Games im Langzeit-Test

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  • #922441
    jorginhojorginho
    Teilnehmer

    Assassins Creed 2

    Version PS 3 uncut ab 18 Jahren

    Also Jungs, Kuro hat mich gebeten hier einen Text zu Assassins Creed 2 zu verfassen! Ich werde meine Meinung hier auflisten, wer anderer Meinung ist: Einfach seinen Senf dazugeben!

    Fazit:

    Assassins Creed 2 ist in der Tat ein Meisterwerk. Ubisoft hat wirklich jedes Manko des Erstlings, hier richtig um-/ eingesetzt! Das Spiel motiviert zum weiterspielen und wird, oder hat nie, frustrierende Momente! Der Schwierigkeitsgrad beläuft sich stets von leicht bis normal. Die Hauptmissionen sind abwechslungsreich und treiben die Geschichte schön motivierend voran. Die Hauptgeschichte hat ein geübter Spieler in ca. 8 Stunden durch, ausser man hat es auf Platin abgesehen, dann wird es schnell über 30 Stunden! Aber auch dieses Spiel ist nicht perfekt. Bis auf die trägen Kämpfe, die unschönen Animationen der Zwischensequenzen, und dass die Sequenzen 12 und 13 auf der Disk fehlen, welche Ubisoft jetzt per DLC nachreicht ( – riecht verdächtig nach Abzocke!), habe ich nichts zu bemängeln.
    Wer ein Open-World-Spiel, mit tollen Klettereinlagen und guter Story sucht, kann bei diesem Spiel getrost zugreifen!
    Erwähnenswert, zum Schluss, sind die gute deutsche Synchronisation und die lebendigen Städte.

    => Spielspass: 93%

    Positiv:
    – lebendige Stadt
    – gute Synchro
    – gute Story
    – abwechslungsreiche Haupt- und Nebenmissionen
    – verschiedene Waffen und Ausrüstungen
    – Platin-Trophäe erreichbar
    – schöne Details, wie Nass-Trocken, Tag-Nacht, Händler auf der Strasse usw.

    Negativ:
    – träge Kämpfe
    – Animation der Zwischensequenzen
    – unfertiges Spiel (Sequenzen 12 und 13)
    – eventuell noch die KI der Gegner

    coming soon: “The Saboteur”

    #922442
    jorginhojorginho
    Teilnehmer

    Nachtrag zu Assassins Creed 2

    Also, zu der Grafik musst du auch sehen, dass es ein Open-World-Game ist, und man es nicht mit Uncharted 2 vergleichen kann. Die Welt ist gross und lebendig. Dafür finde ich die Grafik ganz schön und voller Details! Für den Nachfolger wird die Grafik wahrscheinlich nur minimal besser ausser, die kriegen die PS 3 Engine besser in den Griff! Zu der Brutalität: der Spieler kann jederzeit das Blut abschalten und somit auf Light spielen! Ich selber hab Assassins 2 gespielt, gesehen, Platin geholt und jetzt landet es in meinem Regal. Wiederspielwert für mich, wie für dich, gleich Null!

    Meine Spielzeit betrug 35 Stunden!

    #922443
    jorginhojorginho
    Teilnehmer

    The Saboteur

    Uncut ab 18 Jahren PS 3

    Fazit

    The Saboteur ist ein Open-World-Game und ist eine Mischung aus Assassins Creed und Mercenaries 2. Das Spiel fängt Sin-City-änhlich an, ganz in Schwarz- Weiss. Die Aufgabe des Spielers besteht darin, Paris von den Nazis zu befreien und Farbe ins Leben der Franzosen zu bringen. Leider war The Saboteur, Pandemics letztes Werk und somit wirkt das Spiel ziemlich unfertig. Wenn man bedenkt das die Entwickler mit der Kündigung, das Spiel fertig Programmiert haben, kann ich gut nachvollziehen, dass sie keine Lust hatten für den Feinschliff (oder Zeit)! Die Klettereinlagen wirken träge, viele Bugs, Tonaussetzer und die Fahrzeuge lenken sich schwabbelig, wirken aber realistisch. Es spielt ja in den 40 Jahren, damals gabs noch keine breiten Reifen und Tieferlegungsfedern. Vom Traktor bis zum Panzer ist alles fahrbar. Von der Pistole, Flammenwerfer bis zu der Panzerfaust, ist alles erhältlich. Darum der Vergleich für mich mit Mercenaries 2, dass auch von Pandemic stammt. Sehr motivierende Story und abwechlungsreiche Haupt- Nebenmissionen, sowie über 1000 Nebenaufgaben (Freeplays), treiben die Spielzeit in die Höhe! Bei mir sind es momentan 43 Stunden und nur 45% der Freeplays sind gemacht. Schwierigkeitsgrad ist stets komfortabel und nie frustig. Für die Platin Trophäe sind alle Freeplays erforderlich! Wer nicht auf Grafik, Bugs, usw. Wert legt, darf hier getrost zugreifen. Mir hat es sehr viel Spass gemacht und empfehle es darum jedem weiter. – Auch hier ist der Wiederspielwert ziemlich gering!
    Ein Spiel, das man spielen kann, es aber nicht muss.

    Gesamtwertung von mir 80%

    Positiv
    – Story
    – Abwechslungsreiche Missionen
    – Synchro
    – Musik im Spiel
    – Rennen fahren
    – Schiessereien
    – Schwarz-Weiss-Effekt

    Negativ

    – Bugs
    – Grafikfehler
    – Spiel wirkt unfertig

    #922444
    Anonym
    Inaktiv

    Yooo, du hast mir gerade viel Arbeit erspart :D
    Ich will noch anmerken, das AC2 eins der wenigen Spiele in letzter Zeit ist, das nicht auf interaktiven Film macht sondern puristisches Videospielgefühl bietet und sich trotzdem Zeit für Story und Charaktere nimmt. Ausserdem lernt man enorm viel über das Italien der Renaissance, was mir am besten an AC2 gefällt – denn man lernt heutzutage nicht viel aus Videogames. Für Teil 3 ist in den Belangen Grafik und Abwechslung aber noch viel Luft nach oben. Ach ja: Assassin’s Creed 2 ist saubrutal, hat geringen Wiederspielwert und Klettereien und Sprünge, bei dem einen der Atem stockt – da kommt man schon vom zusehen ins Schwitzen…!

    91% von mir.

    Coming up: Modern Warfare 2 (Schwerpunkt Multiplayermodus)
    Und jetzt sagt nicht, ich renne offene Türen ein! :D

    #922445
    Anonym
    Inaktiv

    In meinen Augen eine echte Perle des 3rd Person-Genres:
    –] Max Payne 2: The Fall of Max Payne [–

    PC- und Xbox-Version
    7x durchgespielt, ca. 64h Spielzeit

    Positiv:
    – düstere Film Noir-Aufmachung, verschachtelte Story, gut ausgearbeitete und glaubhafte Charaktere, anprechende Erzählweise, liebevolle Präsentation
    – brilliante englische Vertonung mit Feingefühl und Wortwitz
    – etliche selbstironische Momente und Anspielungen auf den indizierten Vorgänger, was die Stimmung im richtigen Moment auflockert
    – witzige TV-Sendungen (die jedoch in sich abwechselnden Standbildern laufen)
    – Steuerung funktioniert auch auf Xbox gut und ist frei belegbar
    – nach wie vor extrem packende Zeitlupen-Schiessereien mit ansehnlichen Effekten unterlegt von druckvoller Akustik
    – ungeschnitten und auf Xbox komplett auf deutsch vertont (ich empfehle jedoch die Originalversion)
    – sehr abwechslungsreiche Levels, Dramatik und Spielaufbau mit idealem Timing, straff, ohne Längen, gute Balance zwischen Story und Action – auch heute noch Mustergültig
    – Optik hat sich auf dem PC gut hehalten, die Xbox-Fassung jedoch ist recht unscharf und arm an Polygonen
    – komplexe Story motiviert zum erneuten Durchspielen, auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad winkt ein alternatives Ende
    – kein dämliches Autoheal oder “Blut/Schwarzweiss/Adern”-Filter, nur Painkillers und Quicksave. So wie es sich gehört.
    – reichhaltiges Waffenarsenal mit den üblichen Verdächtigen, Bullet-Time lädt sich von allein auf und verlangsamt sich von Kill zu Kill

    Negativ:
    – Stimmung, Metapherndichte und Noir-Aufmachung sind sicherlich Geschmackssache – und genau mein Ding!
    – Max’ Laufanimationen wirken dezent hampelig
    – ohne Kenntnisse des Vorgängers zünden einige Gags und Anspielungen nicht, der eigentlichen Story tut das jedoch keinen Abbruch

    Fazit:
    “The only way to keep myself sane was to think in metaphores…” heisst es augenzwinkernd in der Spiel-internen Sendung “Adress Unknown”. Max Payne 2 lässt den Spieler in jedem kleinen Satz und jedem eingeworfenen Painkiller spüren, wie viel Leidenschaft in diesem Spiel steckt. Trotz ernster Thematik um Verrat, Mord und tragischer Liebe nimmt es sich nie todernst und ist erzählerisch wie spielerisch ein Fest. The Fall of Max Payne (schon im Titel steckt Mehrdeutigkeit) ist Actiontitel allererster Güte und meiner Meinung nach immernoch ein Paradebeispiel für Dramatik in Videospielen und erst Recht für Zeitlupen-Shooter. Jede Schiesserei macht dank verbesserter Shootdodges und Bullet-Time einen Heidenspaß, manchmal wünscht man sich sogar längere Kämpfe, um den beeindruckenden Klangteppich und die hübschen Effekte gaaaaaaaaaaaaaaaanz aaaaausfüüüüüüührliiiich zu erleben. Ich kann die Faszination, die dieses Game auf mich auswirkt, schwer beschreiben; wenn ein Spiel eine Empfehlung verdient, dann dieses.
    Max Payne 2 steht auf meiner All Time Favorites-Liste ganz weit oben. Ein geniales Stück Spielegeschichte.
    This is love. Love hurts.

    Durchschnittlicher Neupreis: ca. 7- 20 Euro
    DLC-Preise: keine DLCs
    Tipp: unbedingt zur hübscheren und günstigen PC-Fassung vom Label Green Pepper greifen, die Xbox- und besonders die PS2-Fassung technisch wesentlich schwächer. Die PC-Variante müsste generell englisch mit dt. Untertiteln sein, Patches lassen Max und Konsorten auf deutsch parlieren.

    Grafik: 7/10
    Sound: 9/10
    Singleplayer: 10/10
    Multiplayer: nicht vorhanden
    Spielspaß: 92 %

    Trailer:
    http://www.youtube.com/watch?v=KYT2_Ww6wtM
    http://www.youtube.com/watch?v=38Z6D7yfsA4
    (Rated “M” for “manly”!)

    Übrigens danke für die über tausend Views, Leute :]

    #922446
    Anonym
    Inaktiv

    Die Meisten haben es sowieso schon und eigentlich wurde alles über MW2 gesagt, deshalb geht es in der 2. Hälfte des LT’s um den Mehrspielermodus von

    –] Modern Warfare 2 [–

    Let’s do this!

    deutsche PS3-Version
    Spielzeit Story: 12h (100% beendet)
    SpecOps: 4h (50% beendet)
    Multiplayer: ca. 109h (z.Zt. 200% beendet)

    [ Test Storymodus / SpecOps ]

    Positiv:
    – fantastische Optik mit enormer Detaildichte, butterweichen Animationen und Zillionen von Partikeleffekten
    – recht kurze Ladezeiten, keine Abstürze, Ruckler oder Tearing, jedoch gelegentlich spät gestreamte Texturen (meist an Details wie Plakaten und Levelinventar)
    – gute deutsche Synchronisation, die allerdings Coolness und Feeling der Originalfassung vermissen lässt, peitschende Musikuntermalung
    – etliche Waffen und Waffensysteme (u.A. brandneues Kriegsgerät wie das ACR und AA12)
    – coole “Mittendrin in einer Elite-Einheit”-Atmosphäre
    – dank der superben Soundabmischung spürt der Spieler jeden Schuss und jede Explosion in die Magengrube
    – exzellentes Spielgefühl dank makelloser Steuerung mit sinnvollen Alternativbelegungen
    – “Kein Russisch” hat mich persönlich emotional aufgewühlt
    – charismatische Charaktere

    Negativ:
    – idotische und völlig realitätsferne Story, wenn auch mit überraschenden Twists
    – stumpfes Dauerfeuer, fast keine Auflockerungen, “Veteran”-Schwierigkeitsgrad verlang keinen Skill sondern nur Zähigkeit und Geduld
    – einige Abschnitte sind ein designtechnisches Armutszeugnis, die Klasse des direkten Vorgängers wird selten erreicht
    – wie immer etliche geschmacklose Szenen
    – “WOOOOOOOOOW!!!”-Momente wie in MW1 fehlen (Stichwort Pripyat) oder wurden auf den (sehr spaßigen aber knallharten) SpecOps-Modus geschoben

    Fazit:
    Der Storymodus ist Call of Duty-typisch großartig inszeniert, kann aber spielerisch mit Konkurrenten wie Halo 3, Killzone 2 etc. nicht mithalten.
    Zudem wird der angestrebten Realismusgrad durch einige Ungereimtheiten im Spieldesign banalisiert, das fängt bei der Darstellung der Russen als barbarisches Pack an (die übrigens im Jahr 2016 immernoch die AK-47 benutzen) und überschlägt sich im Spielverlauf bis zum gehtnichtmehr. Aber im ernst: kein Mensch kauf sich MW2 aufgrund des Solomodus. Auf jeden Fall macht er Spaß und knallt mörderisch – man sollte beim Spielen allerdings das Gehirn ausschalten.

    [ Test Multiplayermodus ]

    Pro:
    – etliche Waffen, Zubehör, Modi, Challenges und Killstreaks
    – motivierend und spaßig über Monate hinweg
    – seit dem Patch vom 29.1.10 herrscht exzellente Balance in jeder Hinsicht, Prestige-Hacks und Care-Package-Commandos sind Geschichte
    – sowohl Optik, Akustik als auch Steuerung wurden in makelloser Perfektion vom Storymodus übernommen, Nicht-NATO-Parteien sprechen in der jeweiligen Landessprache plus deutsch (“Jakruminja!”)
    – auch mit schlechtem Ping meist vernünftig spielbar, sehr seltene Lags
    – recht zügiges Matchmaking – wo andere Spiele gerade mal das Hauptmenü laden, fliegen in MW2 schon die Fetzen
    – witzige und motivierende Titel und Callsigns (mit vereinzelt fragwürdiger dt. Übersetzung)
    – packende und dynamische Gefechte, etliche Stratgien und Kniffe
    – auch Splitscreen- und LAN-Matches möglich (dann nur Offline)
    – Neulinge haben vom Start weg mächtige Waffen und Perks
    – riesige und sehr aktive Community
    – im Fall eines Verbindungsabbruchs bleiben die Stats des gespielten Matches erhalten
    – Hostmigration ist ein Segen

    Negativ:
    – macht abhängig
    – nur wenige Prestige 10-Ränge sind echt (Hacker und LAN-Booster werden nicht gebannt, sind aber dankbare Opfer ^0^)
    – mehr Waffen, Callsigns und Gold-Skins wären schön gewesen
    – wie immer einige gestörte Amerikaner oder dämlich plappernde/singende Halbwüchsige dabei
    – nicht nachvollziehbares Matchmaking

    Fazit:
    Was soll ich sagen? Der MW2-Multiplayermodus reiht sich in die Riege der legendären Toptitel wie Q*ake 3 Arena, SilverEye 007, Battlefield, Counter-Strike, GTA IV und CoD4/5 ein. Ich gehe soweit zu sagen: Modern Warfare 2 hat den besten Mehrspielermodus im EgoShooter-Genre. Ja, es wird nach wie vor gecampt (solche Idioten sind zum Glück sehr leicht auszuhebeln) und MW1/W@W-Veteranen trauern zu Recht liebgewonnenen Designentscheidungen nach. Alles in allem: das rundeste und beste Komplettpaket, das man zur Zeit für Geld kriegen kann.

    [ Insgesamt ]

    Durchschnittlicher Neupreis: ca. 60 Euro
    DLC-Preise: fürh Frühjahr angekündigt und vorerst Xbox360-Exklusiv
    Achtung: die Uncut-Version ist mittlerweile indiziert und selten günstig zu bekommen.
    Tipp: die Prestige- und Hardened Editions haben nicht so eingeschlagen, wie man bei ActiBlizz dachte und sind auch neu recht preiswert zu ergattern

    Grafik: 10/10
    Sound: 9/10
    Singleplayer: 7/10
    Multiplayer: 10/10
    Spielspaß: 91%

    Videos:
    Official Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=XWIJTydRLt8
    Multiplayer Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=ZBJcOy6iuUc

    Übrigens: schon mal ‘nen “friendly Harrier” gesehen?
    So freundlich ist der gar nicht…!
    LOL @ Militärslang

    #922447
    jorginhojorginho
    Teilnehmer

    Dantes Inferno

    PS3 ab 18 Uncut

    Gesamtspielzeit: ca 17 Stunden

    In einer sehr düsteren Umgebung macht Dante sich auf den Weg, um seine Geliebte Beatrice zu retten. Wie es dazu kam und wie er in die Hölle gelang, erfährt der Spieler in Form von super animierten Zwischensequenzen oder in (für mich nicht so schöne gezeichnete) Trickfilm-Einblendungen. Das grausame und abstossende Ambiente ist nicht jedermanns Sache. Es gab da ein paar Stellen, die ich schon als krank empfand. Schon zu Beginn, in der erste Minute des Spiels, nähte sich Dante ein Kreuz an die Brust, Babys mit Klingen als Hände, die wiederum aus den Brustwarzen von Cleopatra entsprangen und Frauen, denen so ein Penis ähnliches Tentakel aus dem Unterleib wuchs.
    Ansonsten sind die 9 Levels sehr abwechslungsreich und herrlich in Szene gesetzt! Dantes Inferno ist ganz klar eine “God of War”-Kopie. Türen/Truhen öffnen, das Kampfsystem und sogar die Quick-Time-Events wurden übernommen. Für PS3 und “God of War”-Fanboys ganz klar eine Beleidigung, da die Entwickler ganz wenige eigene Ideen ins Spiel gepackt haben. Die Bosse sind o.k., bis auf 2, die sehr geil waren (König Linus und Cerberus). – Gutes Mittelmass! Was mich sehr gestört hat, waren die Kamera und die manchmal nicht optimal gewählte Bildposition (nicht im Kampf, aber auf dem Weg dort hin und auf der Suche nach Bonusgegenständen, die meistens nicht gut versteckt sind, sondern dank des Blickwinkels einfach nicht ersichtlich sind und somit die Suche unnötig erschweren)! Der Storymodus ist beim ersten Durchgang in ca. 8 bis 10 Stunden gemeistert. Beim zweiten Mal schafft man es locker in ca. 5 Stunden. Platin ist auch machbar mit ein wenig Sucharbeit und nach Beendigung des Spiels, kann man von vorne beginnen, mit all seinen Fortschritten! Dantes Inferno ist ein sehr gutes Spiel und ich empfehle es jedem weiter, der mit „God of War“ etwas anfangen kann. Für X-Box-ler sowieso! Ist aber auch sehr Brutal. Der Himbeersaft fliesst literweise!!!

    Spielspaß: 86%

    Pro:
    – Kampf mit der Sense ( geile Waffe)
    – Combosystem und Updatesystem
    – Sound
    – Zwischensequenzen
    – Quick Time Event

    Contra:
    – Kamerawinkel nicht frei wählbar
    – Quick Time Events
    – Zum Teil krank

    #922448
    Anonym
    Inaktiv

    Rote Beete-Saft ist schlimmer, kriegt man nie wieder raus…
    ;]

    #922449
    Anonym
    Inaktiv

    Wer noch irgendwo 15 Euro rumliegen hat, sollte sich mal

    –] Mirror’s Edge [– ansehen

    deutsche PS3-Version
    Spielzeit komplett: 18h

    Positiv:
    – rasantes und einzigartiges Spielgefühl
    – handliche Steuerung mit etlichen Feinheiten für Profis, die Nahkampfsteuerung sollte zum Standard für EgoShooter werden (ABER: Fehlkonter eurersets enden meist tödlich)
    – Artdesign verspricht offene Münder, einfach wunderschön
    – einige beeindruckende Momente und Überraschungen
    – gut aufgebaute Lernkurve, mitunter jedoch ein paar Trail & Error-Momente (die Kofferjäger zur Weißglut treiben können)
    – zurückhaltende aber schöne Musikuntermalung, wummernde Waffensounds, schöne Klangfeinheiten, passende dt. Sprecher
    – knackiger Spielablauf ohne Längen, ideale Storyspieldauer (ca. 7-8h)
    – motivierender Timetrail-Modus mit Ghosts und Ranglisten
    – gut abgestufte Schwierigkeitsgrade; auf Schwer entfällt die RunnerVision, was den Spieler mehr fordert und mehr Spaß macht
    – kostenlose Timetrail-Maps im PSN

    Negativ:
    – einige richtig harte Stellen (Üben, üben, üben! Und die Zeitlupe nutzen.)
    – Flow der Bewegungsabläufe könnte runder, Kollisionsabfrage könnte eine Spur toleranter ein sein
    – kein extra Combat-Modus, keine umfassende Bewegungsfreiheit in den Levels
    – Story ist nichts aufregendes
    – Ladezeiten vor den Levels sind recht lang
    – nichts für Ungeduldige oder Leute mit dünnem Nervenkostüm, denn ME erfordert ein waches Auge, schnelle Entscheidungen und etwas Lernbereitschaft
    – Animezwischensequenzen sind Geschmackssache

    Fazit:
    Aufgemerkt: Mirror’s Edge verlangt genausoviel Können wie ein Mario-Jump’n’Run und ist keiner dieser halbautomatischen EgoShooter – und ist deswegen zu unrecht gefloppt.
    Ein paar Passagen sind bisweilen recht haarig, sind aber mit etwas Übung locker zu schaffen – die meisten Problemchen hat sowieso nur beim ersten Durchlauf. Man lernt die vielen Details des Gameplays schätzen, sei es die ideal gelöste und simple Nahkampfsteuerung oder das Geschwindigkeitsgefühl. Für den Nachfolger würde ich mir offen ausgelegte Levels und sämigere Bewegungsübergänge gerade beim Klettern wünschen – sei’s drum: Dice’s EgoRunner sollte man gespielt haben.
    Nehmt einen tiefen Atemzug frischer Winterluft – so fühlt sich Mirror’s Edge an.

    Durchschnittlicher Neupreis: 15 bis 20 Euro
    DLC-Preise: EA bietet Timetrailmaps kostenlos und gegen Bares (Pure) an, keine GOTY erhältlich
    Tipp: Neuware kaufen, günstiger gehts fast nicht

    Grafik: 9/10
    Sound: 8/10
    Singleplayer: 9/10
    Multiplayer: entfällt
    Spielspaß: 88%

    Videos:
    Launch Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=XObZXYkiMO0&feature=channel
    Gameplay Synthesia-Map: http://www.youtube.com/watch?v=u4z22HNfhAk

    #922450
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Macht jedenfalls immer wieder Laune. Ballern lohnt übrigens nur an ein paar Stellen überhaupt, auf dem Schiff an einer Stelle, in der Tiefgarage vor dem Aufzug und im Serverraum. Ansonsten rennen, treten und abhauen.
    Gehört zu meinen bisherigen Lieblingen in dieser Generation und ist das beste (Parkour) Jump & Run in auf 360 und PS3, nur eben nicht niedlich.

    #922451
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mass Effect 2

    XBox 360

    Eines vorweg, Mass Effect 2 ist nicht das Spiel, das ich erwartet hatte, trotzdem ist es verdammt gut geworden.

    Story: Die Geth und Sovereign aus Teil 1 sind besiegt, die Normandy ist dazu abkommandiert, Geth Widerstandsnester auszuräuchern, da wird das Schiff von einem unbekannten Feind angegriffen. Shepard stirbt bei der Rettung eines Crewmitglieds, und wacht zwei Jahre später wiederbelebt und generalüberholt ausgerechnet in einer Cerberusbasis wieder auf. Der unbekannte Gegner war ein Kollektorenschiff. In Shepards Abwesenheit haben diese nämlich angefangen, ganze Menschenkolonien zu verschleppen. Deswegen und wegen der Reaper hat Cerberus Shepard nämlich zurückgeholt.

    Alles ähnlich, aber ganz anders: Wo andere Entwickler bei einem erfolgreichen Titel nur ein wenig Feintuning betreiben hat Bioware Mass Effect von Grund auf umgekrempelt. Die Fahrzeugmissionen waren eintönig und schlecht zu steuern? Weg damit. Das Knöpfchendrücken beim Hacken, Ressourcensuchen und co. war langweilig? Durch neue Minispiele ersetzt. Unübersichliches Inventar und zu ähnliche Ausrüstung? Hinfort.
    Selbst die Charakterentwicklung wurde vereinfacht, der Ballerteil dafür deutlich verfeinert und stärker von dialoglastigen Spielbereichen getrennt. In den Hauptmissionen wird insgesamt deutlich weniger gesprochen, großes Parlieren findet eher vor und hinter den eigentlichen Missionen statt. So sind Dialog- und Actionparts nun sehr deutlich getrennt. Die Nebenmissionen dagegen sind vor allem grafisch wesentlich abwechslungsreicher und spielerisch nicht schlechter als vorher. Im Gegenteil, es wird eine angenehm große Bandbreite geboten. Neben den Loyalitätsmissionen für jedes Teammitglied reicht das Spektrum vom ballerfreien Untersuchen eines Frachterwracks über das Äusräuchern eines Söldnernests bis zur Reaktivierung eines kinetischen Schildes einer Kolonie. Dabei hat jede Mission ein ganz eigenes Setting statt des Baukastenprinzips aus Teil 1.

    Ganz nebenbei freuen sich Mass Effect 1 Spieler, die Speicherstände importiert haben über unzählige Details, etwa E-Mails von alten Bekannten, die Möglichkeit, der Interviewerin aus Teil eins ein Ding zu verpassen, eine Nachricht der Rachnikönigin (oder auch nicht) und vieles mehr.

    Außerdem nett: An bestimmten Stellen könnt ihr den Verlauf durch eine impulsive Handlung beeinflussen, wenn Lt eingeblendet wird eine freundliche, bei Rt eine aggresive. Rettet so Sterbende, schmeisst Söldner aus einem Hochhaus…oder auch nicht.

    Eine der ganz großen Schattenseiten von Mass Effect 2 ist dagegen die Ressourcensuche auf der neuen Sternenkarte. Ressourcensuche? Jepp, da es kein Looting mehr gibt und auch kein klassisches Inventar muss man Waffen, Fähigkeiten und Rüstung mit Upgrades verbessern, diese muss man aber erst mal kaufen oder finden und anschließend in der Foschungsstation der Normandy 2 freischalten, genau dieses Freischalten kostet aber Ressourcen. Und für die wierrum müsst ihr Planeten scannen, Sonden darauf abschießen und viel umherfliegen. So findet man auch die meisten Nebenmissionen. Das ist nicht nur so spannend wie bei Tante Hannelore drei Stunden auf der Couch verbringen zu müssen, ihr dürft auch ständig zurück zu einer Tankstation, um Treibstoff und Sonden aufzufüllen. Leider absolut kein Ersatz für´s Erkunden mit dem Mako.
    Dumm auch die Briefings per E-Mail und der Debriefingbildschirm. das war im Erstling mit den Audionachrichten einfach besser geregelt, vor allem, da Shepard hier mit dem Gegenüber auch reden konnte.

    Noch eine Kleinigkeit, es ist ja schön und gut, dass jedes Teammitglied nun individuell bekleidet ist, aber wenn Gruppenmitglieder nur mit einer Atemmaske in einer Chloratmosphäre spazieren oder ohne Schutz durch den Kugelhagel rennen ist das einfach unlogisch und passt nicht zu Mass Effect.

    Grafik: Eigentlich sieht´s richtig gut aus, Mass Effect 2 hat an jeder Ecke mal etwas, mal sehr deutlich zugelegt. Leider haben sich neben Clippingfehlern im Allgemeinen gerade bei den Dialogen starke Animationsfehler, bescheuerte Kameraeinstellungen und verschwindende Figuren eingeschlichen, das müsste per Patch gefixt werden.

    Sound: Insgesamt sehr gut, die Syncro ist deutlich besser, Musik und Sound auf gewohntem Niveau. Vor allem schlechte Sprecher durften gehen, die guten sind fast alle dabei geblieben. Befremdlich wirkt nur, dass plötzlich extrem viele Begriffe wie Geth Englisch ausgesprochen werden. Außerdem hat sich in der Syncro ebenfalls ein Käfer eingeschlichen. In einigen Fällen fehlt ein kurzer Tonabschnitt, in einer Loyalitätsmission sogar ein halber Dialog.

    Sonstige Bugs: Mir ist nur einer aufgefallen, und zwar kann man mit viel Pech in Thanes Mission durch die Decke fallen, so fehlt ein Schlüsselmoment obwohl man weiter durch´s Level laufen kann. Die Stelle ist kurz vor Schluss im Club. Fallt ir da runter heisst´s Mission neu starten.

    Spieldauer: Wer nur die Hauptmission macht sollte in höchstens 15 Stunden fertig sein, verpasst aber einen riesigen Teil des Spiels. Um alle Nebenmissionen zu schaffen sollte man eher an die 35-40 Stunden einplanen.

    Grafik: 8/10 falls ein Patch die Fehler behebt 9/10
    Sound: 8,5/10 mit Patch 9/10
    Singleplayer 9/10

    Gesamt 91%

    Preis: dt. Version ab 56,-€, engl. Version bei Ebay ab 48,-€ als Import wohl günstiger.

    Aber was ist es nun, RPG oder Action? Am Ende wohl ein Action-RPG

    #922452
    Anonym
    Inaktiv

    Welche Serie hat die Charaktere mit den coolsten Namen? Richtig:

    F.E.A.R. 2 – Project Origin

    PEGI uncut, PS3-Version, komplett deutsch

    Positiv:
    – buntere und wesentlich spannendere Aufmachung als Teil 1
    – tolle Inszenierung, liebevolles Design der Umgebungen, passendes Timing der Überraschungsmomente, etliche feine Details
    – der Spieler fühlt sich ins Team eingebunden, sehr glaubhafte Charaktere (auch wenn die Kollegin stets bauchfrei herumrennt)
    – griffige Steuerung mit minimaler Einarbeitungszeit, wesentlich direkter im Vergleich mit Teil 1, gute Mischung aus Killzone 2 und MW2
    – coolere Waffen, Mechwalker, detailreiche Animationen
    – gute deutsche Sprecher
    – brachiale Schusswechsel dank Zeitlupe, derben Effekten, guter KI und hämmernder Sounduntermalung
    – verstörende und abwechsungsreiche Lokaliäten, heftige paranormale Geschehnisse
    – gut ausgearbeitete Story, die jedoch Vorkenntnisse aus F.E.A.R. 1 erfordert, da sie sehr eng miteinander verflochten sind
    – üppiger Multiplayermodus mit Old School PC-feeling, sehr leichter Einstieg, rabiate und spaßige Gefechte, hervorragende Balance

    Negativ:
    – schlimmeres Cliffhanger-Ende als Teil 1
    – Splattereffekte wirken eher effekthascherisch
    – ein, zwei Levels könnten straffer designt sein
    – packende Musikuntermalung ist selten, meist dominieren Geräusche, Loops und düstere Industrialcluster
    – kein echter Horrorschocker, eher Akte X-Atmosphäre (und trotzdem hundertmal gruseliger als Resident Evil 5 etc.)
    – nichts für Leute, die ihre Trophies am liebsten geschenkt hätten
    – Story-Addon names Reborn braucht kein Mensch

    Fazit:
    In einem Moment stehen die Zeichen auf Shotgun-Diplomatie, im nächsten herrscht Totenstille gefolgt von Almas Psychoterror – bis es im Mech ganze Straßenzüge zu zerlegen gilt. Dabei sind die ruhigen Passagen ebenso adrenalinfördend wie die Schusswechsel. Die Effekte wirken in Zeitlupe doppelt so aufregend und langweilen auch nach Stunden nicht, auch Storytwists und Skripts sind unvorhersehbar und punktgenau platziert.
    Was mir persönlich fehlt ist eine konsequente over the top-Ausrichtung: packendere Nahkämpfe, abgefahrene Bosskämpfe und irrwitzige Zeitlupen-Moves, eine Mischung aus Max Payne 2, MW2 und Mirror’s Edge – das wär’s! Sei’s drum, das ist meine nicht Ausschlag gebende Meinung und ich bin gespannt, was Teil 3 bringt – denn Numero 2 ist richtig, richtig gut (und lässt Teil 1 grottenschlecht dastehen). Erwähnte ich bereits, dass Project Origin die Storymodi der Konkurrenz (ganz besonders MW2) übertrifft?

    Durchschnittlicher Neupreis: 20 Euro, uncut wesentlich teurer
    DLC-Preise: Story- und Multiplayer-Addon für je ca. 6-7 Euro
    Tipp: die deutsche Fassung ist ausnahmsweise mal nicht kaputtzensiert worden, daher verdient sie eine Empfehlung

    Grafik: 8/10
    Sound: 8/10
    Singleplayer: 9/10
    Multiplayer: 7/10
    Spielspaß: 88%

    Videos etc.:
    Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=j_vtDsLhAzg&feature=related
    F.E.A.R. to F.E.A.R. 2: http://www.youtube.com/watch?v=3yhNa_xB76Y&feature=related
    Schnittberichte.com: http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=5975614 (ACHTUNG: Ab dem ersten Drittel des SB besteht Spoilergefahr. Interessenten lesen besser nur bis “Levelbedingte Zensuren”)

    #922453
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Also FEAR 1 ist sehr gut, zumindest am PC. Die 360 Fassung ist in Ordnung, die von einem fremden Studio (Day One Studios?) produzierte PS3 Variante totaler Schrott.
    Gerade auf dem PC überzeugen beim Erstling Atmo, KI und Physik völlig, außerdem ist´s insgesamt gruseliger und für nen Zehner zu haben, Blutpatch für die dt. gibt´s natürlich auch. Außerdem läuft´s auch auf einem Standard-Discounter Rechner oder Notebooks mit brauchbarer GPU perfekt.
    Bei FEAR 1 gilt einfach Finger weg vom lausig schlechten PS3 Port.

    Auf der 360 die Uncut abgreifen. Dann macht´s sehr wohl Laune.

    Zu FEAR 2: Durch die verwüstete Stadt und das folgende Gebäude zu laufen fand ich atmosphärisch schon sehr geil.

    #922454
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich finde den N64 Teil zwar auch am Schwächsten, aber für deine Formulierung wirst du garantiert bluten müssen.
    ;-)

    #922455
    Anonym
    Inaktiv

    Activision sind die Bösen und liefern trotzdem gute Ware ab.

    –] Call of Duty 4 – Modern Warfare [–

    dt. PS3-Version

    Positiv:

    – bedrückender Realismus, interessanter Plot, gutes Leveldesign mit vielen Höhepunkten und Überraschungen, kurze Ladezeiten, sehr leistungsfähige Engine (ruckelt nur bei Rauchgranatenschwaden)
    – verschiedene sinnvolle Padlayouts, mustergültige Steuerung
    – Spielumfang sowohl on- als offline ist optimal
    – hämmernde Akustik, routinierte deutsche Vertonung, 5.1-Abmischung bringt den Krieg ins Wohnzimmer (Blöde Formulierung? Why not!)
    – nach wie vor knackige Optik, detailierte Waffen, Figuren und Umwelt, butterweiche Animationen, nur leichte Alterserscheinungen
    – meiner Meinung nach bester und fairster Multiplayermodus aller CoDs; flottes Matchmaking, wenige idiotische Perks und Waffen, keine konfigurierbaren Killstreaks, nur 55 Levels, Golden Guns erspielbar, spannende und rasante Matches, viele Maps mit mustergültiger Balance
    – Pripyat, High Mile Club
    – keine PS3-Trophies

    Negativ:

    – keine PS3-Trophies
    – naturgemäß teils reizarme russische Landschaften
    – Ladezeiten werden zwar zu Storyzwecken clever genutzt, meist jedoch mit drögen Satellitenfotos und Militärblabla
    – Waffenauswahl ist nicht gerade berauschend, veraltete SUSAT- und Holovisiere – und auch noch in veralteter Kameraperspektive
    – kaltschnäuzige und brutale Szenen (welche aber vom Nachfolger in puncto Menschenverachtung getoppt werden – ich sage nur Predator und Choppergunner)
    – Sprache nicht umstellbar
    – wie gehabt verlangen hohe Schwierigkeitsgrade nur stumpfes Festbeissen und wenig Skill – Halo und MGS4 machen vor, wie es besser geht
    – teilweise sind KI-Gegner extrem treffsicher, besonders im letzten Viertel des Spiels

    Fazit:
    Für 14 Euro kann man sich das Stimulus-Pack für MW2 holen – oder ein gebrauchtes Exemplar des hervorragenden Vorgängers.
    CoD4 ist zwar ganz sicher nicht der beste FPS aller Zeiten (dazu ist das bleischwangere beinahe-nonstop Geballer zu linear) aber es unterhält ungemein, wenn man tut, was die Entwickler wollen. Abseits der Levelpfade erkunden fällt genauso flach wie differenzierter Umgang mit Krieg und Terror. Zudem sind eure KI-Mitstreiter keine echte Hilfe und warten geduldig, bis ihr vorrückt und den nächsten Event triggert, ergo: für Videospielgourmets ist die CoD-Serie nach wie vor nichts, für Freunde von EgoShootern schon.
    Fan oder nicht, man muss Infinity Ward für die auch nach 3 Jahren (!!) immernoch gute Optik und das flüssige Gameplay loben.
    Noch ein paar Worte zum Onlinemodus: wer World at War (MP40 Juggernaut) oder MW2 (Leightweight Commando One Man Army Danger Close Noobtube wo fange ich an, wo höre ich auf…) satt hat, wird den fettreduzierten MW1-Onlinepart lieben. Gut durchdacht, etwas weniger von allem, dafür aber deutlich straffer (55 Levels statt 65 statt 70) und wesentlich fairer. Idiotisches Dusel-Carepackage-AC130-Geschlachte sucht man hier vergebens denn jeder hat die gleichen Chancen.
    Call of Duty 4 ist ein echter Klassiker und hat einen Platz in der Spielesammlung verdient, sofern man sich mit Militärshootern anfreunden kann.

    Durchschnittlicher Neupreis: ca. 40 Euro
    Wie auch Nintendo pflegt ActiBlizz die Tradition, alte Spiele nicht im Preis zu reduzieren. Wer Glück hat, findet eventuell eine 2nd Hand GOTY mit unbenutzem Gutschein für das Variety Mappack.
    Übrigens bleibt man als Spieler der deutschen Version vor amerikanischen Spielern verschont, darf aber nicht der drolligen schottischen Vertonung lauschen und muss auf den nutzlosen Arcademodus verzichten.

    Grafik: 8/10
    Sound: 9/10
    Singleplayer: 8/10
    Multiplayer: 10/10
    Spielspaß: 89%

    Video:

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