Sind Onlinefeatures wirklich “nur optional” und für lau?
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Bastian 1984 vor vor 13 years, 1 month aktualisiert.
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15. März 2013 um 9:54 #900565
Bastian 1984TeilnehmerIch spiele fast gar nicht online. Das einzige, was ich in den letzten 12 Monaten online gespielt habe, war Bomberman Blast auf der Wii. Das aber nur ein paar mal, und zwar eher kurz. Was für einen Sinn macht es, sich gegenseitig Bomben vor die Füße zu legen oder Koopa-Panzer in den Rücken zu ballern, wenn man denjenigen nicht danach angrinsen kann und man sich (in aller Freundschaft) beschimpft?
Mich ärgert es, dass in immer mehr Spielen Onlinefunktionen eingebaut werden. Z.B. warte ich auf das nächste Xenoblade und das nächste wirklich neue Zelda. Doch bei dem Teaser zu “X” ist am Rand sowas wie ein Chat zu sehen, bei dem nächsten Zelda wurde laut über Co-Op nachgedacht. Macht das in Spielen a la “Ich rette allein die Welt” überhaupt Sinn? Muss da nicht die Handlung “angepasst” werden?
Kann der Onlinemodus überhaupt einfach On-Top sein, ohne auch den Aufbau, das Gameplay des Single-Player-Modus zu beeinflussen? Müssten Dungeons bei Zelda nicht anders gebaut werden, wenn sie auch für Coopspieler designt werden und werden damit nicht einige Dinge unmöglich gemacht, die nur als reiner Single-Player möglich wären? “Irgendwelche Dinger anzünden und dann schnell wohin” u.ä. macht dann weniger bis keinen Sinn, wenn ein Spieler sich schon “wohin” stellt, um mal ein Beispiel zu nennen. Auch diverse Verschieberätsel könnten dann wegfallen.
Der Heini von Dinges hat ja sogar gesagt, Singlepayererfahrungen sollen gänzlich verschwinden. Mario Kart und Halo mögen ja im Multiplayer Sinn haben, aber Zelda, Shadow of the Collossus und Co.? Soll etwas wie in einer Manie bei jedem Spiel untergebracht werden, egal wie wenig es zum eigentlichen Konzept passt, es das Spiel vielleicht sogar “zerstört”?
Und ist der Onlinemodus wirklich kostenlos, wenn er kostenlos ist? Muss man denn nicht davon ausgehen, dass ein seinen Eigentümer verpflichtetes Unternehmen einem nichts so wirklich schenkt. Denn eine Unternehmen erhält sein Geld immer nur vom Kunden. Entstehen (durchschnittlich) mehr Kosten für die Entwicklung von Spielen, steigen die Preise und/oder es gibt weniger Spiele. Warum glauben manche, irgendetwas was ein Unternnehmen für seine Kunden tut, wäre nicht von den Kunden bezahlt? Von wem denn sonst?
Wenn zum Beispiel 10% der Kosten für ein Spiel, die bei dem Hersteller zur Entwicklung, Produktion, Vermarktung und auch Bereitstellung der Server für den Onlinemultiplayer draufgehen, bezahlt man dass an der Kasse mit, auch wenn man das garnicht nutzen will. Man hat es nicht “bestellt”…
[youtube]rOHmS2CDRco[/youtube]
Wäre es nicht fairer, die angenommenen 10% weniger beim Kauf zu verlangen und den Onlinemodus extra zu verkaufen oder die Kosten über ein Abomodell reinzuholen? Da Server regelmäßige Kosten verursachen, werden die Hersteller sie auc irgendwann abstellen, wenn es keine regelmäßigen Einnahmen gibt. So könnte ein Abomodell auch denen nutzen, die es benutzen wollen?
Hypothetisch angenommen, es geschieht zu einem fairen Preis, also jenem der sich die beispielhaften 10% dann bei den Nutzern dieser Features wiederholt. Wenn der Onlinekram schon sein “muss”. Bei Release kostet das Spiel wieder nen Fünfer weniger, nen Monat oder zwei Onlinemodus gibbets fürn Euro.Und dann noch der achso tolle Cloudspeicher, dass manche als tollen Service empfinden und glauben es würde verschenkt werden und damit billiger als ein USB-Stick oder eine SD-Karte. Sind denn die Kosten dafür nicht zwangsläufig irgendwo drin enthalten? Wer bezahlt das denn, bzw. wer bezahlt den, der es bezahlt?
Ist Onlinegedöns wirklich nur optional und für lau?
Und wenn ihr die Frage(n) ein- oder zweimal mit “Nein” beantwortet: Stört es euch?Und wenn ihr die Frage(n) ein- oder zweimal mit “Ja” beantwortet: Warum zum Teufel?
Warum geht ihr davon aus, dass es auf die Grundstruktur von Spielen nicht zwongend Einfluss nimmt, dass man die “option” hat?
Warum glaubt ihr, der Weinachtsmann, der liebe Gott oder sonst wer würde für (Multiplayer)Entwicklungs- und Serverkosten aufkommen?EDIT: Überschrift: “Ist Online wirklich “nur optional” und für lau?” zum besseren Versändlichkeit zu “Sind Onlinefeatures wirklich “nur optional” und für lau?” verändert.
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