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In der Welt der Videospiele

Rund um den Kinostart von ”Die dunkle Bedrohung”, der chronologisch ersten Folge der ”Star Wars”-Saga, erscheinen natürlich mehrere Videospiele, die mehr oder wenig viel Bezug zum Film haben. Als wirklich gelungen entpuppt sich ein Sci-Fi-Rennspiel für das N64, das auf den einfallslosen Namen Star Wars Episode 1: Racer getauft wird. Beim dem schwingt Ihr Euch hinter die Lenker von ­Schwebepods, wie sie der junge Anakin in der Filmvorlage pilotiert, und rast dann in WipEout-artigen Rennen mit Aliens um den Sieg. Optisch liefert Nintendos Modulkonsole hier schicke Umgebungen und ein ­solides Tempogefühl, weshalb der Racer auch für Nicht-Sternen­krieger ein interessantes Rennspiel darstellt.

Sony lässt im Mai die Affen los, um sein Zubehör an die Gamer zu bringen: Das knallbunte und spaßige 3D-Jump’n’Run Ape Escape ist nämlich das erste Spiel für die PlayStation, das mit dem alten Digital-Pad nicht mehr bedient werden kann. Stattdessen muss zwingend der damals neue DualShock der ersten Generation beziehungsweise ­dessen Analogsticks verwendet werden, um den Helden Spike zu steuern und sein Fangnetz zu kontrollieren. Dem Erfolg tut das keinen Abbruch, Ape Escape kommt bei Presse und Publikum gleicher­maßen gut an – es folgen mehrere Fortsetzungen und sogar eine schräge Crossover-Einlage mit Metal Gear Solid.

In Japan steigen derweil PlayStation-Piloten zum dritten Mal ins Kampfjet-Cockpit: Namco gibt sich bei Ace Combat 3: Electrosphere jede Menge Mühe und bringt auf zwei CDs eine aufwendige Rahmenhandlung mit Videosequenzen unter, die sich je nach den getroffenen Entscheidungen in den Missionen ändert und mehrere mögliche Enden bietet. Was ziemlich spannend klingt, bleibt westlichen Spielern bei der Veröffentlichung ihrer Fassungen im kommenden Winter vorenthalten. Ob Namco Sparzwänge oder Desinteresse am dafür notwendigen ­Lokalisierungaufwand zu dem Entschluss bewogen, ist nicht überliefert. Fakt bleibt: Bei Ace Combat 3 fehlt in den USA und in Europa das Drumherum. Durch weniger Aufträge und eine eingedampfte ­Geschichte ohne Sprachausgabe passt die Fliegerei auf nur noch eine CD – spielerisch macht das kaum Unterschied, aber der reduzierte Inhalt ist trotzdem enttäuschend.

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dmhvader
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
dmhvader

Den Star Wars-Racer hatte ich mir natürlich gleich zum Release für die N64 gekauft. Später dann auch noch mal die grafisch etwas schärfere DC-Version. 1999 war ein geiles Star Wars-Jahr.

Luzifer
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Luzifer

Also “Need for Speed IV : Brennender Asphalt” ist für mich das letzte großartige “NfS”, hatte alles, was man sich wünschen konnte und noch viel mehr, einer der wenigen Racer wo ich alles Freigespielt hatte.
Und es motiviert auch heutzutage noch für ein paar Runden zwischendurch, von diesem Teil ein eins zu eins Remake würde ich sofort Kaufen.

RIP Owen Hart 🙁

https://www.youtube.com/watch?v=bOGa6MJz7hM