trotzdem gute Unterhaltung für zwischendurch. Fans von Stevenson sollten sich den Film auf Netflix nicht entgehen lassen.
28. März 2018 um 11:41 #1606748
MontyRunnerTeilnehmerGäbe es Uwe Boll nicht, müsste man ihn erfinden 🙂
http://www.dvd-forum.at/news-details/69949-kino-uwe-boll-will-warner-bros-wegen-rampage-verklagen“Wir leben in einer Welt, wo Independent Filme tot sind und die großen Player das ganze Geld machen. Dieses wird dann genutzt, um Marken und Ideen von bereits etablierten Reihen, so wie meinen Rampage-Filmen, auszunutzen um noch mehr Geld zu machen – das ist unfair aber typisch. Der neue “Rampage”-Film wird meine Marke schrumpfen lassen und auch mein Einkommen, welches ich zukünftig mit meinen Rampage-Filmen machen könnte. Außerdem verwirrt es nur die Zuschauer! Ich will dass Warner Bros. den Titel ändert – besonders, weil der neue Film nichts mit Rampage zu tun hat und mehr aussieht wie ein Jumanji 2 und es ist einer dieser typischen Feelgood-, Popcorn-Bullshit Filme, die die Studios nur zur weiteren Gehirnwäsche von Amerika machen! All diese Filme, miteingeschlossen Transformers, Avengers, helfen dem Militär in Amerika zu gewinnen und Idioten wie Trump zu einem Präsidenten werden zu lassen, die sagen würden, dass die Erde flach ist, solange sie dadurch Profit machen könnten!”
28. März 2018 um 15:10 #1606764
AnonymInaktivNaja, so ein bisschen Recht hat er ja … thematisch hat er keinen Blassen, aber das Wissen des Autors ist auch nicht unbedingt umfassend …
“Zudem wurde Dwayne Johnsons “Rampage” nach dem gleichnamigen NES-Videospiel benannt, auf dem der Film basiert.” 😉28. März 2018 um 15:51 #1606767
MontyRunnerTeilnehmerUwe Boll ist eine megaunterhaltsame Wutrakete!
Und ich möchte gar nicht wissen, ob er das ernst meint 😉28. März 2018 um 16:58 #1606787
ChrisKongTeilnehmerUwe Boll wäre ein super Film-Dozent. Aber wie bei Dozenten üblich, versteht er viel von der Materie, kann sie aber selber nicht gewinnbringend einsetzen.
Der Rampage-Vorwurf ist aber sichtlich am Thema vorbei. Aber, Warner, das sind kleinhodige Pimmelgesicht-Kotzbrocken, jeder Rant gegen Warner ist ein guter Rant.28. März 2018 um 17:15 #1606793
LofwyrTeilnehmerRampage ist auch so eine unnötige Grütze. Dann lieber noch mal Kong Skull Island.
29. März 2018 um 13:58 #1606870
ghostdog83TeilnehmerWas für eine weinerliche Pussy???
Die Filmvorlage existiert seit 1986. Zu der Zeit war der gute Uwe vermutlich noch Gasthörer an Filmhochschulen, bevor er sein Talent auf die Leinwand verfrachtete.
Die Behauptung Independent Filme seien tot passt zu dieser Drama Queen – warum ist er eigentlich nicht hier angemeldet?
29. März 2018 um 13:59 #1606871
SpacemoonkeyTeilnehmerhat angst vor den mods hier
29. März 2018 um 14:02 #1606872
ghostdog83TeilnehmerDr Uwe vs D00M82 ? Boxkampf natürlich. ☝️
30. März 2018 um 14:24 #1606975
ghostdog83TeilnehmerEine weitere A24 Produktion die bald erscheint:
Sieht auch nicht uninteressant aus.
5. April 2018 um 11:31 #1607284
ghostdog83TeilnehmerSag niemals nie.
Unerwartet.
15. April 2018 um 7:55 #1607893
ChrisKongTeilnehmerAnnihilation / Auslöschung
Gestern den Streifen gesehen. Hat mich eher zwiespältig zurückgelassen. Die ungewöhnliche Optik fand ich interessant. Die Idee im Grunde auch, ebenso die Atmosphäre, die mich an Filme wie Event Horizon und Sunshine erinnert hat. Dazu noch ein wenig the Myst und Monsters, fertig ist die Mischung. Der philosophische Überbau hat hier mMn nur ein Problem, die Figuren machen ihn nur wenig greifbar und werden bis auf Portmans Figur kaum nennenswert charakterisiert oder irgendwie plausibel gemacht. Alles wirkt so irgendwie aus der Luft gegriffen.
Die Spannung selbst kommt in erster Linie davon, dass man wissen möchte, wohin die Reise geht. Das gelingt stellenweise auch recht gut. Leider misslingt das Aufbauen von Spannung hingegen bei den Monsterattacken. Ich kann mich noch gut an die Kritik damals an Jurassic Park erinnern, wo es hiess, wie konnte man die Raptoren so intelligent machen, dass sie Türen öffnen können, sie aber nicht die Kinder erwischen. Fand ich irgendwie zu gesucht als Kritik. Aber wie würden diese Kritiker wohl die Szenen hier beurteilen, wie z.B. die Bärenattacke? Die Stelle ist mMn schlecht geschrieben und inszeniert und funktioniert für mich gar nicht. Leider auch ein Überhang von CGI, die zu stark eingesetzt wird.
Das Ende ist dann schon fast in guter Tradition, wenn man es positiv formulieren will oder halt auch nichts Neues am Horizont, bleibt man eher kritisch.
Mein Fazit: Nicht der wirklich grosse Wurf. Hatte mir da deutlich mehr von versprochen. Zeigt aber auch, dass sehr viel mehr solcher Filme kommen müssen, denn mit der Vielzahl steigt auch die Möglichkeit, einen modernen Klassiker serviert zu kriegen. Atmosphärisch sehr gut und mit hauptsächlich mit Frauen besetzt durchaus eine wünschenswerte Variante, die jedoch gerade zum Ende hin sich zu sehr an anderen Streifen orientiert. Für Sci-Fi-Fans aber ein No-Brainer.15. April 2018 um 11:13 #1607898
ChrisKongTeilnehmerAmateur
Ebenfalls auf Netflix gesehen, gehts in diesem Streifen um die Thematik von Nachwuchstalenten, die Teile eines Big Business sind, welches alle Teilnehmer fett bezahlt, ausser die Athleten selbst. Gab auch mal eine Last Week Tonight Episode dazu.
Der Film vertieft die Thematik zwar nicht allzu stark und bleibt auf das junge Talent fokussiert, aber das schadet ihm in keinster Weise. Der Film hält natürlich ein paar Stereotypen parat, wie den Team-Bully und so, aber weitestgehend werden die Klischee-Klippen elegant umschifft und man zeichnet ein sehr viel ambivalenteres Bild der Sportler und deren Beziehungen nach aussen.
Fazit: Mit Sicherheit eine Bereicherung im Genre der Sportfilme, besonders in dem der Basketballfilme. Wobei zu sagen ist, dass gerade in dem Sport es sehr viele persönliche Geschichten gibt, die mit dem Sport verwoben sind und für viele Athleten einen Ausweg aus prekären Verhältnissen darstellen.
Klare Empfehlung von mir für den Film.15. April 2018 um 14:25 #1607903
AnonymInaktivREADY PLAYER ONE
Story naja, als passionierter Videospieler und Geek wurde ich aber super unterhalten. Man kann gar nicht alles erfassen was da auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Die Trailer fand ich nun nicht so, da freut es mich umso mehr das mir der Film getaugt hat.
Den Film kann man eigentlich jedem Vielspieler nahe legen der einfach nurmal 2h Popcornkino möchte und jetzt nichts hochtrabendes erwartet. Die vielen Eastereggs, Anspielungen und Zitate an die Popkultur der letzten 30 Jahre reichen völlig auf die gesamte Laufzeit zu tragen.
Da lohnt sich sogar den Abspann abzusitzen um zu sehen welche Trademarks in den Film verwurstet wurden, die man so einfach gar nicht mitbekommen hat.
Werd ich mir irgendwann sicher nochmal geben.20. April 2018 um 23:11 #1608404
ChrisKongTeilnehmerPer Youtube-ich-drück-nach-jedem-zweiten-Video-nochn-Trailer-rein auf den Trailer zu a Quiet Place gestossen. Oh mein Gott, das scheint ja wieder übelster Mist zu sein. Da ist die ganze Welt nur noch begehbar, wenn man sich absolut still verhält, weil die Aliens, die mittlerweile die Erde überrannt haben, nach dem Gehörsinn jagen.
Nette Prämisse dacht ich erst, aber dann laufen die durch einen Wald, ja, so ziemlich der denkbar schlechteste Untergrund, wenn man sich leise fortbewegen will, aber egal. Dann erlauben Mami und Papi ihrem Kind, das dann auch noch in einigem Abstand zu den Eltern unterwegs ist, ein Tatütata-Spielzeug mit sich zu führen, welches dieser dann prompt rausholt, um damit zu spielen. Also mir tat echt die Stirn weh vom Facepalmen.
Der Film ist vorgemerkt und wird unter unfreiwilliger Komödie neben anderen Streifen einsortiert, die das Label geistige Unterforderung tragen. -
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