Vor kurzem durchgespielt
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Spacemoonkey vor vor 4 Tage, 6 hours aktualisiert.
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17. Februar 2014 um 11:42 #905513
DGSTeilnehmerBioShock Infinite
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mich ans neueste BioShock herangewagt habe. Vor allem weil der erste Teil zu meinen All-Time-Favorites gehört und ich mir diese einzigartige Spielerfahrung nicht mit einem mäßigen Nachfolger ruinieren wollte… wenn das überhaupt geht.
Doch im letzten Monat konnte ich mich endlich aufraffen und hab das Teil durchgespielt. Zugegebenermaßen nicht in einem Stück, da mir immer wieder Indies dazwischengekommen sind. Dies sagt aber wohl schon einiges über das Spiel aus. Der Titel konnte mich im Gegensatz zu den Vorgängern einfach nicht mehr ganz so in seinen Bann ziehen…
Dies lag wohl in erster Linie am Kampfsystem, welches in den zwei vorangegangenen Teilen wesentlich besser zur Geltung kam. Die meiste Zeit über stellte ich mich den Gegnermassen mit zwei Kräften (Krähen & Elektro) und den selben Waffen (Revolver & Scharfschützengewehr). Die anderen 6 Kräfte und 10 Waffen kamen kaum zum Einsatz – war auch nicht nötig, um die Gegner in Schach zu halten! In der Unterwasserstadt wurde einem da wesentlich mehr abverlangt; z.B. Kräftekombination, Kräfte-Waffenkombinationen, Einbindung der Umgebung. Ein kleiner Rückschritt, zwar auf hohem Niveau, aber trotzdem…
Die großen Stärken des Titels liegen im Design, der Atmosphäre und der Handlung, sowie der feinsinnigen Charakterzeichnung. In diesen Punkten macht der Titel (fast) alles richtig. Zu Beginn des Spiels erhält der Spieler den Auftrag eine Person aufzuspüren und zurückzubringen – die klassische Aufgabenstellung in einem Videospiel; siehe Mario, etc. Der Auftrag führt den Spieler in eine schwebende Stadt (!), eine scheinbar perfekte Welt in den Wolken. Doch nach und nach wird einem klar, dass mit dieser Welt etwas ganz und gar nicht stimmt – was, will ich an dieser Stelle nicht verraten. Zudem scheint auch die Zielperson alles andere als “normal” zu sein. Dazu gesellen sich dann noch etliche Tropen (rhetorische Figuren) mit deren Hilfe eine glaubhaft inszenierte Welt erschaffen wird, in der auf etliche geschichtliche Ereignisse verwiesen wird und deren Handlung in einem relativ überraschenden Finale mündet.
Nach dem (ausführlichen) Ende ist man dann doch ein wenig verwirrt (überfordert ?) und versucht die Puzzleteile zusammenzufügen und eventuelle Logiklöcher zu stopfen. Doch nach einer kurzen Diskussion mit meiner Freundin über das Gesehene, ergab sich nach und nach ein genial komponiertes Bild. Ken Levine könnte man wohl als den Stanley Kubrick der Videospiele bezeichnen. Daher lassen seine Werke auch die unterschiedlichsten Interpretation zu…
Das wird nicht jedem schmecken, ist aber nunmal so und daher wurde der Titel von der Videospielgemeinde wohl auch so zwiespältig aufgenommen. Mich konnte das Spiel nach etlicher negativen Kritik in diversen Foren letzten Endes positiv überraschen und wird mich wohl noch über längere Zeit hinweg beschäftigen…
17. Februar 2014 um 13:10 #905514
MagarinemannTeilnehmerWie witzig, hab am Wochenende erstmals just for fun Bioshock (1) eingeworfen und war total wegeflasht! Kann garnicht glauben wie so eine Perle an mir vorbei ging.
Freu mich total wenn ich mal soweit bin Infinit auch noch zu zocken!17. Februar 2014 um 16:51 #905515
greenwadeTeilnehmerMagarinemann wrote:Wie witzig, hab am Wochenende erstmals just for fun Bioshock (1) eingeworfen und war total wegeflasht! Kann garnicht glauben wie so eine Perle an mir vorbei ging.
Freu mich total wenn ich mal soweit bin Infinit auch noch zu zocken!
spiel auch den zweiten teil. is auch super!
17. Februar 2014 um 16:58 #905516
greenwadeTeilnehmerDGS wrote:…In der Unterwasserstadt wurde einem da wesentlich mehr abverlangt…grade im ersten teil fand ich das kampfsystem wegen mangelhaftem balancing am schlechtesten. die mit abstand effektivste waffe war die rohrzange mit vereisung. ich hab quasi das ganze spiel im nahkampf bestritten… teil 2 fand ich vom kampfsystem her am besten. die story fand ich bei infinite am besten.
18. Februar 2014 um 9:04 #905517
MagarinemannTeilnehmeruuuuhh ich freu mich so drauf ne neue Trilogie zu haben die ich zocken kann!!! Vor allem weil die Teile echt billig sind mitlerweile.
Doof nur dass ich mir selbst auferlegt habe diesen Monat keine Spiele zu kaufen, da ich für März Dark Souls vorbestellt habe und naja ab dem 14.3 werd ich erstmal keine Zeit für was anderes haben *voller gemischter Gefühle*^^
18. Februar 2014 um 10:53 #905518
AngelheartTeilnehmerGestern AC4 beendet. Hat ja sehr unspektakulär aufgehört. Das mit seinem Kind war ganz nett weil wenn man den 3er kennt sich fragt ob da nicht irgendwas falsch ist und wartet ob noch was passiert. Als Piratenspiel war es super, als AC ganz ok. Bin mal auf das nächste Setting gespannt. Man kann ja beim hacken ein Dokument freischalten in dem einige Vorschläge drin stehen.
18. Februar 2014 um 16:41 #905519
AnonymInaktivda fällt mir ein, dass ich das letzte legendäre schiff (die beiden kriegsschiffe) noch nicht versenkt hab. bis jetzt habe ich mich wiederholt zu dämlich angestellt.
20. Februar 2014 um 19:05 #905520
KinskiTeilnehmerMetro Last Light:
sau schlechte synchro, aber ein sehr geniales game.
leider ist die synchro in englisch genauso schlecht wie in deutsch. also muss ich es in russisch hören, bzw.
in deutsch untertiteln lassen. warum zur hölle habe alle figuren dieses beknackten russischen akzent?
ich mein das ist ja ganz witzig mit 3,8 promilie und so nem deutschrussen als gesprächspartner,
aber man könnte doch meinen das die entwickler durch die anpassung an andere länder eben auch die sprache akzentfrei ins spiel
einbetten lassen. aber nein, jeder spricht wie der typische deutsch russe mit akzent.
ich finde das verfehlt den sinn und zerstörrt einen großen teil der sonst gelungenen atmosphäre.
also lieber gleich auf russisch umstellen, wenn man es authentisch mag.
naja ansonsten wurde das spiel an den entscheidenen punkten gegenüber dem vorgänger verbessert.
es spielt sich alles viel dynamischer und organischer. story und grafik sind auch auf hohen niveau.
kurz und knapp: der alternative ego shooter wenn man battlefield und co leid ist.20. Februar 2014 um 20:12 #905521
Little MacTeilnehmerSonic The Hedgehog (Mega Drive) / Modul -mit immerhin vier Emeralds (okay-1x Continue benutzt in Labyrinth Zone 3 beim Hüpfparcours am Ende). Ich vergess’ immer, dass es kein Problem ist, vom Wasser eingeholt zu werden und will da imer durchhetzen

AC 4 wäre für mich ein guter Einstieg in die Serie, da ich mal wieder Bock auf ein richtig gutes Piratengame hab’. Wie schlägt sich denn da die wii u-Fassung im Vergleich zur Xbox 360 -gibt es Gamepad-Features, die den Ausschlag für die U-Version geben könnten oder bin ich mit der 360er besser bedient? Muss man viele von diesen Gegenwarts-/Zukunfts-Szenarien spielen, sind die schwer?
21. Februar 2014 um 9:11 #905522
MagarinemannTeilnehmerCostume Quest (Hauptstory) 5h Spielzeit, nicht sonderlich vordernt aber super amüsant.
Ein Kinderspiel für Erwachsene!
Dürfte auch nicht länger sein, da es leider nicht sehr abwechslungsreich ist, aber die 5h die es hat machen Spaß!
Durch die Kostüme hats ein bisschen was von Pokemon, man kann sein Team (gegen Ende aus 3 Personen betehend) gut varieren und viele Kostüme finden.21. Februar 2014 um 11:58 #905523
Tenei Star SierraTeilnehmerGestern bzw. heute um 03:00 Uhr Metroid: Other M durchgezockt. Zu dem Spiel muss ich nicht viel sagen. Das ist das Metroid, auf das ich seit dem N64 gewartet habe. Meiner Meinung nach wischt das mit den Primes den Boden auf. Geniales gameplay, gute Story(!) und die Zwischensequenzen sind einfach mal genial. Vor allem, wenn in Rückblenden Schlüsselszenen aus Super Metroid gezeigt werden. Des Weiteren werten sich Metroid: Other M und Metroid Fusion gegenseitig noch auf. Hat man beide Spiele gespielt, ist das Gesamterlebnis perfekt.
Die einzige (aber dennoch etwas beunruhigende) Frage, die sich mir nun noch stellt ist… Hätte das Nintendo auch alleine so hinbekommen oder war tatsächlich Tecmo/Team Ninja mitverantwortlich für das für mich absolut intensive Spielgefühl?
21. Februar 2014 um 12:24 #905524
RavingrabbidTeilnehmerIm Bezug zur Story stimme ich dir in soweit zu, dass Other M und Fusion sich ergänzen, ja. Aber die Story von Other M ist doch eher bescheiden bis übertrieben schnulzig. Das Gameplay kann nicht mal ansatzweise mit den Prime-Teilen konkurrieren. Von der fummeligen Steuerung zusammen mit den nervigen und spielerisch unnützen Wimmelbildeinlagen in der Ego-Sicht mal abgesehen. kann das Game auch in sonst keinem Aspekt der Prime-Reihe das Wasser reichen.
Other M selbst ist ja ganz ok, stinkt aber doch gewaltig gegen die Prime-Reihe ab. Ganz zu schweigen gegen Super Metroid.21. Februar 2014 um 12:34 #905525
Tenei Star SierraTeilnehmerVerglichen mit den Stories aus den anderen Metroid-Teilen ist sie aber schon toll. Die haben nämlich gar keine

Und ich beziehe mich ja nicht zwingend auf die Samus-Adam-Geschichte, sondern vielmehr auf MB.
Geilstes Spiel der Reihe ist und bleibt aber – wie du bereits erwähntest- Teil 3.
Und versteh’ mich bitte nicht falsch, ich liebe auch die Prime-Trilogie. Die spielt sich nur absolut träge. Und das passt nicht zu Metroid…21. Februar 2014 um 12:44 #905526
RavingrabbidTeilnehmerOther M ist ja nicht grundsätzlich schlecht. In einigen Ansätzen macht es seine Sache sogar recht gut. Grundsätzlich finde ich aber, dass die Mängel leider überwiegen. Prime 1 und 2 steuern sich relativ träge, das stimmt. Aber dafür auch präzise und ohne wirkliche Macken. Das Spieltempo generell ist ja eher gemächlich. Story ist nur sporadisch vorhanden, da stimm ich dir auch zu, aber atmosphärisch sind die PrimeTitel trotzdem verdammt gut. Das Gefühl des Alleinseins kommt trotzdem rüber und man verzichtet auf emotionalen Ballast. Bei Other M bekommt man den aber schon aufs Auge gedrückt.
Teil 3 macht’s da eigentlich ganz geschickt. Bisschen mehr Story, dank mehreren Charakteren und Sprachausgabe in den Videosequenezen. Außerdem steuert es sich sogar recht flott, wenn man mit der Bewegeungssteuerung zurecht kommt.
Größte Schwäche der Prime-Reihe ist wohl das Backtracking, sonst leisten die sich eigentlich keine großartigen Patzer.
Aber alles ist wie so oft Geschmackssache.21. Februar 2014 um 17:59 #905527
DGSTeilnehmerStick It to The Man!
Gut ausbalanciertes Adventure mit angenehmer Lernkurve, viel Humor und schrulligen Charakteren. Die musikalische Untermalung passt zum Setting und der Papierlook gefiel mir ausgesprochen gut. Ich hab’s auf der PS Vita gezockt. Dank Touchscreen spielt sich’s auf dem Handheld besser als auf der PlayStation 3. Der Wiederspielwert fiel leider recht gering aus. Trotzdem, ein liebevoll designtes Adventure mit der ein oder anderen Jump ‘n’ Run Einlage.
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