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  • #1750505
    FuffelpupsFuffelpups
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    Former Bayonetta voice actor Hellena Taylor now confirms my reporting that she was offered at least $15,000 and that the final offer was for a cameo, despite the claims in a video that went viral last week: pic.twitter.com/VD60B83ICh

    — Jason Schreier (@jasonschreier) October 24, 2022

    #1750511
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    @Fuffelpups
    War also totaler bullshit, den sie da von sich gegeben hat. PlatinumGames wollte ihr also $15k fuer 5 Tage Arbeit geben und nicht $4k fuer die ganze Vertonung. 3000 Dollar pro Tag waren ihr also zu wenig und haben sie zum Aufruf gegen das Spiel bewegt. Hat aber scheinbar gereicht einen Social Media-Internet-Mob fuer sich zu gewinnen, dem nur eine Seite der Story ausgereicht hat rumzuschreien.

    #1750514
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    4k war schon richtig, das war das letzte Cameo Angebot. Sie hat wertvolle Informationen weggelassen vom Ursprünglichen Angebot. Und ihre LTD Verkaufszahlen sind an den Haaren herbeigezogen, sie rechnet immer mit einem Vollpreis bei jeder verkauften Einheit…

    Heute 15:00-ish?

    Expect Bayonetta 3 reviews tomorrow starting at 6am Pacific: https://t.co/EVeb41jTSw
    Any Metascore predictions for this Switch exclusive? pic.twitter.com/T3bHbHcV3r

    — metacritic (@metacritic) October 24, 2022

    #1750527
    genpei tomategenpei tomate
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    Auch wenn ich diese “Fehden” die im Internet statt finden, eher aus informativen Zwecken verfolge, als dass sie transparent genug wären, um eine bestimmte Meinung zu ergreifen:
    Es gibt ein paar anderen Sachen, die nicht zur Sprache kommen.
    Die Frau hatte sich dafür eingesetzt, an den Gewinnen durch das Spiel beteiligt zu werden, dafür, dass PG zukünftig das Game weiterhin mit ihrer Stimme verkaufen würden.
    Von daher finde ich die Diskussion ein wenig unvollständig, wenn nur beleuchtet wird, welche Honorar Vorstellungen für solche Jobs, von welcher Seite auch immer im Spiel waren, ohne die weitere Monetarisierung des eigenen geistigen Eigentums zu thematisieren.
    Im Prinzip hätten sich alle Sprecher nach dem ( missglückten) Aufruf der Frau zusammen schließen müssen und die Art, wie sie es gemacht hat, mit Ruf-schädigenden Inhalten ( auch sich selbst gegenüber) hätte es in der Form nicht sein brauchen.
    Als Publicity hat es auf jeden Fall gut funktioniert, Frage ist nur, ob Bayonetta diese Art “Werbung” gebraucht hätte…

    #1750528
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    Ich bin pro Royalties für voice actor und auch mehr Geld für die Entwickler aber jede konstruktive Diskussion kann man nach der Art und Weise wie Taylor die Diskussion angestoßen hat vergessen.

    #1750529
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Es bleibt natürlich Spekulation, warum sie erst kurz vor Veröffentlichung sich an die “Öffentlichkeit” gewandt hat. Hat sie länger gebraucht, um diesen “Mut” aufzubringen?
    War es Kalkül?
    Dann könnte ich das verstehen, denn die Industrie ist längst nicht mehr dieser Ort von “Idealist-innen”, der mal gewesen sein könnte und Publisher haben ganz bestimm Interesse daran, Kosten niedrig zu halten, wo sie nur können…
    Aber auf der anderen Seite finde ich, dass sie valide Sachen anspricht und die ganze Geschichte eher den Hang hat, in die andere Richtung zu enden: Dort nämlich, wo die “Leute” ( Internet…) später eher davon reden werden, dass die Bayonetta Sprecherin “damals” zum Boykott aufgerufen hat, anstatt sich mit den essentiellen Sachen des Biz zu beschäftigen, die einen Menschen in diese Situation gedrängt haben.

    #1750543
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das ist wie überall, wenn etwas eine kritische Grösse erreicht hat, dann wird nur noch versucht die Sahne oben abzuschöpfen und die, welche die Arbeit leisten, sind austauschbares Verschleissmaterial. Hier mal, damit man sich wieder vor Augen führt, um welche Geldsummen es da geht:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160518/umfrage/prognostizierter-umsatz-in-der-weltweiten-videogames-branche/

    Gewinnbeteiligung sollte da eigentlich auf allen Stufen selbstverständlich und möglich sein. Das gilt natürlich auch für andere Branchen. Es ist ja schon ernüchternd, wie austauschbar Spieldesigner für die Publisher sind, von daher ist das mit den Synchronsprechern nur eine weitere Entwicklung davon. Ist ja bei Filmen zum Teil auch so.
    Warum die Arbeiter in der Gamesbranche sich so schwer damit tun, sich gewerkschaftlich zu organisieren, ist mir ein Rätsel. Folgender Artikel liefert eine recht plausible Erklärung, wieder mal ein Paradebeispiel für die Globalisierung und die Mobilität der Spieleentwickler, die sich diese auch zunutze machen.

    https://www.golem.de/news/game-workers-unite-spieleentwickler-aller-laender-vereinigt-euch-1806-134854-2.html

    #1750552
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Und wo zieht man da die Grenze? In vielen Fällen dürften Grafiker oder Programmierer bei Spielen immer noch wichtiger sein als Sprecher. Dazu kommt dann halt auch noch, reden wir hier vom tatsächlichen Hauptsprecher, was machen die Schauspieler im Detail usw.

    Melina Juergens ist für Hellblade 1 und 2 zum Beispiel viel, viel mehr involviert als Hellena Taylor für Bayonetta je war. Das eine Spiel verlangt sehr viel Einsatz bei Performance Capture etc. und beim anderen reden wir von Performance Capture z.B. überhaupt nicht. Taylor ist hier auch ‘nur’ die englische Stimme, die erste Vertonung ist die japanische.

    An der Stelle kommt natürlich ohnehin noch hinzu, dass ziemlich wenige BEteiligte wirklich im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Mir fallen zwar auf Anhieb Lead Designer, Komponisten oder so ein und natürlich Schauspieler/Sprecher. Aber aus dem Stehgreif könnte ich bestenfalls für 8-bit und 16-bit Titel Leute nennen, die dann unter anderem auch Grafiker und Programmierer waren.

    Was die Gewinnbeteiligung angeht, die hört sich wegen der Umsätze zwar immer ganz toll an, die Gewinne pro Spiel sind dann aber ein ganz anderes Thema. Da wird längst nicht in jedem Fall die Riesensumme rauskommen, oft genug vielleicht auch gar nix. Welche Entlohnung dann für einzelne Beteiligte noch fair wäre, das ist dann eh noch mal ein ganz anderes Thema.

    Allerdings, das mit den Gewerkschaften ist hier wirklich ein Punkt. Problem dabei dürfte zum Teil die Internationalität sein.

    #1750553
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    in diesem fall ist die sprecherin einfach sehr leicht zu ersetzen. erstens ist es nur die stimme ohne motion capturing und zweitens können relativ viele sehr sehr ähnlich klingen.
    ich habs hier eigentlich auch erst gemerkt nachdem fans es angesprochen haben. hatte vorher beide vorgänger durchgespielt

    was ihre bezahlung angeht halte ich mich raus. da hab ich einfach keinen plan

    #1750556
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Ich würde mir wünschen, dass diese Person nicht länger diese Aufmerksamkeit erhält – sie hat nicht die Wahrheit gesagt bzw. hat sie Informationen vorenthalten, die nicht zu einer solchen Reaktion geführt hätte. Hinzukommt, dass sie ihre Nachfolgerin angegriffen hat, ihr das Recht abspricht, diese Rolle bekleiden zu können. Hier zeigt sich doch, dass es nur um sie selbst geht, nicht darum, für die Branche etwas zu verbessern. Dazu passt auch, dass sie sich Wochen vor Release an die Öffentlichkeit wendet und zum Boykot aufruft. An die Menschen, die ebenso von dem Projekt ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen, denkt sie offensichtlich nicht.

    Hätte sie die 15.000 Dollar für diese Sitzungen angenommen, wäre das für einen Stundenlohn sehr viel Geld gewesen (auch für die Branche). Das Problem hier ist wohl eher, dass sie nicht oft gebucht wird, um es mal vorsichtig auszudrücken, um nur als Synchronsprecher den Lebensunterhalt bestreiten zu können – soll das dann eine wesentlich höhere Gage rechtfertigen wie manch andere im Netz fordern, weil sie keine regelmäßige Beschäftigung als VA hat? Wo soll das hinführen Soll jeder, der nur einmal im Jahr einen solchen Auftrag an Bord holen kann als Ausgleich eine 6-stellige Summe erhalten? Das ist doch quatsch. Sie ist ja auch anderweitig tätig (aus eben jenen Grund). Wenn sie als VA keinen Erfolg hat, muss sie halt umdisponieren. Nach der Nummer hat sie wohl auch gar keine andere Wahl.

    #1750558
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Wenn es um Geld geht, kann jede-r ersetzt werden. Sad, but True.
    Die ganze Geschichte stinkt mir aus beiden Richtungen ( Entwickler und Sprecherin), aber wie andere Beispiele zeigen ( Sarkeesian Debatte, Gender, Equal Pay etc.) wird die Zeit zeigen, ob der misslungene Hilferuf ( oder Bash…) der Frau zu konstruktiveren Bedingungen in der Branche führen wird, oder von beiden Seiten ein ungewollt-dramatisch inszeniertes Drama veranstaltet wird, von dem ich schwer glauben mag, dass in der Form, wie es ausgetragen wird, irgendwer davon groß profitieren wird.
    So rein nach dem, was sich abzeichnet, dürfte sich Bayonetta 2 “gut” verkaufen und die Frau wird sich beruflich woanders orientieren müssen, mit ihren Jobs. Dass sie demnächst viele Anfragen bekommen wird, das glaube ich nicht und dass man den ( englischen/amerikanischen) Fans eine andere Stimme vorsetzt, so, dass “ihre Welt dadurch zugrunde geht”, glaube ich noch viel weniger.

    #1750560
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    [quote quote=1750558]Die ganze Geschichte stinkt mir aus beiden Richtungen ( Entwickler und Sprecherin), aber wie andere Beispiele zeigen ( Sarkeesian Debatte, Gender, Equal Pay etc.) wird die Zeit zeigen, ob der misslungene Hilferuf ( oder Bash…) der Frau zu konstruktiveren Bedingungen in der Branche führen wird, oder von beiden Seiten ein ungewollt-dramatisch inszeniertes Drama veranstaltet wird, von dem ich schwer glauben mag, dass in der Form, wie es ausgetragen wird, irgendwer davon groß profitieren wird.[/quote]

    Woher nimmst du diese Annahme? Das Studio selbst hat eine Mitteilung veröffentlicht, die in keiner Weise dramatisch inszeniert ist, im Gegenteil zu Besonnenheit aufruft:

    Wir von PlatinumGames möchten uns bei allen bedanken, die im Laufe der Jahre zur Entwicklung der Bayonetta-Reihe beigetragen haben, sowie bei der Community, die ihr als Grundlage diente.

    Wir geben Jennifer Hale als neue Baynonetta unsere volle Unterstützung und stimmen mit allem, was sie sagt, überein.

    Wir bitten darum, von weiteren Kommentaren Abstand zu nehmen, die Jennifer oder andere Mitwirkende der Serie verunglimpfen würden.

    https://twitter.com/platinumgames/status/1583302996749787137/photo/1

    #1750562
    genpei tomategenpei tomate
    Teilnehmer

    Fuffel hatte mal n Tweet von Kamija gepostet. Ich weiß zwar nicht mehr um den genauen Wortlaut, habe mir trotzdem die Augen gerieben. Er klang nämlich nicht so, als wäre er um Besänftigung bemüht.
    Oder ich habe etwas falsch verstanden.
    Wenn sie als Firma auftreten und zur Besonnenheit aufrufen ist es zwar zu begrüssen, wenn sie aber andere Aspekte ihres Denkens offenbaren, die dem widersprechen, dann sollten sie auch mit Gegenwind rechnen.
    Vielleicht meldet sich Fuffel hierzu, ich mag nämlich auch nicht ganz glauben, dass Platinum Wasser predigen, aber Sake trinken.

    #1750563
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    [postquote quote=1749930][/postquote]

    meine mehr war da nicht

    ansonsten hab ich auf twitter noch mitbekommen dass der mob sich sofort auf ihn eingeschossen hat und seine sicherlich nicht ganz ernst gemeinte art aus älteren tweets auch noch gegen ihn verwendet wurde. er ist halt ein arroganter arsch der alle blockt und rassistisch weil er nicht auf englisch angesprochen werden will usw
    ist immer blöd wenn die leute nicht erst abwarten bis sie mehr informationen haben

    #1750564
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    [postquote quote=1750562][/postquote]

    Seine Reaktion auf die User, so wie ich das mitbekommen habe, soll aufgrund der vielen Anfeindungen seiner Person gegenüber gefallen sein.

    Twitter ist für mich mittlerweile bis auf bestimmte Bereiche, wo es sachlich und faktenbasiert zugeht, eine Seuche. Was da an Gedanken geäußert werden, ist schlicht zum Übel werden.

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