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  • #1037771
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Outrage finde ich unterhaltsam, ein typischer Kintano halt – kopflastig fand ich den Film nicht (vielleicht, sich die ganzen Namen zu merken). Große Lust auf den zweiten Teil habe ich aber derzeit auch nicht. Brother finde ich da stärker.

    Bittersweet Life besitzt ebenfalls eine hohe Reputation, sowohl bei den Kritikern als auch Zuschauern, da spielt der persönliche Geschmack wohl stärker eine Rolle, rein handwerklich gibt es an den Film nicht viel auszusetzen. Dir missfallen auch Filme wie die ‘Die Ermordung des Jesse James’ oder ‘Lost in Translation’ wo die Stimmung eine wichtige Rolle mit spielt.

    #1037772
    Anonym
    Inaktiv

    @rübchen ja irgendwo stand die 60M seien nur für den Preisnachlass und die Bundles um den November. Da sind die Werbung wohl die übliche Werbung noch nicht einberechnet. Sprich für einen kurze Zeit nicht noch mehr Boden zu verlieren finde ich es schon viel. Meine im Prinzip haben sie 80k mit der rechten Hand mehr verkauft als sony und mit der Linken 140k verschenkt. Wieviel MS und Sony an einem gekauften Spiel verdient weiss ich nicht. Jedoch auch da muss pro Person doch einige verkauft werden. Hab mal gelesen von 3-4 Spiele. Nur ob die Werbung für die einzelnen Spiele einberechnet werden? Meine ich glaube nicht dass MS oder >Sony an einem Spiel eine Gewinnmarge von 25-30% erzielen um die vorhergehenden Subvensionen beim Konsolenverkauf zu decken.

    #1037773
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Das was beide bekommen dürfte die Preisdifferenz zwischen PC und Konsolen sein. Also 10,-€ bei Software Pyramide bis ca. 15,-€ bei Neuspielen. BEi Indies kann man das über Umwege nachlesen, weil die Beteiligung da irgendwo erläutert war.

    Die PS4 wird aktuell für einen Preis verkauft, bei dem Sony so gerade eben Verluste macht. Mit zwei, drei Spielen sollte eine Konsole derzeit Gewinn abwerfen. Bei MS sind es nur ein paar Euro mehr normalerweise.
    Erst der Weihnachtsdiscount kommt MS teuer, aber wohl immer noch weit günstiger als die 360 in den ersten Jahren.

    Und MS gewinnt nunmal Marktanteile damit. Die sind in vielen Punkten wichtig. Es sind z.B. meist die Early Adopter, die andere dann von der HArdware überzeugen.
    Ebenso sind Marktanteile wichtig, wenn es um Exklusivität oder Nichtexklusivität geht. Bzw. um den Preis von Exklusivität. Da hängt über die nächsten JAhre ein ganzer Rattenschwanz dran.

    #1037774
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    ghostdog83 wrote:

    Outrage finde ich unterhaltsam, ein typischer Kintano halt – kopflastig fand ich den Film nicht (vielleicht, sich die ganzen Namen zu merken). Große Lust auf den zweiten Teil habe ich aber derzeit auch nicht. Brother finde ich da stärker.

    Bittersweet Life besitzt ebenfalls eine hohe Reputation, sowohl bei den Kritikern als auch Zuschauern, da spielt der persönliche Geschmack wohl stärker eine Rolle, rein handwerklich gibt es an den Film nicht viel auszusetzen. Dir missfallen auch Filme wie die ‘Die Ermordung des Jesse James’ oder ‘Lost in Translation’ wo die Stimmung eine wichtige Rolle mit spielt.

    Missfallen ist ein so harter Begriff, den ich nicht als zutreffend bezeichnen würde. Und auf Lost in Translation trifft das gar nicht zu, wie kommst du da drauf? Der Film ist nur nicht der Überfilm, als der er manchmal hingestellt wird, daran ändert auch Bill Murray nix. Broken Flowers fand ich besser und das ist sicher kein Film, bei dem man sagen kann, dass er oberflächlich funktioniert.

    Das kann natürlich auch sehr stimmungsabhängig sein. Nur muss es für mich min. ein Element haben, dass hängen bleibt, damit ich eine zweite Betrachtung erwäge. Gibt genug Filme, die mir bei erneuter Sichtung besser gefallen haben, einige auch schlechter. Nur sollte man zumindest einen Eindruck mitnehmen können, geht man von einem interessanten Film aus.

    Ein Beispiel aus der Arthaus Ecke, Mann beisst Hund. Restlos überzeugt hat er mich nicht, wie so viele Filme, aber einzelne Fragmente davon halte ich dennoch für interessant.

    Ich würde da schon unterscheiden zwischen schlecht und beliebig und/oder mässig interessant. Bei Bitter Sweet Life beziehst du dich nämlich auch nur auf den cinematographischen Aspekt. Der kann ja durchaus interessant sein, hab das bei der Sichtung sicher kaum beachtet. Solche Sachen fallen mir meist eher bei mehrfacher Sichtung auf, erste Priorität hat bei mir der narrative Teil, die Geschichte, das Drumherum und seine Feinheiten kommen danach.
    Interessanterweise ist das bei der Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford auch so gewesen, dass Fachpresse und Co. von toll gefilmt sprach und diese Besonderheit immer wieder hervorhob. Das mag ja sein, aber für mein Interesse an einem Film brauchts halt einfach mehr und dazu las man ehrlich deutlich weniger.

    Grossartiges Geschichten erzählen ist wirklich nicht einfach, schlussendlich spielt das Gesamtpaket eine Rolle.

    #1037775
    Anonym
    Inaktiv

    Erklärt mir mal jemand, wie man so beknackt sein kann, als ohnehin bei den oberen Instanzen nicht sonderlich wohlgelittene Person ohne ersichtlichen Grund in einer Diskussion mit der üblichen Brandbeschleuniger-Nummer die Stimmung noch unnötig aufzuschaukeln, obwohl es a) noch nichtmal um die heilige Kuh an sich gegangen ist, bei der sonst immer die Beschützerinstinkt-Sicherungen durchbrennen und b) nach eigener Erklärung zum Thema an sich mangels Ahnung so überhaupt nichts beigesteuert werden kann.

    Da juckt es mich schon wieder gewaltig, unbelehrbare Personen den Jahreswechsel auf der Strafbank erleben zu lassen.

    Gah!

    #1037776
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @Chris

    Mir gefällt der Film auch inhaltlich, die Charakterisierung ist stimmig, die Dramaturgie stringent – Lee Byung Hun ist zudem ein hervorragender Schauspieler, der den Film alleine zu tragen vermag. Kim Jee-woon’s Filme finde ich grundsätzlich sehenswert (‘A Tale of Two Sisters’, ‘I Saw the Devil’ (das Drehbuch stammte hier aber nicht von ihm)), einzig ‘The Good, the Bad, the Weird’ hat mir weniger gut gefallen, seine Drehbuchleistung war durchwachsen, manche Dinge waren in der Umsetzung etwas missglückt (Charakterzeichnung), der Film in seiner Struktur dadurch unstimmig. Ich müsste den Film aber ein weiteres Mal sichten, um auf die genauen Details einzugehen, da es schon etwas her ist. Gefühlt der schwächste Film von ihm.

    #1037777
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Interessant in dem Zusammenhang, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, wann das letzte Mal was sehenswertes aus HK kam. Korea scheint da wesentlich fruchtbarer zu sein. Vielleicht liegt das auch daran, dass China in HK das Sagen hat.

    Indonesien und Thailand machen vornehmlich mit Actionfilmen auf sich aufmerksam. Die anspruchsvolleren Werke lassen da noch auf sich warten, sind aber auch noch junge Filmnationen. Japan seinerseits scheint fast nur aus Miike und Kitano zu bestehen im Moment, was die Publicity angeht. Das ist sicher schade, da das Land mehr zu bieten hat, davon bin ich überzeugt. Kenn mich mit dem japanischen Kino aber zu wenig aus.

    #1037778
    Anonym
    Inaktiv
    captain carot wrote:

    Das was beide bekommen dürfte die Preisdifferenz zwischen PC und Konsolen sein. Also 10,-€ bei Software Pyramide bis ca. 15,-€ bei Neuspielen. BEi Indies kann man das über Umwege nachlesen, weil die Beteiligung da irgendwo erläutert war.

    Die PS4 wird aktuell für einen Preis verkauft, bei dem Sony so gerade eben Verluste macht. Mit zwei, drei Spielen sollte eine Konsole derzeit Gewinn abwerfen. Bei MS sind es nur ein paar Euro mehr normalerweise.

    Erst der Weihnachtsdiscount kommt MS teuer, aber wohl immer noch weit günstiger als die 360 in den ersten Jahren.

    Und MS gewinnt nunmal Marktanteile damit. Die sind in vielen Punkten wichtig. Es sind z.B. meist die Early Adopter, die andere dann von der HArdware überzeugen.

    Ebenso sind Marktanteile wichtig, wenn es um Exklusivität oder Nichtexklusivität geht. Bzw. um den Preis von Exklusivität. Da hängt über die nächsten JAhre ein ganzer Rattenschwanz dran.

    naja bei der x360 warens die lötstellen und bei der ersten bekam ich noch Spiele, weil es nach kurzer zeit einen extremen Preisnachlass beim Neukauf der box gab. irgend wo müsste ich doch noch Fuzzifränzi haben XD. Aber auch die teure Festplatte von der box war sicher auch nicht gerade billig.
    Naja ich denke wenn MS das Geld in Neuauflagen von Amped, Strubbs the Zombie oder ein Conker stecken würden, hätten sie mehr davon. ( bezüglich Marktanteil)

    #1037779
    WichtgestaltWichtgestalt
    Teilnehmer
    Ulrich Steppberger wrote:

    Erklärt mir mal jemand, wie man so beknackt sein kann, als ohnehin bei den oberen Instanzen nicht sonderlich wohlgelittene Person ohne ersichtlichen Grund in einer Diskussion mit der üblichen Brandbeschleuniger-Nummer die Stimmung noch unnötig aufzuschaukeln, obwohl es a) noch nichtmal um die heilige Kuh an sich gegangen ist, bei der sonst immer die Beschützerinstinkt-Sicherungen durchbrennen und b) nach eigener Erklärung zum Thema an sich mangels Ahnung so überhaupt nichts beigesteuert werden kann.

    Ich wüßte zu gerne um was es geht…

    Da juckt es mich schon wieder gewaltig, unbelehrbare Personen den Jahreswechsel auf der Strafbank erleben zu lassen.

    Gah!

    Ich wüßte zu gerne, um was es geht?

    #1037780
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Wichtgestalt

    Meine Vermutung, um den Disput in der MK News mit Thomas Nickel bezüglich der Qualität von Nintendospielen, etc.

    #1037781
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @Chris

    Johnnie To ist aktuell der einzige chinesische Regisseur, dessen Werke ich mir ansehe – Election & Election 2 (gibt es auf Blu-Ray günstig) und Mad Detective kenne ich. Rein von der Bildsprache kann To mit den großen drei Koreas nicht ganz mithalten, dafür sind die Panorama Shots sehr markant, seine Filme mit den gewissen etwas behaftet um sich von anderen Genrekollegen abzugrenzen.

    Simon Yam stach bei Election 1 & 2 dank seiner Präsenz in Kombination mit seinem guten Schauspiel hervor.

    election20058jz3ykqcvi.jpg

    Ich hatte mir in diesem Jahr das jeweilige US Debüt von Bong Joon-Ho (Snowpiercer), Park Chan-wook (Stoker) und Kim Jee-woon (The Last Stand) angeschaut. Bei The Last Stand ist die Handschrift des Regisseurs nicht auf Anhieb zu erkennen, bei Snowpiercer schon eher, während Park Chan-wook bei Stoker seine DNA herüberreten konte. Der Film spricht wie z.b. Durst aber eine etwas kleinere Gruppe von Zuschauern an, wirkt wie Durst weniger zugänglich und teils sperrig.

    [youtube]_CqeEbfl3Cg[/youtube]

    edit: Vengeance von To habe ich auch noch geschaut, aber nur unvollständig (lief mal im Tv – auf Arte).

    #1037782
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Simon Yam kennt man, schade hat er nie im Westen reüssiert. Seine Rolle in Cover Hard des schwulen Gangsters scheint für manch einen eine Inspiration gewesen zu sein. Zuletzt fiel er mir in Ip-Man auf, als väterlicher Freund. Glaube den einen oder anderen Film von To müsste ich auch haben, aber an die Namen kann ich mich nicht immer erinnern.

    Vor nicht allzu langer Zeit lief auf Arte ein Film, der irgendwie interessant war. Die meisten Personen in dem Film trugen Masken, er war eher im historischen China angesiedelt. Er lief spät nachts und ich war zu müde, um ihn bis zum Ende zu schauen. Ich weiss aber überhaupt nicht, wie der Film hiess, noch sonst grossartig was davon. Aber die Atmosphäre war total schräg. Vielleicht kennst du den?

    #1037783
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Es war eben kein reiner Wuxia Film sondern mehr sowas dazwischen, Arthouse/Wuxia.

    Hab ihn gefunden, siehst du hier:

    [youtube]MrS6_3zEyjk[/youtube]

    #1037784
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Das Wuxia Genre ist sehr breit gefächert, was seine Elemente anbelangt, eine Mischung, die auch den Arthouse Aspekt abdeckt, der Film wird als Wuxia Drama geführt.

    Ich kenne den Film tatsächlich auch – fand ihn ok. Die Kampfeinlagen empfand ich etwas störend, keine Ahnung warum, im Grunde ein typischer Vertreter des Genres. Das Schlussdrittel hat mir am besten gefallen und den Film im Grunde auch gerettet, die letzte Einstellung hat das Momentum für den Abschluss gut einfangen können bzgl. der Wirkung.

    Zhang Ziyi ist mir dennoch eine etwas weniger sympathische Schauspielerin, hat irgendwie was Mürrisches an sich bzw. erscheint mir bieder.

    #1037785
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wie gesagt, war spät, ich hab ihn nicht zu Ende gesehen, war aber fasziniert, da ich von div. anderen Wuxia Filmen anderes gewohnt war. Die Kampfszenen wirken sogar im Trailer manchmal wie Fremdkörper. Nichtsdestotrotz werde ich ihn mir sicher mal komplett ansehen.

    Da kommt mir grad in den Sinn, dass es von Detective Dee einen weiteren Film gibt, der auch nicht verkehrt sein soll. Der erste hat mir jedenfalls gefallen, wobei ich mir generell gerne Invertigativ Filme mit historischem Touch ansehe, wie z.B. auch Vidoq und Pakt der Wölfe, the Illusionist und andere.

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