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  • #1134325
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Was fandest du den deplatziert? Einen bestimmten Charakter, ein bestimmtes Gadget, eine spezielle Wendung oder einen neuen Gameplayansatz!? Natürlich immer in Bezug auf die gesamte Spielwelt betrachtet, meinetwegen auch serienübergreifend. Mir fällt nichts ein, das die hochstilisierte Realität, in der MGS spielt, unstimmig erscheinen lässt. Ansonsten bitte ich dich um konkrete Beispiele.

    Im Gegensatz dazu kann ich dir aus dem Stehgreif mehrere Dinge nennen, die Tomb Raider (um beim oben genannten Beispiel zu bleiben) inhomogen erscheinen lassen: So manches Mitglied der Crew rund um Lara, allen voran der nerdige Typ mit dem “Esc” T-Shirt, die zum Teil unglaubwürdige Charakterentwicklung, die übertriebene Gewaltdarstellung während diverser Shootouts, … . All das hilft nicht unbedingt dabei eine glaubwürdige Welt zu erschaffen. Daher mein Einwurf zu Beginn der Diskussion, dass es Ausnahmen gibt, die es in Sachen Gewaltdarstellung besser machen. Siehe MGS. :-)

    #1134327
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer
    Quote:
    Mir fällt nichts ein, das die hochstilisierte Realität, in der MGS spielt, unstimmig erscheinen lässt.

    Wenn du Realität hier durch Absurdität vertauschst, dann kommen wir der Sache langsam näher. Da wären immer beklopptere Charaktere. In MGS zwar abgedreht aber noch glaubwürdig wurden insbesondere die Gegenspieler immer alberner.

    Wer mir bei verschiedenen Szenen in MGS 2 und 3 noch mit durchbrechen der vierten Wand kommt, naja. Gerade der gesamte Endpart bei MGS 2 wirkte auf mich z.B. nur noch lächerlich, MGS war da oft unendlich viel suptiler mit dem Spiel zwischen Realität und virtueller Welt.

    Charakterdesign allgemein, von Merryl, die im worst case halt, aber wenigstens inhaltlich sinnvoll begründet, mit Tank Top und langer Hose rumläuft zu einem wandelnden Fanservice wie Quiet, von anderen Charakteren, die längst völlig over the top sind mal ganz zu schweigen..

    Ne, sorry, ich find’s nicht mehr in sich glaubwürdig sondern in sich lächerlich.

    Behalte ruhig deine Meinung, aber gerade in Punkto MGS und Charaktere, versuch nicht, mich zu überzeugen, das wird mittlerweile einfach nicht mehr funktionieren.

    Resi hat in einem gewissen Rahmen ein ähnliches Problem. Nur Resident Evil hatte vom Start weg viel mehr B-Movie Charakter. Die Reihe hat zwar mittlerweile weit weniger Gruselfaktor als Willkommen bei Carmen Nebel, dennoch es war vom Start weg eh ein spielbarer B-Movie.

    #1134329
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Die überzeichneten Charaktere waren schon immer Teil von Metal Gear Solid und spiegeln die physische und vor allem die psychische Gewalt wieder, mit der die Menschen konfrontiert werden, die in diesen extremen Situationen operieren/ leben. Aber ok. Wenn es dir nicht taugt, dann taugt es dir eben nicht. Das hat aber meines Erachtens nichts mit der Glaubwürdigkeit dieser Videospielreihe zu tun…

    #1134331
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Hmm, doch hat es, da eben eine Entwicklung zu beobachten war. Ansonsten müsste man sagen, dass die komplette Reihe von Beginn an nur lächerlich war, ist sie ja aber laut dem Captain nicht.

    So ähnlich gehts mir wirklich mit Resident Evil, auch wenns B-Movie ist, so hatte das Universum in sich gewisse Regeln, die man halt als gegeben akzeptiert. Verbiegt man diese zu sehr, dann verlierts halt die Glaubwürdigkeit.

    Nichtsdestotrotz kann man die Entwicklung einer Reihe ja trotzdem gut finden, das ist dann eine Frage des Geschmacks, macht aber die Frage nach der Glaubwürdigkeit und Homogenität einer Reihe ja nicht per se falsch.

    #1134332
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Dann möchtest du damit sagen, dass eine Reihe unglaubwürdig wird sobald eine Entwicklung stattfindet? Oder wird eine Reihe erst unglaubwürdig wenn keine Entwicklung stattfindet? Oder keins von beiden oder beides? :-)

    Ich denke, dass die Glaubwürdigkeit einer Sache nicht darauf zurückzuführen ist und auch keine Frage von Geschmack, sondern ganz objektiv beurteilt werden kann.

    So ist z.B. die Darstellung von Gewalt in allen MGS-Teilen stets nachvollziehbar mit den Handlungen der Protagonisten, dem Gameplay, dem Umfeld – meist ein Schlachtfeld, etc. verwoben und dient nicht nur als Mittel zum Zweck…

    #1134334
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @DGS: Da verdrehst du den Leuten gerade die Worte. Das Problem ist nicht, ob es eine Entwicklung gibt sondern wie die aussieht. Meryl war ein Charakter, der alleine schon vom Erscheinungsbild ein gewisses militärisches Flair versprühte, auch ohne GI Jane Haarschnitt.
    Quiet schaut eher aus, wie dem Baywatchstrand entsprungen, halt absoluter Fanservice.

    Das trifft auch in anderen Punkten extrem zu. Psycho Mantis war ein Charakter, der die Psi-Spielereien von Amerikanern und Sowjets im kalten Krieg thematisierte. Es war aber in einem gewissen Rahmen übersinnlich. Metal Gear Rex und der ursprüngliche Cyborg Ninja waren zwar überzeichnete Versionen militärischer Forschung, aber ebenfalls noch in einem gewissen Rahmen.
    Mit Charakteren wie Vamp wurde das dann schon erheblich alberner, bei MGS 3 war der Ofen mit Charakteren wie The End, The Pain usw. endgültig aus.

    Nein sorry, aus meiner Sicht hat sich Metal Gear Solid von einem gewissen Maß an Übertreibungen ins absurde gesteigert.

    Damit bringt der Affe es durchaus auf den Punkt, es gibt einen Anfangspunkt und auch eine Entwicklung, die Art der Entwicklung muss man aber nicht zwingend gut finden.

    #1134336
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Genau wie Carot sagt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    #1134337
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Ok, dann sind wir jetzt von der übertrieben dargestellten Gewalt in Tomb Raider, über die meines Erachtens glaubwürdig und nachhaltig in Szene gesetzten Kriegsbilder eines MGS, zur – captain carots Ansicht nach – albernen (und mittlerweile sogar absurd) wirkenden Entwicklung der gesamten MGS Reihe zu welchem Fazit gekommen…

    …, dass die MGS Reihe deshalb unglaubwürdig und lächerlich rüberkommt, weil Kojima überzeichnete Charaktere einsetzt, damit er die Gewalt auf dem Schlachtfeld auf das Äusserte eskalieren lassen kann? Damit der “Zuschauer” die allzu überdramatisierte Darstellung und deren absurde Auswirkungen auf die Protagonisten, doch noch mit einem Lächeln auf den Lippen runterschlucken kann!?

    #1134339
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich glaube du überziehst das einfach ein wenig. Das liest sich wirklich wie Fanparolen. Ich glaube wir wissen, dass dir das gefällt und es dich anspricht.

    Ich mein solche Beispiele findet man doch überall. In der Filmwelt könnte man da den vierten Indyfilm anführen, die Vorgänger hatten okkulten Tenor und viel Übersinnliches, aber innerhalb gewisser Grenzen wirkte das durchaus homogen. Im neuesten Teil wurden Elemente eingeführt, die dann wirklich mehr wie eine Parodie rüberkommen, es passt nicht und fühlt sich falsch an.
    In einigen Filmen hast du solche Stilbrüche sogar innerhalb eines Films, was diesen dann total “unglaubwürdig” machen kann.

    Dem Captain wars wohl zuviel Kasperle Theater. Was soll jetzt an seiner Begründung nicht ausreichend sein? Damit wird doch dein Erlebnis nicht korrumpiert und den Spass verlierst du hoffentlich auch nicht daran. Akzeptiers einfach.

    #1134341
    kevboardkevboard
    Teilnehmer

    ich halte ja grad das Indy 4 debakel für total hirnrissig… bei den Indy filmen wurde noch nie irgend einen wert auf realismus gelegt, ES WERDEN MENSCHEN GESICHTER WEGGESCHMOLZEN!!! es ging bei Indy um artefakte und um deren geheimnisse! es wurden auch bei der bundeslade in teil 1 geschichten und mythen von dieser herangezogen. bei Indy 4 ging es eben um die Kristallschädel und auch hier wurden mythen die es darum gibt zum thema, es setzt sich exakt so fort wie die serie begonnen hat…
    und was ist an Aliens lächerlicher as an einer kiste die gesichter schmilzt???

    #1134342
    DGSDGS
    Teilnehmer

    Nein, CK. Ich habe auf der vorangegangenen Seite schon mehrmals geschrieben, dass es jedem freisteht MGS nicht zu mögen. Warum auch nicht!? Doch der gesamten Reihe (oder mehrere Teilen) Absurdität und Lächerlichkeit zu attestieren, weil man nichts oder durch neu entdeckte Vorlieben nichts mehr mit diesen Spielen anfangen kann… das kann ich nicht so stehen lassen, weil es schlicht und ergreifend Unsinn ist.

    #1134344
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Kevboard Also die Aliens waren doch gar nicht mal das Problem. Stichwort Atombombe. Gibt aber noch mehr solcher Sachen, wo Indy einfach mehr wie ein Komiker wirkt. MMn war Ford einfach schon zu alt, um als Actionheld glaubhaft zu wirken. Darum will ich auf keinen Fall einen fünften Teil mit ihm sehen, das käme einer totalen Demontage gleich. Wenn Indy, dann als Titelheld in der Hauptrolle und nicht als Mentor. Aber das sehen andere sicher wieder völlig verschieden.


    @DGS
    Es ist kein Unsinn. Es ist die Meinung des Captains. Deine Meinung ist Unsinn. Merkst du worauf es hinausläuft. Es bringt einfach nichts mit Fans einer Reihe ernsthaft über deren Entwicklung zu sprechen. Der Captain fand, dass die Entwicklung in eine ebensolche Richtung ging, du findest das nicht. Wir werden hier auch zu keinem Konsens kommen. Das kann man auch zu ähnlichen Diskussionen sagen.
    Ich hab ja die Legacy Collection und werde mir die Reihe vermutlich mal demnächst vornehmen, so wie ichs bei der Tombraider Trilogy getan habe. Aber für mich klingt die Entwicklung eben schon schwer nach den üblichen over the top Sachen, die man von Japanern gewohnt ist. Ich kann das halt besser mit Resi vergleichen, da präsenter. Da wurde auch immer mehr dazugedichtet und ausgebaut, bis es einfach kaum noch was mit dem ursprünglichen zu tun hatte.
    Mit CV fing man dann an, allem einen noch grösseren Rahmen zu geben, aber Weskers Auftritt fand ich dabei einfach sowas von peinlich, das hatte nicht mal Sci-Fi Plot Device Niveau. Egal, hat mich dann nicht dazugebracht, das Game scheisse zu finden.
    Ich verwehre mich sowieso gegen diese allzuoft praktizierte Schwarzweissmalerei. Es gibt Aspekte, die können mir zusagen, andere nicht. Daraus resultiert dann der Gesamteindruck.

    Bei MGS wird ja jetzt nur an diesem einen Aspekt rumkritisiert. Für den Captain kann das z.B. ausschlaggebend sein, wenn er das stärker gewichtet als anderes.

    Wo jetzt genau dein Problem mit seiner Sichtweise liegt, kann ich nicht nachvollziehen, ausser dass du halt als Fan Widerspruch und Kritik an der Reihe nicht gelten lässt. Dann schon alibimässig darauf abzustellen, dass du klar kommst, wenn es einem nicht zusagt, ist dann halt typisch für das Fantum, sobald aber die Kritik konkretisiert wird, hast du ein Problem damit. So siehts aus.
    Diese Art der Argumentation hat den Hintergrund, dass du so für dich konstruierst, dass es am Captain liegt, dass er es so empfindet und seine Wahrnehmung schlicht falsch ist.
    Wie er schon sagte, du drehst dir das jetzt einfach so zurecht, dass es dir passt.

    Das ist jetzt mein Eindruck von dieser Diskussion und hat nichts mit MGS zu tun, das war jetzt hier nur stellvertretend.

    #1134346
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich glaube, ich habe nun wiederholt klargestellt, dass das persönliches Empfinden meinerseits ist, was nicht geteilt werden muss. Wenn jemand der Meinung ist, dass die Notschlachtung am Ende von Ground Zeroes aus irgend einem Grund mehr interne Glaubwürdigkeit hat, weil das zur überzeichneten MGS Welt besser passt als zu einem Tomb Raider, das krampfhaft auf glaubwürdige Charakterentwicklung bemüht ist dessen ebenfalls überzeichneter Gewaltgrad, dann kann ich das sogar akzeptieren. Trotzdem finde ich die Entwicklung albern, die MGS genommen hat.
    Das ist mein persönlicher Standpunkt, den dränge ich keinem auf, den kann man aber ebenfalls akzeptieren.

    #1134348
    D00M82D00M82
    Teilnehmer

    Schade. Ist die MGs Sache hier jetzt schon vorbei?

    Ich sehe das genau wie carot. Nach dem zweiten teil hatte ich absolut keine Lust mehr auf die Serie.
    Das ist alles einfach nur noch albern und billig.

    Ich unterschreibe gerne alles von Kong und carot dazu.
    Aber zu beobachten wie der fan DGS sich dagegen wehrt und das alles als falsch darstellt ist zu witzig.

    Ich spiele deshalb ubrigens auch Resi nicht mehr. Das ist auch einfach storymäßig total übers Ziel hinaus geschossen.

    Mgs und Resi sind für mich die Paradebeispiele wie man die story einer Serie am besten zerstört
    Aber darin sind die japaner einfach leider gut.

    #1134349
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    Mgs Solid Talk

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