Seid ihr zu alt fürs Zocken?
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VikingBK vor vor 14 years, 7 months aktualisiert.
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16. September 2011 um 12:47 #994345
ZeakrosTeilnehmerQuote:Das ist bei mir bei Filmen so. Die können mich mittlerweile überhaupt nicht mehr fesseln.Liegt daran, daß sich Filme wie Videospiele anfühlen und umgekehrt.
Ich hasse diesen ganzen CGI Müll auf der Leinwand. Das wirkt einfach nur künstlich und unecht.
In Filmen müssen die Effekte handgemacht sein. Maskenbildner, Latexfiguren, Pyrotechnik.
Und nicht bluescreen
16. September 2011 um 13:01 #994346
Digger BoomshotTeilnehmerHaha, nach diesen Kriterien wär mindestens die Hälfte aller User hier zu alt
16. September 2011 um 13:18 #994347
VreenTeilnehmernaja, 3 und 2 trifft auf mich einigermassen zu. wobei ich nicht finde, dass ein fehlen an originalität so schlecht ist. ich denke, was wirklich neues ist nur durch neue hardware möglich, wie durch die steuerungsmöglichkeiten oder damals, als koop-spielmodi und multiplayer neu waren. was die geschichten angeht die erzählt werden, gibt es seit langem nichts wirklich neues mehr, zumindest im big budget sektor. aber egal, dafür gibts die guten, bewährten muster, in technisch in spieltechnisch hochentwickelter und weiterentwickelter form. das ist doch auch schon mal was.
ansonsten beweisst mir die tatsache, dass mir die meisten spiele zu kurz und zu einfach vorkommen, dass ich noch nicht zu alt bin für einen zocker…
16. September 2011 um 13:22 #994348
VreenTeilnehmerZeakros wrote:Für mich ist Multiplayer z.B. mit seinen Freunden auf der Couch Bomberman spielen.also du bist definitiv zu alt
16. September 2011 um 15:41 #994349
jp maverickTeilnehmerGoil als Mittdreißiger abends n Stündchen zu zocken und mich meine Kollegas als gefühlt 5jährigen abstempeln,
und meine Frau sagt:Nix da wir brauchen nicht noch ein Kind,ich hab schon 2 zu hause
Wir haben einen 3jährigen Sohn 
Und wenn ich eines Tages im AOK Shopper durch die Gegend rase…das zocken werd ich mir nie nehmen lassen!So!
16. September 2011 um 15:54 #994350
VikingBKTeilnehmerDas man älter wird merkt man wirklich daran das immer weniger Freunde im gleichen Alter zocken. Bei mir ist es gerade noch einer.
16. September 2011 um 16:14 #994351
PennratteTeilnehmerAuf mich trifft Punkt 5 zu. MP ist nur selten was für mich, wenn dann nur mit Kumpels z.B auf unserm kleinen Minecraftserver oder über Lan. MMOs reizen mich so gut wie nie.
Wurde dieses Jahr 27 und meine Freundezocken alle noch, auch die meisten Kollegen und ab und zu sogar meine Frau ^^ Ich fühl mich als Zocker also nicht einsam.
Und @ Viking:
Alles gute nachträglich! Und du bist als Zocker nicht allein, wir hier sind alle bei dir ;P
16. September 2011 um 19:55 #994352
VikingBKTeilnehmerPennratte wrote:Auf mich trifft Punkt 5 zu. MP ist nur selten was für mich, wenn dann nur mit Kumpels z.B auf unserm kleinen Minecraftserver oder über Lan. MMOs reizen mich so gut wie nie.Wurde dieses Jahr 27 und meine Freundezocken alle noch, auch die meisten Kollegen und ab und zu sogar meine Frau ^^ Ich fühl mich als Zocker also nicht einsam.
Und @ Viking:
Alles gute nachträglich! Und du bist als Zocker nicht allein, wir hier sind alle bei dir ;P
Danke schön
17. September 2011 um 6:33 #994353
bitt0rTeilnehmerwerd ich nie zu alt für sein. es ist in mir drin und ich bin es gewohnt. wenn ich mal nicht mehr spiele dann nur, wenn’s mich, aus welchem grund auch immer, nicht mehr interessiert. aber wann so ein punkt kommt, weiß niemand.
17. September 2011 um 16:54 #994354
drfaustusTeilnehmeralso, zu alt zum daddeln fühle ich mich auf keinen fall.
ich daddel seit ich 12 bin und das war 1977
gut, ich spiele nicht mehr auf höheren schwierigkeitsstufen, max normal langt mir. die reflexe sind auch noch ganz in ordnung und ich erschrecke mich manchmal fürchterlich wenn da ein zombie um die ecke kommt und mir an die gurgel will.18. September 2011 um 6:43 #994355
DamnPhoenixTeilnehmerNe, bin nich zu alt….die meißten Onlinegegner sind einfach viel zu jung.
18. September 2011 um 16:47 #994356
Johnny FlowersTeilnehmerIch denke, dass ich mit nun, wo sich meine 20iger Jahre dem Ende neigen, ich allmählich aus dem Spielen herauswachsen werde.
Verantwortlich dafür sind einerseits das Gefühl, dass einem seit einigen Jahren keine wirklich neue Spiel”erfahrungen” mehr geboten werden.
Zum anderen, dass man, sobald man die selige Seifenblase der Kindheit/Pubertät/Adoleszenz verlassen hat, genügend Anforderungen des Alltags an einen gestellt werden, die einem zunehmend die Freiräume zum Spielen einengen.Was auch vor diesem Hintergrund für mich ein nicht unwesentlicher Faktor ist, ist der Vergleich mit anderen Kulturgütern, mit denen ich mich sonst in meiner Freizeit beschäftige.
Seit geraumer Zeit gibt es ja die Diskussion, inwieweit Videospiele als ernstzunehmende Kulturgüter angesehen werden können.
Für mich stehen sie nach wie vor in einem subsidiären Verhältnis zu Büchern, Filmen und Musik.
Dies liegt in erster Linie daran, dass Videoiele immer noch in erster Linie nur Spielzeug sind, wogegen die gerade angeführten Kulturgüter auch neben dem reinen Unterhaltungswert eine sinnstiftende Funktion haben.
Bücher, Filme und Platten reflektieren einfach besser soziale, philosophische, politische Themen als es jedes Videospiel bislang vermag.
Die knapp bemessene Freizeit investiere ich dann zunehmend in Kulturgüter, die inhaltlich einfach einem Erwachsenen einen inhaltlichen Mehrwert bieten.Bis auf wenige Ausnahmen werden Spiele auf eine sehr junge Zielgruppe, ohne anspruchsvollen Inhalt produziert.
Neben den ganzen Core/Casual Diskussionen würde ich mir mal eine Diskussion um wirklich Adult-orientated-content in Videospielen wünschen. Und damit meine ich sicher nicht irgendein Action/Shooter Gedöns.
Heavy Rain war diesbezüglich ein interessanter Ansatz.18. September 2011 um 18:19 #994357
hephaistosTeilnehmer@drfaustus Jahrgang 1965….Respekt.^^
Bin also nicht der einzige ü40…Zu alt zum Spielen;bisher nicht.Solange man offen für Neues ist,
kann man immer wieder Spaß am Zocken finden.Hab erst kürzlich “rausgefunden”, daß mir MP online (ACB) und sogar Rennspiele (GT5) spaß machen. ^^18. September 2011 um 22:01 #994358
VreenTeilnehmerJohnny Flowers wrote:Die knapp bemessene Freizeit investiere ich dann zunehmend in Kulturgüter, die inhaltlich einfach einem Erwachsenen einen inhaltlichen Mehrwert bieten.so wie du das formulierst klingt das durchaus überheblich. ob bsw mit dem fussballverein rumzuziehen einem erwachsenen einen inhaltlichen mehrwert bietet, ist wohl höchst subjektiv und sagt, für sich betrachtet, nichts über konsumenten aus. und auch wenn man die “sinnstiftende” funktion bei videospielen verneint (was ich falsch finde), bleibt doch die zerstreuung, nach der jeder mensch hin und wieder giert, und die eben am besten über anspruchslosere tätigkeiten funktioniert.
ich für meinen teil hab einen großen spleen für trashfilme. natürlich werde ich kein besserer mensch, wenn ich mir angucke wie plastikraumschiffe an hässlichen leinwänden vorbeigeschwungen werden. aber es lässt mich doch die anforderungen des alltags für eine weile vergessen, und mich dadurch später besser mit diesen umgehen. insofern hat doch alles einen platz und eine zeit im leben. die infantilen, genauso wie die intellektuellen oder die leidenschaftlichen aspekte.
18. September 2011 um 22:29 #994359
TERROR 78TeilnehmerHm, ich bin zwar schon etwas älter, kann mich in dem Artikel aber ganz und gar net wieder finden – wirkt irgendwie billig auf mich und lustig empfand ich’s auch net…
Ich werd’ wohl noch einige Zockergenerationen überleben. -
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