Was sind euch Videospiele wert?

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  • #1189263
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Ich glaube, das letzte Spiel, wofür ich 80 Euro ausgegeben habe, war Conkers Bad fur Day.
    (…und das letzte Spiel wofür ich 300 Euro eingenommen habe, war Mega Man The Wily Wars:-))

    #1189264
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mal eines nebenbei, natürlich will Nintendo auch Geld verdienen, die sind ein Wirtschaftsunternehmen und längst nicht alle Nintendospiele haben ausnahmsweise die gleiche Qualität.
    Und selbst Mario Kart 8 wurde in gerade mal zwei Jahren entwickelt.

    Irgend etwas macht Nintendo aber auch richtig.

    NSMBU: Hat mittlerweile die Mehrheit der Wii U Besitzer. Trotzdem kostet das Spiel immer noch mindestens 35,-€ neu. Wohlgemerkt ein Spiel ohne online MP

    Halo 4: Gibt es ab 16,-€ UK, teilweise ab 20,-€ deutsch normal und ab 28,-€ in der GOTY. Wir reden hier von zwei gleich alten Titeln, MS’ wichtigstem Franchise und einem Titel, der trotz Kevboards gemecker online immer noch recht beliebt ist.

    Beide Spiele sind von Ende 2012. Und sehr viele andere Titel erreichen solche Preismarken wie bei Halo 4 erheblich früher. Und Mario ist unbestreitbar eine von Nintendos Cashcows, keiner der Nischentitel wie Pikmin 3. Aber auch Nischentitel werden nicht verramscht, Pikmin 3 oder Wonderful 101 sind recht preisstabil.

    Letzteres bekommt man mit Glück vllt. mal für 30,-€. Ein schon erfolgreicheres Rayman Legends je nach Version für 20,-€ und teils weniger.

    Ein Nebeneffekt, der von DarkStar ja auch schon beschrieben wird, meistens ist man bei Nintendo alleine schon deswegen bereit, mehr zu zahlen weil die Chancen, ein Spiel nach wenigen Monaten für ein Drittel des Startpreises zu bekommen verschwindend gering sind.

    Mit Qualität hat das erstmal nur periphär zu tun. Halo, Forza, Last of Us, Uncharted, das sind auch alles Qualitätsspiele. Die mag nicht unbedingt jeder, aber es mag auch nicht jeder Mario World oder Smash Bros.
    Und auch Nintendo hat mittelprächtige Titel.

    Allerdings vermittelt die Unternehmenspolitik hier ganz andere (Waren-) Werte.

    #1189265
    Rubio619Rubio619
    Teilnehmer

    Wenn ich ein Spiel wirklich wirklich haben will, dann zahl ich auch 70 Euro dafür. Dann muss ich aber auch davon überzeugt sein, dass es mir richtig Spaß macht; wie etwa bei einem neuen DK Teil (der zum Glück dann doch günstiger ist ^^).
    Bei anderen Spielen merke ich, dass wenn sie in die Preisregion von knapp 50 Euro kommen das Geld bei mir schon etwas lockerer sitzt und ich auch mal auf gut Glück etwas kaufe.
    Etwas gekaufen um einen Entwickler zu unterstützen hab ich noch nie gemacht.

    #1189266
    Anonym
    Inaktiv

    Was Captian Carot schrieb stimmt schon irgendwie.
    Last of Us,Halo usw sind alles gute Spiele.

    Aber es kommt doch irgendwie nicht von ungefähr dass man nun derzeit so oft liest “Watch Dogs ? Das hole ich mir in 2 Monaten für nen 10ner!”
    Zu Watch Dogs scheiden sich die Geister aber schön ist sowas nicht wenn die Leute so an die Sache ran gehen.

    #1189267
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    @captain
    Generell hab ich schon festgestellt, dass die Exklusivtitel von Nintendo anderen Titeln in ihrer Werterhaltung ein Stück vorraus zu sein scheinen.
    Z.B Fire Emblem Path of Radiance für den NGC kostet gebraucht minimal noch 55 €. Neu wird’s sogar immer noch für 170 -220 € gehandelt?!

    #1189268
    Oliver GruenerOliver Gruener
    Teilnehmer

    Die Inflation alleine bei der Quantität hat dafür gesorgt, dass bei mir Spiele wesentlich weniger wert sind als noch vor einigen Jahren. Die Überschwemmung des Marktes nicht nur mit AA Titeln sondern auch gerade mit (interessanteren) B- und Indie-Spielen hat nicht nur dafür gesorgt, dass selbst ich kaum noch alle Spiele überhaupt kenne sondern auch, dass im Monat so viele Spiele erscheinen, die ich nie und niemals spielen kann. Und das selbst in flauen Monaten.

    Das Ergebnis, ich habe einen riesigen “Pile of Shame” den ich nachholen muss. Entsprechend brauche ich neue Spiele eigentlich gar nicht bei Release kaufen und selbst bei älteren Titeln ist halt ein riesiger Stapel, der mir letztlich durch die Lappen geht. Ich spreche hier nicht von einem möglichen Crash durch die Inflation, der Markt ist einfach zu riesig.

    Aber ich tendiere eher dazu, zu meinen, dass es nicht schaden würde, wenn der Markt sich ein wenig gesundschrumpfen täte – insbesondere auch im Indie-Bereich, da hier wirklich extrem viel Schrott produziert wird. Von daher bin ich auch recht egoistisch, ich kaufe quasi gar nichts mehr zum Vollpreis, was die Hersteller verdienen ist mir total egal, denn es wird scheinbar genug verdient, sonst würden nicht so viele Spiele veröffentlicht (das jammern der Hersteller ist obligatorisch, es wird immer gejammert, dass zu wenig verdient wird, macht jeder und wer darauf reinfällt, der ist nicht sehr medienkompetent). Das letzte Game zum Vollpreis war bei mir Guild Wars 2, das ist auch schon ewig her und es ist eben ein Onlinespiel.

    #1189269
    kevboardkevboard
    Teilnehmer

    Nintendo titel sind eut echt fast die Ausnahme. die verkaufen sich über einen enormen zeitraum stabil und werden auch nicht günstiger. NSMB Wii war ja in vielen regionen jahre lang in den charts.

    Was “Mitleidskäufe” angeht, also ich find den ausdruck irgendwie zu traurig xD nennen wir sie Support-Käufe! nunja, ich hab Mirrors Edge für 360 und hab mir trotzdem noch die technisch schlechtere PS3 version gekauft da ich das Spiel unterstützen wollte :)
    ich glaub ich hol mir auch noch die Download version auf der PS3 da diese schneller lädt und dadurch auch deutlich weniger krasse popins hat :)

    #1189270
    retroretro
    Teilnehmer

    Jedes Geld, dass ich dafür ausgeben möchte, sind mir die Spiele wert.
    Und das war bei Mario Kart 8 zum Beispiel gleich zweimal, Steel-u. die Panzerversion.
    Habe früher viel zu viel Geld für üble Machwerke ausgegeben, heut picke ich mir die Rosinen aus dem Kuchen.

    #1189271
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Captain

    Wobei bei Halo vielleicht eben auch der Aspekt greift, dass es hilft XBox Live Abos unters Volk zu bringen und somit Mehreinnahmen generiert, die nicht primär ausgewiesen werden. Ein NSMB tut das ja nicht. Auch denke ich, dass bei Nintendo sehr viel unkritischer eingekauft wird, als das bei anderen der Fall ist. Nintendo steht für Qualität in der öffentlichen Wahrnehmung und so greift man grossmehrheitlich zu, ohne sich darüber Gedanken zu machen, in welchen Wertungsregionen die Titel überhaupt dann sind.

    Was mir auch auffiel, dass du schreibst, die Art der Konsumation hätte sich verändert, wäre schnelllebiger. Da gebe ich dir Recht. Aber mMn ist das eine Form der gegenseitigen negativen Wechselwirkung. Die Entwickler produzieren in immer schnelleren Abständen ihre Games (AC, CoD), weil der Kunde nach Futter schreit. Die Games, die dann aber dabei rumkommen sind wiederum keine Langzeit-Spielspassgranaten sondern eher ein kurzes Vergnügen, weswegen auch schon wieder nach dem nächsten Teil geschrauen wird.
    Indem man das Spiel streckt, wird sowas gerne mal kaschiert und Umfang vorgegaukelt, der lediglich mit Rezepten aus der Retorte und/oder Editoren entstanden ist.
    Das Grundgerüst eines Spieles steht ja dann meist oder wird gar vom Vorgänger übernommen und lediglich variiert.
    Bedenklich in dem Zusammenhang, dass Nintendo mit der NSMB Reihe, die ich sehr schätze, nun zusehends auch diesen Weg beschreitet. 3 stationäre Teile und zwei für den Handheld sprechen eine deutliche Sprache.

    Wie D00M schon mal schrieb, JnRs sind ihm das Geld für ein Vollpreisspiel irgendwo nicht mehr wert. Ich weiss es nicht, aber ich denke da lässt sich schon ein gewisser Zusammenhang feststellen. Da Entwicklung in 2D Spielen eher weniger wahrnehmbar ist, und so weniger das Gefühl einer Neuentwicklung aufkommt. Die Gameplay-Mechaniken sind natürlich simpler und damit schneller auf einen Nenner gebracht. 3D Spiele nutzen zwar auch an sich simple Mechaniken, aber wissen diese geschickter zu verkaufen, prominente Beispiele sind die ganzen Openworld Spiele, die an sich immer etwa die gleichen Missionen bieten, wo man mit Firepower oder Stealth zum Ziel kommt. Ändert man das Setting, spricht man gleich von Neuentwicklung, ob es so ist, sei dann mal dahingestellt.

    Was sich bezüglich der Wechselwirkung zur Disposition steht, von wem ein Ausbrechen aus der Abwärtsspirale erfolgen wird? Sind es die Konsumenten, die die xte Fortsetzung im Regal versauern lassen und auch nicht als Ramschtitel kaufen oder sind es die Entwickler, die den Output an Spielen runterfahren?
    Nach den Aussagen jüngst von einem Ubi-Mitarbeiter wird dort davon ausgegangen, dass der Kunde seine yearly Updates möchte. Dies lässt nicht auf letztere Variante schliessen. Also liegt der Ball beim Kunden mit seinem Geldbeutel zu antworten. Aber das heisst eben, bei gewissen Spielen ganz darauf zu verzichten, auch als Ramschspiel. Nur welcher Konsument macht das schon?

    @Grüner

    Das hat doch nichts mit Medienkompetenz zu tun. Ich kenn solche Beispiele auch aus der Baubranche und da kenn ich mich ein wenig aus. Gerade grosse Entwickler haben Probleme in dem Bereich. Ein kapitaler Fehlschlag kann da schon zum Dichtmachen führen, siehe THQ. Infolgedessen sinkt auch der Willen, Risiken einzugehen. Dies beschert uns wiederum mehrheitlich Spiele, die auf den kleinsten gemeinsamen Geschmack geeicht sind. Was wiederum zur Folge hat, dass diese Spiele nicht frisch wirken und der Kunde je länger je mehr das Interesse verliert. Bei so einigen Reihen ist da auch ein Abwärtstrend deutlich spürbar, der sicher auch mit der Qualität zu tun hat, aber nicht nur. So ist z.B. die Next Gen Euphorie eigentlich schon recht bald verflogen und Ernüchterung hat sich breitgemacht.

    Ich wage mal eine Prognose, dass der eine oder andere Publisher/Entwickler diese Konsolengen nicht überleben wird. Klar, war schon immer so, nur muss man dieses Mal den Kunden mit in die Verantwortung ziehen.

    Zum Vergleich, als Videospiele laufen lernten, da mussten wir schlucken, was die Hersteller uns boten an Ideen. Im Web 2.0 ist es eigentlich der User, der vorgibt, was er möchte und die Hersteller reagieren darauf. Daran erkennt man ein Stück weit eben auch den Unterschied von NIntendo zum Rest. Nintendo bleibt sich selbst zwar einigermassen treu, aber die anderen Entwickler haben sich mehr und mehr zu Kundendienstleistern entwickelt und versuchen zu liefern, was gefragt ist.

    Das beste Beispiel hierfür ist der Turnaround von MS, der ja nur Client driven war. Nintendo hätte vermutlich nicht so flexibel reagiert im selben Fall, da gab man sich schon früher meist recht bockig und hört nach wie vor eher weniger auf die Kundschaft.

    Darum würde ich mir von Nintendo einerseits mehr Flexibilität wünschen und mehr Empathie für Kundenbedürfnisse (wenn Spieler Achievements wollen, gebt die ihnen doch, wer nicht will, dem kanns ja egal sein) und den anderen Herstellern ein wenig mehr Selbstvertrauen um mal Spiele zu kreieren, die nicht wie vom Reissbrett des Kunden Wunschkonzerts sind. Dafür müssen sich aber beide Seiten bewegen. Und derjenige, der dies am besten macht, wird auf lange Sicht zu den Gewinnern zählen.

    #1189272
    UllusUllus
    Teilnehmer

    Warnung: in diesem Abschnitt werden unterschiedliche Vorstellungen von Wert fallen.

    Hmmm, was ist ein Spiel wert, im Prinzip genau so wenig und genau so viel wie jedes andere auch…

    Zu SNES, PS One und PS2 Zeiten hatten die Games auch einen höheren eigentlichen Stellenwert bei mir, so viel PS3 Games habe ich verkauft und soviele PS One US Games behalten !

    Das Thema deckt sich irgendwie auch mit Retrogames. Ich bin wohl zu verwöhnt, weniges kann mich noch überraschen. Außerdem bin ich älter und motziger geworden.
    Trotzdem mag ich Games immer noch, denn ich bin ja damit aufgewachsen, da entwickelt man halt einen ganz eigenen Bezug dazu den wesentlich ältere Menschen die alles kritischer betrachten in der Regel nicht haben.

    Ich bin mir auch noch gar nicht sicher ob ich mir eine PS4 holen werde, die Next Gen interessiert mich nicht, da bietet sie zu wenig Gegenwert. Zu ähnlich sind mir die Games und nur Fortsetzungen sind auch nicht das Wahre. Wenn man es vernünftig und finanziell betrachtet lohnt sich momentan noch keine PS4, die Systemübergreifenden Highlights kann ich mit einigen Abstrichen genauso gut noch auf der PS3 zocken. Irgendwie hab ich auch momentan keine Lust auf Next Gen, ist eh wieder Dasselbe nur in besserer Grafik.

    Bei neuen aktuellen Spielen bin ich allerdings immer gierig und hole mir diese gleich zum Release, ich bin halt ein sehr ungeduldiger Typ…

    Mit der PS3 bin ich noch zufrieden. Das Sony Games der Vita für lau anbietet, halte ich fast schon eine Verzweiflungtat. Und das alles nur im die mauen Verkäufe anzukurbeln…

    Eigentlich hat die Vita mittlerweile genau so viel gute Games wie der 3DS vorzuweisen.

    Trotzdem läuft es halt nicht rund, die Gründe sind vielfältig.

    Meine Vita und 3DS sind öfters im Einsatz, Handheldgames liegen mir sehr.

    Spiele und Filme sind bei mir eine Mischung aus kreativer Kunst, Technik und Unterhaltungsprodukt.

    Dabei ist der Unterhaltungswert für mich immens wichtig, früher habe ich ja fast nur RPGs geholt weil diese auch vom Gegenwert des Geldes am umfangreichsten ausfallen. Nun sind mir zu umfangreiche Spiele auch schon zu langwierig und zu starke Zeitfresser geworden.
    Natürlich ziehe ich diese immer noch vor, aber ich hab einfach nicht mehr die Zeit andauernd 60 Stunden und Mehr Klopper durchzuzocken, davon hab ich seit dem SNES bis zur PS3 absolut genug gedaddelt, es war echt zuviel, da sind andere Freizeitaktivitäten zu kurz gekommen.

    Soviel Zeit werde ich hundertprozentig nicht mehr in die Next Gen stecken, denn die Welt hat mehr zu bieten als nur Games…

    Interessanterweise werde ich mir aber wahrscheinlich eine Wii U holen, trotz persönlicher Kritik, schon komisch aber diese sagt mir momentan mehr zu als die One und PS4, vielleicht weil sich da wenigstens noch alles um die Games an sich dreht.

    Bestimmt spielt da auch wieder Nostalgie eine Rolle…

    Die Qualität hat im Laufe der Jahre nicht unbedingt abgenommen, im Vergleich zu früher ist die durchschnittliche Produktqualität aller Games deutlich angestiegen, das dürfte auch daran hängen, das sich die Hersteller keine größeren Flops mehr leisten dürfen…

    Deshalb kann man sich auch die meisten Triple A Titel auch ohne Test kaufen.

    Bei Indie Games ist es anders, da gibt’s viel, viel Müll !

    Geändert hat sich in jedem Fall unsere eigene Wertvorstellung, die der angepeilten Zielgruppe und die Bedingungen des Massenmarktes.

    Digitale Downloads finde ich nicht verkehrt, spart Platz und man kann sich selbst Sonntags je nach Lust und Laune was aus dem EShop oder PSN Store ziehen, allerdings bevorzuge ich noch immer die Disc, dann hat man auch was für das Regal und kann es auch bei Bedarf wieder verkaufen.

    Wenn wir schon mal dabei sind, kann man auch noch den Sammlerwert ansprechen.

    Ich freue mich natürlich wenn ich zufällig was im eigenen Regal finde, was diesem entspricht und einen hohen Preis erzielt.

    Der Käufer von seltenen Exemplaren freut sich dann eher weniger, dies erschwert auch mittlerweile das Sammeln und die Freude daran. Ich wollte eigentlich Drill Dozer für dem GBA und Lunar Eternal Blue für die PS One haben, aber selbst gebraucht ist mir das einfach für solch ein altes Teil zu teuer.

    Wundert mich immer wieder mit welcher Geduld und Hartnäckigkeit mancher Sammler sich Zeug holt und einfach ins Regal verfrachtet. Ich kann mir nämlich schwer vorstellen, das derjenige alles davon auch durchgezockt hat ( Ich war fast so crazy 70 bis 80 % alles durch ) und nur um ein Spiel zu besitzen und ungeöffnet in der Vitrine stehen zu haben, dafür ist mir das ausgegebene Geld echt zu schade.

    Der eigentliche Wert misst sich auch mit der handwerklichen Qualität des Titels und meiner persönlichen Geschmack und Erwartungshaltung, solange diese beiden Aspekte zusammenpassen, finde ich 60 Euro für ein aktuelles Game auszugeben an sich ok !

    #1189273
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @retrofreak Also Nintendo gleich zweimal belohnen und dafür bleibt ein kleinerer Entwickler liegen, das finde ich ehrlich gesagt eine fatale Denke. Üble Machwerke, sicher, die sollen disqualifiziert und an den Absender zurückgeschickt werden. Aber damit hab ich ehrlich auch so meine Mühe, wenn man Entwickler für wenig bis gar keine Arbeit honoriert.

    Ich kaufe ein Spiel, da ist der Anteil an Entwicklungskosten und Disc sowie Verpackung gedeckt, so hoffe ich. Aber mir zig andere Fassungen des gleichen Spiels zu holen, auf Kosten von anderen, die schon froh wären, man würde ihr Spiel nur einmal kaufen, das finde ich bedenklich.

    Bevor jetzt ein Vergleich mit Filmen kommt, da wird ja erst im Kino ausgewertet und dann über Pay TV, Discs, OnDemand, Filmlizenzen, etc. Bei Videospielen gibts das in der Form kaum oder gar nicht. Kern der Sache ist doch der, wenn du das Geld für 3 Varianten eines Spiels ausgibst, dann fehlt das wieder bei anderen Spielen. Aber eigentlich haust du die Kohle nur für eine andere Verpackung raus und ein Plastikgimmick. bezahlst dann aber jedesmal wieder den Vollpreis. Fairerweise könnten hier aber die Hersteller ja auch einfach bei zwei Varianten bleiben, eine Standardfassung oder eine CE, wo dann alles zusammengefasst ist.
    Um doch noch mal mit Filmen als Beispiel zu kommen. Da ich die Anbieter nun doch schon ein wenig kenne, lasse ich sehr viele Filme liegen und hol mir dann später die ultimative Fassung. Denn im Prinzip brauch ich denselben Film nicht mehrfach, ich will ihn lediglich in der besten Fassung haben. Erscheint diese zeitgleich zu den anderen, dann entscheid ich mich in der Regel für die.
    Da gewisse Spiele um ihre Fanbase wissen, wird dort nämlich genau dieses Spiel getrieben, will man alles, muss man sich die Editionen mehrfach holen, so auch passiert bei TLoU, wos eine Joel und eine Ellie Edition gab.

    Bei MK hätten sie mMn das Steel gleich als Standard setzen können und diese Fassung in die Bundles und Stachiversionen packen können. Die Stachiversion hat ja kein St.Book, oder? Von daher warst du ja als Fan genötigt zweimal zu kaufen. Sowas unterstütze ich sicher nicht auch noch. Bei Filmen warte ich wie gesagt einfach mal ab.

    #1189274
    retroretro
    Teilnehmer

    Ob ich jetzt jemanden unterstütze oder nicht, ist mir eigentlich egal. Mich unterstützt doch auch niemand. Und was du bedenklich findest, finde ich bedenklich. Ist das so wichtig? Mein Konsumverhalten hat niemanden zu interessieren, wem es nicht gefällt, dann ist das so =)

    Ich wollte einfach beide Versionen haben, fertig aus. Zudem habe ich bei Mario Kart eine Ausnahme gemacht, solche Aktionen mache ich sonst nicht. Wieso habe ich das Gefühl, mich dafür rechtfertigen zu müssen?

    Abgesehen davon ist es wichtiger, Spenden an diverse Organisationen zu tätigen, als sich jetzt nur auf die Games zu konzentrieren. Oder wie wäre es mit mehr Freiwilligkeit, die Jugend interessiert dich dafür überhaupt nicht mehr. Aber auch einfach mehr Courage im täglichen Leben zu zeigen, ist viel bewegender, als zwei Versionen eines Spieles zu haben.

    #1189275
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer

    Preis ist für mich primär irrelevant. Ich hol mir ein Spiel meist zum Launch oder eben gar nicht. Ein Spiel wird nicht interessanter, nur weil es billiger ist. Sehr seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Ich bin auch gerne mehr bereits zu zahlen, wenn mir ein Konzept gefällt. Weswegen ich Kickstarter und Bandcamp genial finde.

    #1189276
    DarkStar6687DarkStar6687
    Teilnehmer
    Ravingrabbid wrote:

    @captain

    Generell hab ich schon festgestellt, dass die Exklusivtitel von Nintendo anderen Titeln in ihrer Werterhaltung ein Stück vorraus zu sein scheinen.

    Z.B Fire Emblem Path of Radiance für den NGC kostet gebraucht minimal noch 55 €. Neu wird’s sogar immer noch für 170 -220 € gehandelt?!

    Fire Emblem Radiant Dawn für die Wii und Zelda Twilight Princess für den NGC sind auch sau teuer. Kosten beide gebraucht ca. 50€ aufwärts.

    #1189277
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @retrofreak

    Klar kannst du konsumieren was du willst, soviel du willst. Aber mit Kritik sparst du ja auch nicht, was die Ideenlosigkeit der Branche betrifft. Nur sind die Konsumenten mittlerweile halt ein Teil des Problems, den Schuh können sich die meisten anziehen, bilde da keine Ausnahme. Nur letztlich werden wir alle die Konsequenzen tragen müssen. Das dann einfach mit mir doch egal wen ich unterstütze zu quittieren, wird der Thematik nun wirklich nicht gerecht.

    Und bitte keine Ausflüge in andere Themenbereiche, sonst haben hier bald wieder Diskussionen, dass anderes im Leben wichtiger ist. Ja, das ist so, aber das hier ist ein Videospielforum und darum gehts und nicht um polemische Bezüge zu den restlichen Problemen der Welt herzustellen. ^^

    @Fuffel

    Was ist Bandcamp, hab noch nie was davon gehört?

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