PlayStation 4: so ökonomisch wie die PS2

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Fergal Gara, Managing Director bei Sony UK, hat nun gegenüber Bloomberg hervorgehoben, dass sich die PS4 ökonomisch an der PS2 orientiere, also sehr schnell profitabel sein dürfte. Dies wäre bei der PS3 anders gewesen, denn diese sei sehr teuer in der Fertigung gewesen und habe lange gebraucht, um sich kostendeckend zu verkaufen.

Insider gehen davon aus, dass eine PS4-Konsole in der Herstellung 381 Dollar kostet, was sehr nah am US-Verkaufspreis von 399 Dollar ist. Die Xbox One wird in Bezug auf die Fertigungskosten hingegen als teurer eingestuft, was allerdings in erster Linie mit dem beigefügten Kinect zusammenhängen dürfte.

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Black Kaindar
30. November 2013 13:36

[quote=Piotrik]

Macht das Gehäuse der PS4 auch immer Knackgeräusche wenn die Betriebstemperatur steigt, wie bei der PS3slim? Das war furchtbar…….

[/quote]Bei uns läuft die PS4 seit gestern Abend im Dauerbetrieb, da hat nix geknackt außer bei paar Genicke in Killzone ;)!

ChrisKong
29. November 2013 22:52

Ja, Knack macht Geräusche, ist ja auch normal bei einem Spiel. Einfach den Ton am Verstärker und/oder Fernseher runterdrehen und schon gibts keine Knack-Geräusche mehr 🙂

Piotrik
29. November 2013 19:40

Macht das Gehäuse der PS4 auch immer Knackgeräusche wenn die Betriebstemperatur steigt, wie bei der PS3slim? Das war furchtbar…….

captain carot
29. November 2013 17:02

Manchmal ist ein Problem aber auch, das vernünftig auf ein Maß zu reduzieren, das wirklich jeder versteht.Der isupply Artikel zu beiden Geräten ist relativ ausführlich, allerdings schon fast mehr von technischer Seite. Computerbase hat das recht gut zusammengefasst. Focus hat daraus ziemlichen Mist fabriziert.

Sauerland ist Schauerland
29. November 2013 16:02

Das hätte ich mir denken können. “”Besteht ein Artikel aus zu vielen Wörtern für die Bild, kommt er in den Focus.”” 😉 Ne, aber selbst die damalige Rechnung für ein Videospiel, die in der M! war, war eine Milchmädchen Rechnung. Leider haben wir heutzutage sehr oft einen Copy and Paste Journalismus, nicht nur bei den Videospielen.

captain carot
29. November 2013 15:56

Hast du denn vorher auch die Wechselkurse berücksichtigt? :-pDie Kostenrechnungen sind ohnehin Schätzungen, für die zu einem ganzen Teil eben auf den normalen Kosten für größere Unternehmen basieren, teils aber auch nur geschätzt sind.[url=http://www.computerbase.de/news/2013-11/xbox-one-mit-hoeheren-herstellkosten-als-playstation-4/]kann man auf Deutsch hier oder in Englisch bei isupply nachlesen[/url]Zwischenhandel, Marketing und auch die Transportkosten zum Endkunden fehlen natürlich, F&E ebenso.Die ominösen 18$ Gewinn stammen übrigens vom deutschen Focus. o_O

Sauerland ist Schauerland
29. November 2013 15:42

“”@Sauerland: Ich glaube, nicht die ganze Welt benutzt die deutsche Regelung für Herstellungskosten. ^^””Wie kommst du jetzt darauf? IAS 2 steht in den IFRS und die müssen fast alle Länder für ihre Konzernbilanz benutzen. Du vertust dich gerade mit Local-Gaap (bei uns HGB).Da ich für meine PS4 nur 379 Euro bezahlt habe, hat Sony bei meiner Konsole scheinbar 3 Euro Verlust gemacht.

captain carot
29. November 2013 15:29

Ich denke mal, Sony selbst hat das bei der selbst aufgestellten Behauptung, mit zwei bis drei verkauften Spielen pro Konsole in die Gewinnzone zu kommen sehr wohl berücksichtigt.Davon ab, gerade weil dieses Mal Standardkomponenten benutzt wurden dürften F&E dieses Mal für die Konsolenhersteller günstiger sein als in der Last Gen.MS hatte damals einen stark angepassten G5 von IBM entwickeln lassen und eine GPU von ATi, die praktisch ganz anders war als die damaligen PC-GPU´s.Bei Sony waren´s damals der XDR-RAM von Samsung und Unsummen für Cell.Bei beiden kamen eigens für die Konsolen entwickelte Chipsätze dazu (aka. Northbridge und Southbridge).Dieses Mal besteht die HW im Prinzip aus Satandardkomponenten. AMD hat hier Chipsätze anbieten können, die weitgehend fertig entwickelt sind und “”nur”” noch auf den Kundenbedarf angepasst werden müssen.MS verwendet zu weiten Teilen Software, die nicht nur für die Xbox gebraucht wird usw.

ChrisKong
29. November 2013 14:05

Werden da aber auch die gigantischen Marketingkosten miteingerechnet? Fängt ja schon vor der E3 an und hat sich dann ja über einen ziemlich langen Zeitraum hingezogen und wird ja laufend fortgeführt.

captain carot
29. November 2013 13:43

@Sauerland: Ich glaube, nicht die ganze Welt benutzt die deutsche Regelung für Herstellungskosten. ^^Die 18,-§ Gewinn sind natürlich totaler Schmarrn. Es werden am Ende ein paar Dollar Verlust pro Konsole sein.ISt aber weit von den geschätzten 200-300,-§

ChrisKong
29. November 2013 12:41

Stimmt das wirklich? Dann hätten sie ja meinen Vorschlag umgesetzt. Hatte nämlich auch überlegt, ob es nicht schlau wäre die Meute zu besänftigen, die nichts abkriegen, indem man ihnen was anderes bietet, und vielleicht sogar den ein oder anderen

Naruay
29. November 2013 11:59

Zumal alle am Sony Center die keine PS4 bekommen haben, ein Spiel geschenkt bekommen haben. 😀 Aber wenn man gleich wieder weg geht hat man halt pech. 😉

29. November 2013 11:15

Sauerland, das hat bestimmt gute Gründe … dieser Sony hat ihn bestimmt immer vermöbelt, als er noch jünger war und ihm sein Milchgeld abgeknöpft.Auch und … Ha!HA!

Sauerland ist Schauerland
29. November 2013 7:11

Warum hasst du Sony? Hat Sony dir verboten eine Konsole vor Monaten schon vorzubestellen? Du bist das Risiko eingegangen und hast bis zum Schluss gewartet, da kann Sony wenig für.

morkiz
29. November 2013 4:36

ÖKONOMISCH ?!450km fahren75€ für Benzin 11€ für Parkhaus6 Stunden in der Schlange warten und trotzdem keine PS4 kriegen? ………das nicht ökonomisch………..das ist Bullshit……….. ich hasse dich Sony 🙁

Saldek
28. November 2013 18:00

Ich frage mich wer so etwas schätzt. Es weiß doch kein Mensch was es kostet wenn sich Sony und dutzende Zulieferer über die Konditionen für Komponenten in Millionen-Auflagen einigen.

Sauerland ist Schauerland
28. November 2013 15:46

Oh man, wieder so eine News auf Bild-Zeitungsniveau. Ich höre in der angegebenen Quelle überhaupt nichts von 18$.Nehmen wir an, dass Sony pro PS4 18$ Gewinn macht und der Preis ohne Steuern in den USA 399$ beträgt, dann hat wieder ein Genie die ganzen Zwischenewinne der Händler und Großhändler sowie die Kosten für Vertrieb und Logistik vergessen. Die Herstellungskosten des Umsatzes sind definitiv geringer als 300$.Wen die genaue Aufschlüsselung interessiert, was zu den Herstellungskosten gehört und was nicht, der schaut in der Tabelle unter IAS 2 nach. http://de.wikipedia.org/wiki/Herstellungskosten

Tomatenmann MofD
28. November 2013 13:56

Arg =D…..zuviel gerechne XD..wir sollten froh sein das es auf Kosolen keine Ökosteuer gibt ^^

Wichtgestalt
28. November 2013 11:53

@CC:Kleine Ergänzung:Auf die Steuern je Bundestaat kommen kommen aber jeweils noch 0,5-2% drauf, je nachdem in welchem County man lebt.

captain carot
28. November 2013 11:50

Wie viel man in den USA zahlt ist vom Bundesstaat abhängig. Teilweise gibt es da keine Umsatzsteuer, teilweise ist die auch extrem niedrig. Der höchste UST-Satz ist da glaube ich 13%. Müsste ich jetzt aber nachschauen.

captain carot
28. November 2013 11:44

Die Logistik für die einzelne Konsole ist nicht sooo hoch, aber vorhanden. Der Handel selbst macht mit Konsolen auch oft ein Nullgeschäft, die Handelsspannen sind da eigentlich immer winzig. Aktuell wird Sony so eine Konsole also nicht viel mehr als 400,-$ kosten.Das passt in etwa auch zur Aussage, dass man vom Start weg mit zwei, drei Spielen aus der Verlustzone raus ist.Was die US-Preise angeht, die sind i.d.R. netto, also ohne Steuern.In Europa sieht das anders aus. Zieht man 19% Märchensteuer ab bleibt ein Netto-VK von 335,-€. Dann wird die EU noch Einfuhrzoll kassieren. Ein paar Euro werden das auch sein. Im Endeffekt dürfte Sony nach Abzug von Steuern, Zöllen usw. von einer europäischen PS4 also nicht mehr Geld sehen als von einer amerikanischen.Falls die Yieldraten weiter steigen, man evtl. eine überarbeitete Revision dezent günstiger fertigen kann und die Preise nicht senken muss könnte Sony vllt. Ende des [b]nächsten[/b] Jahres ohne Verluste oder sogar mit minimalem Gewinn Konsolen verkaufen.Aktuell macht aber ganz sicher keiner der beiden Gewinn durch Konsolenverkäufe.

IceWilliams
28. November 2013 11:36

Erst nachher ? Also bezahlt man dort eigentlich mehr als 399 bzw mehr als 499 bei der One ?

Wichtgestalt
28. November 2013 11:34

:In D ja, aber die Rechnungen beziehen sich auf die USA und da kommen die Steuern meist erst nachher drauf.Kurz:USA: 399$ + SteuernD: 399€ inkl. Steuern

Wichtgestalt
28. November 2013 11:32

Ich habe es gerade in der Meckerweide gepostet, deswegen kopiere ich meinen eigenen Beitrag kurz hier her.””Wobei, wenn man sich die Mühe macht und sich die Originalquellen der Rechnungen für die Einzelteile ansieht, ich da nirgends eine genau Aussage über die “”Gewinne”” finde. Da man bei Produktionskosten z.B. ja auch nur ungefähre Schätzwerte angeben kann, gibt es im Original eher Aussagen wie:”” Sony ist nahe am break-even point”” und dies dann natürlich nur rein auf Material- und Produktionskosten gerechnet. R&D, Marketing, etc. werden da schon komplett rausgelassen.Aber irgendwo sitzt dann ein schlauer “”Journalist”” der sich denkt:”” Die Teile kosten einzeln 372 $ + 9 $ Produktionskosten macht also 381 $, die kostet in den USA 399 $, also macht Sony 18 $ Gewinn. Das schreibe ich mal in die News.””Allein, wenn ich schon daran denke, dass amazon, MM, Saturn, etc. ja nicht Sony das Geld einfach komplett überweisen werden, sondern nur den EK, dann schwindet mein Vertrauen in Journalisten und Redakteure.Wenn ich dann aber sehe, wie schnell andere Seiten diese Angaben übernehmen ohne sich mal 5 Minuten Zeit zu nehmen, die Angaben zu überprüfen, dann wird mir wirklich Angst und Bange.””Stelle gleich nochmal die Originalquellen rein

IceWilliams
28. November 2013 11:31

Und steuern müssen auch noch bezahlt werden. Aber laut Focus macht Sony 18 Dollar gewinn pro Konsole….

ChrisKong
28. November 2013 11:26

Die Frage ist, was kostet es, bis die Konsole fix fertig verpackt im Laden steht, inkl. der Werbung. Das dürften dann weitaus mehr als die 381Dollar sein.

captain carot
28. November 2013 11:24

Es gibt eine Aufschlüsselung der [b]geschätzten[/b] Kosten. Demnach sind bei der Box SoC (wegen ESRAM), Gehäuse und Netzteil teurer, der RAM günstiger. Unter´m Strich wäre die One demnach selbst mit Kinect geringfügig teurer.[url=http://www.computerbase.de/news/2013-11/xbox-one-mit-hoeheren-herstellkosten-als-playstation-4/]Kann man auf Deutsch hier nachlesen[/url]An der Stelle möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass für die Montage der One 14,-$, für den Zusammenbau der PS4 sogar nur 9,-$ veranschlagt werden. Würden die Auftragsfertiger ihre Belegschaft ordentlich bezahlen dürfte uns erste Welt Bewohner das kaum in´s Grab bringen.

Anonymous
Anonymous
28. November 2013 11:23

381 Dollar? Kann ich mir fast nicht vorstellen, hätte mehr geschätzt, aber gut.Glaube fast, dass sie die Verkaufszahlen der Xone überflügeln wird. Aber ob so oder so, Weihnachten kann kommen, lasst die Spiele beginnen.