EU-Kommission will gegen In-App-Verkäufe in “Gratis”-Spielen vorgehen

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Die EU-Kommission kündigte an, gegen die missverständliche Titulierung von “Free-to-Play”-Spielen und deren versteckte Kosten anzugehen. Wie GamesIndustry (siehe auch VG247) berichtet, finden jetzt Gespräche mit der Spieleindustrie statt, nachdem es Verbraucher-Beschwerden über die angeblich “kostenlosen” Spiele gab:

“Konsumenten, besonders Kinder, müssen besser vor unerwarteten Kosten durch In-App-Verkäufe geschützt werden”, erklärte Kommissionsmitglied Neven Mimica.

Das Wort “Frei” bzw. ähnliche Begriffe sollten nach Willen der Kommission nur für Spiele genutzt werden, die auch wirklich “in Gänze” umsonst sind; In-App-Verkäufe, selbst optionale, dürften in Gratis-Titeln nicht angeboten werden, erklärten die Europa-Kommissare:

“The use of the word ‘free’ (or similar unequivocal terms) as such, and without any appropriate qualifications, should only be allowed for games which are indeed free in their entirety, or in other words which contain no possibility of making in-app purchases, not even on an optional basis.”

Titel, die weiterhin spielinterne Verkäufe anbieten, sollten zudem nicht mehr mit “Buy now!” oder ähnlichen Hinweisen dafür werben. Darüber hinaus sollten Käufe nur noch mit dem “explizitem Einvernehmen” des Kunden geschehen, mit einer E-Mail-Adresse für Rückfragen an “prominenter” Stelle.

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Lofwyr
28. Februar 2014 18:11

[quote=tetsuo01]

Wird auch Zeit das man den Goldgräbern endlich mal einen Riegel vorschiebt. Wird aber wohl im Keim erstickt. Ich tippe auf eine starke lobby seitens der gamingindustrie und vor allem der Betreiber von sozialen Netzwerken…

[/quote]Und weil die Lobby so stark ist dürfen wir uns immer noch mit dem bescheuerten “”Jugendschutz”” rumärgern.

rusoko
28. Februar 2014 17:14

Na wenn wenn wir sonst keine Probleme in Europa haben…

28. Februar 2014 15:58

Jupp wird Zeit…..um Ober-Abzocker EA mal das Handwerk zu legen……wer solche In-App Preise wie bei Dungeon Keeper aufruft gehört abgestraft…….

Fuffelpups
28. Februar 2014 15:30

Jedes Spiel wo man ingame Währungen kaufen kann bzw. genötigt wird es zu tun oder wo das Spiel durch Transaktionen beschleunigen werden kann, da musss sich ganz klar was tun. Besonders weil diese Spiele oft auf Kinder abzielen. Da wird leider viel Schindluder getrieben.

28. Februar 2014 14:27

Wahnsinn, dass das sogar bei der EU aufschlägt. Finde ich aber gut und hoffentlich bringts auch was. Nach der jüngsten Oberfrechheit in Form von Dungeon Keeper ist dringend Handlungsbedarf erforderlich!

APT
APT
28. Februar 2014 14:24

Richtig so! Persönlich habe ich nichts gegen F2P games, aber es muss enfach einheitliche regelungen geben die auch dafür sorgen das man (vor allendingen kinder) nicht ständig mit ingame ‘Buy Now’ werbung bombardiert wird und das von vornherein klar ist wofür man im game geld berappen muss.

tetsuo01
28. Februar 2014 14:04

Wird auch Zeit das man den Goldgräbern endlich mal einen Riegel vorschiebt. Wird aber wohl im Keim erstickt. Ich tippe auf eine starke lobby seitens der gamingindustrie und vor allem der Betreiber von sozialen Netzwerken…

captain carot
28. Februar 2014 13:53

Mal von einer Handvoll ordentlicher F2P Spiele abgesehen, es gibt so viele Abzocker in dem bereich, dass eine Reglementierung nur richtig ist.

retro
28. Februar 2014 13:49

Absolut richtig.Grad im Bereich der Spiele für Kinder wird es von den Machern schon so aufgelegt und dargereicht, dass es den Kleinen schwer fällt, der geliebten Katze oder dergleichen einen Wunsch abschlagen zu können. Free-to-Play ist die Bauernfängerei unserer Zeit.