Einer neuen Nielsen-Studie zufolge investieren Videospieler mehr Zeit in Ihr Hobby – und geben gleichzeitig weniger Geld dafür aus. In der derzeitig angespannten wirtschaftlichen Situation – gerne auch als “Krise“ bezeichnet – wird im Schnitt zwei Stunden länger gespielt als im Vorjahreszeitraum (gemessen von Januar bis Mai 2009). Zudem erhöht sich der Ankauf von Gebrauchtspielen (siehe Grafik oben): Durchschnittlich wird im Vergleich zum Vorjahr ein gebrauchtes Spiel mehr gekauft und senkt den Schnitt, den Neuware einnimmt. Die Handelskette Gamestop verzeichnet für das erste Quartal 2009 ein Plus von 31.9 Prozent von Gebrauchtspielen bei gleichzeitigem Rückgang von 2.8 Prozent an neuen Spielen.
Dass Gamer mehr Zeit in Spiele investieren, liegt an den Gelegenheitsspielern: “In erster Linie verbringen Spieler von Software wie Wii Fit, Guitar Hero und Rock Band mittlerweile mehr Zeit mit ihrem Hobby – das liegt an dem sozialen Aspekt dieser Spiele,“ erklärt Nielsens Michael Flamberg und führt aus: “Die so genannten Hardcore-Spieler erhöhen unserer Meinung nach nicht die durchschnittliche Spieldauer. Aber durch den Kauf von günstigeren Gebrauchtspielen können diese Ihren Geldbeutel schonen und trotzdem Ihrem Hobby nach digitaler Unterhaltung nachgehen.“
Nielsen ist ein internationales Marktforschungsinstitut mit Sitz in New York. In Deutschland ist Nielsen spezialisiert auf Handelsforschung und Verbraucheranalysen und ist insbesondere für den Werbemarkt relevant. Dort nimmt Nielsen bei der Erfassung und Analyse der Brutto-Werbeumsätze eine Monopolstellung ein.
Die Ergebnisse der Nielsen-Untersuchung “The Value Gamer: Play And Purchase Behaviour In A Recession”, auf die wir Bezug nehmen, könnt Ihr hier einsehen.









Verkaufen wär aber mal eine Idee, ich find ebay nur so nervig, mir fehlt einfach das Fließ-Gen um das reinzustellen, mich mit den Typen abzugeben und es zur Post zu bringen…
jep, früher gab´s zu Weihnachten und zum Geburtstag bei mir immer aktuelle Vollpreisspiele. Sonderangebote und Gebrauchtkäufe dann vom Taschengeld. Heute gehe ich höchstens noch ein Spiel im Jahr zum Vollpreis kaufen, der Rest erledigt sich mit ein paar Wochen Geduld. Außerdem verkaufe ich auch nur selten ein Spiel wieder, und irgendwie muss man die Kosten ja niedrig halten.
Stimmt. Das ist aber auch die Weisheit des Alters, ich muss nichts mehr zum Release haben. Zumal bei Amazon (besonders .co.uk) die meisten Spiele nach einigen Wochen sowieso extremst reudziert werden.
@Ray: Korrekt.Bin aber selbst auch nicht bereit, bis zu 70,-€ für die meisten Spiele auszugeben. Und da ich mit Raubmordkopien nix (mehr) am Hut hab, wird das meiste eben erst als Platinum/Classic/Pyramidenspiel oder eben gebraucht gekauft. So hab ich bis
Hauptsache sie kaufen noch Videospielhefte :))
Länger vor der Glotze rumlungern aber nix ausgeben, so wird das nix mit einem Ende der Krise 😉