John Carmack, Ex-id-Software-Mann und nun hauptberuflich als technischer Leiter beim Hersteller des Oculus Rift tätig, kommentierte kürzlich dessen Übername durch Facebook.
Auf ein kritisches Posting von Peter Berkman (Anamanaguchi) anwortete er, dass ein Wachstum ohne Einmischung von großen Firmen – wie beispielsweise bei Steam von Valve – nicht auch für Oculus gelte, da dass VR-Headset ein “zu mächtiges” Potential hätte:
“Die recht schnelle Beteiligung der ‘Titanen’ war unvermeidbar, und die wirklichen Fragen sind, wie tief diese Partnerschaft gehen soll, und mit wem”, erklärte er.
“Ehrlich gesagt, hatte ich nicht mit Facebook gerechnet (oder so früh). Ich hatte bisher nichts Persönliches mit ihnen zu tun, zudem könnte ich mir andere Firmen vorstellen, die offensichtlichere Synergien bilden würden. Dennoch habe ich Gründe, zu glauben, dass sie [Facebook] das ‘große Ganze’ im Blick haben. Sie werden eine mächtige Kraft sein, um das alles zu realisieren. […]
Carmack könne zwar “Leute verstehen, die nicht ständig überwacht werden wollen. Doch das bedeutet gleichzeitig, sich von zahlreichen Möglichkeiten abzukapseln.”
Seine komplette Antwort könnt Ihr hier nachlesen.









“”Leute verstehen, die nicht ständig überwacht werden wollen. Doch das bedeutet gleichzeitig, sich von zahlreichen Möglichkeiten abzukapseln.””Verstehe jetzt nicht, was an dieser Aussage schlimm ist – außer interpretiert mal lustig irgendwas hinein. Wenn man Facebook nicht nutzt, dann muss man eben auf anderen Wegen mit seinen Freunden und Bekannten in Verbindung bleiben. Mir würde das mit meinen Österreichern, eben nicht so leicht gelingen, weswegen ich da angemeldet bin … unter falschen Namen …Im Gegenzug hab ich weder Smartphone, was eine mobile Internetterei unmöglich macht, noch kommt mir Origins oder Steam auf den Rechner, wodurch ich eben bestimmte Spiele schlicht nicht bekomme oder aber mehr dafür bezahle.Aber man kann sich auch deswegen in die Hose pupen …
Klar werden Daten gesammelt. Teils anonym, teils nicht. Bei ersterem sehe ich nicht mal das große Problem. Wenn EA das Verhalten der Mass Effect Spieler insgesamt auswertet oder Ubi Soft sogar explizit für anonymiserte Datensammelei anfragt ist das eine Sache. Eine andere, wenn das mittlerweile alles offen erfolgt, etwa für personalisierte Werbung aber auch für ganz andere Dinge.Mein Dumbphone hilft google übrigens nur begrenzt und Fartbook noch viel weniger. Kein google Account, den Datenverkehr kann man auch überwachen und Facebook sieht eh nix von mir.Eine Handvoll Apps hab ich trotzdem drauf, aber das ging ja auch ohne google.
@erkoMy Toughts exactly !
Oh man Leute seid ihr naiv. Auf allen aktuellen Konsolen finden ebenfalls ständig Überwachung von Spielverhalten usw. statt. Und die Apps auf euren Tabletten und Smartphones tun das übrige. Willkomen im 21. Jahrhundert. Ansonsten veranstaltet doch einfach mal einen Brettspielabend.So, ich daddel jetzt wieder Burntime auf meinen unverwanzten Amiga hi hi hi. Nehmt euch nicht alles so zu Herzen. Ist nur Spiel.
^ Ist halt ein Amerikaner, was soll man da machen?! Das sind die selben Leute die die NSA-Affäre verursachten oder im nachhinein runterspielten und Edward Snowden am liebsten wegen Verrat hängen würden. Mal überspitzt ausgedrückt. ^^
[quote]Leute verstehen, die nicht ständig überwacht werden wollen. Doch das bedeutet gleichzeitig, sich von zahlreichen Möglichkeiten abzukapseln.[/quote]Kurzum, wer nicht gläsern sein will ist selber Schuld? ^^