Crytek

81
78

Bedeutet bessere Grafik auch besseres Gameplay?

Diese -natürlich sehr polemische- Frage stellte das x360 Magazine Crytek-Boss Cevat Yerli. Die deutschen Entwickler spielen mit der Technik ihrer CryEngine 3 ganz klar in der Grafik-Oberliga – insofern war klar, dass diese für sie auch von großer Bedeutung im Spiel ist. In Zahlen ausgedrückt: 60 Prozent.

“Die Leute sagen, dass Grafik keine Rolle spielt“, erklärte Yerli, “aber spielen sie Crysis und erzählen mir, dass sie keine Rolle spielt. Das Gameplay wurde schon immer von der Grafik vorangebracht. In Crysis 3 ist es das Gras und die Vegetation, die Art und Weise, wie die Physik das Gras bewegt, wie es interagiert und sich im Wind wiegt. Sie können es erkennen, wenn ein KI-Gegner in ihre Richtung läuft, nur durch die Beobachtung, wie die Grashalme sich bewegen.”

“Grafik, egal, ob es sich um Lichtoder Schatten[-Effekte] handelt, setzt dich in einen anderen emotionalen Kontext und treibt die Immersion voran”, führt Yerli aus. “Und Immersion [Anm.: das Eintauchen in die Spielewelt] ist tatsächlich die Nummer eins, wenn es um die Mittel geht, die wir einsetzen, damit man uns die [Spiele-]Welt ‘abkauft’.”

“Je besser die Grafik, je besser die Physik, je besser das Sound-Design, je besser die technischen Anlagen und die Produktions-Werte sind – gepaart mit der künstlerischen Leitung, die Dinge spektakulär und stylisch aussehen zu lassen – machen 60 Prozent des Spiels aus”, lautet Yerlis Fazit.

81 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
JACK POINT
2. Juni 2013 2:14

Cevat Yerli reißt schon lang seinen Mund so weit auf wie die großen, auch wenn mittlerweile Crytek dazugehört, aber sie teils immer noch wenig Gespür für gutes Geschichtenerzählen haben spielerisch nach wie vor Crysis einfach teils saudumme Design-Entscheidungen hat. Bei Crytek-Spielen scheint 60% tatsächlich die Grafik auszumachen, denn sonst würden viele die manchmal strunzdummen Gegner bei Crysis 2 mehr stören und manches haben die Crysis-Titel, das sie einfach vom Gefühl her in meiner Bestenliste nicht mal die Schuhsohlen eines Half-Life 1 lecken lässt. Wer hat sich eigentlich dieses hässliche Interface bei Crysis 2 einfallen lassen. Das ja fast schon so blödsinnig mit Markierungen und Farben um sich wirft wie die neuen Battlefield-Teile im Multiplayer. (Für Farbenblinde in Sachen Feinderkennung sowieso ein Zumutung, was jetzt aber eher an die Dice-Ecke geht…)@Klinnik:Ich versteh die Welt nicht mehr. Ich hab zwar Okami nur auf der PS2 gespielt, aber vom künstlerischen Aspekt kannst du ja wohl nichts gegen die Grafik haben, denn dann hättest du ja schlichtweg keine Ahnung und solltest lieber ein anderes Hobby suchen und Cel Shading-Hasser scheinst du auch nicht zu sein. Ich versteh´s nicht…

Netzwerker
19. April 2013 14:52

[quote=ChrisKong]

@Ecco the Gecko
Ach was, Tetris ist ein reiner Grafikblender 😀

[/quote]Hahahaha… Daumen hoch…

NanoEX
17. April 2013 21:02

Ich hasse Yerli! Schmeißt den Chef raus und macht mit Crysis weiter… und zwar alleine.

Doublefine
17. April 2013 16:19

Artdesign ist das Zauberwort welches gute Grafik -fast schon- überflüssig macht. Nehmen wir mal Alice Madness returns. Spielerisch herrlich altbacken, grafische Opulenz eines PS2-Spiels aber kafkaeste Levelelemente die sich dauerhaft in die Erinnerung brennen. Was zu den Schlussnahe legt das Yerli glorreich in Mathe durch gefallen ist. Denn seine Rechnung will nicht aufgehen.

Ravingrabbid
18. April 2013 0:00

@KongSicher versteh ich was du meinst ;-)Ich sag ja auch ,dass es einige Spiele gibt ,die ohne eine herausragende Grafik nur halb so gut funktionieren würden. Ich betone ja auch das Grafik für mich nur zweitrangig ist ,nicht dass ich komplett darauf verzi

ChrisKong
17. April 2013 13:13

@RavingRabbidIch wollte vorallem verdeutlichen, jedes Videospiel benötigt eine grafische Benutzeroberfläche, unabhängig davon wie gut oder schlecht sie ist und/oder zur Stimmung beiträgt. Den Sound braucht man für die Stimmung in erster Linie, aber nicht

Ravingrabbid
17. April 2013 11:39

@KongSo pauschal würde ich das vielleicht nicht sagen.Zu Zeiten von 8 Bit oder auch 16 Bit Games war es nicht selten der Fall ,dass durch ein bestimmtes Thema ,erst die richtige Stimmung transportiert wurde. Stell dir die ganzen NES/SNES Klassiker wie Mar

Sauerland ist Schauerland
17. April 2013 0:18

“”Grafik macht 60% des Spiels aus””Jetzt wo er es sagt. Ich habe mich schon immer gefragt, was ich an Killzone 3 so gut finde. Egal, ich gehe jetzt und schmeiße Saints Row the Third, Rock Band 3 und Duke Nukem Forever in den Müll. Meine Rollenspiele habe ich vorsorglich schon mit Benzin überschüttet und angezündet.Wenigstens weiß ich jetzt, warum ich Crysis so rotzenlangweilig finde. 😀

puma
16. April 2013 23:28

90 %. der schreiber legen kein wert auf die grafik , aber warum möchte mittlerweiler jeder, dass die neuen konsolen kommen. wir ärgern uns doch mittlerweile über alles in aktuellen spielen. schlechte weitsicht, zuviel kanterflimmern, matschige texturen usw, und dann schreit doch jeder, es wird zeit für die nachste generation. wie oft habe ich tests gelesen, auch von maniac, das die schlechte grafik, den spielspass trûbt. ich glaube hier sind einige nicht ehrlich.

puma
16. April 2013 23:28

90 %. der schreiber legen kein wert auf die grafik , aber warum möchte mittlerweiler jeder, dass die neuen konsolen kommen. wir ärgern uns doch mittlerweile über alles in aktuellen spielen. schlechte weitsicht, zuviel kanterflimmern, matschige texturen usw, und dann schreit doch jeder, es wird zeit für die nachste generation. wie oft habe ich tests gelesen, auch von maniac, das die schlechte grafik, den spielspass trûbt. ich glaube hier sind einige nicht ehrlich.

ChrisKong
16. April 2013 20:39

@BoushhBei den GTA Spielen liegts vielleicht an der langen Entwicklungszeit, weshalb die bei der Grafik dann halt nicht mehr absolut uptodate sind. Tut aber nicht so richtig weh, da hast du recht.

Boushh
16. April 2013 22:48

Wenn ich so an wirkliche Kultspiele zurückdenke, fällt mir nicht ein Titel ein der durch übertrieben gute Grafik glänzt. Ganz im Gegenteil: Das hier schon oft genannte Tetris, oder auch Lemmings, das erste GTA usw. waren technisch schon zu ihrer Zeit zurück. Was diese Spiele auf den Olymp gebracht hat waren die frischen Ideen und das neuartige Spielprinzip. Klassiker definieren sich meiner Meinung nach nicht über Technik und Grafik, der Spielwitz und das Design bringen Spiele weiter nach vorne. Bessere Grafik ist nur ein Nebeneffekt der voranschreitenden technischen Entwicklung.

DarkStar6687
16. April 2013 19:40

Bei Crytek Spielen ist das bestimmt so. 😉 Bei anderen Spielen wage ich das aber stark zu bezweifeln…

zeitkind
16. April 2013 18:53

Quote:/Yerli: “”Grafik macht 60% des Spiels aus””/ In your dreams!

KielerKai
16. April 2013 14:59

Die Grafik sollte gut aussehen und zum Spiel passen. Ultra-HD-Partikel-Super-Mega-Effekte braucht man nicht zwingend. MINECRAFT sieht z.B. super aus.

ChrisKong
16. April 2013 14:19

@Raving RabbidDer Sound, ist sicher wichtig, aber du sprichst eher von Filmen, da wir beim Medium Film nur Konsumenten sind, ist das mit Videospielen nicht 1:1 übertragbar. Ich behaupte mal, dass bei einem Film der Ton weit mehr als 60% des Erlebnisses au

Ravingrabbid
16. April 2013 13:37

Das die Grafik oft sogar einen zu hohen Stellenwert beigemessen bekommt ,merkt man ja an dem verzweifelten ,zwanghaften Drängen auf eine stärkere Hardware ,seitens der Zockergemeinde.Oft ist es ja auch so ,dass manche Spiele ,obwohl sie spielerisch und gameplaytechnisch herrausragend sind ,gar keine oder nur wenig Beachtung geschenkt bekommen ,weil die Grafik nicht ihren Vorstellungen entspricht.Für mich macht Grafik allein ,noch lange kein gutes Spiel aus. Grafik ist für mich sogar absolut zweitrangig. Wenn ein Spiel mich durch ein innovatives und gut designtes Gesamtkonzept ,in seinen Bann zu ziehen weiß ,dann spielt Grafik fast keine Rolle mehr.Wie Kollege Nightrain schon sagte: Sound ist mindestens ebenso wichtig. Ja vielleicht sogar noch wichtiger als Grafik.Durch Musik und auch durch die richtigen Soundeffekte ,können wir uns Dinge vorstellen ,die kaum eine Engine darstellen könnte. Musik und Sound zeichnen Bilder in unserem Kopf die keine Technik der Welt auf den Bildschirm bringen kann.

Piotrik
16. April 2013 13:09

Und ich gebe Herrn Yerli recht!60% Grafik macht jedes Spiel aus denn es zählt ja nicht nur Textur Rendering sondern auch das Artwork!

Piotrik
16. April 2013 13:03

Also auf jeden fall ist der Aufwand für, eine gute Story sowie gutes Gameplay und Athmosphäre sowie Bedienung sehr fiel höher, desto krasser die Engine ist.Ergo steigt der Grafikpegel steigt auch alles andere!Meistens hat man doch vor lauter Grafik die Story garnicht mehr im sucher.Die Minimalistik der Japanischen spiele zum Beispiel lebt doch von: weniger Grafik aber dafür mehr künstlerische Impressionen und moralischen und gefühlsintensiven Erlebnissen.Wenn ich meinen Horizont erweitern will spiel ich nicht Crysis und auch nicht Half Life2 usw.!Wenig Grafik aber ein dafür nahezu unendliches Spielerlebnis bietet zum Beispiel Minecraft und das kostet auch keine 60 Euro.Zuviel Story und Interaktion entfernt mich doch vom Shootererlebnis.Ich spiele unheimlich gerne Battlefield3 im Multiplayer auf Konsole und PC. Ausschlaggebend dafür ist die Technik also die Präsentation des Spiels. Seit wann bedarf Krieg einer Erklärung?Wenn es eine echter Krieg ist kann es ja nicht viele Gründe geben und Ernennung eines Superhelden ist nur in Fantasy und Sci-Fi sinnvoll. Ich könnte ewig darüber Diskutieren wie Grafik und Spiel zusammengehören.Enie letzte Frage. Was hat Final Fantasy13 zu viel, Grafik oder Story?Die Antwort: das muss jeder für sich selbst entscheiden. Gameplay und Steuerung gefallen mir sehr gut!

Sil3ntChill
16. April 2013 9:58

Gute Grafik (technische Möglichkeiten) ist immer nur ein Teilaspekt eines Ganzen.60 % ? Nunja, meine Gewichtung weicht davon klar ab.Ich nehm gute Grafik und schicke Effekte gerne mit, sofern sie vorhanden sind und das Spiel bereichern.Aber mir nützt eine spielbare Grafikdemo einfach nichts, wenn der Rest nicht stimmt.Allerdings lässt man sich ja doch gerne auch mal von den “”Grafikblendern”” übertölpeln.Erinnern wir uns doch einmal zurück (Diejenigen unter uns, dies tatsächlich so “”miterlebt”” haben):Als Beispiel sei hier mal “”Rebel Asault”” genannt. Das komplette Spiel bestand mehr oder minder nur aus aneinandergereihten “”FullMovieSequenzen”” die es zu absolvieren galt. Damals “”grafisch”” eine Offenbahrung und das “”Spiel”” hat quasi im Alleingang für einen riesen Absatz von CD-Rom-Laufwerken geführt. Spielerisch bewegte sich RA auf einem dermaßen niedrigen Niveau, dass es schon beinahe schmerzte. Nun ist RA im klassischen Sinne der Grafik ja kein wirklich gutes Beispiel, da wenig Grafik überhaupt vorhanden war. Die paar CGI-Effekte die per Greenbox/Bluebox-verfahren eingefügt wurden sind ja nicht der Rede wert. Aber es verdeutlicht einfach den Augenwischeffekt, den “”Spitzengrafik”” mit sich bringen kann.Oder ein (relativ) aktuelles Beispiel:Final Fantasy XIII. (Und nein, ich will hier kein FFXIII-Bashing betreiben oder es wieder anheizen. Dazu wurde in der Vergangenheit schon zur Genüge gesagt.) Natürlich ist auch hier die Entwicklung inzwischen weitergegangen. Aber als das Ding veröffentlicht wurde, sah’s schon schnieke aus. Leider taugte es mir nicht in den Kernkompetenzen eines JRPG. Wirre und strunzdumme Story. Unausgegorene, bisweilen sehr nervige, Charaktere und ein Kampfystem welches mich auch nicht recht überzeugte. Ich würde nun nicht soweit gehen, FFXIII als Grafikblender zu bezeichnen, oder es sonstwie schlecht zu reden. Es hat ja durchaus seine Befürworter oder auch Fans. Nur mir persönlich hat es einfach nicht getaugt.Allerdings sei auch nicht unerwähnt, dass die besten Kernkompetenzen eines Spieles (Gameplay, Story, Balancing, Setting, Leveldesign, etc.) ohne eine zumindest saubere Grafik natürlich auch an Glanz verlieren.Aber ich bin bei einem Spiel, welches nicht die Hammergrafik hat, meist etwas nachsichtiger, wenn das Gesamtpaket trotzdem stimmt.Als Beispiel sei hier vielleicht noch Deus EX: Human Revolution genannt, welches grafisch nicht wirklich zu überzeugen wusste, aber als Gesamtpaket für mich einfach funktionierte. Oder ein Shadows of the Damned, wo die Technik teilweise direkt aus der Hölle zu entspringen schien. Auch hier sind es neben den positiven Aspekten die mich gut unterhalten haben, nicht nur die grafischen Unzulänglichkeiten, sondern auch so banale Dinge wie eine wirre Kamera oder ein träges Gameplay, die von mir negativ zum Gesamtpaket hinzuaddiert wurden.Kurzum:Grafik spielt für mich kein größeres Rollo, als z.B. Gameplay oder Story. Wenn ich mir die direkte Frage stelle, auf was lege ich größeren Wert, Grafik oder Rest, so wünsche ich mir eindeutig eine vernünftige Ausarbeitung von Gameplay, Story, Charakteren, Setting, Balancing, Leveldesign und eine gute unterstützende Soundkulisse (Score und Effekte). Die Grafik als solche, spielt bei mir eine unwichtigere Rolle. Aber zu einem guten Gesamtpaket, wo halt alles stimmt, sage ich natürlich auch nicht nein 😉

henning
16. April 2013 7:19

Ich finde, man muss hier ganz klar zwischen (technischer) Grafik und Style unterscheiden. Wie hoch der Polycount ist oder was für eine Auflösung die Lightmaps haben wirkt sich mMn. nicht auf den Spielspaß aus. Aber das Design auf jeden Fall. Das aktuellste Beispiel dafür ist “”Thirty flights of loving””. Das Spiel basiert auf der Doom3 Engine, hat ausschließlich Low-Poly-Objekte und sieht trotzdem geil aus.http://youtu.be/5y1P2BUCeuc

T3qUiLLa
15. April 2013 23:48

das call of duty gut aussieht, hab ich nicht gesagt! ^^ das liegt im auge des betrachters/spielers. ich persöhnlich hab da schon so kleinen grafikunterschied zwischen mw2 und blackops vernommen, per video wohlgemerkt. nach mw2 wars mir einfach zu dumm! war das nich eine quake engine?

T3qUiLLa
15. April 2013 23:34

ich denke es ist von spiel zu spiel unterschiedlich, je nachdem wo seine schwerpunkte liegen! metalgear rising zbs hat, meiner meinung nach nich die hübscheste umgebung (90° overkill) dennoch liegen die schwerpunkte im kampf und die sind grafisch so schick gemacht das mir das drumrum egal is. bei bioshock infinite hingegen, erkundige ich jeden kleinsten winkel, für den goodiekram und freue mich über den detailgrad und nich die schwammigen texturen der box version. es fällt mir zwar auf aber “”aus”” machen tut es mir nix! fand crysis am pc auch nur nett…das war ne 12 std grafikdemo mit ballern und tierewerfen. wenn man sich nur auf grafik aufhält, merkt man ja was für spiele rauskommen, irgendein anderes spiel was man zitiert mit nur noch besser grafik….schnarch! *call of duty *HUST* man sollte wieder anfangen, spiele als ganzen zu betrachten!

Kiryu
15. April 2013 23:10

[quote=qsthap]

Kiryu schrieb:

Dessert Strike?Ziehst du da in den Krieg gegen Schwarzwaelder und Puddings? 😉

auweia. scheint so! war wohl ein “”s”” zuviel. bin Koch. da darf das mal passieren.^^

[/quote]Kann schon mal vorkommen jeder macht mal fehler. ^^

D00M82
15. April 2013 23:06

[quote=ChrisKong]

Also die Mariospiele beschreiben die Realitätsflucht der Arbeiterklasse, der heutigen Zeit. Wie in der realen Welt, so existiert in dieser Fantasie ein Zeitlimit, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Dies als Metapher auf die heutigen Stressituationen, denen man am Arbeitsplatz begegnet. Die Prinzessin verkörpert die Sexuellen Bedürfnisse dieser Arbeitergesellschaft. Sie zu erlangen ist das Ziel des Spiels. Überleben kann man in dieser Welt nur mit genügend Geld. Die Pilze, die Mario schlucken muss, sind die Widrigkeiten des Lebens, durch sie wird er stärker. Immer ist er auf der Hut vor seinem Rivalen, seinem Bruder Luigi, der jünger und attraktiver ist als er selbst. Diese Selbstzweifel zwingen Mario dazu, in der Welt seine Marken zu setzen, im Spiel geschieht das symbolträchtig durch das Hissen der Flagge am Ende des Levels. Die Toads stehen für die Ohnmacht und Obrigkeitshörigkeit einer Gesellschaft die sich längst vor der hässlichen Fratze des Raubtierkapitalismus, in Gestalt von Bowser, ergeben hat. Der Unverwundbarkeitsstern charakterisiert die schizophrene Seite Marios, wird er doch durch die Einverleibung dessen, zu seinem eigenen Feindbild, der ohne Rücksicht auf Verluste agiert. Die Koopas und Gumbas haben sich längst instrumentalisieren lassen und verweigern jegliches selbstständige Denken. Eine Allegorie auf die Industrialisierung des Menschen. Wo das Leben unberechenbar bleibt, so sind es im Spiel die Fragezeichenblöcke, lenken sie doch das Schicksal in jene oder andere Richtung. Wird Mario sich durchsetzen, vor Feuer glühen, oder zum sanft verspielten (Wasch)Bären, der mit sich machen lässt. Der Repetitive Charakter dieser Geschichte wird in seinen Auswüchsen, dem Kreislauf des Lebens gerecht. Hier wie da ist der Weg das Ziel. Der Bruderzwist, sexuelles Unvermögen, Ohnmacht, Krieg, ein von Selbstzweifeln geprägter Mann der Arbeiterschicht, Mechanismen der Machterhaltung, alles Zutaten einer Mario-Story. Es sage also keiner die Story sei schlecht in Mariospielen, nur weil sie schwer verstanden wird.

[/quote]Muhahaha ganz großes Kino, ein Wortakrobat, Respekt!

ChrisKong
15. April 2013 23:07

Also die Mariospiele beschreiben die Realitätsflucht der Arbeiterklasse, der heutigen Zeit. Wie in der realen Welt, so existiert in dieser Fantasie ein Zeitlimit, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Dies als Metapher auf die heutigen Stressituationen, denen man am Arbeitsplatz begegnet. Die Prinzessin verkörpert die Sexuellen Bedürfnisse dieser Arbeitergesellschaft. Sie zu erlangen ist das Ziel des Spiels. Überleben kann man in dieser Welt nur mit genügend Geld. Die Pilze, die Mario schlucken muss, sind die Widrigkeiten des Lebens, durch sie wird er stärker. Immer ist er auf der Hut vor seinem Rivalen, seinem Bruder Luigi, der jünger und attraktiver ist als er selbst. Diese Selbstzweifel zwingen Mario dazu, in der Welt seine Marken zu setzen, im Spiel geschieht das symbolträchtig durch das Hissen der Flagge am Ende des Levels. Die Toads stehen für die Ohnmacht und Obrigkeitshörigkeit einer Gesellschaft die sich längst vor der hässlichen Fratze des Raubtierkapitalismus, in Gestalt von Bowser, ergeben hat. Der Unverwundbarkeitsstern charakterisiert die schizophrene Seite Marios, wird er doch durch die Einverleibung dessen, zu seinem eigenen Feindbild, der ohne Rücksicht auf Verluste agiert. Die Koopas und Gumbas haben sich längst instrumentalisieren lassen und verweigern jegliches selbstständige Denken. Eine Allegorie auf die Industrialisierung des Menschen. Wo das Leben unberechenbar bleibt, so sind es im Spiel die Fragezeichenblöcke, lenken sie doch das Schicksal in jene oder andere Richtung. Wird Mario sich durchsetzen, vor Feuer glühen, oder zum sanft verspielten (Wasch)Bären, der mit sich machen lässt. Der Repetitive Charakter dieser Geschichte wird in seinen Auswüchsen, dem Kreislauf des Lebens gerecht. Hier wie da ist der Weg das Ziel. Der Bruderzwist, sexuelles Unvermögen, Ohnmacht, Krieg, ein von Selbstzweifeln geprägter Mann der Arbeiterschicht, Mechanismen der Machterhaltung, alles Zutaten einer Mario-Story. Es sage also keiner die Story sei schlecht in Mariospielen, nur weil sie schwer verstanden wird.@Deadly EngineerAlle in denselben Topf schmeissen, zeugt nicht von einer differenzierten Beurteilung und kann in keinem Fall als abschliessend verstanden werden.

ScorpionX
15. April 2013 22:48

Grafik kümmert mich nen feuchten Dreck. Hat bei Super Mario World jemand gejammert? Ist n Zeitloser Klassiker, ganz egal wie es aussieht.Ich spiele heut noch viel Retro. Hauptsache es sind Trophäen dabei. Meine Meinung.

tesshu
15. April 2013 22:33

[quote=erko]

Ihr könt mir erzählen was ihr wolt, aber die Story in Crysis ist an flachheit kaum zu überbieten.

[/quote]Dann spiel mal Mario oder Zelda.

D00M82
15. April 2013 22:33

[quote=Deadly Engineer]

Alle die hier gepostet haben: Leseverständnis mangelhaft, setzen 6!

Er sagt:”” “”Je besser die Grafik, je besser die Physik, je besser das Sound-Design, je besser die technischen Anlagen und die Produktions-Werte sind – gepaart mit der künstlerischen Leitung, die Dinge spektakulär und stylisch aussehen zu lassen – machen 60 Prozent des Spiels aus””, lautet Yerlis Fazit.””

Grafik, Physik, Sound, Style machen 60% des Spiels aus. Wo steht da dass die Grafik alleine 60% ausmachen?

Davon abgesehen: Gute Grafik macht ein schlechtes Spiel nicht gut, aber ein gutes Spiel auch nicht schlechter, eher im Gegenteil. Und Crytek machen Shooter, und die machen sie wirklich gut, wenigstens nicht wie die meisten anderen nach der 08/15 CoD Formel. Das die Story nichts taugt, geschenkt, wer regt sich bei Mario-Spielen über die Story auf? Und Shooter leben hält auch von guter Grafik.

[/quote]Sauber, dem stimme ich mal zu.Besonders der Mario Vergleich ist klasse. Ich hatte auch mega viel Spaß mit Mario 3d Land und NSB2, aber klar, die Story ist doch Banane.Die Crysis Story ist auch garnicht mega schlecht, die ist halt standard. Wobei ich glaube, dass mind.!! 80 Prozent der Leute hier, garnicht alle drei Teile soviel gespielt haben, als das sie die Story so genau kennen!

15. April 2013 22:28

Alle die hier gepostet haben: Leseverständnis mangelhaft, setzen 6!Er sagt:”” “”Je besser die Grafik, je besser die Physik, je besser das Sound-Design, je besser die technischen Anlagen und die Produktions-Werte sind – gepaart mit der künstlerischen Leitung, die Dinge spektakulär und stylisch aussehen zu lassen – machen 60 Prozent des Spiels aus””, lautet Yerlis Fazit.””Grafik, Physik, Sound, Style machen 60% des Spiels aus. Wo steht da dass die Grafik alleine 60% ausmachen?Davon abgesehen: Gute Grafik macht ein schlechtes Spiel nicht gut, aber ein gutes Spiel auch nicht schlechter, eher im Gegenteil. Und Crytek machen Shooter, und die machen sie wirklich gut, wenigstens nicht wie die meisten anderen nach der 08/15 CoD Formel. Das die Story nichts taugt, geschenkt, wer regt sich bei Mario-Spielen über die Story auf? Und Shooter leben hält auch von guter Grafik.