Der normale Mehrspieler-Modus orientiert sich erstaunlich stark an dem von Black Ops III. Wir konnten ihn im Rahmen einer Activision-Veranstaltung in Los Angeles schon spielen, circa eine Stunde lang auf vier verschiedenen Maps. Und wir waren erstaunt, wie sehr er sich nach Black Ops III anfühlt – obwohl es diesmal keine Mehrfachsprünge, Hoverboosts oder Wandläufe gibt. Hauptverantwortlich für unser Gefühl ist die Rückkehr der Specialists: Wieder macht Euch eine sich automatisch (bzw. durch Kills schneller) füllende Leiste immer mal wieder zur besonderen Kampfmaschine. Je nach gewähltem Specialist attackiert Ihr mit Flammenwerfer, zieht Euch per Greifhaken an Gegner ran, baut Deckungen auf oder heilt Teamkameraden. Manche Specialists sind brandneu, andere kehren aus Teil 3 zurück. Wir müssen zugeben: Das Spielgefühl ist klasse, die Steuerung flutscht und auch die Maps gefielen uns – die Magie des Neuen umgibt diesen Mulitplayer-Modus aber nicht gerade. Daran ändern auch die Änderugen wenig: gesteigerte Lebensenergie (150% im Vergleich zum Vorgägner), der neue ”Fog of War” auf der Minimap sowie der wichtige Einsatz von Heilspritzen. Immerhin steigert vor allem letzteres Feature den taktischen Tiefgang der immer noch sehr rasanten Gefechte.
Als erstes CoD – die PS-Vita-Bruchlandung Black Ops Declassified außer Acht gelassen – muss BO4 ohne Einzelspieler-Kampagne auskommen. Das ist schade, denn allen Kritikpunkten zum Trotz haben wir das Ritual, in jedem Herbst eine massiv geskriptete, hollywoodreif inszenierte Actionsause zocken zu können, ins Herz geschlossen. Und darauf müssen wir 2018 eben verzichten – das ist ein dicker Minuspunkt. Im Interview verrieten uns Game Designer Matt Scronce und Senior Producer Yale Miller: ”Ja, wir hatten an einem Story-Modus gearbeitet. Aber der war nicht so, wie die Spieler und wir das von uns selbst erwarten – also zögerten wir nicht, ihn zu streichen!” Zudem sagen die beiden, dass sie Black Ops 4 mehr denn je als soziale, kompetitive Spielerfahrung sehen und betonen gebetsmühlenartig, dass ihr Spiel trotz des Wegfalls der traditionellen Singleplayer-Kampagne “mehr als genug für jedermann bieten werde”. Wir fragen nach, ob auch zukünftige Call of Duty-Spiele ohne Kampagne auskommen müssen, doch bekommen nur vage Andeutungen als Antwort: “Wir wissen nicht, was die anderen CoD-Studios planen, haben aber das Gefühl, dass es bestimmt wieder traditionelle CoD-kampagnen geben könnte.”









Ich denke jederzeit, es wirkt eher ein Add – On als eine würdige Fortsetzung.
Ich meine die neue Maps für Teamdeathmatch oder Zombie Mode hätte man auf Black – Ops III packen können. Mal sehen wie das Black Out bietet.
Battlefiled V zieht mir eher die Stiefel an als Black Ops IIII.