Der ultimativ unendliche Wochenrückblick der reichen Redaktion – mit diesen reichhaltigen Themen:
Infinite Wealth • Internet-Sicherheit • UE5 Snake Eater • Persona 3 Reload • Mario-Vorlesung • Wassermelonenspiel • U-four-ia • The Creator • King Kong • Cavern of Dreams • Frasier • Metal Gear Collection • Fallout-Serie • The Walking Dead: Destinies • Super Mario Bros. Wonder • Leave the World Behind • Xbox Las Vegas Sphere • Resident Evil: Death Island • 24
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Warp Zone:
Ulrich – Thomas – Steffen – Fabiola – Sebastian
Ulrich freut sich auf gefressene Zeit.
Ulrichs Top 1 – Yakuza Crossing
Da schütteln die “Like a Dragon”-Macher als Neuheit für “Infinite Wealth” mal eben eine Nebenaktivität aus dem Ärmel, die wie ein vollwertiger “Animal Crossing”-Verschnitt wirkt – könnte großartig werden und jede Menge Zeit fressen, ich bin gespannt.
Ulrichs Top 2 – Genau so ist es
Sicherheit im Internet ist natürlich eine wichtige Sache, aber welche Maßnahmen einem hier und dort aufgedrückt werden, das kann schon ziemliche Ausmaße annehmen – da hat Ryan George schon den Punkt getroffen.
Ulrichs Top/Flop 1 – Doppelt gemoppelt, Teil 1
Sicher, mit der Unreal Engine 5 als Technik-Basis sieht das “neue” “Snake Eater” richtig schick aus – aber irgendwie finde ich es trotzdem nicht so prall, dass ausgerechnet ein Serienteil so neu aufgelegt wird, der just diese Woche in der “Master Collection” ja auch schon in gar nicht mal so veralteteter Form drin ist.
Ulrichs Top/Flop 2 – Doppelt gemoppelt, Teil 2
Die fast gleiche Situation nervt mich auch bei “Persona 3 Reload”: Eigentlich toll, das im modernen Design spielen zu können, aber eigentlich habe ich das nach der Konsolenportierung von “Persona 3 Portable” ja doch vor nicht allzu langer Zeit schon einmal erlebt. Und hier kommt erschwerend dazu, dass das Original aufgemöbelt wird und damit weder der “FES”-Epilog noch die weibliche Hauptfigur (deren Route ich sonst gerne diesmal ausprobiert hätte) an Bord ist.
Ulrichs Flop – Was den nun?
Achtung, hier geht es nicht um die spielerischen Qualitäten von “Alan Wake 2”, sondern exemplarisch für eine Sache, die mich immer wieder bei Spielen nervt: Warum gibt man seiner (in diesem Fall) Fortsetzung eine arabische Zahl in den Titel, verwendet dann aber ein Logo mit römischer Ziffer? Ist es denn so schwer, sich konsequent ganz für das eine oder das andere zu entscheiden?
Thomas spielt das Wassermelonenspiel.
Thomas’ Top 1 – Unizeugs
Das Semester läuft und diese Woche gabs nen schönen Videospielabend. Natürlich mit viel, viel Nintendo (Mario Wonder und die Evergreens Smash Bros. und Mario Kart standen hoch im Kurs), ordentlich Taiko-Getrommel und auch ordentlich Street Fighter und Tekken. Besonders nett: Immer wieder verbissen sich Leute am knallharten Super Mario Bros. 2 auf Famicom. Löblich!
Thomas’ Top 2 – Suika Game
In Japan ists ein viraler Hit, jetzt ist es auch bei uns das Suika Game – das Wassermelonenspiel. Es ist supersimpel. Schaut euch den Trailer an. 3 Euro. Aber seid gewarnt: Die Musik des Halloween-Themes ist ein absoluter Ohrwurm.
Thomas’ Top 3 – Mario 3 wird 35
Wieder mal ein Geburtstag: Vor 35 Jahren ist das famose Super Mario Bros. 3 in Japan erschienen, wir mussten damals noch gute drei (!) Jahre auf den EU-Release warten. Heute unvorstellbar, damals quasi dir Norm. Auf jeden Fall ists auch heute noch ein Meisterwerk.
Thomas’ Top 4 – U-four-ia
Sunsoft auf NES ist immer super – leider auch meistens recht teuer. Da hab ich mich natürlich besonders gefreut, ein wirklich bezahlbares Modul von U-four-ia (Hebereke) zu finden. Tolles Ding!
Thomas’ Top 5 – The Creator
Mal wieder Kino – warum nicht! Und The Creator hat mich auch wirklich überzeugt. Sieht fantastisch aus und vor allem… es ist einfach ein Film. Kein Franchise-Gedöns, kein Cinematic Universe… er steht für sich. Vor allem im Kontrast zu den ganzen nahezu unerträglichen Marvel/DC/wasweißich-Trailern davor.
Steffen reist nach seinem Urlaub direkt nach Skull Island.
Steffens Top 1 – King Kong
Und schon darf ich mich auch wieder zu Wort melden. Der Urlaub war zwar kurz, aber immerhin durfte ich schon eine kommende Großproduktion Probespielen und einige interessante Titel anpacken. In meiner Urlaubslaune habe ich mir doch zum Beispiel glatt mal Skull Island organisiert und diese Woche angespielt. Mir persönlich wird dann doch etwas zu sehr auf dem Spiel rumgehauen. Es ist zwar schnell produzierte und recht überflüssige Ware, aber es gibt da draußen deutlich schlimmere Produktionen, die mich mehr frustriert haben. Das Top gibt es dafür, dass es tatsächlich einige Momente gab, in denen mich die Leistung der Entwickler für die sehr kurze Entwicklungszeit dann sogar kurz überrascht hat.
Steffens Top 2 – N64-Hüpfer
Als Cavern of Dreams die Tage auf Steam erschien, war ich kurz überrascht, dass ich den Hüpfer im N64-Stil nicht auf dem Schirm hatte. Da die Spielerschaft auf der Plattform mit großer Mehrheit angetan ist, habe ich hier direkt mal zugeschlagen.
Steffens Top 3 – Cities Skylines II
Die Freude liegt hier wohl eher an der verschobenen Konsolenfassung. PC-Spieler beschweren sich beim dieswöchigen Release in Masse über die miese Performance und dürfen an ihrer Hardware und den Einstellungen rumdoktorn. Bei meinem kurzen Probespielen über den Game Pass hatte ich zwar keine größeren Probleme, aber wenn ich ehrlich bin: Paradox-Spiele sind für mich ab dem Start grundsätzlich uninteressant. Da warte ich lieber einige Monate auf Updates, Patches und die ersten Addons, um hier mehr Zeit zu versenken.
Steffens Top 4 – Frasier
Frasier war neben Seinfeld eine der Serien, für die ich als Stöpsel bis nach 0 Uhr aufgeblieben bin, um mir diese anschauen zu können. Die Fortsetzung der Serie muss man zwar nicht gesehen haben, aber sie bringt einige wohlige, nostalgische Gefühle hervor. Am meisten stört mich hier die neue deutsche Synchronstimme, die bereits Tim Allen in der Serie Last Man Standing spendiert bekam. Da beide Figuren vollkommen unterschiedlich sind, brauchte ich hier ein wenig Eingewöhnungszeit.
Steffens Flop – Metal Gear Collection
Meine Erwartungen waren niedrig und sie wurden so ziemlich genau erfüllt. Die günstigeren HD-Editions sind mir da deutlich sympathischer. Den zweiten Teil habe ich ja für das Heft erst vor einiger Zeit nochmal durchgespielt und immerhin muss ich mich nicht nun ärgern, dass ich mit ein bisschen mehr abwarten eine viel bessere Version hätte spielen können.
Bei Fabiola wird es sphere aktiv.
Fabiolas Top 1 – Fallout-Serie
Endlich können wir die spannende Story rund um Meisterdieb Lupin weiterverfolgen! Wer die Serie noch nicht kennt: unbedingt anschauen!
Fabiolas Top 2 – TWD Destinies
Meine Erwartungen halten sich zwar insgesamt in Grenzen, aber dennoch freue ich mich auf “The Walking Dead: Destinies”.
Fabiolas Top 3 – Super Mario Bros. Wonder
Mir ist zwar noch immer ein bisschen anders von dem vielen bunten Farben, aber das neue “Super Mario Bros. Wonder” macht schon echt wirklich (gute) Laune!
Fabiolas Top 4 – Leave the World Behind
Auch wenn ich die Preis-Politik von Netflix langsam nicht mehr gut finde, bis ich “Leave the World Behind” gesehen habe bleibt das Abo zumindest noch bestehen.
Fabiolas Top 5 – Sphere aktiv
Leider war in unserem Urlaub vor ein paar Wochen die Sphere in Las Vegas noch etwas schüchtern – die Xbox-Performance hätte ich ja schon gerne auch live gesehen.
Sebastian ist tief versunken.
Sebastians Top 1 – Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 1
Hier bin ich mittlerweile komplett in „Metal Gear Solid“ versunken. Dabei genügt es mir völlig, dass es sich im Prinzip „nur“ um eine 1:1-Portierung des PSone-Orignals handelt, denn das kann ich jetzt endlich auf englisch genießen.
Sebastians Top 2 – Super Mario Bros. Wonder
Das habe ich zwar noch nicht selbst gespielt, aber unserem Sohn Felix schon ausführlich zugesehen. Ja, kann man schon so lassen.
Sebastians Top 3 – Resident Evil: Death Island
Ich kann mich nicht erinnern, zuvor schon einmal einen derart sympathischen Bösewicht erlebt zu haben. Drumherum wird zudem eine durchaus interessante Story geboten. Insgesamt überraschend kurzweilige Unterhaltung, die zumindest phasenweise auch audiovisuell gefällt.
Sebastians Top 4 – Paranormal Activity: Die Gezeichneten
Den Horrorfilm hatte ich etwas schwächer in Erinnerung, aber es ist auch schon gefühlte Lichtjahre her, dass ich ihn zuletzt gesehen habe. Storytechnisch entfernt man sich dabei leider immer mehr von der tollen Ursprungsidee.
Sebastians Top 5 – 24
Nach den ersten drei Folgen bin ich durchaus gespannt, wie es weitergeht, zumal gefühlt jeder davon schwärmt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ich mir alle neun Staffeln zu Gemüte führen werde, da sich das grundsätzliche Konzept irgendwann abnutzen dürfte.
…jedenfalls wissen wir jetzt, welchen Klingelton sich Sebastian bald auf seinem Handy installieren wird! Schönes Wochenende!
@Max
Bei den von Dir genannten Firmen war ja nicht alles scheisse.
3DO hatte ja die Might and Magic-Lizenz. Sind zwar einige schlechte Konsolenspiele daraus hervorgekommen, aber am PC gab es z.B. mit Might and Magic 6 oder Heroes of Might and Magic 3 ein paar Meilensteine in ihren Genres.
Mit Cryo ist es aehnlich, da gab es auch Gutes:
Anfangs Sachen wie KGB oder das erste Dune-Spiel oder spaeter Ubik (die PC- und nicht die Playstation-Version)
https://www.mobygames.com/game/2894/kgb/screenshots/
https://www.mobygames.com/game/380/dune/screenshots/
https://www.mobygames.com/game/2067/ubik/screenshots/
Wenn man sich Zeit nimmt und mit den Spielen und Hersteller auseinandersetzt, findet man oft Gutes.
Das Ganze ist erst so richtig ins Rollen geraten, als über Social Media die Zwischensequenz mit dem Flashback in Form eines statischen Bildes die Runde machte, die dramaturgisch unfreiwillig komisch wirkte und es so weit gebracht hat, als wikipedia Eintrag zu enden.
https://en.wikipedia.org/wiki/Skull_Island:_Rise_of_Kong
In Hinblick auf die bisherigen Adaptionen gibt es keinen alleinigen Rechteinhaber. Das Originalbuch ist sogar gemeinfrei. Das Spiel basiert auf “King Kong Skull Island” von DeVito Artworks und Merian C. Cooper (Buchreihe, Comics; Ausgangspunkt: Merian C. Cooper’s King Kong von 2005). Wir haben es hier also nicht mit einer Lizenz zu tun, die auf den zuletzt erschienenen Filmen basiert (Kong: Skull Island (2017), King Kong (2005)).
Wenn man sich mal das Portfolio von GameMill Entertainment vergegenwärtigt, fällt auf, dass sich unabhängig von den Lizenztiteln dieser Publisher durch eine relativ geringe Qualität auszeichnet – oder um es diplomatischer auszudrücken – sie sind besonders auf Kosteneffizienz bedacht.
Wir können heutigen Zeit froh sein von keine Software Gurke Welle alias Midas, Cryo, 3DO, Phönix oder Play it raus brachte.
Na gut, auch in moderne Zeit gibt es Software Müll.
@Kikko-Man Auf der Gamescom 23 steht der Stand Mad Mind Studio. Ich hätte zu gern mein Frust über Agony rausgelassen, aber das ist nur Zeitverschwendung.
Es werden doch regelmaessig so verdammt viele Schrottspiele veroeffentlicht, interessant, dass da ganz bestimmte Spiele rausgepickt werden, ueber die uerberall zur selben Zeit abgelaestert wird. Sind wohl die Lizenzen (Herr der Ringe, King Kong) schuld, dass sich die gesammelte Meute auf die beiden Spiele stuerzt und wie ne Hexe durchs Dorf treibt. Faellt Mitlaeufern sicherlich auch leichter, sich ueber ein Spiel lustig zu machen, auf dem schon vorher drauf rumgetrampelt wurde.
Ggf. haben ja bei King Kong auch Lizenzgebühren den Preis nach oben getrieben. Zusätzlich dürfte der Publisher sicherlich hoffen, dass einige Uninformierte nur nach dem Namen das Spiel zum Release kaufen. Der Preis dürfte ja mit Sicherheit sehr schnell fallen.
Passt wenigstens der Spielumfang zum Preis oder fällt der auch noch knapp aus?
Fun Fact: Ich hatte “24” tatsächlich mal als Klingelton, aber nur, weil der in “Pastewka” so prominent vertreten ist.
@Max: Da ich mein Steam-Deck traurigerweise eh kaum nutze, stören mich dortige Performance-Problem eher weniger.^^ Wenn ich unterwegs bin, dann gibt es meist eh schon irgendwelche Spiele, die auf der Switch gespielt werden wollen (wie auch für die kommende Ausgabe).
@ghostdog Ja, das mit dem Preis ist die eine Sache, aber es gibt so viel Müll, der da draußen auch teilweise im Retail abgesondert wird für ähnliche Preise, das mir das als Erklärung bisschen zu einfach wäre. Aber klar: Im Vergleich zu dem für mich gefühlt schlimmeren Enchanted Portals, für man immerhin nur nen 20er blechen soll, tut das nochmal mehr weh.
Gibt aber gerade im günstigeren Retailbereich und Lizenzkram immer noch ne Menge Zeug, das ziemlich schäbig ist, was aber meist heutzutage unter dem Radar fliegt. Hier wurde halt mal ein Fall rausgegriffen, bei dem dann etliche aufgesprungen sind, um mit dem Finger darauf zu zeigen.
Für mich persönlich ist es an sich viel “zu uninteressant/langweilig schlecht”, um im Normalfall darüber zu reden. ^^
Hui, jetzt noch mit „24“ anfangen, ist tatsächlich ein spannendes Experiment. Gerade Season 1 nervt ja mit ätzender Tochter (die zumindest aber als Eye-Candy taugt) und einer Story, die eigentlich nach 12 Folgen auserzählt ist, dann aber trotzdem mit weiteren Wendungen auf die volle Laufzeit gebracht wird. Das haben aber eigentlich alle Staffeln gemein, die nachgeschobene Season fällt imo zum Original-Paket dann auch noch einmal inhaltlich ein wenig ab.
Dafür, dass das Studio mit nur 2 bis 20 MA (abhängig vom Zeitpunkt der Entwicklung), die nur ein Jahr Zeit hatten, an dem Titel gearbeitet haben, ist das Ergebnis aus dieser Sicht respektabel – aber, und hier dürfte der Hauptgrund für die relativ hohe Aufmerksamkeit liegen, verlangt der Publisher 40,- Euro dafür. Für teils weitaus weniger Geld gibt es sehr viel bessere Titel (bspw. Lost in Random, was ich zuletzt durchgespielt habe), und das auch ohne Rabattaktionen. Wäre es nur ein 5-10 Euro Titel, wäre die Resonanz wohl nicht in dem Maße ausgefallen, wie sie ist. Dann wäre das Ergebnis gemessen an dem Preis auch verständlich gewesen (ohne den Hintergrund zu kennen, wie miserabel die Bedingungen für das Studio gewesen sind).
“Laut den Entwicklern, die an dem Projekt gearbeitet haben, hatte Skull Island: Rise of Kong nur ein Jahr Entwicklungszeit zur Verfügung”
https://www.theverge.com/2023/10/20/23925326/skull-island-rise-of-kong-development-gamemill-entertainment
Dass das Team mehr kann, wenn die Rahmenbedingung bzw. die Größenordnung stimmt, zeigt der Test zu What Lies in the Multiverse und MonsterBag.
https://www.maniac.de/tests/what-lies-in-the-multiverse-im-test-ps4/
https://www.maniac.de/tests/monsterbag-im-test-psv/
Auf das Metal Gear Solid Delta in schicken Unreal 5 kriege ich schon mehr Lust drauf. Das Master Collection Vol. 1 hat momentan keine Eile. Das Persona 3: Reload die fehlen Erweiterung aus der FES fehlt, ist ärgerlich, vielleicht kommt es als Zusatz Content. Trotzdem muss ich Ulrich recht geben. Persona 3: Reload wird definitiv gut, als Besitzer von Persona 3 FES (US) Version ist mir überflüssig.
@Steffen Irgendwie muss ich fast Lachen als weinen, das auf dem PC (auch bei Steam Deck?) miese Performance hat, als bei Konsole. Irgendwie ärgerst du dich doch als Steam Deck Besitzer oder wie gehst du damit um?
Wo bleibt Hr. Schultes diese Woche? Ist er etwa vor Freude durchgedreht, weil Mike Portnoy zu Dream Theater zurückgekehrt ist und man sollte nach seinem Befinden schauen? 😛